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"Win-Win-Situation“ bei der Fachkräftesuche

Fachkraft-Gewinn durch Nachqualifizierung: Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling mit seinem neuen Verkaufsmitarbeiter Sören Schumann

Durch die Nachqualifizierung von Angestellten können Betriebe Qualifikations-Lücken schließen und gleichzeitig die Mitarbeiterbindung erhöhen – ein Beispiel aus der Praxis

Wenn Unternehmen Fachkräfte suchen, wenden Sie den Blick immer öfter in die eigene Belegschaft: Ein Mittel der Wahl ist die Nachqualifizierung – und insbesondere dort ein Thema, wo ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht, so die Meinung des Arbeitskreises „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen. Ein Beispiel aus der Praxis in der Firma Metall-Kontor GmbH in Staufenberg zeigt, dass Weiterbildung auch ein Instrument ist, um Beschäftige langfristig an das Unternehmen zu binden. Denn: „Die Mitarbeiter machen schließlich das Unternehmen aus“, sagt Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling.

Vom 22. bis 25. Juni zum 1. Mal Tage der Industriekultur Mittelhessen

Gruppenbild: Arbeitskreis Industriekultur
Die Mitglieder des Arbeitskreis Industrieultur um Prof. Dr. Otto Volk (blaues Hemd) präsentieren die Programmbroschüre

An vier Tagen über 90 Veranstaltungen an mehr als 40 Orten in der ganzen Region

Um Mittelhessens reiche Industriegeschichte und seine innovativen Unternehmen erlebbar zu machen, lädt das Regionalmanagement Mittelhessen vom 22. – 25. Juni 2017 zu den ersten Tagen der Industriekultur Mittelhessen ein. Geballt an einem Wochenende finden über 90 Veranstaltungen an mehr als 40 Orten statt. Von der geführten Wanderung bis zur Werksbesichtigung, vom Thementag bis zum Vortrag bieten sich in allen fünf Landkreisen Möglichkeiten, Industrie und Handwerk, Arbeit und Kultur zu entdecken. Auf www.industriekultur-mittelhessen.eu ist das komplette Programm abrufbar.

Digitale Welt braucht digitale Bildung

Die Beteiligten des Bildungsforums beim Gruppenbild (von links: Dr. Martin Pott (HWK Wiesbaden/Leiter des Netzwerks Bildung), Prof. Dr. Marianne Friese (Justus-Liebig-Universität Gießen), Claudia Wehrle (hr info), Alexander Sperl (Justus-Liebig-Universität Gießen), Dr. Gerd Hackenberg (IHK Lahn-Dill), Tino Zenker (Brüder-Grimm Schule Gießen), Kerstin Gromes (Staatliches Schulamt Gießen-Vogelsberg), Stefan Deibel (Lück Gruppe), Terence Hielscher (MoBerries GmbH), Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Sabine Köhler-Lindig (Gießener Anzeiger)

Mittelhessen positioniert sich auf dem 5. Bildungsforum als „Bildungsregion 4.0“

Ob in Schule, Hochschule oder der betrieblichen Ausbildung, die Bildung müsse der Entwicklung hin zur Digitalisierung folgen. Darin waren sich die Experten beim 5. Mittelhessischen Bildungsforum einig, das vor kurzem auf Einladung des Netzwerks Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen stattfand. Den über 100 Fachleuten, die im Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität zusammen gekommen waren, war aber auch klar, dass dies nur funktionieren kann, wenn von Anfang an Medienkompetenz aufgebaut und von allen Beteiligten gelebt wird. Das Bildungsforum war in seiner vernetzender Funktion ein erster Schritt zu einer „Kompetenzregion Bildung 4.0“.

„65 Prozent der heutigen Schulkinder werden in Jobs arbeiten, die es heute noch gar nicht gibt“, berichtete Terence Hielscher vom Berliner StartUp MoBerries GmbH über eine Studie und warf damit einen Blick in die Zukunft von Bildung: „Weil es so schnell veraltet, können wir gar kein technisches Wissen vermitteln, entscheidend ist das kulturelle Wissen“.

MINTmit-Preis 2017 geht an Gruppe von fünf Schulen

Dr. Arno Roth (Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group), Angelika Berbuir (Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar), Dr. Martin Pott (Handwerkskammer Wiesbaden), Marc Almon (Theo-Koch-Schule), Jens Ihle (Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Andreas Gehring (Gesamtschule Gießen-Ost), Prof. Dr. Katja Specht (Vizepräsidentin Technische Hochschule Mittelhessen), Dr. Anke Ordemann (Weidigschule Butzbach), Matthias Storck (Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen), Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher (Schirmherr), Ulrich Fuchs (Liebigschule), Sascha Drechsel (Hessenmetall Mittelhessen) und Klaus Repp (Präsident Handwerkskammer Wiesbaden) (von links)

„Mittelhessische MINT-Nacht“ erhält Preis des Regionalmanagements als Projekt, das Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik begeistert

Zum dritten Mal hat das Netzwerk Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen in der vergangenen Woche den MINTmit-Preis verliehen. In den Räumen der Heuchelheimer Schunk Group übergab Schirmherr Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Gründer des Gießener Mathematikums, am Donnerstag vergangener Woche (27.4.17) Vertretern des Projekts „Mittelhessische MINT-Nacht“ die Trophäe. Über das von der Schunk Group gestiftete Preisgeld in Höhe von 2500 Euro freuten sich die fünf kooperierenden MINT-EC-Schulen Gesamtschule Gießen Ost, Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen, Liebigschule Gießen, Theo-Koch-Schule Grünberg und Weidigschule Butzbach.

Workshop zur Gewinnung von Mitarbeiter/innen

Im Bild: Wissenschaftlerin Ilka Brenner von der Justus-Liebig-Universität berichtet über ihre Untersuchungen zum Thema Teilzeitausbildung

„Stille Reserven“ werden Sie von Einigen genannt, Andere sprechen lieber von „ungenutzten Potenzialen“: Nach Meinung von Experten könnte Betrieben bei der Suche nach Fachkräften mehr qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen, wenn sie vorhandene Möglichkeiten besser ausnutzten. Wie dies gehen soll, war Thema eines Workshops für Unternehmen am Dienstag vergangener Woche (14.3.17) in Limburg. Das Netzwerk Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen hatte Vertreterinnen und Vertreter mittelhessischer Betriebe eingeladen, um mit verschiedenen Institutionen neue Wege zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erörtern. Auf der Tagesordnung standen insbesondere die Themen Berufsrückkehr, Teilzeitausbildung und Nachqualifizierung – auch anhand konkreter Praxis-Beispiele.

Frist für den MINTmit-Preis bis 10. Februar verlängert

Preisträgerinnen 2015 mit Jury, Sponsoren und MINTmit-Beteiligten
2017 soll der Bildungspreis zum dritten Mal Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern.

Regionalmanagement fördert mit dem MINTmit-Preis den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik Mittelhessen

Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) verlängert die Frist für den mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Bis Ende Januar sind bereits einige Bewerbungen eingetroffen, fast noch mehr Antragsteller haben aber um Fristverlängerung gebeten. Damit alle die gleichen Chancen haben, können noch bis zum Freitag, 10. Februar 2017 (24 Uhr) Anträge eingereicht werden. Alle Informationen zum MINTmit-Preis können unter www.mittelhessen.eu/mintmit abgerufen werden. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert, das Preisgeld stiftet die Schunk Group. Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen mit dem zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle jetzt in Gießen sagte. Der alle zwei Jahre vergebene „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen.

Download der Ausschreibung als PDF

Regionalmanagement informierte über Karriere in Mittelhessen

Jens Ihle begrüßt die Besucher der Chance 2017 auf dem Mittelhessen-Stand, Foto: Katrina Friese
Jens Ihle begrüßt die Besucher der Chance 2017 auf dem Mittelhessen-Stand, Foto: Katrina Friese

Das Regionalmanagement Mittelhessen hat am vergangenen Sonntag und Montag auf der Bildungs-, Job- und Gründermesse Chance 2017 in den Gießener Hessenhallen über Karriere-Möglichkeiten in der Region informiert. Dabei ging es vor allem um die Themen Aus- und Weiterbildung in Mittelhessen sowie Studien-Möglichkeiten in der Region. Mitglieder des Arbeitskreises „Neue Wege in der Fachkräftesicherung“ unterstützten das Regionalmanagement, um Wiedereinstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben, Angebote zur Teilzeitausbildung sowie Chancen zur Nachqualifizierung bekannter zu machen.

Der Stand „Willkommen in Mittelhessen“ mit Angeboten, Geflüchtete in der Region in Ausbildung und Arbeit zu bringen.

Am Stand „Willkommen in Mittelhessen“ ging es darum, Geflüchtete in der Region in Ausbildung und Arbeit zu bringen, das Angebot war durch die HWK Wiesbaden und das Regionalmanagement finanziert und wurde dankenswerterweise durch einen Rabatt der Messe Gießen gesponsert.

MINTmit-Bildungspreis 2017: jetzt bewerben!

2013 verlieh das Regionalmanagement zum ersten Mal die Auszeichnung MINTmit. 2017 soll der Bildungspreis zum dritten Mal Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern. Preisträgerinnen 2015 mit Jury, Sponsoren und MINTmit-Beteiligten

Bildungspreis soll MINT-Begeisterung fördern

Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) schreibt für 2017 zum dritten Mal einen mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) aus. Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen so die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle jetzt in Gießen sagte. Der alle zwei Jahre vergebene und mit 2.500 Euro dotierte „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen.

Netzwerk Bildung initiiert Arbeitskreis „Bildung 4.0“

Prof. Dr. Jürgen Handke und das Netzwerk Bildung
Prof. Dr. Jürgen Handke und das Netzwerk Bildung (Foto: Alessa Cimiotti)

Das halbjährliche Treffen der mittelhessischen Bildungsexperten stand ganz im Zeichen der Digitalisierung: In seinem Vortrag erklärte  von der Marburger Philipps-Universität, wie sich aus seiner Sicht die digitale Hochschullehre weiter entwickeln kann.

Rückkehr in den Beruf Chance für den Arbeitsmarkt

Inhaberin Claudia Spiechowicz in ihrem Frisörsalon in Schöffengrund

Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer haben das Potenzial, den Fachkräftemangel im Gewerbe zu lindern – Eine Frisörmeisterin schildert ihre Erfahrungen

Menschen, die nach einer Auszeit in ihren Beruf zurückkehren möchten, haben es schwer – nicht zuletzt Frauen, zum Beispiel nach einer Mutterschaft. „Sie haben oft nach mehrjährigen Pausen keine Perspektive“, sagt Andrea Ortstadt von der Vogelsberg Consult GmbH, der Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises. Dabei haben sie ihre Fähigkeiten nicht verloren und die Wirtschaft braucht Fachkräfte. Die Expertin für Weiterbildung engagiert sich im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen, um dem Problem entgegen zu wirken. Mit Erfolg: Vor allem im Handwerk gebe es einen Sinneswandel, sagt Ortstadt. Und Teil dieses Wandels ist Claudia Spiechowicz, Frisörin und ehemalige Obermeisterin der Innung Lahn-Dill.