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RMG begrüßt den Erhalt
des Landgestüts Dillenburg

Portrait von Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (Foto: Tilman Lochmüller)
Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) (Foto: Tilman Lochmüller)

„Historisches Wahrzeichen gehört zur Region Mittelhessen“

„Wir begrüßen den Erhalt des Dillenburger Landgestüts und den Kompromiss zwischen der Landesregierung und der Stadt Dillenburg“ erklärt der Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen in einer Stellungnahme zur gemeinsamen Presseerklärung des Hessischen Umweltministeriums und der Stadt Dillenburg. Ihle betont, dass Mittelhessen ohnehin nicht viele zentrale hessische Landes-Einrichtungen beherberge. Die Schließung dieser hessischen Institution wäre ein fatales Signal in die Region gewesen. „Ich freue mich, dass die im Umfeld möglichen Verbesserungen im Bereich des Tierschutzes umgesetzt werden. Damit bleiben sowohl die Arbeitsplätze und das Know-How als auch das Landgestüt als Teil der historischen Identität der Oranierstadt erhalten.“ Diese Kombination sei von Bedeutung, denn das Gestüt sei nicht nur ein Baudenkmal, sondern ein lebendiges Kulturgut.

„Die Petition mit weit über 50.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern sowie der sehr aktive Förderverein belegen das große Interesse und die Verbindung der heimischen Bevölkerung mit „ihrem“ Gestüt. Dass dieses historische Wahrzeichen der Region Mittelhessen erhalten bleibt, ist eine gute und wichtige Entscheidung“, schließt Ihle.

RMG-Partner Creditreform:
Datenbasis für Netzwerkarbeit

Treffen in den Büros des Regionalmanagements: Regionalmanager Christian Piterek, Creditreform-Gesellschafter Jan-Frieder Hain und RMG-Geschäftsführer Jens Ihle (von links).

Will man Menschen, Unternehmen und Institutionen vernetzen, muss man sie zunächst erst kennen. Eine Binsenweisheit, die auch für das Regionalmanagement Mittelhessen gilt: „Die Rolle von Daten in der Wirtschaftsförderung wird in Zukunft immer wichtiger“, sagt Regionalmanager Christian Piterek. Nicht zuletzt im Wettbewerb mit anderen Standorten, „ist es nicht nur wichtig, diesen Trend mitzugehen, sondern auch vorne dabei zu sein“. Als Partner wird das Regionalmanagement ab sofort von einem Dienstleister unterstützt, den Geschäftsleute vor allem als Wirtschaftsauskunft und Inkasso-Unternehmen kennen: die Creditreform. Die Zusammenarbeit macht deutlich, wie wichtig Daten heute für erfolgreiches Standort-Marketing und Wirtschaftsförderung sind.

„Als Netzwerker brauchen wir eine ideale Informationsbasis, um unsere Netzwerke zu bespielen“, sagt Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG). Mit dieser Ansicht rennt Ihle bei Jan-Frieder Hain offene Türen ein: Der Diplom-Informatiker (FH) ist neben seinem Vater Gert Hain einer der beiden Geschäftsführenden Gesellschafter der Creditreform Gießen Hain KG – einer von über 120 Creditreform-Geschäftsstellen in Deutschland, die von selbstständigen Geschäftsführern betrieben werden und in einem Verband organisiert sind. „Ich bin damit aufgewachsen“, sagt er als “Creditreformer“ in der dritten Generation. Klar, dass auf Tradition Wert gelegt wird. Dazu gehört auch die Struktur, in der die Creditreform mit seinen Kunden arbeitet.

Die Creditreform Gießen mit 30 Mitarbeitern und Sitz in Gießen-Wieseck ist als Verein organisiert, in dem auch die RMG Mitglied ist. Und die Creditreform Gießen ist ihrerseits seit Jahren Mitglied im Verein Mittelhessen. So ist man sich gegenseitig im Einsatz für die Region verbunden. Und diese Region ist eben „oft eine Wundertüte“, wie RMG-Geschäftsführer Ihle sagt. „Kein Netzwerkpartner kennt die Region im Ganzen.“ Mit den Daten, die die Creditreform bereitstellt, „können wir unsere Arbeit optimieren“ – zum Beispiel direkt anhand von uns gewählter Kriterien passende Unternehmen für den Mittelhessen-Stand der Immobilien-Messe Expo Real in München ansprechen, die die RMG organisiert.

Creditreform als wertvoller Partner für die Arbeit des Regionalmanagements

Als Wirtschaftsauskunftei hat die Creditreform auch die Mitarbeiterzahlen der mittelhessischen Betriebe parat – „das ist wichtig für unsere Arbeit im Bereich Fachkräftesicherung“, sagt Piterek. Viele der Kontakte in den mittelhessischen Unternehmen und Institutionen, mit denen der Regionalmanager täglich zu tun hat, kennen nur ihre eigenen Netzwerke. Mit Hilfe der gelieferten Daten könne er „noch neue Bereiche entdecken.“ So ist die Creditreform „ein wertvoller Partner, der uns hilft, unsere Arbeit noch besser zu machen“, fasst Jens Ihle zusammen. Auch für deren aktive Rolle als Mittelhessen-Mitglied findet Ihle Lob: „Netzwerke sind immer so gut, wie ihre Mitglieder agil sind“, betont er.

Beschreibung
Im Gespräch: RMG-Geschäftsführer Jens Ihle, Regionalmanager Christian Piterek und "Creditreformer" Jan-Frieder Hain (von links).

Die Daten, die die Creditreform per aufwändiger Recherche in öffentlichen Datenbanken und Medien sammelt, sowie die Finanzzahlen, die regionale Unternehmen freiwillig der Creditreform mitteilen, stammen aus allen Branchen und sind tagesaktuell. Herangezogen für die Bonitätsbewertung von Unternehmen werden außerdem „Zahlungserfahrungen“ mit Kunden – neben den negativen aus der Inkassotätigkeit auch die positiven aus einem deutschlandweit betriebenen Zahlungserfahrungspool, wie Hain betont. Sie sind die Grundlage für eine ganzheitliche Dienstleistung, die eine lange Geschichte hat und über eine Wirtschaftsauskunft hinausgeht. Ursprung ist der 1879 von Kaufleuten in Mainz gegründete „Verein Creditreform zum Schutze gegen schädliches Kreditgeben“. Daraus gingen regionale Vereine in ganz Deutschland hervor – so wie der, den Hains Großvater schließlich in den 1930er Jahren in Gießen als Geschäftsführer übernahm. Heute versorgt der Creditreform-Verband aus Neuss zwar seine Mitglieder-Vereine vor Ort mit zentralen Services wie IT und Rechnungswesen. Die regionale Eigenständigkeit und die Nähe zu den Mitgliedern aber ist geblieben.

„Wir sorgen für Transparenz, schaffen Vertrauen und entsorgen den Sand aus dem Getriebe der Wirtschaft“

„Viele namhafte Unternehmen aus ganz Mittelhessen vertrauen uns als Kunden, auch Banken und Behörden“, berichtet Hain – aber insbesondere auch viele kleine und kleinste mittelständische Betriebe, Mitglieder, denen er sich verpflichtet fühlt. „Wächter der Gerechtigkeit und der ehrbaren Geschäftsleute“, ist ein Slogan, der ziemlich genau beschreibt, was Hain und seine Kollegen tun. „Wer gute Arbeit leistet, soll auch anständig bezahlt werden, und nicht durch Forderungsausfälle in der Existenz bedroht werden.“ Bei der Realisierung von Außenständen bleiben die Inkasso-Spezialisten von Creditreform Gießen immer professionell: „Wir versuchen tragfähige Lösungen mit dem Schuldner zu finden.“, so Hain. Insgesamt versorgt die Creditreform seine Mitglieder mit Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement, zertifiziert Unternehmen mit Top-Bonität, berät im Bereich Datenschutz und Compliance, bietet Software-Lösungen für das sichere Bezahlen im Internet, übernimmt neben der Beitreibung überfälliger Forderungen – auch weltweit –  bei Bedarf die gesamte Fakturierung und sichert nicht zuletzt oft die Liquidität von Betrieben durch den Aufkauf fälliger Forderungen im Rahmen des Factoring.

„Wir sorgen für Transparenz, schaffen Vertrauen und entsorgen den Sand aus dem Getriebe der Wirtschaft“, formuliert es Hain. Und jetzt unterstützt die Creditreform Gießen mit ihrem Datenschatz nun eben auch den reibungslosen Netzwerkbetrieb beim Regionalmanagement. Nach Hains Ansicht ist auch dies letztlich ein Dienst an seinen Mitgliedern: „Je besser das Regionalmanagement arbeitet, desto mehr kommt das auch unseren Kunden zugute.“

"Win-Win-Situation
bei der Fachkräftesuche

Fachkraft-Gewinn durch Nachqualifizierung: Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling mit seinem neuen Verkaufsmitarbeiter Sören Schumann

Durch die Nachqualifizierung von Angestellten können Betriebe Qualifikations-Lücken schließen und gleichzeitig die Mitarbeiterbindung erhöhen – ein Beispiel aus der Praxis

Wenn Unternehmen Fachkräfte suchen, wenden Sie den Blick immer öfter in die eigene Belegschaft: Ein Mittel der Wahl ist die Nachqualifizierung – und insbesondere dort ein Thema, wo ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht, so die Meinung des Arbeitskreises „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen. Ein Beispiel aus der Praxis in der Firma Metall-Kontor GmbH in Staufenberg zeigt, dass Weiterbildung auch ein Instrument ist, um Beschäftige langfristig an das Unternehmen zu binden. Denn: „Die Mitarbeiter machen schließlich das Unternehmen aus“, sagt Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling.

„Das war eine Win-Win-Situation“, sagt Eberling, dessen Unternehmen im Staufenberger Stadtteil Treis nicht nur Metalle verschiedener Art, sondern auch deren Umarbeitung, Präzisionszuschnitte und Oberflächenbearbeitung anbietet. Angefangen hat Sören Schumann dort vor zehn Jahren als Auszubildender zur Fachkraft für Lagerlogistik. Einige Jahre arbeitete er dann in diesem Beruf und fiel dabei bereits seinen Vorgesetzten durch sein Engagement auf – und durch seinen Wunsch, es beruflich nicht beim Logistiker belassen zu wollen.

Hier kam Schumann zugute, dass er bei seiner Arbeit im Lager natürlich viel über die Produkte des Unternehmens lernte – ideale Voraussetzungen für die Arbeit im Vertrieb, wie Eberling berichtet. Als schließlich im Verkauf mehr Personal gebraucht wurde, sprach ihn die Geschäftsleitung auf die Möglichkeit eines Wechsels an. „Er hat umgehend zugestimmt“, erinnert sich der Verkaufsleiter. „Das war für mich nicht nur die Chance, mich kaufmännisch weiterzubilden“, sagt Schumann selbst rückblickend. Motiviert habe ihn auch, dass er selber etwas zur Sicherung seines Arbeitsplatzes habe beitragen können.

Schumanns Nachqualifizierung bis hin zum Abschluss als Kaufmann im Groß- und Außenhandel hat die Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) in Marburg mit ihren externen Schulungen ermöglicht. Initiiert habe dies die Initiative ProAbschluss, die mit ihren Bildungspoints als Anlaufstelle für Nachqualifizierungs-Willige fungiert. „Das war ein Glücksfall“, sagte Eberling. „Denn Herr Schumann konnte auf diesem Weg dem Unternehmen voll mit seiner Arbeitskraft erhalten bleiben.“ Unterricht bei der DAA gab es jeweils einmal unter der Woche abends sowie am Samstag. Nach sechs Monaten hatte Sören Schumann schließlich seinen neuen Berufsabschluss in der Tasche.

Für Georg Dettloff, Leiter des DAA-Kundenzentrums, ist diese Form der Weiterbildung auch ein Mittel, langfristig die Zufriedenheit der Angestellten zu verbessern: „Wichtig ist die Perspektive für die Mitarbeiter“, die ihre Kompetenzen so besser nachweisen könnten, sagte Dettloff vor kurzem während eines Workshops zur Fachkräftesicherung, den das Netzwerk Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen in Limburg veranstaltete. Das Netzwerk hat sich bereits seit einiger Zeit das Ziel gesetzt, Fachkräftepotenziale zu identifizieren und durch gezielte Kommunikation Unternehmen bei der Aktivierung solcher „stillen Reserven“ zu unterstützen. Neben der Möglichkeit zur Nachqualifizierung liegen weitere Schwerpunkte des Netzwerks auf den Themen Berufswiedereinstieg und Teilzeitausbildung.

Dirk Eberling hat im Rückblick nur Positives über seiner Erfahrung mit Schumanns beruflicher Neuausrichtung zu berichten: „Dass Betriebe und Mitarbeiter so die Möglichkeiten haben, ‚Qualifizierung‘ groß zu schreiben, findet meine volle Unterstützung“, sagt er. Auch die Erfahrungen, die Schumann aus seiner Arbeit im Lager in den Verkauf mitgebracht hat, hätten dem Unternehmen genützt. „Durch diese Art von Weiterbildung wird das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Unternehmen gestärkt.“ Für die Mitarbeiterbindung sei dies ein wichtiger Baustein: „Man nimmt sich an die Hand und geht diesen Weg gemeinsam.“

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.mittelhessen.eu/wirtschaft-wissenschaft/arbeitgeber/aus-und-weiterbildung

Chinesische Delegation
besucht Mittelhessen

Hübner-Verkaufsleiter Matthias Simon nahm sich Zeit, den chinesischen Gästen die Produkte des Unternehmens zu erklären. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

"Die meisten Ansiedlungen kommen aus China“

Die Beziehungen der Region Mittelhessen zur chinesischen Stadtregion Xuchang entwickeln sich weiter: In der vergangenen Woche war eine 50-köpfige Delegation aus dem Osten Chinas zu Besuch in der Region. Auf dem Programm stand neben Kulturveranstaltungen natürlich der Besuch von Unternehmen; so war ein Teil der Delegation kürzlich beim Gießener Sensoren-Hersteller Johannes Hübner zu Gast. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte eine Gruppe aus China Mittelhessen besucht. „2016 kamen die meisten Neu-Ansiedlungen in Hessen aus China“, sagte Christian Piterek, Regionalmanager beim Regionalmanagement Mittelhessen, das den Besuch in Mittelhessen organisiert hatte. „Das zeigt die Bedeutung des asiatischen Landes für das Standortmarketing.“

Die Visite in Mittelhessen fand im Rahmen der Wirtschaftskonferenz „Stand und Perspektiven der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China – One Belt, One Road 2017“ der Rudolf-Scharping-Kommunikation-Beratung (RSBK) in Frankfurt statt. Zum Kulturprogramm zählten auch die Besichtigung des Schlosses in Braunfels und ein Besuch auf dem Ochsenfest in Wetzlar – dem größten mittelhessischen Volksfest. Dort trafen sich Regierungsmitglieder der Delegation unter anderem mit Wetzlars Bürgermeister Harald Semler, den Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, und der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt, Vorsitzende der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe. Auch den mittelhessischen Vorzeigeunternehmen Leica und Buderus Guss in  Breidenbach statteten Mitglieder der Delegation einen Besuch ab.

Nach dem Besuch der Chinesen im vergangenen Jahr war eine Delegation aus Hessen im April dieses Jahres zum Gegenbesuch in Xuchang – einer Region rund 700 Kilometer südlich von Peking mit annähernd 4,5 Millionen Einwohnern. Eine wirtschaftliche Kooperation mache auch deswegen Sinn, weil Xuchang mit seinen Betrieben der Metallverarbeitung, Automobil- und Elektrotechnologie sowie Pharma- und Biotechnologie eine ähnliche Wirtschaftsstruktur wie Mittelhessen aufweise, hieß es vom Regionalmanagement. Nach dem Besuch in der Region reiste die Delegation in drei Gruppen nach Berlin, Bremen und Stuttgart weiter. Das Unternehmen RSBK des ehemaligen SPD-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Rudolf Scharping, das für das Gesamtprogramm zuständig war, hat sich auf deutsch-chinesischer Wirtschaftsbeziehungen spezialisiert.

Die Johannes Hübner Fabrik elektrischer Maschinen GmbH orientiert sich bereits stark am Export: Rund 65 Prozent der Produktion des 1934 in Berlin gegründet Betriebs mit über 100 Mitarbeitern geht ins Ausland, wie Geschäftsführer Frank Tscherney berichtete. In China ist das Unternehmen bereits über einen eigenen Partner vertreten. Zu den wichtigsten Erzeugnissen zählen Sensoren, die Drehzahlen unter anderem bei Walzanlagen der Metall-Industrie oder den Container-Kränen in der Hafen-Logistik erfassen. Auch im Bergbau kommen die Produkte aus Gießen zum Einsatz. „China ist einer der wichtigsten Märkte“, sagte Hübner-Vertriebsleiter Matthias Simon, der bei dieser Gelegenheit auf die Bedeutung des Mittelstandes für die Exportkraft Deutschlands hinwies.

Newcomers Day im
Biomedizinischen Forschungszentrum

Geschäftsführerin Dr. Bettina Andersen (links) mit Newcomern und Regionalmanagement-Vertretern (Foto: Manuel Heinrich)
Geschäftsführerin Dr. Bettina Andersen (links) mit Newcomern und Regionalmanagement-Vertretern

Auf Einladung des Arbeitskreises Willkommenskultur waren heute einige Newcomer zu Gast im Biomedizinischen Forschungszentrum Seltersberg (BFS) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das im September 2011 nach vier Jahren Bauzeit fertig gestellte Gebäude ist sowohl von außen wie von innen ein „Hingucker“. Der bunte Baukörper beheimatet in seinen fünf „Fingern“ 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus acht Instituten und weiteren Einrichtungen und bietet ihnen 125 Labore, zwei Hörsäle sowie Seminar-und Praktikumsräume. In einem der Seminarräume begrüßte die Geschäftsführerin Dr. Bettina Andersen die neuen Mittelhessen und stellte die Wissenschaftlergruppen aus den Fachbereichen Medizin, Veterinärmedizin, Biologie und Chemie, sowie Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement, die hier translational und vernetzt auf modernstem Standard forschten, vor. Die Schwerpunkte liegen auf den Gebieten Infektionsforschung, Immunität und Entzündung, Tumorentstehung und -ausbreitung, experimentelle Chirurgie und Lungenforschung.

Weitere Informationen für Newcomer - die weiteren Newcomers Days dieses Jahres - und für Personalverantwortliche in Mittelhessen - für die es einen eigenen Newsletter gibt - finden Sie auf welcome.mittelhessen.eu.