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Mittelhessen auf der Expo Real
Megathema Wohnraum

Mittelhessischer Gemeinschaftsstand auf der Expo Real in München - Gruppenbild mit Standpartnern und Sponsoren (Foto: Tilman Lochmüller)

Drei Unterschriften, zwei Minister und ein Megathema: Wohnraum - Bedeutung des mittelhessischen Gemeinschaftstandes auf der Expo Real 2017 weiter gewachsen

Wie man an bezahlbare Wohnungen kommt, treibt die Menschen quer durch alle Landkreise Mittelhessens um. Fehlendes Bauland sowie die hohen Grundstückspreise erschweren den Neubau, zugleich gibt es vor allem im ländlichen Raum Leerstand und den Trend, in Stadtkernen zu wohnen. Aufgrund der Niedrigzins-Situation sorgt freies Kapital dafür, dass die Immobilienwirtschaft boomt, was auch am mittelhessischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real deutlich zu spüren war. Unter dem Dach des Regionalmanagements stellten 26 kommunale und privatwirtschaftliche Standpartner vom 4.-6. Oktober auf der internationalen Immobilien-Messe in München ihre Angebote und Dienstleistungen vor und zogen ein durchwegs positives Fazit. Die Bedeutung der Leitmesse wurde durch den Besuch von zwei hessischen Ministern und drei Unterschriften am Stand unterstrichen.

„Heute war ein besonderer Tag, denn für ein Tochterunternehmen der Limburger Bauunternehmung Albert Weil AG konnten wir nach über eineinhalb Jahren Vorarbeit einen Mietvertrag für die Errichtung eines modernen REWE-Vollsortimenters in Kamp-Bornhofen unterzeichnen“, berichtet Nina Hildebrandt und ergänzt: „Wir sind sehr stolz auf den Abschluss und die Gespräche auf der Expo Real haben wesentlich dazu beigetragen, dieses Geschäft zu einem Erfolg zu führen.“

„Wir haben aus der Bürgerbeteiligung das Thema Lauf- und Sichtachse zwischen Bahnhofstraße und Uferweg an der Lahn als Hausaufgabe mitgekriegt“, erklärt Harald Semler, Bürgermeister der Stadt Wetzlar. „Dafür benötigen wir Flächen, die im Privatbesitz des Eigentümers sind, dem auch der Lahnhof gehört. Uns ist es gelungen, dass wir auf der Messe eine Absichtserklärung auf den Punkt gebracht und die Unterzeichnung vollzogen haben. Die Fläche orientiert sich, was die Preisfindung angeht, an dem Bodenwert, das ist also nicht überzogen. Und auch bei der Flächenbenennung sind wir weiter. Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen entscheidenden Schritt hier auf den Weg bringen konnten.“ Außerdem habe er die direkten Nachbarn zum Lahnhof miteinander ins Gespräch bringen können. „Das wäre woanders als auf der Messe gar nicht möglich gewesen.

„Wir haben einen erfolgreichen Geschäftsabschluss mit einem Gießener Unternehmen für die Wetterau getätigt“, berichtet Gunter Thias, in Gießen ansässiger Bereichsleiter Mittelhessen der Hessischen Landgesellschaft (HLG), und ergänzt: „Wir sind mit unserem Auftritt und der Resonanz sehr zufrieden, unsere Erwartungen haben sich deutlich erfüllt. Die Messe bietet von der Vielzahl der Gespräche eine Riesenbreite. Wir sind sehr begeistert und kommen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder. Der Gemeinschaftsstand ist ganz wichtig für uns.“

Landrat Manfred Michel konnte dem zustimmen: „Man sieht es ja schon am Besuch: Die Bedeutung für alle Beteiligten ist schon enorm. Ich denke, der Stand wird immer mehr angenommen.“ Neben dem Engagement in Mittelhessen sind die Landkreise Gießen und Limburg-Weilburg auch bei der FrankfurtRheinMain GmbH (FRM) aktiv: Michel erklärt: „Wir erwarten uns davon positive Aspekte, die bekommen wir auch permanent.“ Der Kreis gehöre zum erweiterten Rhein-Main-Gebiet: „Wir sind offen für Mittelhessen, sind aber genauso offen für FRM.“ Die Gießener Landrätin Anita Schneider ergänzt: „Wir wollen im internationalen Marketing mit bei Rhein-Main dabei sein. Trotzdem wollen wir uns weiterhin als Wirtschaftsstandort in Mittelhessen profilieren. Wir sind sozusagen in einer Doppelstrategie unterwegs.“

Ein wichtiges Thema für alle Aussteller war der Wohnungsbau, hier gibt es ganz unterschiedliche Strategien. Schneider erläutert, dass der Landkreis Gießen zu diesem Zweck zusammen mit neun Kreiskommunen die Soziale Wohnungsbau und Strukturförderung im Landkreis Gießen (SWS GmbH) gegründet habe. Die Landrätin erwartet sich davon eine gemeinsame Strategie für Flächen, Siedlungen und Wohnungen. „Wir haben einen Wohnungsneubau-Bedarf, aber den müssen wir klug entwickeln. Insofern werden wir ganz intensiv auch mit den privaten Investoren zusammenarbeiten, weil wir sind keine neue Baugesellschaft.“ Michel erläutert sein Konzept: „Wir stehen kurz vor einem Beschluss, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Und da sind wir auf einem guten Weg. Damit sind wir Vorreiter in Hessen, was bezahlbaren Wohnraum für junge Paare, für Ältere und Alleinstehende angeht. Ich glaube, dass wir da ein gutes Beispiel geben können.“

Der mittelhessische Gemeinschaftsstand - Blick vom Konferenzbereich in der oberen Etage (Foto: Tilman Lochmüller)
Der mittelhessische Gemeinschaftsstand - Blick vom Konferenzbereich in der oberen Etage (Foto: Tilman Lochmüller)

Landrätin Kirsten Fründt war zusammen mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises vor Ort: „Für uns ist die Teilnahme sehr wertvoll, weil die Messe eine Plattform ist, wo Sie alle mittelhessischen Player an einem Ort haben.“ So könne man schnell ins Gespräch kommen und Projekte neu andenken. Der Gemeinschaftsstand habe einen konkreten Nutzen: „Sie werden anders wahrgenommen, wenn Sie an einem Gemeinschaftsstand sind. Für uns als Landkreis, aber auch als Universitätsstadt Marburg ist es sehr wichtig, Präsenz zu zeigen.“ Für die Hessische Landesregierung zeigten gleich zwei Minister Präsenz. Für Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer bietet die Fachmesse für Hessen einen idealen Rahmen, um sich zu präsentieren: „Wir Hessen werben nicht nur gerne, sondern vor allen Dingen auch voller Überzeugung für uns. Denn unser schönes Bundesland hat viel zu bieten. All das werfen wir derzeit in die Waagschale, um am Ende einer der Profiteure des Brexits zu werden.“

Neben den acht kommunalen Ausstellern – erstmals waren alle fünf mittelhessischen Landkreise in München – hatten sich 18 Unternehmen für eine Standpartnerschaft entschieden, darunter auch die Volksbank Mittelhessen. Die Gefahr einer so genannten Immobilienblase sei in Mittelhessen nicht gegeben, ist sich Dr. Peter Hanker, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mittelhessen sicher: „Im Gegensatz zu einigen Ballungsräumen können wir aus Sicht der Volksbank Mittelhessen in unserer Region keine Blasenbildung, keine Überhitzung und auch keine nennenswerten wirtschaftlichen Aktivitäten von spekulativ motivierten Immobilienkäufen feststellen. Im Gegenteil, die von uns finanzierten Bauträgermaßnahmen münden nahezu immer im kleinteiligen Verkauf an nachhaltig investierende Investoren.“ Dass das nicht immer einfach sei, berichtetet Daniel Beitlich von der Revikon GmbH: „Niemand hat etwas zu verkaufen, jedenfalls nicht zum vernünftigen Marktpreis. Jeder ist glücklich, weil die Geschäfte gut laufen, aber es gibt relativ wenig Geschäft, weil wenig Fläche da ist.“ Er habe mit seinen Konversionsflächen Glück: neben dem Gießener Gewerbegebiet alter Flughafen mit fast 1 Mio qm sei er seit drei Monaten Eigentümer der ehemaligen Kaserne in Babenhausen mit 600.000 qm. Auch die Verantwortlichen der Limburger Amadeus Group stimmen zu: „Wir können unsere Aufgaben als Investoren kaum erfüllen, der Markt an Grundstücken ist leer gefegt“, erklärte Geschäftsführer Volker Deifel. Dirg Parhofer ergänzt: „Es gibt zu wenig Grundstücke mit zu vielen Nachfragern. Es ist eine große Aufgabe für Kommunen, neue Grundstücke auf den Markt zu bringen!“ Auch der Vogelsberg habe noch Flächen, berichtet der erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak: „Wenn auch nicht so viele, wie wir uns wünschen würden. Die liegen vor allem entlang der Autobahn A5, da merken wir, dass auch die Nachfrage aus dem Rhein-Main-Gebiet zunimmt. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren auch Flächen für Industrie- und Gewerbeansiedlung auszuweisen. Wir hatten eine große Ansiedlung in Mücke mit einem Tiefkühlunternehmen, die haben großen Flächenbedarf, da müssen wir dafür sorgen, dass wir Reserven haben.“

Gerade bei einem knappen Angebot an Bauflächen wird es immer schwieriger, durch ein Bieterverfahren einen Grundstückspreis zu erzielen, der preisgünstigen Wohnraum überhaupt zulässt. Hier setzt die Konzeptvergabe an. Indem Kommunen ihre Grundstücke an diejenigen vergeben, die das beste Nutzungs-Konzept anbieten und nicht den höchsten Preis nennen, kann sie die Grundstücksentwicklung und Bebauung mitgestalten. Damit warb die Hessische Wohnungsbauministerin Priska Hinz bei der Wohnungswirtschaft, der Immobilienbranche und Kommunen für einen schnellen Ausbau der Wohnraumkapazitäten in Hessen. „Wir benötigen jedes Jahr 37.000 zusätzliche Wohneinheiten in Hessen. Diese Kraftanstrengungen können wir nur gemeinsam meistern. Darum haben wir in Hessen die Allianz für Wohnen gegründet, die sehr erfolgreich und produktiv arbeitet“, so Hinz weiter. Fehlendes Bauland ist nach Ansicht vieler Experten das entscheidende Hindernis für eine stärkere Wohnungsbautätigkeit. Dabei sind genügend Flächen für den Wohnungsbau regionalplanerisch gesichert. „Hier haben wir erkannt, dass wir Kommunen noch besser unterstützen können. Mit der Baulandoffensive Hessen hat die hessische Landesregierung daher ein Instrument geschaffen, mit dem Wohnungs-Bauland besser und schneller entwickelt werden kann“, sagte Hinz. Die Baulandoffensive Hessen werde durch die beiden mehrheitlich landeseigenen Unternehmen, die Nassauische Heimstätte (NH) und die Hessische Landgesellschaft (HLG), getragen.

Geschäftiges Treiben am Mittelhessen-Stand am ersten Messetag (Foto: Tilman Lochmüller)
Geschäftiges Treiben am Mittelhessen-Stand am ersten Messetag (Foto: Tilman Lochmüller)

Für die Limburger Vertreter waren natürlich das ICE-Gebiet und das Mundipharma-Gelände von Belang. Walter Gerharz von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez berichtete: „Es werden gezielt strukturierte Gespräche geführt, ich stehe im engen Kontakt mit der Mundipharma-Geschäftsleitung. Es gab auf der Messe Kontakte, die gebe ich weiter.“ Bürgermeister Dr. Marius Hahn ergänzt: „Wir sind ein Top-Standort, hervorragend erschlossen, direkt an der A3 und nah am ICE-Bahnhof, da wird es sicher eine Nachfolge geben. Ob natürlich die hochwertigen Arbeitsplätze im Pharmabereich dort zu halten sind, das wird sich zeigen. Aber da führe ich auch Gespräche.“ Für Jörg Fischer von der Gesellschaft für Handel und Immobilien (GHI) war die Messe sehr positiv: „Ich bin froh, wie jedes Jahr auf dem sehr gut besuchten Gemeinschaftsstand zu sein, und von dem Flächenmangel nicht so betroffen zu sein. Die Projekte, die wir haben im Bereich Pflege, betreutes Wohnen, Gewerbe und Einzelhandel, wollen wir zeitnah auf den Weg bringen.“ Als Beispiel nennt er ein Pflegeheim in Herborn, eine Quartierslösung in Rosbach und eine Studentenwohnanlage in Wiesbaden.

Mit neuen Möglichkeiten in der Flächensuche für den Gewerbestandort Hessen befassten sich die Wirtschaftsförderungen: die Hessen Trade & Invest (HTAI) hatte zusammen mit den regionalen Wirtschaftsförderungen zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, an der auch Jens Ihle, der Geschäftsführer für Mittelhessen, teilnahm und den Standort vorstellte. „In Mittelhessen wird kräftig investiert, sei es in die wachsenden Hochschulen, die vor allem mittelständischen Unternehmen, aber auch im Wohnungsbau entwickeln sich alle Landkreise.“ Für den Mittelhessen-Stand bilanzierte er: „Die Aussteller bilden ein regionales Netzwerk mit starker Wertschöpfung in der Region und darüber hinaus.“ Die heimischen Investoren würden auch in der Region investieren und danach attraktive Pakete zum Teil nach außen geben. „Der Stand entwickelt sich immer mehr zum Treffpunkt konkreter Anfragen.“ So verwunderte es auch nicht, dass dieses Jahr neben der Albert Weil AG zwei weitere Unterschriften am Stand erfolgten: Die Stadt Wetzlar unterzeichnete eine Absichtserklärung für eine innerstädtische Entwicklung, die Hessische Landgesellschaft tätigte einen erfolgreichen Geschäftsabschluss mit einem Gießener Unternehmen für die Wetterau.

Die Expo Real, internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, ist die Messe für Networking bei branchen- und länder-übergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet jedes Jahr eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis in die USA. 2016 kamen 39.101 Teilnehmer aus 77 Ländern und 1.768 Aussteller aus 29 Ländern auf das Gelände der Messe München.

Weitere Informationen auf http://exporeal.mittelhessen.eu

Mittelhessenabend:
Asse sprinten für die Region

Wolfgang Greilich (Vizepräsident des Hessischen Landtags) Kirsten Fründt (Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Klaus Repp (Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden), Gudrun Felkl (Laudatorin, Stadt Wetzlar), Jens Ihle (Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Mona Althenn (Sprintteam Wetzlar), Dr. Christoph Ullrich (Vorsitzender des Vereins Mittelhessen), Lara Matheis, Martin Rumpf (Laudator, Hessischer Leichtathletik-Verband), Arne Wohlfarth (Laudator, Wetzlarer Neue Zeitung) und Dr. Manuel Lösel (Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium) (von links). (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Beim IV. Mittelhessenabend im Hessischen Landtag wurden drei neue Botschafterinnen ernannt

Die Leichtathletinnen Gesa Felicitas Krause, Lara Matheis und Lisa Mayer sind beim IV. Mittelhessenabend am Mittwochabend in Wiesbaden zu Botschafterinnen der Region gekürt worden. Der Vorsitzende des gastgebenden Vereins Mittelhessen, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, übergab Lara Matheis ihre Urkunde vor über 130 Gästen im Hessischen Landtag. Mayer und Krause waren per Video-Botschaft zugeschaltet. Mit den drei Neubotschafterinnen zeigen nun insgesamt 30 Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft als Botschafterinnen und Botschafter ihre Verbundenheit zur Heimatregion.

„Sie gewinnen mit Lisa eine sympathische Frau und eine strahlende Spitzensportlerin“, sagte Gudrun Felkl vom Magistrat der Stadt Wetzlar in ihrer Laudatio über Lisa Mayer. Die 21-Jährige Sprinterin, die mit der 4-mal-100-Meter-Staffel 2017 bei den World Relays auf den Bahamas und beim ISTAF in Berlin Gold für Deutschland holte, aber auch als Einzelstarterin Erfolge feiern konnte, hat sich entschieden, in der Region zu bleiben und bedankte sich mit einer Grußbotschaft aus Italien, wo sie sich derzeit als „Champion des Jahres“ der Deutschen Sporthilfe aufhält. Mit dem Sprintteam Wetzlar wurde eine Institution geschaffen, die Lisa begeistert: „Das Umfeld in Wetzlar bietet perfekte Strukturen für den Leistungssport“, sagte sie. Ihre Urkunde nahm stellvertretend Mona Althenn vom Sprintteam Wetzlar entgegen.

Blick in den Saal beim Mittelhessenabend 2017 im Hessischen Landtag in Wiesbaden (Foto: Tilman Lochmüller/Regionalmanagement Mittelhessen)
Blick in den Saal beim Mittelhessenabend 2017 im Hessischen Landtag in Wiesbaden (Foto: Tilman Lochmüller/Regionalmanagement Mittelhessen)

In seiner Würdigung von Gesa Felicitas Krause erinnerte der Wetzlarer Sportreporter Arne Wohlfarth an die starke Leistung der Hindernisläuferin bei der Weltmeisterschaft in London, die bei einem unverschuldeten Sturz deutlich wurde: „Gesa rappelt sich auf, beißt auf die Zähne, kämpft sich heran und wird letztlich Neunte“. Auf diese Weise und ihre Interviews in der Folge habe sie ein Beispiel für „Größe in der Niederlage, für Fair-Play und für ein anständiges Miteinander“ gegeben. „Ich freue mich sehr auf meine Rolle als Mittelhessen-Botschafterin“, sagte die 25-Jährige Europameisterin 2016, Deutsche Meisterin 2015 bis 2017 und deutsche Rekordhalterin aus ihrem Urlaubsort in Frankreich.

„Lara Matheis überzeugt durch ihre Leistungen und ist insbesondere aufgrund ihres Kampfgeistes die ideale Botschafterin für Mittelhessen“, sagte ihr Laudator Martin Rumpf vom Hessischen Leichtathletik-Verband am Mittwoch. „Den brauchen alle, vom Sportler bis zum Unternehmer“, fügte Rumpf hinzu. Die 25-jährige Sprinterin holte sich bei der Team-Europameisterschaft Gold mit der Mannschaft und der 4-mal-100-Meter-Staffel und sei ein „Paradebeispiel dafür, wie man sich weiter entwickeln kann“: Die gelernte Fitnesskauffrau betreibe den Sport neben ihrer beruflichen Karriere und nehme es dennoch mit „voll geförderten“ Sportlerinnen aus Jamaica und den USA auf. „Es ist es eine große Ehre für mich, Botschafterin zu sein“, sagte Matheis, die bei der TSG Gießen-Wieseck trainiert. „Ich fühle mich sehr wohl hier und gerade nach internationalen Auftritten ist das Krafttanken in der Heimat am besten möglich“

Alle drei neuen Botschafterinnen wollen 2018 bei der Europameisterschaft in Berlin antreten und sorgten auch in den Grußworten für Begeisterung: „Die erfolgreiche Idee der Mittelhessen-Botschafter geht weit über die trockene Form der Wirtschaftsförderung hinaus“, sagte der Vizepräsident des Hessischen Landtags, Wolfgang Greilich. „Ich hoffe, dass es so innovativ weitergeht“, denn „wir gehören zu einer Region mit allen Chancen“, fügte der überzeugte Mittelhesse hinzu. Auch Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, lobte die Arbeit des Regionalmanagements als „Antreiber“ und ergänzte: „Wir unterstützen das von Seiten der Landesregierung so stark wie es geht.“ Als Beispiel nannte er die Einrichtung einer internationalen Schule: „Die brauchen wir in der Region“, betonte Lösel.

Der Mittelhessen-Vorsitzende und Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich würdigte „das wachsende Netzwerk“ des Vereins: Inzwischen seien 237 Unternehmen, Kommunen, Verbände aber auch Privatpersonen Teil dieses Verbundes. „Wir treffen uns in der Landeshauptstadt, um gemeinsam die mittelhessische Fahne hochzuhalten.“ Und: „Lassen Sie uns über diese tolle Region reden.“ Ein Beispiel seien die ersten Tage der Industriekultur mit Veranstaltungen an über 40 Orten in ganz Mittelhessen. Diese hätten gezeigt, dass „das Thema ‚Produktion‘ in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die Menschen Relevanz hat“.

Mittelhessenabend 2017

Kirsten Fründt, Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH pflichtete Ullrich bei: „Seien es Basalt oder Erz, Optik oder Verpackung, Medizinwirtschaft oder Automotive –  Mittelhessen ist ein produzierender Standort bis hin zur Wirtschaft 4.0 und kann das für seine Identität gebrauchen.“ Das Regionalmanagement sei dabei unverzichtbar: „Hier machen alle mit und gemeinsam Projekte, um als Region wahrnehmbar zu sein.“ Als Beispiel nannte sie aktuelle Themen des Regionalmanagements wie „New Work“ oder die Förderung der Startup-Szene. „Hessische Kampagnen sollen gesamthessisch sein und immer alle Regionen einbeziehen“, appellierte sie. Mittelhessen wolle in diesem Zusammenhang eine „Kompetenzregion Bildung 4.0“ sein und stehe bereit, die Weiterentwicklung der Digitalisierung zusammen mit den Mitgliedern seines Bildungs-Netzwerks umzusetzen.

Mittelhessen komplett
auf der Expo Real 2017 in München

Gelungene öffentlich-private Partnerschaft: die Aussteller des Mittelhessen-Standes beim Vortreffen im Kreishaus in Wetzlar
Gelungene öffentlich-private Partnerschaft: die Aussteller des Mittelhessen-Standes beim Vortreffen im Kreishaus in Wetzlar

Erstmals alle Landkreise vertreten – Ausstellerrekord am Gemeinschaftsstand

„Gemeinsam bringen wir die regionalen Angebote auf den Markt“, fasst Geschäftsführer Jens Ihle das Ziel der öffentlich-privatwirtschaftlichen Zusammenarbeit unter dem Dach des Regionalmanagements zusammen und betont: „Von dieser Partnerschaft profitieren alle.“ Der mittelhessische Gemeinschaftsstand auf der internationalen Messen für Immobilien und Investitionen Expo Real schreibt seine Erfolgsgeschichte auch in seiner zwölften Auflage fort: Die Zahl der Standpartner steigt durch die Teilnahme der beiden Landkreise Lahn-Dill-Kreis und Vogelsbergkreis auf 26. Zum ersten Mal ist die Region damit in München komplett mit allen fünf Landkreisen vertreten. Zusammen mit den drei Oberzentren, 18 Unternehmen und 8 Sponsoren sind vom 4.-6. Oktober 2017 34 Standbeteiligte unter dem Dach der Region vertreten.

Der Lahn-Dill-Kreis ist erstmals auf der Expo Real präsent, um „Investoren aufmerksam zu machen, Stärken und Chancen zu vermitteln“, so der Ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Wolfram Dette, der bereits als Wetzlarer Oberbürgermeister Messe-Erfahrung sammeln konnte. Die Städte Herborn, Leun und Solms haben sich mit der Wirtschaftsförderung des Kreises zusammen getan. Hans Benner, Herborner Bürgermeister erklärte beim Vortreffen der Standpartner: „Wir wollen mit diesem Engagement den Wirtschaftsraum stärken und für unseren Standort werden.“ Hartmut Greb von der Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises erläutert, warum der Landkreis nach sechs Jahren Pause wieder mit nach München fährt: „Wir haben gemerkt, dass uns und unserem Netzwerk der Nutzen einer Standpartnerschaft fehlt.“

Für die privatwirtschaftlichen Aussteller, Banken und Sparkassen sind die Themen Gewerbe-Immobilien, Revitalisierung, aber auch generationsübergreifendes und smartes Wohnen auf der Messe von Belang, alle wollen ihre über die Jahre am Gemeinschaftsstand aufgebauten Kontakte pflegen und ausbauen. Wolfgang Kunz von KuBuS architektur + stadtplanung aus Wetzlar erklärt: „die Präsenz auf der Expo Real ist als Anlaufstelle unverzichtbar.“

Die Hessische Landgesellschaft (HLG), die als Dienstleister für hessische Kommunen Flächen verwaltet und vermarktet, ist erneut mittelhessischer Standpartner geworden. Steffen Breitbarth erklärt: „Wir setzen Standards in der Präsentation von Gewerbeflächen, und sorgen als HLG für eine Auffindbarkeit von Gewerbeflächen.“ Zu diesem Zweck veranstaltet die HLG am 4.Oktober auf der Metropolarena zusammen mit der immovativ GmbH und in Kooperation mit der Hessen Trade and Invest (HTAI) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gewerbestandort Hessen – neue Möglichkeiten in der Flächensuche“, an der sich neben den Regionalmanagements aus Nord- und Mittelhessen und FrankfurtRheinMain auch die Geschäftsführer von HLG, Prof. Dr. Martina Klärle, und HTAI, Dr. Rainer Waldschmidt, beteiligen.

Die anderen hessischen Stände befinden sich in direkter Nachbarschaft zu dem mittelhessischen 200 qm-Stand in der Halle C1. Neben der Vermarktung der Angebote an die Aussteller und Besucher der größten europäischen Immobilien-Messe wächst die Bedeutung des Binnengeschäfts auf dem Stand von Jahr zu Jahr. Davon profitiert auch die Stand-Gestaltung, die um Elemente aus Naturholz und Moos sowie ergonomische Sitzgelegenheiten erweitert wurde: verantwortlich dafür sind der Innenarchitekt Michael Jung vom Architekturbüro JUNG & KLEMKE sowie die beiden Büro-Ausstatter Knorz Bürosysteme und C&P Möbel, die damit auch die Leistungsfähigkeit der heimischen Produzenten zeigen wollen.

Logo der Expo RealDie Expo Real, internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, ist die Messe für Networking bei branchen- und länder-übergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet jedes Jahr eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis in die USA. 2016 kamen 39.101 Teilnehmer aus 77 Ländern und 1.768 Aussteller aus 29 Ländern auf das Gelände der Messe München.

Die Liste der Aussteller finden Sie auf exporeal.mittelhessen.eu

Japanische Delegation besucht
Opto-Elektronik- Unternehmen

Ralf Niggemann (rechts) von Wetzlar Network führte die Delegation durch die Leica-Ausstellung - hier vor der Leica M3 von 1954. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Eine Delegation mit Vertretern japanischer Unternehmen vor allem aus dem Automotive-Bereich hat kürzlich Mitgliedsfirmen des Wetzlar Network in Mittelhessen besucht. Wetzlar Network ist ein Zusammenschluss öffentlicher Vertreter und Unternehmer aus den Bereichen Optik, Elektronik und Mechanik. Die siebenköpige Gruppe, zu der auch Repräsentanten von Wirtschafts- und Innovations-Förderern zählten, besuchte unter Begleitung von Ralf Niggemann von Wetzlar Network, Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Andreas Damrau von der hessischen Wirtschaftsförderung Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) , Amin Moawad von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill und Rainer Dietrich von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wetzlar insgesamt vier Betriebe: Hexagon Manufacturing IntelligenceSensitecViaoptics und Leica Camera, deren Leica-Galerie den Abschluss des Besuchs bildete.

Die Delegation war nach Mittelhessen gekommen, um über mögliche Kooperationen zu sprechen und sich einen Eindruck vom Standort zu machen, hieß es vom Regionalmanagement Mittelhessen, das den Besuch zusammen mit der HTAI und dem Wetzlar Network organisiert hatte. Vorausgegangen war eine Kontaktaufnahmen des Regionalmanagements mit der japanischen Außenhandelskammer während des Außenwirtschaftstages der hessischen Industrie- und Handelskammern in diesem Jahr. "Es war alles in allem ein gelungener Besuch in der High-tech-Region Wetzlar“, resümierte Ralf Niggemann, Manager beim Wetzlar Network. Die Teilnehmer hätten sich umfassend bei den besuchten Unternehmen über deren Leistungen informieren können. Der Besuch in der Leica-Galerie im Leitz-Park habe den Besuch optimal abgerundet. „Es wurde vereinbart, dass dies nicht das letzte Treffen ist“, fügte Niggemann hinzu. Diskutiert worden sei zum Beispiel ein Besuch der Japaner bei der Wetzlarer Opto-Elektronik-Messe W3+ FAIR im kommenden Jahr.

Bei dem auf Messtechnik vor allem in der Aeronautik spezialisierten Unternehmen Hexagon Manufacturing Intelligence ermöglichte Jürgen Roos eine Präsentation im Democenter der Geschäftseinheit für 3D-Messtechnik und in der Produktion. Dort bekam die Gruppe mit der Leitz Infinity die genaueste Messmaschine der Welt zu sehen – und dazu noch eine neue Produktionshalle, die als die am besten klimatisierte Produktionsstätte der Welt gilt. Bei Sensitec in Lahnau empfing Peter Radde die Delegation und führte deren Mitglieder in die Produktpalette des Unternehmens ein, das magnetoresistente Sensortechnologie in den Bereichen Automotive, Industrie-Automation und Werkzeugmaschinenbau, Raumfahrt sowie Bio- und Medizintechnik entwickelt und herstellt.

Beim Linsen-Hersteller Viaoptic im Wetzlarer Leitzpark übernahm Michael Dittert die Führung des fernöstlichen Besuchs durch die Produktionsanlagen, in denen aus 160 verschiedenen Materialien Linsen und mechanische Anwendungen aus Kunststoff gefertigt werden – unter anderem 3D-Displays, Linsen für die Medizintechnik und Headup-Displays für die Automobilbranche. „Wir erfüllen die Wünsche unserer Kunden sehr individuell und innovativ“, beschrieb Dittert die Philosophie des Unternehmens. Zum Abschluss berichtete Ralf Niggemann in der Galerie der Leica Camera AG mit ihrer Kamera-Ausstellung und den Einblicken in die Fabrikation des Unternehmens über die neuesten Entwicklungen der Branche.

„Unsere japanischen Gäste zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Historie der optischen, mechanischen und elektronischen Kernkompetenz der Region Mittelhessen“, zog RMG-Geschäftsführer Ihle Bilanz des Besuchs. Hamamatsu sei eine für Mittelhessen spannende Region. „Michihiko Aoyama von der Hamamatsu Agency for innovation hatte Mittelhessen bislang noch nicht als Kooperationspartner wahrgenommen.“ Obwohl die Branchen und Strukturen der beiden Regionen sich gut ergänzten, wie Ihle betonte. „Hier wollen wir mit unseren Partnern vom Wetzlar Network dranbleiben und Möglichkeiten der Zusammenarbeit eruieren.“

Mittelhessen-Vorsitzender
zu Besuch auf der Steinexpo

Fred Cordes, Geschäftsführer der Zeppelin Baumaschinen GmbH (einer der Steinexpo-Premium-Aussteller), Christoph Hagemeier, Vorstandssprecher Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG, Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg (Ohm), Dr. Christoph Ullrich und Dr.-Ing. Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter Geoplan GmbH, vor einem der übergroßen Minen-Bagger (von links). (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Ullrich: „Steinexpo hat Strahlkraft weit über die Region hinaus“

Der Vorsitzende des Vereins Mittelhessen und Präsident des Regierungspräsidiums Gießen, Dr. Christoph Ullrich, hat sich bei einem Besuch der 10. Steinexpo in Homberg (Ohm) am Freitag (1.9.17) beeindruckt von Organisation und Zusammenarbeit bei einer der weltweit bedeutendsten Demonstrationsmessen der Bau- und Baustoffindustrie gezeigt. „Es ist toll, was wir in Mittelhessen stemmen“, sagte Ullrich nach einem Rundgang über das Ausstellungsgelände in Europas größtem Basaltsteinbruch beim Homberger Stadtteil Nieder-Ofleiden im Vogelsbergkreis. Die Steinexpo sei eine Veranstaltung, deren Strahlkraft weit über die Region und Deutschland hinausreiche, sagte der Regierungspräsident und erinnerte dabei an die internationale Führungsrolle der Messe.

Von Mittwoch bis Samstag vergangener Woche hatte die Leistungsschau zehntausende Besucher auf das Gelände der Mitteldeutsche Hartstein-Industrie (MHI) AG zwischen den Homburger Stadtteilen Nieder- und Ober-Ofleiden gelockt. Fast 300 Aussteller aus der ganzen Welt hatten sich mit 430 Marken zu der Veranstaltung nach Angaben der Organisatoren angemeldet; rund 200 Schwertransporte seien nötig gewesen, um das schwere Gerät in den Steinbruch zu schaffen, sagte Dr.-Ing. Friedhelm Rese, Geschäftsführer des Messebetriebers Geoplan GmbH. Viele Aussteller präsentierten ihre übergroße Ausrüstung an den Ständen in Aktion. Die alle drei Jahre stattfindende Steinexpo sei somit die größte Demonstrationsschau der Roh- und Baustoffindustrie auf dem europäischen Festland. Und: „Nach der Messe ist vor der Messe“, betonte Rese. Rund zweieinhalb Jahre dauerten die Vorbereitung für das Ereignis.

Dr. Christoph Ullrich (links vorne) lässt sich von Dr.-Ing. Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter Geoplan GmbH, eine der Live-Vorführungen während der Steinexpo erläutern.
Dr. Christoph Ullrich (links vorne) lässt sich von Dr.-Ing. Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter Geoplan GmbH, eine der Live-Vorführungen während der Steinexpo erläutern. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Während seines Rundgang ließ sich Ullrich von einigen Ausstellern ihre Maschinen zeigen und testete auch einen der beiden annähernd 40 Meter hohen Steilaufzügen, die der Betreiber an der Steinbruchwand installierte hatte. Mit ihnen transportierte die Messe Besucher zwischen den beiden Sohlen des Steinbruchs, auf denen sich das Ausstellungsgelände verteilte. Auf seinem Rundgang begleitet wurde der Mittelhessen-Vorsitzende von Geoplan-Geschäftsführer Dr.-Ing. Friedhelm Rese, dem MHI-Vorstandssprecher Christoph Hagemeier, Homburgs Bürgermeisterin Claudia Blum und Hartmut Greb vom Verein Geopark Vulkanregion Vogelsberg. „Wir sind eine tolle Region“, sagte Ullrich zum Abschluss seines Besuchs und bezog dieses Urteil vor allem auf die Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Institutionen, die die Organisation einer Ausstellung dieses Ausmaßes erst möglich machten.

Dr. Ullrich im Gespräch mit Ausstellern. Vorne links: Hartmut Greb, Geopark Vulkanregion Vogelsberg e.V.. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)
Dr. Ullrich im Gespräch mit Ausstellern. Vorne links: Hartmut Greb, Geopark Vulkanregion Vogelsberg e.V.. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)