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Mittelhessische Gemeinschaft
auf der Immobilienmesse Expo Real

Gruppenbild der Standpartner auf dem mittelhessischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real 2018
Gruppenbild der Standpartner auf dem mittelhessischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real 2018

Zum 14. Mal fahren privatwirtschaftliche und kommunale Aussteller aus Mittelhessen gemeinsam auf die Expo Real nach München. 26 Standpartner und neun Sponsoren vereinen sich vom 8.-10. Oktober 2018 in Form eines Gemeinschaftsstandes auf der wichtigsten europäischen Fachmesse für Immobilien und Investitionen - erneut ein Rekord. Bei einem Vortreffen der Aussteller in den Räumen der Sparkasse Marburg-Biedenkopf stimmten sich die Partner auf die Messetage ein.

Weitere Informationen und die Liste der Aussteller auf exporeal.mittelhessen.eu, Ein ausführlicher Bericht folgt.

App und Schilder: LEADER-Förderung
für die Industriekultur Mittelhessen

Pressekonferenz im lebendigen Industriedenkmal: Gudrun Müller-Mollenhauer und Anita Schneider überreichen den Förderbescheid an Dr. Christoph Ullrich (5., 6. und 8. von links)

Neue Wege, neue Medien: Industriekultur in Mittelhessen

Um die Industriekultur in Mittelhessen langfristig als regionales Gemeinschaftsprojekt zu etablieren, erhält der Verein Mittelhessen für das zweijährige Projekt Mittel aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union. Dafür haben sich unter der Federführung des Vereins GießenerLand e.V. alle sieben LEADER-Regionen Mittelhessens zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Ausführender Projektträger ist der Verein Mittelhessen, der bis 2020 vereinbarte Maßnahmen (App, Print und Schilder) umsetzen wird. Im Rahmen einer Pressekonferenz in der Betabox im Alten Schlachthof überreichen Gudrun Müller-Mollenhauer vom zuständigen Amt für Dorf- und Regionalentwicklung des Lahn-Dill-Kreises und die Gießener Landrätin Anita Schneider den Förderberscheid an den Vorsitzenden des Vereins, Dr. Christoph Ullrich (5., 6. und 8. von links) 

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Mittelhessen ist mit Facebook
digital durchgestartet

Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen, bei seiner Begrüßung am Dienstag-Morgen
Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen, bei seiner Begrüßung am Dienstag-Morgen

Das Regionalmanagement Mittelhessen war Partner bei der Veranstaltung „Digital durchstarten“, die am 4. und 5. September im Zoo Palais Fraunkfurt stattfand. Zusammen mit der Landes-Kampagne „Strategie Digitales Hessen“, dem RKW Hessen und der Initiative CodeDoor waren die Mittelhessen mit einem Stand präsent. Geschäftsführer Jens Ihle hatte am Morgen stellvertretend die rund 1.000 angemeldeten Besucherinnen und Besucher auf dem Marktplatz begrüßt und dabei betont, welche Bedeutung die Digitalisierung insbesondere für die vom Mittelstand geprägte Wirtschaftsregion Mittelhessen hat. Zahlreiche mittelhessische Teilnehmer aus dem Netzwerk des Regionalmanagements waren der Einladung gefolgt.

Das Ziel des von Facebook in den Metropolen Europas veranstalteten Events ist es zum einen, neue digitale Fähigkeiten zu erlernen, um online erfolgreicher zu sein und zum anderen, sein Netzwerk zu erweitern. Facebook bietet dafür kostenlose Workshops und Vorträge. Das Programm richtete sich an Unternehmen und Studierende sowie an gemeinnützige Organisationen und Facebook Seiten-Administratoren, die ihre digitalen Skills erweitern möchten.

Weitere Informationen unter facebook.com/digitaldurchstarten/frankfurt

Drei neue Botschafter für Mittelhessen
beim Parlamentarischen Abend ernannt

Gruppenbild am Parlamentarischen Abend Mittelhessen
Die neuen Mittelhessen-Botschafter mit Laudatoren: Manfred Wagner, Dr. Andreas Kaufmann, Jens Ihle (Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen), Dr. Christoph Ullrich, Lars Amend, Debbie und Daniel Meyer, Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer, Friedrich Bohl, Dr. Thomas Schäfer, Klaus Repp und Moderator Christian Kaempfert (v.l.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Die Region Mittelhessen wird ab sofort von drei neuen prominenten Botschaftern vertreten. Als Höhepunkt des Parlamentarischen Abends des Vereins Mittelhessen in der vergangenen Woche überreichte der Vorsitzender des Vereins, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, dem Mediziner Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer, dem Autoren Lars Amend und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Leica Camera AG, Dr. Andreas Kaufmann, die Ernennungsurkunden. „Damit nutzen 33 Personen und Team ihre Bekanntheit dafür, über Mittelhessen und seine Vorzüge zu sprechen“, sagte Dr. Ullrich in Wetzlar zum Auftakt der zentralen jährlichen Vereinsveranstaltung, zu der dieses Mal wieder über 150 Gäste und viele Journalisten gekommen waren – diesmal in das Hotel Arcona Living Ernst Leitz im Wetzlarer Leitz-Park.

Zahlreiche Teilnehmer des Parlamentarischen Abends nutzen zu Beginn die Gelegenheit, mit einer Führung Einblicke in Geschichte, Produkte und Produktion der Leica Camera AG im benachbarten Haupt-Gebäude des Unternehmens zu gewinnen, das seit 2014 Kernstück für den zweiten Abschnitt des Leitz-Parks ist. „Wir haben seit 2007 mit Hilfe der Stadt Wetzlar aus einem preußischen Exerzierplatz einen neuen Stadtteil entwickelt. Dafür haben wir Industrie mit intelligenter Architektur verbunden und 1200 Arbeitsplätze geschaffen“, sagte Dr. Andreas Kaufmann als Gastgeber des Events. Der Veranstaltungsort des Parlamentarischen Abends lag im Leitz-Park III – einem Bauabschnitt, der erst in diesem Jahre eingeweiht wurde.

In seinem Grußwort für die Hessische Landesregierung erinnerte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer daran, dass zu den Gründungszeiten des Regionalmagements vor 15 Jahren Leica eine Bürgschaft des Landes als Überlebenshilfe bekam. „Die Entwicklung zum heutigen Unternehmen war unvorstellbar.“ Auch in der Krise 2008 habe man um das Überleben vieler Betriebe gebangt. „Heute ist klar: Die Unternehmen der Region, der industrielle Kern Hessens, haben Erfolg und sich durch die Krise sogar verbessert.“, sagte Schäfer. Darauf und auf die freiwillige Vereinigung des Regionalmanagements können man stolz sein. „Das Entwicklungspotenzial ist an allen Ecken und Enden zu greifen.“

Der Parlamentarische Abend des Vereins Mittelhessen war in diesem Jahr im Leitz-Park in Wetzlar zu Gast. (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)
Der Parlamentarische Abend des Vereins Mittelhessen war in diesem Jahr im Leitz-Park in Wetzlar zu Gast. (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

„Der Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vor 15 Jahren ist einzigartig und hat sich seit der Gründung bewährt“, sagte Mittelhessen-Vorsitzender Dr. Ullrich. In seinem positiven Resümee dieser Jahre erwähnte der Regierungspräsident nicht nur den Beitrag des Regionalmanagements zur Imagebildung und Vernetzung einer Region, sondern ganz konkrete Projekte, die diese Institution in dieser Zeit vorangebracht hat. Dazu zählen unter anderem jüngst die Route der Industriekultur und bereits 14 Jahren der mittelhessische Gemeinschaftsstand auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real.

"Das Regionalmanagement ist ein Kompetenzteam“, sagte Klaus Repp, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH. Es habe sich als Netzwerk mit Motivation und Gestaltungswille bewährt. Norbert Kartmann, Mittelhesse und Präsident des Hessischen Landtags, betonte: "Ich finde meine Heimat schön und kann mich dazu bekennen.“ Das schaffe Bindung. Und: "Wissenschaft ist kein Nachteil, der Ausbau der Bildungsregion ist unser Anliegen und stärkt die Kooperation mit der Wirtschaft, die hier als Leuchtturm wirkt."

Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer (2.v.l.) mit Mittelhessen-Vorsitzender Dr. Christoph Ullrich (3.v.l.) und Laudator Friedrich Bohl (r.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)
Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer (2.v.l.) mit Mittelhessen-Vorsitzender Dr. Christoph Ullrich (3.v.l.) und Laudator Friedrich Bohl (r.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Höhepunkt des Parlamentarischen Abends war die Kür neuer Botschafter. Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer sei mit seinen besonderen Methoden, Patienten zu helfen, seit Jahren nicht nur in Mittelhessen, sondern deutschlandweit bekannt, sagte Friedrich Bohl, Präsident der Von Behring-Röntgen-Stiftung, in seiner Laudation. Schäfer nutze Clips des Fernseharztes Dr. House, Spezialist für ungewöhnliche und ungelöste Fälle, um seine Studenten nach dem Motto „Hätten wir den Patienten in Marburg auch geheilt?“ zu sensibilisieren. Seine Lehrmethode habe ihm überregionale Anerkennung und 2010 den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Hochschulrektorenkonferenz eingebracht. „Ich bin dankbar für die ehrenvolle Aufgabe als Botschafter“, sagte Schäfer, auch um mehr auf die Menschen hinzuweisen, die mit ihren speziellen Erkrankungen in unserem Gesundheitssystem „durch die Maschen fallen“.

Debbie und Daniel Meyer (l.) mit Lars Amend (2.v.l.) und Dr. Christoph Ullrich (r.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)
Debbie und Daniel Meyer (l.) mit Lars Amend (2.v.l.) und Dr. Christoph Ullrich (r.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Der Langgönser Autor Lars Amend arbeitet zwar in Berlin, beschreibt sich aber als „sehr heimatverbunden“. Nach zehn Büchern in zehn Jahren in Millionenauflage, unter anderem über Bushido und Rudolf Schenker von den Scorpions, feierte Amend mit „Dieses bescheuerte Herz“ einen besonderen Erfolg. Das Buch entstand gemeinsam mit dem herzkranken Jungen Daniel Meyer und wurde unter anderem mit Elyas M’Barek in der Hauptrolle verfilmt. Für Amends Botschafter-Kür war Daniel Meyer mit seiner Mutter Debbie extra nach Wetzlar gekommen, der Überraschung folgte ein herzliches Wiedersehen. Amends jüngstes Buch „Why Not?“ steht ebenfalls bereits auf der Bestseller-Liste. „Es gibt keine Grenzen, außer denen, die ich mir setze“, sei sein Lebens-Motto, sagte der Autor.

Dr. Andreas Kaufmann (M.) mit Laudator Manfred Wagner (l.) und Dr. Christoph Ullrich (r.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)
Dr. Andreas Kaufmann (M.) mit Laudator Manfred Wagner (l.) und Dr. Christoph Ullrich (r.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

„Für Viele ist Leica eine Religion“. Und Dr. Andreas Kaufmann sei derjenige gewesen, der den Mythos wiederbelebt habe, sagte Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, in seiner Laudatio über den Aufsichtsratsvorsitzenden der Leica Camera AG. Er habe der Optik ein neues Zuhause, Selbstbewusstsein und Perspektive gegeben. „Die Kathedrale steht jetzt wieder in Mittelhessen, in Wetzlar.“ Mittelhessen sei kleinstädtisch, aber dennoch eine komplette Industrieregion mit großen Forschungseinrichtungen, fasste Kaufmann, der 2004 bei Leica eingestiegen ist und eigentlich aus Süddeutschland stammt, den Charakter seiner Wahlheimat zusammen. Und: Die Zukunft des Leitz-Parks sei noch nicht abgeschlossen: „Ein Grundstück ist noch frei.“

Parlamentarischer Abend 2018

Wechsel im Netzwerk Bildung
„Eine starke Bildungsregion im Blick“

Wechsel im Vorsitz des Netzwerks Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen: Jens Ihle (Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen), Dr. Gerd Hackenberg, Dr. Martin Pott und stellvertretender Vorsitzender Andreas Haberl (von links) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Nach über einem Jahrzehnt als Leiter des Netzwerks Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen hat Dr. Martin Pott, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, am vergangenen Mittwoch den Vorsitz des Gremiums an seinen Nachfolger Dr. Gerd Hackenberg von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill abgegeben. Der Hintergrund: Dr. Pott hat in der Handwerkskammer die Bildungsaufgaben vollständig an Andreas Haberl abgegeben, der zum 1. Juli 2018 dort neuer Geschäftsführer der Kammer mit den Schwerpunkten Bildungspolitik und Berufsbildung wurde. Andreas Haberl ist jetzt auch stellvertretender Leiter des Netzwerks.

Wir haben Dr. Pott aus diesem Anlass um einen Rückblick auf seine Arbeit in einer Institution gebeten, die bereits Jahre vor der Gründung des Vereins Mittelhessen ihre Arbeit aufnahm und den Gedanken der Region als Akteur in einem wichtigen Bereich des mittelhessischen Lebens und der Wirtschaft in den Mittelpunkt stellte.

Beschreiben Sie bitte kurz die Entstehungsgeschichte des Netzwerkes Bildung, vor der Gründung des Mittelhessen e.V. Wie prägend war das für die spätere Arbeit des Vereins?

Im aktuellen Netzwerk Bildung gibt es noch einige Mitstreiter, die zusammen mit mir von Anfang an dabei waren. Schon Anfang 2002 war eine kleine Gruppe engagierter Vorkämpfer für den Gedanken der Vernetzung alle mittelhessischen Akteure aus dem Bildungsbereich aktiv geworden. Ziel war es, damals noch unter dem Namen „Projektgruppe Bildungsregion Mittelhessen“, in allen Stufen des lebensbegleitenden Lernens, von der Kindertagestätte, über Schulen, Berufsschulen, Hochschulen bis hin zu Einrichtungen der Fort- und Weiterbildung Zusammenarbeit im Interesse der Region Mittelhessen zu generieren. Eine starke Bildungsregion hatten wir im Blick. Über Stadt- und Landkreisgrenzen hinweg sollte dieses geschehen – und vor allem ohne Block- und Konkurrenzdenken. So war es eine gute Entwicklung, dass Ende 2003 die Projektgruppe an den neu gegründeten Verein Mittelhessen angebunden wurde. Dort fühlten wir uns gut aufgehoben. Und später als „Netzwerk Bildung“ wurden wir zu einer der tragenden Säulen der Vereinsarbeit. Denn Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Wirtschaftsregion – und für eine attraktive Region, in der die Menschen hochwertige Bildungsangebote finden. 2013 mit Gründung der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH sind wir mit dem Netzwerk dorthin gewechselt.

Was sind für Sie die prägenden Themen des Netzwerkes in diesen Jahren gewesen und welche Fortschritte hat es hier durch die Arbeit des Netzwerkes aus Ihrer Sicht gegeben?

Unser Motto war immer „Mittelhessen – stark in Bildung“. Im Netzwerk und in vielen Arbeitsgruppen, die wir über den Zeitraum von mehr als 16 Jahren zu einzelnen Themenfelder installiert hatten, haben wir neben der weiteren Stärkung der Zusammenarbeit aller Netzwerk-Partner aktuelle Herausforderungen ganz konkret beantwortet. Dieses auch öffentlich in Form von „Mittelhessischen Bildungsforen“. Diese öffentlichen Veranstaltungen markieren im Rückblick auch wichtige Fortschritte. Wir haben es geschafft, die Idee einer starken Bildungsregion in den Köpfen zu verankern; andere Region und auch die Landesregierung in Wiesbaden haben das rasch gemerkt. Wir haben das Thema der frühkindlichen Bildung frühzeitig besetzt und die Landesregierung als Partner für Mittelhessen als frühpädagogische Modellregion gefunden. Die mittelhessischen Hochschulen kooperieren enger miteinander, machen gemeinsame Projekte. Fragen der Berufsorientierung und des Fachkräftenachwuchses fanden konzertierte Aktionen. Die digitale Revolution für Lehre und Lernen haben wir in den Fokus genommen; unser Forum zu Bildung 4.0 kam deshalb gut an. Und im Herbst 2015 gehörten wir zu den ersten, die die Herausforderung der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Bildung angenommen und eine ganze Region zum Teil der hessischen Willkommenskultur gemacht haben. Darauf bin ich besonders stolz, das zeigt, wie wichtig und fruchtbar Vernetzung auch in schwierigen Zeiten ist.

Was nehmen Sie persönlich aus der Zeit als Vorsitzender des Netzwerkes mit und gibt es Dinge, die Sie vermissen werden?

Nach mehr als 16 Jahren als Mitglied im Netzwerk und davon mehr als 10 Jahre als dessen Vorsitzender kann ich mit Überzeugung sagen, dass sich Netzwerkarbeit lohnt. Für Mittelhessen ist ein großes Personen- und Institutionenbündnis entstanden, wo unkompliziert, kollegial und vertrauensvoll für die Sache gearbeitet wird. Nicht ohne Grund gibt es Menschen, die vom Netzwerk als der „mittelhessischen Bildungsmafia“ sprechen. Das ist nett gemeint, gelobt wird unser Zusammenhalt und die Kraft unserer „kurzen Dienstwege“. Diesen besonderen „Spirit“ werde ich vermissen. Dem Ziel, Mittelhessen stark in Bildung zu machen, sind wir deutlich nähergekommen, deshalb ein großes Dankeschön an alle Netzwerk- und Arbeitsgruppenmitglieder in den vielen Jahren. Ich wünsche meinem Nachfolger im Vorsitz, Dr. Gerd Hackenberg von der IHK Lahn-Dill, viel Erfolg. Er ist auch schon sehr lange dabei und kennt alle Akteure. Dem Regionalmanagement Mittelhessen bleibe ich als Vertreter der Handwerkskammer Wiesbaden in vielerlei Weise erhalten.