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Neue Karrieremesse:
JOBcon Mittelhessen in Kooperation mit IQB

Am 22. November 2018 in der Kongresshalle Gießen nach der Uni erste Business-Kontakte knüpfen – kostenfreier Eintritt

Welches Unternehmen passt zu mir? Wie kann ich mich nach dem Studium in der Region beruflich entwickeln? Antworten auf diese Fragen können Absolventinnen und Absolventen, Professionals und Studierende am Donnerstag, 22. November 2018, auf der Karrieremesse JOBcon Mittelhessen finden. Von 10 bis 16 Uhr haben sie Gelegenheit, sich in der Kongresshalle Gießen (Berliner Platz 2) über ihre berufliche Zukunft zu informieren. Mehr als 20 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, unter anderem die IT Frankfurt GmbH, Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach, die Feig Electronic GmbH und KPMG stehen für Fragen rund um die Karriere zur Verfügung.
Die JOBcon Mittelhessen, die die IQB Career Services GmbH in Kooperation mit dem Regionalmanagement Mittelhessen in diesem Jahr erstmals durchführt, ist die ideale Plattform für berufliches und unternehmerisches Networking in der Region.

Susanne Glück, Geschäftsführerin der IQB: „Die JOBcon Mittelhessen bietet eine interessante Mischung aus regionalen und überregionalen Unternehmen. Auf dem Messestand sind sie für interessierte Bewerberinnen und Bewerber direkt ansprechbar. Für die Unternehmen ist es im Gegenzug spannend, sich direkt ein persönliches Bild von potentiellen Mitarbeitern zu machen.“ Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen: „Ich freue mich, dass wir unsere Partnerschaft fortsetzen und die neue Plattform www.karriere-mittelhessen.de dort vorstellen können.“

Im Rahmenprogramm der JOBcon gibt es weitere Informationen für Interessierte aus erster Hand – neben Beratungsangeboten und Unternehmenspräsentationen werden die Perspektiven in der Region ausführlich im Rahmen einer Podiumsdiskussion erörtert.

Wer seine Chance auf ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch am Messetag erhöhen möchte, hat die Möglichkeit, vor der Messe einen persönlichen Gesprächstermin mit dem Wunschunternehmen zu vereinbaren. Dafür brauchen Interessierte lediglich ein Profil auf dem Online-Bewerbungsportal www.iqb.de/karriere-portal der IQB anzulegen.

Kultur in der Fabrik der Zukunft
Verein Mittelhessen zu Gast bei Rittal

Mittelhessen-Botschafter in Aktion: Joe Bausch (links) und Prof. Dr. Friedhelm Loh
Mittelhessen-Botschafter in Aktion: Joe Bausch (links) und Prof. Dr. Friedhelm Loh

Im Dialog zum Erfolg - Netzwerkveranstaltung zeigte Einblicke in die digitale Produktion

Rund 80 Gäste waren der Einladung des Vereins Mittelhessen, dem Netzwerk unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen gefolgt. Im neuen Rittal-Werk in Haiger erwartete Sie zunächst eine exklusive Werksführung: derzeit werden dort 100 Hightech-Maschinen schrittweise in Betrieb genommen. Mittelhessen-Botschafter Prof. Dr. Friedhelm Loh erzählte die Geschichte und die Entwicklung von Rittal, und warum der größte Arbeitgeber der Region 250 Millionen Euro in den Neubau investiert. Als zweiter Mittelhessen-Botschafter gewährte Joe Bausch Einblicke hinter Gittern: der Gefängnisarzt hatte sein neues Buch "Gangsterblues" mitgebracht.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Intensiver Dialog zwischen
Marokko und Mittelhessen

Die marokkanische Delegation mit Regierungspräsidium (RP)-Mitarbeiterin Mira Bernhardt (1.v.r.), Harald Metzger (RP, 4.v.r.), Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (6.v.r.), Dr. Alexander Proehl (GIZ, 11.v.r.), Manuel Heinrich (Regionalmanagement, 3.v.l.) und den beiden Dolmetscherinnen (Foto: RP Gießen, Thorsten Haas)

Marokkanische Delegation zu Gast in Gießen

Um sich über praktische Aspekte von Regionalentwicklung und -marketing in deutschen Bundesländern auszutauschen, hatte die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Ende Oktober eine Delegation aus Marokko nach Hessen eingeladen. Die Studienreise führte die zwölf Delegierten am 25. Oktober 2018 auch zum Regierungspräsidium Gießen (RP). Hier informierten sich die hochrangigen Vertreter des Innenministeriums, ein Gouverneur sowie Repräsentanten aus den Parlamenten von Sous-Massa, Oriental, Marrakesch und Casablanca über Aspekte der regionalen Arbeit und der Regionalplanung.

„Wir unterstützen sehr gerne diesen derzeit laufenden Regionalisierungsprozess. Aus der 37-jährigen RP-Geschichte in Gießen wissen wir, wie wichtig eine Verwaltungsinstanz zwischen dem Land und den Städten und Gemeinden mit ihren Landkreisen ist“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich zur Begrüßung und stellte das RP mit seinen vielfältigen Aufgaben als Bündelungsbehörde vor. Klaus Weber, Vorsitzender der Regionalversammlung Mittelhessen, erläuterte die Aufgaben der Versammlung als Parlament für die regionale Planungsebene.

Es folgten zwei Vorträge von RP-Mitarbeiterin Mira Bernhardt und Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen. Vorgestellt wurden dabei die Aufgaben der Regionalplanung und der Prozess der Planaufstellung, die wirtschaftliche Situation in Mittelhessen anhand vorhandener Leitbranchen, die auf einer Freiwilligkeit basierende Netzwerkarbeit des Regionalmanagements und Aspekte des Regionalmarketings. Hartmut Niels berichtete im Anschluss daran über die behördlichen Ansätze zum e-Government und dem Einsatz moderner Informationstechnologien. Am praktischen Beispiel erlebte die Delegation schließlich die Themen Gewerbeflächen-Entwicklung und Konversion: Stephan Henrich vom Stadtplanungsamt der Stadt Gießen und Daniel Beitlich, Geschäftsführer der Firma Revikon, führten die Gruppe durch das „Gewerbegebiet Alter Flughafen“, das ehemalige US-Depot.

Die Delegationsmitglieder zeigten sich sehr interessiert an den Ausführungen und führten einen intensiven Dialog mit den Referenten, indem sie insbesondere Vergleiche zu den regionalen Strukturen in ihrem Heimatland zogen. Zusammen mit ihrem Begleiter Dr. Alexander Proehl, Leiter des Projekts „Unterstützung des Regionalisierungsprozesses“ bei der GIZ, bedankten sich die marokkanischen Delegationsmitglieder für die Möglichkeit des Austauschs.

Newcomer erleben Basketball-
Sieg in Marburg

Gruppenbild der Newcomer in der Basketball-Halle
Die neuen Mittelhessinnen und Mittelhessen, begleitet von Gabriela Szobonyova (Assistentin), Kirsten Fründt (Aufsichtsratsvorsitzende) und Jens Ihle (Geschäftsführer, 1., 4. und 9. von rechts) vom Regionalmanagement Mittelhessen

BC Pharmaserv Marburg besiegen unter den Augen der Neu-Mittelhessen die Eisvögel USC Freiburg in der Damen-Basketball-Bundesliga mit 86:65

In der Reihe der dezentralen Newcomer Days Mittelhessen erlebten die Gäste des Arbeitskreis Willkommenskultur im Regionalmanagement Mittelhessen bei den Mittelhessenbotschafterinnen des BC Pharmaserv Marburg den sechsten Sieg in Folge und zugleich die Eroberung der Tabellenspitze in der 1. Damen Basketball Bundesliga. In einem temporeichen Spiel gewannen die Blue Dolphins gegen den Aufsteiger der Eisvögel aus Freiburg mit 86:65. Beide Mannschaften bevorzugen Tempo-Basketball. Marburg ließ die Gäste in vielen Eins-gegen-eins-Situationen gewähren, setzte selbst aber auf mannschaftsdienliches Spiel (17:6 Assists). Die Vorentscheidung fiel in den beiden letzten Minuten vor der Halbzeitpause: Von 35:30 zogen die Mittelhessinnen unter den Augen von Henning Harnisch, in Marburg geborener Europameister von 1993, auf 47:30 davon. Auf 43:51 (22. Minute) kamen die Eisvögel heran. Ein Marburger 13:0-Lauf von der 31. bis 36. Minute auf 80:56 machte alles klar.

Der Präsident Oliver Pohland und sein Vize Björn Backes begrüßten die Gäste aus ganz Mittelhessen und erklärten, wie der Verein arbeitet und die Bundesliga organisiert. Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen, begleitete die Gruppe zusammen mit der Aufsichtsratsvorsitzenden und Marburger Landrätin Kirsten Fründt und Assistentin Gabriela Szobonyova und bilanzierte: „Das war ein klasse Newcomersday. Die Blue Dolphins und ihre Organisation bieten engagierten und professionellen Spitzensport. Unsere Gäste waren sehr begeistert.“ Der Arbeitskreis Willkommenskultur im Regionalmanagement Mittelhessen initiiert und setzt Projekte um, die neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Familien in Mittelhessen bei der Integration vor Ort unterstützen und die Menschen, die gerne in der Region leben und arbeiten möchten, den Zuzug erleichtern.

Details zum nächsten Newcomersday und Anmeldemöglichkeiten auf newcomers.mittelhessen.eu

Zum ausführlichen Spielbericht und der Bildergalerie auf bc-marburg.de

Fortschritte beim
Lückenschluss der A49

Die Mitglieder des Arbeitskreises auf dem neuen Talbauwerk Schlierbach, im Hintergrund eine Baustraße, die später zurück gebaut wird. Mit orangener Jacke: Bernhard Klöpfel von Hessen Mobil, rechts neben ihm Arbeitskreis-Leiter Ullrich Eitel

Arbeitskreis besichtigt Baustellen und bestätigt Notwendigkeit der Autobahn für die Region

Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Kommunen, Unternehmen, Wirtschaftskammern und -Verbände haben gestern unter der Federführung des Regionalmanagements Mittelhessen die Baustellen der Autobahn A49 besichtigt. Die neugebaute Straße soll nicht nur Kassel und Nordhessen mit der Autobahn A5 und Mittelhessen verbinden, sondern auch die Logistik für die Unternehmen auf der Strecke mit tausenden von Arbeitsplätzen verbessern und die Anwohnerinnen und Anwohner der Bundesstraßen vom Verkehrslärm entlasten. Unter der kundigen Führung von Bernhard Klöpfel, Leiter des Fachbereichs Autobahnbau beim Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil begann die Tour im 2016 fertig gestellten 899 Meter langen zweiröhrigen Straßentunnel Frankenhain bei Treysa. Klöpfel erklärte nicht nur die Bauweise und die Sicherheits-Standards mit begehbaren Querstollen, sondern auch, dass der Tunnel bereits in Betrieb sei und als Baustraße die Baustelle der Talbrücke Katzenbach versorge. Diese wird derzeit als Spannbetonbrücke hergestellt und im Taktschiebeverfahren über den Unterbau geschoben. Der Tunnel ist das südliche Ende der 11,78 km langen Verkehrskosteneinheit (VKE) 20 der A 49, die das derzeitige Ende A 49 bei Neuental/Bischhausen mit der Bundesstraße 454 bei Schwalmstadt/Treysa verbindet. Anhand der verwendeten Stahlseile wurde fühlbar deutlich, welche Kräfte sowohl beim Bau als auch im Betrieb auf die am Ende 252 Meter lange Brücke lasten werden.

Zweiter Stop war die bereits fertig gestellte Schlierbachbrücke, die nur 170 Meter lang ist; beeindruckender war hier jedoch die 50 Meter lange Grünbrücke, die später auch den Tieren das Queren der Autobahn ermöglicht.

Der Arbeitskreis vor der Stahlverbundbrücke Goldbach mit Hohlkasten

Dritter und letzter Halt des Busses war die Talbrücke Goldbach, die ein Tal auf 256 Meter Länger überquert und als Stahlverbundbrücke im Taktschiebeverfahren vor Ort gebaut und über die Brückenpfeiler geschoben wird. Zwei Hohlkastenträger waren per Schwertransport am selben Tag angekommen und verdeutlichten die Dimensionen, die von den Baufirmen und den beteiligten Maschinen wie Scjwerkränen geleistet werden muss. Der noch fehlende Mittelabschnitt befindet sich derzeit in der Ausschreibung.

Insgesamt ist der Lückenschluss rund 43 km lang. Im Gegensatz zur VKE 20, die mit Bundesmitteln erstellt wird, sollen die beiden restlichen Einheiten (VKE 30, rund 13,34 km und VKE 40, rund 17,45 km) durch eine öffentlich-private Partnerschaft gebaut und finanziert werden. Das Vergabeverfahren ist bereits angelaufen und hat zur Folge, dass die neue Autobahn durch ein oder mehrere Unternehmen gebaut und nach Fertigstellung 30 Jahre lang betrieben wird. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Baumaßnahme in einem Zug durchgeführt wird und die Anbindung an das ebenfalls neu zu schaffende Ohmtal-Dreieck bei Gemünden/Felda voraussichtlich bis 2025 erstellt wird.

Die Mitglieder des Arbeitskreises zeigten sich beeindruckt und waren über die sichtbaren Ergebnisse ihrer Tätigkeit froh: "Wir fördern den Weiterbau seit der Gründung des Arbeitskreises im Jahr 2005. Hätte uns damals jemand erzählt, dass wir Autobahntunnel und Brücken befahren werden, hätte das niemand geglaubt", erklärt Ullrich Eitel, Geschäftsführer der Marburger Tapentenfabrik und Leiter des Arbeitskreises. "Wir sind dankbar für die Entscheidungen der Politik und der Gerichte und haben alle Beteiligten immer darin bestärkt, dass diese Infrastrukturmaßnahme für die Region unerlässlich ist." Dass sich die Stimmung bei Vielen Pro A4ß gedreht habe, schreibe sich ein Stückweit der Arbeitskreis auf die Fahnen. "Nicht umsonst habe der Bundestag im Bundesverkehrswegeplan 2030 den Lückenschluss mit dem Status "laufend und fest disponiert" versehen. Wir freuen uns, dass es inzwischen sehr wahrscheinlich geworden ist, dass wir alle noch selbst auf der Autobahn fahren werden."

Weitere Informationen zum Verlauf und dem Verfahren: mobil.hessen.de/A49 und deges.de/A49