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Gute Praxisbeispiele für europäische Themenrouten in Braşov ausgewählt

Gruppenfoto des ThreeT-Workshops vor der historischen Altstadt von Braşov
Gruppenfoto des ThreeT-Workshops vor der historischen Altstadt von Braşov mit den europäischen Projektpartnern und den rumänischen Interessensvertretern

Erster Studienbesuch des INTERREG EUROPE-Projektes "Thematic Trail Trigger" im April in Mittelhessen

Im rumänischen Braşov trafen sich am 20. und 21. März 2019 zum zweiten Mal die Vertreterinnen und Vertreter der acht teilnehmenden europäischen Regionen am Projekt "Thematic Trail Trigger" (ThreeT), um die guten Praxisbeispiele auszuwählen, die im Jahr 2019 vor Ort besucht werden. Ziel des INTERREG EUROPE-Projektes ist es, gemeinsam den Schutz, die Ökologisierung, die Zugänglichkeit und die Sichtbarkeit des Natur- und Kulturerbes zu verbessern. Zur Umsetzung richten die Regionen neue Themenrouten ein oder verbessern bereits bestehende Routen unter Berücksichtigung umweltfreundlicher und nachhaltiger Mobilität. Dieses interregionale Kooperationsprojekt dient der Stärkung der Politik für die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes auf europäischer und regionaler Ebene. Teilnehmer sind Regionen aus Finnland, Polen, Ungarn, Rumänien, Italien, Malta und Spanien sowie für Deutschland die Region Mittelhessen.

Gigabitgesellschaft? Interview zum Breitbandausbau in Mittelhessen

Gruppenbild beim 9. Hessischer Breitbandgipfel 2018: Breitbandberater Dennis Pucher, Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen), Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Landrätin Anita Schneider (Kreis Gießen), Breitbandberater Klaus Bernhardt (von links nach rechts, Foto: Jana Kay, HA Hessen-Agentur)

Interview mit den regionalen Breitbandberatern Klaus Bernhardt und Dennis Pucher

Hessen ist beim Breitbandausbau in den letzten Jahren gut vorangekommen und gehört inzwischen zu den bestversorgten Flächenländern. Tarek Al-Wazir, Hessischer Wirtschaftsminister erklärt dazu: „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Breitbandausbaus in Hessen ist die lokale Vertretung über die regionalen Breitbandberater als Ergänzung der übergeordneten Beratungsinfrastruktur. Sie stehen Kommunen für die Erstberatung ebenso wie für die Begleitung der Projekte zur Verfügung. Ihre genaue Kenntnis der Regionen ist dabei ein großer Vorteil.“ Die Stelle der regionalen Breitbandberatung ist seit 2010 beim Regionalmanagement Mittelhessen angesiedelt. Al-Wazir: „Weil das so gut funktioniert, wollen wir künftig auch regionale Mobilfunkberatungsstellen einrichten.“ Die beiden Breitbandberater für Mittelhessen, Klaus Bernhardt und Dennis Pucher bieten anbieter- und technikneutrale Beratung und sind als freie Mitarbeiter angestellt.

Wir haben ihnen fünf Fragen zu aktuellen Themen rund um das schnelle Internet in Mittelhessen gestellt:

Industriekultur Mittelhessen zweifach europäisch gefördert

Der Arbeistkreis Industriekultur unter der Leitung von Prof. Dr. Otto Volk (vorne mit Schild) vor dem Alten Schloss in Gießen

LEADER und INTEREG-Programme starten und werden vom Arbeitskreis Industriekultur begleitet

Beim gestrigen Treffen des Arbeitskreises Industriekultur Mittelhessen fiel der offizielle Startschuss für zwei von der europäischen Region geförderte Projekte zum Thema Industriekultur in Mittelhessen:
im INTERREG EUROPE-Projekt "Thematic Trail Triggers" (ThreeT) arbeiten acht europäische Regionen gemeinsam daran, den Schutz, die Ökologisierung, die Zugänglichkeit und die Sichtbarkeit ihres Natur- und Kulturerbes zu verbessern. Zur Umsetzung richten sie neue Themenrouten ein oder verbessern bereits bestehende Routen unter Berücksichtigung umweltfreundlicher und nachhaltiger Mobilität. Dieses interregionale Kooperationsprojekt dient der Stärkung der Politik für die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes auf europäischer und regionaler Ebene. Teilnehmer sind Regionen aus Finnland, Polen, Ungarn, Rumänien, Italien, Malta und Spanien sowie für Deutschland die Region Mittelhessen.

Der Bewilligungsbescheid für das LEADER-Projekt Neue Wege, neue Medien: Industriekultur in Mittelhessen war wenige Tage vorher offiziell übergeben worden.

App und Schilder: LEADER-Förderung für die Industriekultur Mittelhessen

Pressekonferenz im lebendigen Industriedenkmal: Gudrun Müller-Mollenhauer und Anita Schneider überreichen den Förderbescheid an Dr. Christoph Ullrich (5., 6. und 8. von links)

Neue Wege, neue Medien: Industriekultur in Mittelhessen

„Mittelhessen ist ein produzierender Standort und das wollen wir noch sichtbarer machen“ erklärte Dr. Christoph Ullrich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins Mittelhessen bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides für EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm. Ob Hightech-Werk oder Erzgrube, Steinbruch oder Eisenbahnviadukt: die Industriekultur ist in allen fünf Landkreisen Mittelhessens sichtbar und verbindet die Vergangenheit mit der Zukunft der „Werkbank Hessen“. Die Gießener Landrätin Anita Schneider und Gudrun Müller-Mollenhauer von der Bewilligungsstelle in der Dorf- und Regionalentwicklung des Lahn-Dill-Kreises hatten einen Bescheid über die Förderung in Höhe von 40.000 € aus EU- und Landesmitteln mitgebracht, der das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 95.000 € möglich macht. „Auf diese Weise setzen wir Impulse für

Drei neue Botschafter für Mittelhessen beim Parlamentarischen Abend ernannt

Gruppenbild am Parlamentarischen Abend Mittelhessen
Die neuen Mittelhessen-Botschafter mit Laudatoren: Manfred Wagner, Dr. Andreas Kaufmann, Jens Ihle (Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen), Dr. Christoph Ullrich, Lars Amend, Debbie und Daniel Meyer, Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer, Friedrich Bohl, Dr. Thomas Schäfer, Klaus Repp und Moderator Christian Kaempfert (v.l.) (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Die Region Mittelhessen wird ab sofort von drei neuen prominenten Botschaftern vertreten. Als Höhepunkt des Parlamentarischen Abends des Vereins Mittelhessen in der vergangenen Woche überreichte der Vorsitzender des Vereins, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, dem Mediziner Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer, dem Autoren Lars Amend und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Leica Camera AG, Dr. Andreas Kaufmann, die Ernennungsurkunden. „Damit nutzen 33 Personen und Team ihre Bekanntheit dafür, über Mittelhessen und seine Vorzüge zu sprechen“, sagte Dr. Ullrich in Wetzlar zum Auftakt der zentralen jährlichen Vereinsveranstaltung, zu der dieses Mal wieder über 150 Gäste und viele Journalisten gekommen waren – diesmal in das Hotel Arcona Living Ernst Leitz im Wetzlarer Leitz-Park.

Route der Industriekultur Sommerprogramm 2018

Besucher im Wetzlarer Viseum bei den Tagen der Industriekultur im vergangenen Jahr (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Um Mittelhessen als lebendigen Wirtschafts- und Industriestandort erlebbar zu machen, hat der Arbeitskreis „Industriekultur“ für Sommer 2018 ein Programm mit besonderen Veranstaltungen rund um die Industriekultur zusammengestellt. Die "Route der Industriekultur" ist ein Projekt des Vereins Mittelhessen. Von Anfang Juli bis Ende September 2018 reicht das zweite Industriekultur-Veranstaltungsprogramm nach dem Tagen der Industriekultur im vergangenen Jahr.

Newcomers Day Mittelhessen mit Kanu auf der Lahn

Newcomer in der Region beim Newcomers Day@ River Lahn (Foto: Christian Bernhard)

Vernetzungsfaktor 1:6 für Mittelhessen

Newcomers Day Mittelhessen auf der Lahn mit Paddeln und Gesprächen über die Region

Das Wetter hätte nicht schöner sein können und damit gab es ideale Bedingungen für den vergangenen Newcomers Day Mittelhessen auf der Lahn. 16 Neu-Mittelhessen trafen sich mit Christian Bernhard, IHK Lahn-Dill, und Petra Stuhlmann, Wirtschaftsförderung Gießen, in Löhnberg, um die Lahn und andere „Neulinge“, die in der Region einen Job gefunden haben, kennenzulernen. Die Newcomers Days in der Region werden von den Mitgliedern des Arbeitskreises „Willkommenkultur“ unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen organisiert und von der Hessen Trade and Invest (HTAI), der Stadtwerken Gießen und der AOK Hessen unterstützt.

„Wir sind Deins“ – auch in den hessischen Regionen

Die Aufsichtsrätinnen und -räte des Regionalmanagements Mittelhessen mit hr-Intendant Manfred Krupp (11. von rechts)
Die Aufsichtsrätinnen und -räte des Regionalmanagements Mittelhessen mit hr-Intendant Manfred Krupp (11. von rechts)

Intendant des hessischen Rundfunks Manfred Krupp ist zu Gast beim Aufsichtsrat der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH und kündigt Stärkung der regionalen Berichterstattung an

Der Journalist, der in Marburg und Gießen studiert hat, ist seit März 2016 Intendant des Hessischen Rundfunks (hr), in dem er zuvor Fernseh-Chefredakteur und Fernsehdirektor war. Die 21 Aufsichtsräte des mittelhessischen Regionalmanagements hatten den hr-Chef eingeladen, um über mediale Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen. Krupp nutzte den Auftritt, um anhand der „Public Value“-Kampagne „Wir sind deins. ARD“ den Wert der ARD und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für den Zusammenhalt der Gesellschaft herauszustellen.

Mitgliederversammlung des Mittelhessen e.V. in Löhnberg

Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen im Bürgerhaus der Gemeinde Löhnberg (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

HR-Fernsehdirektorin Gabriele Holzner: Hessischer Rundfunk will regionaler und crossmedialer werden

Mit dem Bekenntnis zu mehr regionaler Berichterstattung hat Gabriele Holzner, Fernsehdirektorin des Hessischen Rundfunks (HR), während der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen in der vergangenen Woche ein stärkeres Engagement des öffentlich-rechtlichen Senders in den Regionen Hessens angekündigt. Für die Nutzerinnen und Nutzer des HR sei die eigene Region ein stärkerer Bezugspunkt als das Land, sagte sie. „Darüber wollen die Menschen etwas wissen.“ Holzner war für ihren Beitrag ins Bürgerhaus nach Löhnberg gekommen, wo sich über 60 Mitglieder des Vereins zum jährlichen Treffen trafen. Neben dem Gastbeitrag der leitenden Rundfunkjournalistin stand dabei vor allem der Rückblick auf die Arbeit des Vereins im Mittelpunkt, der mit seinem Netzwerk die Arbeit des Regionalmanagements Mittelhessen flankiert.

Willkommenskultur: Newcomers Day@ Keller Theatre

Newcomers Day @ Keller Theatre in der Kleinen Bühne in Gießen (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Für viele Newcomer in Mittelhessen ist das Ankommen in der neuen Heimat mit Aufwand verbunden. Aber so viel Stress, wie die Hauptfigur in Ray Cooneys Farce "Run for your Wife" durchmachen muss, mit der das Gießener Keller Theatre im Rahmen der Reihe "Newcomers Day @ …" am Donnerstag Neuankommende in der Region begrüßte, ist es dann doch nicht. Über 40 Newcomer waren in die Gießener Bleichstraße gekommen, um sich auf Einladung des Arbeitskreises Willkommenskultur des Regionalmanagements Mittelhessen das Theaterstück anzuschauen und sich dabei auch mit anderen Menschen aus der Region zu vernetzen.

Veranstaltungen zur Industriekultur Mittelhessen

Schrott, Arznei und Basalt: Regionalmanagement lädt zu Werksführungen und Wanderungen ein, die Geschichte mit der Gegenwart der heimischen Unternehmen verknüpfen

An den Erfolg der ersten Tage der Industriekultur Mittelhessen im vergangenen Jahr will das Regionalmanagement 2018 mit einer ganzjährigen dezentralen Veranstaltungsreihe anknüpfen. Diese findet in Form von Wanderungen, Werksführungen und Vorträgen in ganz Mittelhessen statt. Die nächsten drei Termine sind eine Werksführung durch die Rohstoffverwertung in Wetzlar, ein Rundgang auf der Marburger Behring-Route und eine Wanderung in Homberg/Ohm mit dem größten Basaltbruch Europas als Ziel.

Um den Wirtschafts- und Industriestandort noch besser erlebbar zu machen, hat der Arbeitskreis „Industriekultur Mittelhessen“ ein Veranstaltungsprogramm zusammen gestellt, das sich über das ganze Jahr und ganz Mittelhessen erstreckt. Das Angebot verknüpft das reiche Erbe und die lebendige Gegenwart der produzierenden Wirtschaft direkt vor der Haustür.

15 Jahre Regional-Management #wirmachenmittelhessen vorgestellt

Vereins-Vertreter, Gesellschafter und Aufsichtsräte zogen Bilanz: #wirmachenmittelhessen seit 15 Jahren (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Katrina Friese)
Vereins-Vertreter, Gesellschafter und Aufsichtsräte zogen Bilanz: #wirmachenmittelhessen seit 15 Jahren. Wilfried Schmied, Jens Ihle, Klaus Repp, Gunter Schneider, Wolfram Dette, Dr. Lars Witteck, Dr. Christoph Ullrich, Franziska Deutscher (Vertreterin der Justus-Liebig-Universität Gießen als Gesellschafterin der RMG) und Rainer Schwarz (stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der RMG) (von links). (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Katrina Friese)

15-jährige Erfolgsgeschichte für Mittelhessen

„Die Herausforderungen in der Strukturentwicklung sind mittlerweile so groß, dass man sie am besten gemeinsam löst und wir in Mittelhessen machen das!“ Gunter Schneider, Unternehmer und Mitglied im Vorstand des Vereins Mittelhessen, hat in der vergangenen Woche die Notwendigkeit und den Willen zur Kooperation und konsequenten Netzwerkarbeit in der Region betont. Das betreffe auch den Wettbewerb um Fachkräfte, wie Wolfram Dette, ehemaliger Oberbürgermeister Wetzlars und stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG), sagte: Man betone die Stärken der Region, „damit klar wird, dass es sich lohnt, in Mittelhessen zu bleiben“, bekräftigte Dette während einer Pressekonferenz auf der Burg Gleiberg bei Gießen, die ein doppeltes Jubiläum zum Anlass hatte: Seit 15 Jahren gibt es das mittelhessische Regionalmanagement als Verein; vor fünf Jahre professionalisierten die Institutionen der Region diese Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen GmbH.

Forum über Zusammenarbeit in der Metropolregion

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH, beschreibt im Margarete-Bieber-Saal der JLU Gießen seine Sichtweisen auf die Metropolregion (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen).

 "Kooperation auf Augenhöhe" mit Rhein-Main gefordert

Regionale Vertreter aus Mittelhessen haben eine "Zusammenarbeit auf Augenhöhe" bei der Frage einer Kooperation der Region in und mit der Metropolregion FrankfurtRheinMain gefordert. Visionen dieser Zusammenarbeit waren am Freitag vergangener Woche Thema eines Regionalforums im Margarete-Bieber-Saal der Justus-Liebig-Universität Gießen. Eingeladen hatte die FrankfurtRheinMain GmbH (FRM) in Zusammenarbeit mit der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG). Der Geschäftsführer der FRM, Oliver Schwebel, war nach Gießen gekommen, um mit den mittelhessischen Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft über das Thema zu sprechen.

Mittelhessen auf der Expo Real Megathema Wohnraum

Mittelhessischer Gemeinschaftsstand auf der Expo Real in München - Gruppenbild mit Standpartnern und Sponsoren (Foto: Tilman Lochmüller)

Drei Unterschriften, zwei Minister und ein Megathema: Wohnraum - Bedeutung des mittelhessischen Gemeinschaftstandes auf der Expo Real 2017 weiter gewachsen

Wie man an bezahlbare Wohnungen kommt, treibt die Menschen quer durch alle Landkreise Mittelhessens um. Fehlendes Bauland sowie die hohen Grundstückspreise erschweren den Neubau, zugleich gibt es vor allem im ländlichen Raum Leerstand und den Trend, in Stadtkernen zu wohnen. Aufgrund der Niedrigzins-Situation sorgt freies Kapital dafür, dass die Immobilienwirtschaft boomt, was auch am mittelhessischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real deutlich zu spüren war. Unter dem Dach des Regionalmanagements stellten 26 kommunale und privatwirtschaftliche Standpartner vom 4.-6. Oktober auf der internationalen Immobilien-Messe in München ihre Angebote und Dienstleistungen vor und zogen ein durchwegs positives Fazit. Die Bedeutung der Leitmesse wurde durch den Besuch von zwei hessischen Ministern und drei Unterschriften am Stand unterstrichen.

Mittelhessenabend: Asse sprinten für die Region

Wolfgang Greilich (Vizepräsident des Hessischen Landtags) Kirsten Fründt (Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Klaus Repp (Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden), Gudrun Felkl (Laudatorin, Stadt Wetzlar), Jens Ihle (Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Mona Althenn (Sprintteam Wetzlar), Dr. Christoph Ullrich (Vorsitzender des Vereins Mittelhessen), Lara Matheis, Martin Rumpf (Laudator, Hessischer Leichtathletik-Verband), Arne Wohlfarth (Laudator, Wetzlarer Neue Zeitung) und Dr. Manuel Lösel (Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium) (von links). (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Beim IV. Mittelhessenabend im Hessischen Landtag wurden drei neue Botschafterinnen ernannt

Die Leichtathletinnen Gesa Felicitas Krause, Lara Matheis und Lisa Mayer sind beim IV. Mittelhessenabend am Mittwochabend in Wiesbaden zu Botschafterinnen der Region gekürt worden. Der Vorsitzende des gastgebenden Vereins Mittelhessen, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, übergab Lara Matheis ihre Urkunde vor über 130 Gästen im Hessischen Landtag. Mayer und Krause waren per Video-Botschaft zugeschaltet. Mit den drei Neubotschafterinnen zeigen nun insgesamt 30 Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft als Botschafterinnen und Botschafter ihre Verbundenheit zur Heimatregion.

Mittelhessen komplett auf der Expo Real 2017 in München

Gelungene öffentlich-private Partnerschaft: die Aussteller des Mittelhessen-Standes beim Vortreffen im Kreishaus in Wetzlar
Gelungene öffentlich-private Partnerschaft: die Aussteller des Mittelhessen-Standes beim Vortreffen im Kreishaus in Wetzlar

Erstmals alle Landkreise vertreten – Ausstellerrekord am Gemeinschaftsstand

„Gemeinsam bringen wir die regionalen Angebote auf den Markt“, fasst Geschäftsführer Jens Ihle das Ziel der öffentlich-privatwirtschaftlichen Zusammenarbeit unter dem Dach des Regionalmanagements zusammen und betont: „Von dieser Partnerschaft profitieren alle.“ Der mittelhessische Gemeinschaftsstand auf der internationalen Messen für Immobilien und Investitionen Expo Real schreibt seine Erfolgsgeschichte auch in seiner zwölften Auflage fort: Die Zahl der Standpartner steigt durch die Teilnahme der beiden Landkreise Lahn-Dill-Kreis und Vogelsbergkreis auf 26. Zum ersten Mal ist die Region damit in München komplett mit allen fünf Landkreisen vertreten. Zusammen mit den drei Oberzentren, 18 Unternehmen und 8 Sponsoren sind vom 4.-6. Oktober 2017 34 Standbeteiligte unter dem Dach der Region vertreten.

Mittelhessen-Vorsitzender zu Besuch auf der Steinexpo

Fred Cordes, Geschäftsführer der Zeppelin Baumaschinen GmbH (einer der Steinexpo-Premium-Aussteller), Christoph Hagemeier, Vorstandssprecher Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG, Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg (Ohm), Dr. Christoph Ullrich und Dr.-Ing. Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter Geoplan GmbH, vor einem der übergroßen Minen-Bagger (von links). (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Ullrich: „Steinexpo hat Strahlkraft weit über die Region hinaus“

Der Vorsitzende des Vereins Mittelhessen und Präsident des Regierungspräsidiums Gießen, Dr. Christoph Ullrich, hat sich bei einem Besuch der 10. Steinexpo in Homberg (Ohm) am Freitag (1.9.17) beeindruckt von Organisation und Zusammenarbeit bei einer der weltweit bedeutendsten Demonstrationsmessen der Bau- und Baustoffindustrie gezeigt. „Es ist toll, was wir in Mittelhessen stemmen“, sagte Ullrich nach einem Rundgang über das Ausstellungsgelände in Europas größtem Basaltsteinbruch beim Homberger Stadtteil Nieder-Ofleiden im Vogelsbergkreis. Die Steinexpo sei eine Veranstaltung, deren Strahlkraft weit über die Region und Deutschland hinausreiche, sagte der Regierungspräsident und erinnerte dabei an die internationale Führungsrolle der Messe.

Die Amigos machen Lahntal, Vogelsberg und Mittelhessen bekannt

Die Amigos mit Vertretern von Lahntal, Vogelsberg und Regionalmanagement Mittelhessen
Achim Girsig (Lahntal Tourismus Verband), Klaus Repp (Regionalmanagement Mittelhessen) und Magdalena Braunroth (Region Vogelsberg Touristik) mit Karl-Heinz und Bernd Ulrich

Bernd und Karl-Heinz Ulrich aus Hungen-Villingen, besser bekannt als „Die Amigos“, stehen zu Ihrer Herkunft, viele ihrer Lieder handeln von ihrer Heimat. „Wir werden oft gefragt: wo kommt Ihr eigentlich her?“ berichtet Bernd Ulrich. Diese Fragen nahmen die beiden Mittelhessen-Botschafter zum Anlass, den Besuchern ihrer Konzerten in Forme eines Film zu antworten. Beim diesjährigen „Amigos-Fest“ in Grünberg-Harbach bedankten sich die Verantwortlichen von Regionalmanagement und Tourismus-Verbänden bei den Brüdern.

Gemeinsam mit der Vogelsberg Touristik und dem Lahntal Tourismus-Verband, die für die touristische Vermarktung der Region zuständig sind, produzierte das Regionalmanagement Mittelhessen einen Zwei-Minuten-Film. Das Video wird auf einer LED-Wand bei jedem Konzert der Amigos gezeigt, „und die Leute sind begeistert!“, wie Karl-Heinz Ulrich nach acht Monaten betont.

RMG begrüßt den Erhalt des Landgestüts Dillenburg

Portrait von Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (Foto: Tilman Lochmüller)
Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) (Foto: Tilman Lochmüller)

„Historisches Wahrzeichen gehört zur Region Mittelhessen“

„Wir begrüßen den Erhalt des Dillenburger Landgestüts und den Kompromiss zwischen der Landesregierung und der Stadt Dillenburg“ erklärt der Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen in einer Stellungnahme zur gemeinsamen Presseerklärung des Hessischen Umweltministeriums und der Stadt Dillenburg. Ihle betont, dass Mittelhessen ohnehin nicht viele zentrale hessische Landes-Einrichtungen beherberge. Die Schließung dieser hessischen Institution wäre ein fatales Signal in die Region gewesen. „Ich freue mich, dass die im Umfeld möglichen Verbesserungen im Bereich des Tierschutzes umgesetzt werden. Damit bleiben sowohl die Arbeitsplätze und das Know-How als auch das Landgestüt als Teil der historischen Identität der Oranierstadt erhalten.“ Diese Kombination sei von Bedeutung, denn das Gestüt sei nicht nur ein Baudenkmal, sondern ein lebendiges Kulturgut.

„Die Petition mit weit über 50.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern sowie der sehr aktive Förderverein belegen das große Interesse und die Verbindung der heimischen Bevölkerung mit „ihrem“ Gestüt. Dass dieses historische Wahrzeichen der Region Mittelhessen erhalten bleibt, ist eine gute und wichtige Entscheidung“, schließt Ihle.

Kultur trifft Industrie bei Seidel in Fronhausen

Prof. Dr. Otto Volk vom Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde stellt die Datenbank zur Route der Industriekultur in Mittelhessen vor

Regionalmanagement Mittelhessen eröffnet Tage der Industriekultur bei Seidel in Fronhausen – 300 Objekte industrieller Vergangenheit und Gegenwart im Internet abrufbar

Mit der Veranstaltung „Kultur trifft Industrie“ des Regionalmanagements am Donnerstag vergangener Woche wurden sie eröffnet, den Abschluss fanden die 1. Tage der Industriekultur in Mittelhessen am Sonntag-Nachmittag mit einer Wanderung durch das Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik WASAG in Stadtallendorf. „Mit dieser Bandbreite an Veranstaltungen wollen wir die Menschen für die industrielle Vergangenheit und Gegenwart unserer Region sensibilisieren und Industriekultur erlebbar machen“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Vorsitzender des Vereins Mittelhessen, am Donnerstag bei der Firma Seidel in Fronhausen. Prof. Dr. Otto Volk, ehrenamtlicher Leiter des Arbeitskreises Industriekultur beim Regionalmanagement und ehemals am Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde beschäftigt, stellte aus diesem Anlass die Datenbank zur Route der Industriekultur in Mittelhessen vor, die ab sofort Informationen zu 300 Objekten vergangener und aktueller industrieller Kultur der Region zugänglich macht.