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Fachforum Unternehmenskultur
der Zukunft in Wetzlar

Fachforum im BTZ Wetzlar: "Unternehmenskultur der Zukunft. Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt Hessen: Neue Wege zur Mitarbeiterbindung im Kontext individueller Lebensentwürfe." (Foto: Tilman Lochmüller)

Die Möglichkeiten für Unternehmen neue Potenziale für ihre Fachkräftesicherung zu erschließen, indem die Familienfreundlichkeit und die Zielgruppe Frauen mehr Beachtung finden, sind noch nicht hinreichend erschlossen. Häufig sind individuelle Lebensereignisse wie die Pflege von Angehörigen und Migrationsbewegungen die Ursache für Brüche im Berufsleben oder das Fehlen eines Berufsabschlusses. Gleichzeitig bringen diese Frauen wesentliche Fähigkeiten und Kompetenzen wie Organisationstalent, Verantwortungsbewusstsein und Loyalität mit, die für Arbeitgeber wertvoll sind. Wie Unternehmen dieses Poteztial für sich erschließen können, war am vergangenen Dienstag Thema das Fachforums „Unternehmenskultur der Zukunft“ für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Lahn-Dill ‚Arnold-Spruck-Haus (BTZ) der Handwerkskammer Wiesbaden in Wetzlar. Dabei standen Praxisbeispiele, aber auch Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten im Vordergrund.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

mittelhessen.digital: Auftakt
zum Digitaldialog im Leitzpark

Digitaldialog MIttelhessen: "Campfire"-Gastgeber beim Auftakt zum regionalen Cluster im Leitzpark (Foto: Tilman Lochmüller)

Im Wetzlarer Leitzpark hat vergangenen Donnerstag der Dialog von Vertreterinnen und Vertretern mittelhessischer IT-basierter Unternehmen die Region auf den Weg zu einem neuen Industrie-Cluster gebracht. Über 100 Teilnehmer versammelten sich im Wetzlarer Osten, um den Austausch zum Thema "digitale Geschäftswelt" zu pflegen. Einen Einstieg lieferte Gunter Schneider von der SCHNEIDER GmbH & Co. KG mit einem Keynote-Beitrag über "intelligente Systeme in der Optikfertigung". Für ihr voll integriertes Linsenproduktionssystem hatte das Unternehmen erst kürzlich den German Innovation Award bekommen. Beim so genannten Campfire hatten die Gäste anschließend Gelegenheit, mit IT-Unternehmern und -Gründern ins direkte Gespräch über Fragen digitaler Applikationen in der Industrie 4.0 zu kommen.

Ein ausführlicher Beitrag folgt in Kürze.

Vernetzt nach innen, sichtbar nach außen
Mittelhessen auf der Expo Real 2019

Viel los zwischen den Metropolen - auch auf der Messe Expo Real: Impressionen des letztjährigen Mittelhessenstandes (Foto: Tilman Lochmüller)
Viel los zwischen den Metropolen - auch auf der Messe Expo Real: Impressionen des letztjährigen Mittelhessenstandes (Foto: Tilman Lochmüller)

Mit einem kleinen Jubiläum und einem erneuten Beteiligungsrekord ziehen die mittelhessischen Aussteller in einem Monat auf den Expo Real-Gemeinschaftsstand in der Messe München. Zum 15. Mal steht der unübersehbare 204 Quadratmeter große und 7 m hohe Auftritt in Halle C1, 36 Unternehmen und kommunale Aussteller sind unter der Regie des Regionalmanagements bei der größten europäischen Fachmesse vom 7.-9. Oktober 2019 in München, um für Ihre Projekte zu werben und Partner zu finden. Mit 2.095 Ausstellern und mehr als 45.000 Teilnehmern stieß die Expo Real 2018 bei der Hallenauslastung spürbar an ihre Grenzen, ein sichtbarer Ausdruck der florierenden Branche. Die Messe trägt dieser Entwicklung Rechnung und öffnet 2019 eine siebte Halle, in der sie dem Thema digitale Innovation breiten Raum eingeräumt.

Neben den Innovationen wie New Work und Coworking spielen auch die weiteren aktuellen Themen auf der Messe für Immobilien und Investitionen eine große Rolle: Bezahlbares Wohnen, Regional- und Stadtentwicklung bei zunehmender Urbanisierung und die Entwicklung der EU durch die nach der Wahl veränderten Mehrheitsverhältnisse im EU-Parlament. Messechef Klaus Dittrich erklärt: „Die Stimmung in der Immobilienwirtschaft ist weiterhin positiv, allerdings steigt die Wachsamkeit gegenüber der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Seit Jahren begleitet uns die Frage nach dem Ende des Booms, doch zumindest bei der Beteiligung an der EXPO REAL sehen wir keine Trendwende.“ Dies ist auch auf dem mittelhessischen Stand sichtbar: Die Region ist in München erneut komplett mit allen fünf Landkreisen vertreten, zusammen mit den drei Oberzentren, 18 Unternehmen und 10 Sponsoren sind damit 36 Standbeteiligte unter dem Dach der Region vertreten. Sie sehen die regionale Gemeinschaft auf der Messe als wertvolle Basis: Zehn Aussteller sind schon seit 15 Jahren dabei und schätzen das vertrauensvolle Netzwerk der kurzen Wege, das sich zwischen den Standpartnern gebildet hat. „Darauf sind wir stolz und sorgen gerne dafür, dass die regionalen Angebote sichtbar werden“, erklärt Geschäftsführer Jens Ihle die Philosophie Gemeinschaftsstandes, der in direkter Nachbarschaft zu den anderen hessischen Ständen steht.

Die Expo Real, internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, ist die Messe für Networking bei branchen- und länder-übergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet jedes Jahr eine internationale Networking-Plattform. 2018 kamen 45.058 Teilnehmer aus 73 Ländern und 2.095 Aussteller aus 41 Ländern nach München.

Weitere Informationen und die Liste der mittelhessischen Aussteller auf exporeal.mittelhessen.eu

Auftakt der Inititative
Healthcare Mittelhessen

Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic stellt das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum vor.

Spitzenforschung, starker Mittelstand und eine innovationsgetriebene Industrie: Das sind die Merkmale der Medizinwirtschaft in Mittelhessen. Unter dem Dach des neuenB2B-Portals www.healthcare-mittelhessen.eu präsentiert die Region jetzt erstmals das ganze Leistungsspektrum der mittelhessischen Medizin- und Gesundheits-Branche und positioniert sich weltweit als einer der deutschen Healthcare Hotspots.

Ein Universitätsklinikum, drei Hochschulen, ein Exzellenzcluster und über 200 Industrieunternehmen in enger Kooperation: Das neue Projekt des Regionalmanagements Mittelhessen „Healthcare Mittelhessen“ will diese Exzellenz und gebündelte Kompetenz der Region in die Welt tragen und vereint dazu die Medizin- und Gesundheitswirtschaft untereinem neuen digitalen Dach: www.healthcare-mittelhessen.eu. Die Mission: Ein globales, digitales Schaufenster, das die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft Mittelhessens repräsentiert. Die Zielgruppe des neuartigen B2B (Business-to-Business) -Portals sind Investoren, Unternehmen, Wissenschaftler und Nachwuchskräfte aus Forschung und Wirtschaft.

„Sie können als Unternehmen von Mittelhessen aus die Welt erobern, die gute Infrastruktur im Herzen Europas und die Innovationskraft des Life Science-Bereiches strahlt global aus“, sagt Jens Ihle, Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen, Initiator und Träger der neuen Initiative. Er nennt Beispiele: Leica Microsystems GmbH in Wetzlar, CSL Behring GmbH in Marburg oder Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH in Gießen.

Spitzenforschung und Industrie auf engstem Raum vernetzt

„Die Medizinwirtschaft ist in der Region von großer Bedeutung. Sie verbindet die ganze Wertschöpfungskette, von der Forschung an den Hochschulen, über die meist kleinen und mittleren Unternehmen, bis hin zum globalen Pharma-Standort Behringwerke und fördert auf diese Weise die Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Rainer Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender Regionalmanagement Mittelhessen. Die internationale Strahlkraft Mittelhessens basiert nicht nur auf Innovationen aus Genforschung und Digitalisierung und einem starken Netzwerk aus Biotechnologie, Pharmaindustrie und IT-Unternehmen, sondern wird auch geprägt von Spitzenleistungen, zum Beispiel im Bereich Lungenforschung, bei der Bekämpfung von Tropenkrankheiten oder Antibiotikaresistenzen: „Wir haben das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, den Exzellenz-Cluster „Cardio-Pulmonary Institute“, ein LOEWE-Zentrum DRUID für vernachlässigte Tropenkrankheiten und wir bekommen in Gießen ein neues Fraunhofer Institut für Insektenbiotechnologie und Bioressourcen sowie ein neues Bund-Land Institut für Lungengesundheit, um nur einige Beispiele zu nennen“, berichtet Prof. Dr. Werner Seeger, ärztlicher Geschäftsführer des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Gießen.

Pressetour zu den Highlights der modernen Krebstherapie 

Den Auftakt der Initiative bildete am 10. September 2019 eine Pressetour der Initiatoren und Förderer gemeinsam mit Medienvertreter zu drei wichtigen Healthcare-Hotspots der Region. Dabei erhielten die Teilnehmer Einblicke in die moderne Krebstherapie. Erste Station: das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT) des UKGM. Dr. Rita Engenhart-Cabillic, ärztliche Direktorin des Universitätsklinikum Marburg, stellte innovative Technologien zur Tumorbehandlung vor. Die passgenauen Therapiehilfen für die Bestrahlung fertigt man mittels 3D-Druck im Anwenderzentrum der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), der zweiten Station der Tour. Zum Abschluss stellten Experten von Leica Microsystems GmbH in Wetzlar den THUNDER Imager vor – eine Technologie zur Erstellung von hochauflösenden Mikroskopbildern für die Krebsforschung.

Modul für die Strahlentherapie, hergestellt im 3D-Druck im Anwenderzentrum (THM),

Unterstützt durch innovative Wirtschaftsförderung

Zum Start wurde die Initiative von öffentlichen Partnern unterstützt: Dazu zählt die Wirtschaftsförderung der Städte Gießen, Marburg und Wetzlar, der Landkreise Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf, sowie die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI). „Ich freue mich, dass wir das Portal „www.healthcare-mittelhessen.eu“ durch die Kooperation der verschiedenen Partner realisieren können. Damit haben wir die Chance, die Stärke der Medizinwirtschaft in der mittelhessischen Region sichtbar zu machen. Insbesondere durch die Bustour mit den Medienvertretern wird die Relevanz des Themas deutlich“, sagt Rainer Dietrich, Sprecher des Netzwerks der kommunalen Wirtschaftsförderer im Regionalmanagement Mittelhessen. Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI ergänzt: „Wir sind Förderer der ersten Stunde bei Healthcare Mittelhessen. Denn wir sind überzeugt, dass sich diese Aktivität lohnt: Von Optik in Wetzlar, über Diagnostik in Marburg über Healthcare in Gießen.“ Für die technische und inhaltliche Umsetzung ist die transQUER GmbH verantwortlich, eine Kommunikationsagentur für Healthcare, Life Sciences und Technology mit Sitz in Gießen.

Vielfältige Aktivitäten zur Netzwerkbildung geplant

Nach dem jetzt erfolgten Start der Initiative wollen die Projektträger weitere Institutionen und Unternehmen als Partner für das Portal und den Netzwerkgedanken gewinnen. Nähere Infos dazu erhalten Interessierte über die Website www.healthcare-mittelhessen.eu oder über info@healthcare-mittelhessen.eu. Ein erstes Netzwerktreffen ist geplant, das Industrie und Forschung noch enger zusammenbringt und weitere gemeinsame Kooperationsansätze zu finden.

Über Healthcare Mittelhessen

www.healthcare-mittelhessen.eu ist die multimediale B2B - Plattform für Forschung, Medizin und Gesundheitswirtschaft in Mittelhessen. Die Initiative fördert: Netzwerk, Austauschund Recruiting, in der Region und darüber hinaus. Initiator ist die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH.

Hilfe zum Berufseinstieg
"auf Augenhöhe" mit Ali Mahlodji

"Nehmt Euer Leben selbst in die Hand": Ali Mahlodji spricht im Kinopolis in Gießen zu Schülerinnen und Schülern mittelhessischer Schulen (Foto: Tilman Lochmüller)
"Leben selbst in die Hand nehmen": Ali Mahlodji spricht zu Jugendlichen im Gießener Kinopolis. (Foto: Tilman Lochmüller)

Den routinierten Redner und Coach Ali Mahlodji zeichnet vor allem die Gabe aus, seinem Publikum auf Augenhöhe zu begegnen und durch persönliche und authentische Erfahrungen zu motivieren und inspirieren. Zum Thema Berufswahl und -einstieg sprach der EU-Jugendbotschafter und Bestsellerautor vor kurzem in seinem Veranstaltungsformat „FutureRocka“ vor annähernd 1000 Jugendlichen an drei Orten in Mittelhessen: In Gießen war Mahlodji im großen Saal des Kinopolis zu Gast, in Marburg kam er ins Cineplex und einen Tag später in die Wetzlarer Stadthalle. Mahlodji war auf Einladung des Regionalmanagements Mittelhessen, des Verbands Hessenmetall der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessens, Bezirksgruppe Mittelhessen, der Industrie und Handelskammern Lahn-Dill und Kassel-Marburg sowie der Handwerkskammer Wiesbaden in die Region gekommen.

Mahlodji bringe „auf sehr lockere Weise herüber, auf was es ankommt“, sagte Andreas Haberl, Geschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden am Rand der Veranstaltung im Kinopolis. Für Haberl ist wichtig, dass sich die Jugendlichen ohne Angst vor der Zukunft orientieren und auch „einfach mal das eine oder andere ausprobieren und wagen“. Da sei „so ein Format ein ganz hervorragendes Event“. Auch Sebastian Höhn, Referent für Fachkräftesicherung beim mittelhessischen Ableger des Unternehmerverbands Hessenmetall erhofft sich von Mahlodjis Berichten über Menschen, „die einen Weg hinter sich haben, der vielleicht am Anfang nicht so reibungslos gelaufen ist“, einen positiven Impuls für die Schülerinnen und Schüler. „Ich erhoffe mir, dass sie einfach hören, dass auch mal Umwege oder sogar Scheitern zum Leben dazugehören, dass jeder sich seinen Weg sucht und seinen Weg findet.“

Ali Mahlodji im Kinopolis (Foto: Tilman Lochmüller)
Ali Mahlodji im Kinopolis (Foto: Tilman Lochmüller)

Die Biografie des gebürtigen Teheraners Mahlodji, der als Flüchtlingskind Anfang der Achtziger Jahre nach Österreich kam, die Schule zunächst abbrach und sich schließlich zum gefragten IT-Experten, Lehrer und Entrepreneur entwickelte, ist das beste Argument des 38-Jährigen: „Kein anderer Mensch kann Euch sagen, wie Ihr erfolgreich sein könnt.“ Die Entscheidung, welches Leben man führen wolle, könne einem niemand abnehmen. Und selbst gutgemeinte Ratschläge von Eltern beruhten letztlich auf „Wissen der Vergangenheit“. Heute gebe es Tausende Berufe, die vor zehn Jahren noch nicht da waren, machte der Autor deutlich. Und laut des Weltwirtschaftsforums seien 65 Prozent der Jobbezeichnungen, die es 2027 geben wird, heute noch unbekannt. „Regeln verändern sich.“

Mahlodji riet seinem jungen Publikum, vor allem kreativ zu denken: „Hinter allem, was es gibt, stecken Jobs“, sagte er. Ahnungslosigkeit angesichts der heutigen Vielfalt in der Berufswelt sei daher keine Ausrede. „Wer kreativ denkt, bringt die besten Ideen hervor.“ Dabei riet er den Jugendlichen, sich nicht von Vorurteilen beeindrucken zu lassen und die Initiative zu ergreifen: Erfolg basiere zu 1 Prozent aus „Traum“ und zu 99 Prozent aus „Tun“. „Das Leben belohnt die Mutigen“, fügte der Mitgründer der Berufsorientierungsplattform whatchado hinzu. Ähnlich wie seine Vorträge basiert dieses Projekt nicht auf „guten Ratschläge“, sondern vor allem auf authentischen Geschichten: auf watchado gibt es über 6500 Video-Stories, in denen „echte Menschen“ von ihren Berufen erzählen.

In Mittelhessen war es vor allem die Geschichte der US-amerikanisch-iranischen Multimillionärin und ersten Weltraumtouristin Anousheh Ansari, die viele Zuhörer beindruckte. Bereits als kleines Mädchen zeichnete Ansari mit ihren Buntstiften Raketen und wollte eines Tages in den Weltraum fliegen. „Das schwierigste war, nicht auf die Stimmen zu hören, die sagen, was ich nicht kann“, habe ihm Ansari Jahrzehnte später erzählt. „Nehmt Euer Leben selbst in die Hand“, appellierte Mahlodji daher. Auch die Umweltaktivistin Greta Thunberg und Felix Finkbeiner, der bereits mit neun Jahren die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet gründete, seien dabei Vorbilder.

Mit dem Publikum auf Augenhöhe (Foto: Tilman Lochmüller)
Mit dem Publikum auf Augenhöhe (Foto: Tilman Lochmüller)

„Das war sehr informativ, nicht einfach runtergesagt“, urteilte der 14-jährige Tino von der Gesamtschule Busecker Tal nach der Veranstaltung im Kinopolis. Beeindruckt habe ihn auch, wie offen Ali Mahlodji auch mit seiner eigenen Lebensgeschichte umgegangen sei. „Man soll sich nicht so an anderen orientieren, man soll seinen eigenen Weg gehen – das hat man heute auf jeden Fall gut gelernt“, sagte sein Schulkamerad Noah, 13 Jahre. „Das ist eine Veranstaltung von ganz besonderem Format im Vergleich zu dem, was man sonst macht im Bereich Berufsorientierung“, betonte ihr Lehrer Sascha Ruhweza, der mit seinem Wahlpflichtkurs zur Berufsorientierung in das Gießener Kino gekommen war. „Die Geschichten haben gezeigt, dass man seine Ziele verfolgen soll - aber ob man dann letztlich auch in das Weltall fliegen kann, ist dann natürlich was anderes“, fügte Noah noch hinzu.