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Abschlusskonferenz zur ersten Phase
des INTEREG-Projekts ThreeT

Am 06.05.2021 fand die Abschlusskonferenz von der ersten Phase des INTEREG-Projekts ThreeT (Thematic Trail Trigger) statt, in welcher die teilnehmenden Regionen ihre erarbeiteten Action-Plans vorstellten.

Das Projekt zielt darauf ab Natur- und Kulturerbstätten durch die Implementierung oder Ausarbeitung thematischer Pfade zu verbessern sowie zu schützen. Das übergeordnete Ziel des ThreeT-Projekts ist die Steigerung des nachhaltigen Tourismus von Kultur- und Naturerbstätten. Beteiligt an dem Projekt sind neben Mittelhessen noch acht andere Regionen aus ganz Europa.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Regionalrat Zentralfinnlands aus der Gemeinde Jyväskylä. In den Eröffnungsworten - unter anderem von Henna Virkkunen aus dem europäischen Parlament - wurde auf die Wichtigkeit vom nachhaltigen Tourismus und nachhaltiger Mobilität zum Erhalt der Natur hingewiesen. Dabei wurde auf die neue Rolle des Fahrrads als Transportmittel aufmerksam gemacht. Die neue Wichtigkeit des Fahrrads spiegelte sich auch in den Vorstellungen der Action-Plans wider. Unter anderem die Regionen Toskana (Italien), Brasov County (Rumänien) und Kujawsko-Pomorskie (Polen) arbeiten an dem (infrastrukturellen) Ausbau ihrer Fahrradrouten, um einen aktiven Naturtourismus zu ermöglichen.

Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass die teilnehmenden Regionen während ihrer Studienbesuche viel von den anderen Regionen gelernt und auf ihre Region übertragen haben. So wurde beispielsweise immer wieder auf den in der Region Kujawsko-Pomorskie (Polen) bestehenden Touristenpass verwiesen. Mehrere Regionen (u.a. Teneriffa (Spanien) & Vas County (Ungarn)) stellten ihr Vorhaben zur Implementierung dieses Touristenpasses vor, um somit auf die verschiedenen Sehenswürdigkeiten entlang ihres Pfades aufmerksam zu machen und die Touristen zu motivieren diese zu besuchen. Teneriffa nannte Mittelhessen und seine öffentlichen Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahmemöglichkeiten als ihr Vorbild für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und der Implementierung eines Transportangebots für Surfbretter.

Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen stellte auf der Veranstaltung den Actionplan “Neue Allianzen zwischen Industriekultur und Wirtschaft” für die Region Mittelhessen vor. Ziel ist dabei die Sichtbarkeit der Industriekultur zu erhöhen, durch unter anderem eine stärkere Vernetzung von Akteuren der Industriekultur einer engeren Zusammenarbeit mit Ankerpunkten der Region und einem umfassenden Content Marketing.

Nach jeweils vier Vorträgen wurden in den Diskussionen zahlreiche Nachfragen an die jeweiligen Partner bezüglich ihrer Action-Plans gestellt.  Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem Ausblick auf die Aufgaben, welche in Phase zwei auf die teilnehmenden Regionen zukommen. 

Digitalministerin lobt
Breitbandberatungsstelle Mittelhessen

In einem Online-Treffen übergab die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, den Bescheid an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner. Die Arbeit der beiden regionalen Breitbandberater in Mittelhessen, Dennis Pucher und Klaus Bernhardt kann dadurch 2021 fortgeführt werden. (im Uhrzeigersinn)
In einem Online-Treffen übergab die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, den Bescheid an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner. Die Arbeit der beiden regionalen Breitbandberater in Mittelhessen, Dennis Pucher und Klaus Bernhardt kann dadurch 2021 fortgeführt werden. (im Uhrzeigersinn)

Land fördert Arbeit mit 108.000 Euro - Sinemus: „Lokale Expertise entscheidend für erfolgreichen Breitbandausbau“

Das Land Hessen sichert den Fortbestand der Breitbandberatung in Hessen und fördert die regionalen Beratungsstellen auch in diesem Jahr finanziell. Einen von drei Förderbescheiden übergab die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, heute virtuell an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Oberbürgermeister Manfred Wagner sowie an Geschäftsführer Jens Ihle. Beide dürfen sich über die Fördersumme in Höhe von 108.000 Euro für die Breitbandberatungsstelle Mittelhessen freuen.
Vom Fortbestand der Breitbandberatung bei Regionalmanagement Mittelhessen profitieren die Kommunen und Landkreise in Gießen, Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und im Vogelsbergkreis, die damit weiterhin kostenlos auf die Beratungsangebote rund um Themen wie Glasfaserausbau und Vergabeverfahren zugreifen können.

„Der durch Bundes- und Landesmittel geförderte Breitbandausbau ist in allen hessischen Landkreisen erfreulich vorangeschritten“, erläuterte die Ministerin. Mittelhessen ist bei der Versorgung mit digitaler Infrastruktur auf einem guten Weg. Die 50-Mbit/s-Versorgung im Landkreis Gießen hat mit 97,1 Prozent eine nahezu flächendeckende Abdeckung erreicht. Auch weitere betreute Kreise sind inzwischen gut versorgt bzw. auf dem Weg dorthin. „Das ist ein Erfolg, den wir auch der Arbeit der beiden regionalen Breitbandberater in Mittelhessen, Klaus Bernhardt und Dennis Pucher verdanken“, so Sinemus, die außerdem betonte: „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Breitbandausbaus in Hessen ist die lokale Expertise“.

Manfred Wagner bedankte sich und betonte: "Mittelhessen ist als Bildungs- und Wirtschafts-Standort auf eine zeitgemäße Infrastruktur angewiesen, das hat sich insbesondere durch die Folgen der Pandemie deutlich gezeigt. Als Regionalmanagement sind wir dem Land Hessen dankbar, dass es uns seit 2009 mit der Breitbandberatung betraut. Diese wichtige Aufgabe lässt sich am besten vor Ort und verzahnt mit der Hessischen Breitbandstrategie erledigen."

Um die hessischen Kommunen in aktuellen und an Komplexität zunehmenden Schwerpunktthemen kompetent beraten zu können, werden diese seit 2020 inhaltlich von jeweils einer regionalen Breitbandberatungsstelle hessenweit verantwortet. In Abstimmung mit den weiteren Breitbandberatern haben sich die Experten in Mittelhessen auf die Themen Onlinezugangsgesetz, Breitbandausbau sowie WLAN-Förderung spezialisiert.

Die regionalen Breitbandberatungsstellen sind wichtiger Bestandteil der Beratungsstruktur für den Breitbandausbau in Hessen. Sie werden mit Haushaltsmitteln des Landes finanziert und stehen Landkreisen, Gemeindeverbänden und Gemeinden als Anlaufstelle von der Erstberatung bis zur Begleitung bei der Projektdurchführung zur Verfügung. Zur Beförderung des Ausbaus digitaler Infrastrukturen in Hessen stellen sie die Kontakte zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft her. In Hessen gibt es derzeit drei Breitbandberatungsstellen. Das Breitbandbüro Hessen bei der Hessen Trade & Invest GmbH in Wiesbaden vervollständigt die Beratungsinfrastruktur.

Mehr Informationen unter http://breitband.mittelhessen.eu/ und https://www.breitband-in-hessen.de/

Erster Austausch der
Automotive-Branche Mittelhessens

Die Automotive-Branche erlebt seit einiger Zeit einen strukturellen Wandel, der sich nicht nur auf die großen OEMs und die Zulieferunternehmen beschränkt. Der Wandel wird auch Auswirkungen auf andere Branchen haben, die eng mit dem Automotive-Sektor vernetzt sind. 

Um den Strukturwandel in Mittelhessen aktiv zu begleiten, hat das Regionalmanagement Mittelhessen mit seinen Gesellschaftern der mittelhessischen Kommunen, Kammern und Hochschulen am vergangenen Donnerstag zu einer Online-Informationsveranstaltung über das mit einem Fördervolumen von zwei Milliarden Euro ausgestattete Bundesprogramm „Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie“ und regionalen Kooperationsmöglichkeiten in Mittelhessen eingeladen.

Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH erklärte in der Begrüßung, dass die Veranstaltung auch ein erstes Gespräch für eine engere regionale Kooperation bei der Transformation in der Automotive-Branche ist.  “Das Regionalmanagement hat sich zum Ziel gesetzt, die Unternehmen in diesem Prozess zu unterstützen, auch um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, soll sich melden”, sagte Ihle (Kontakt über Christian Piterek, Regionalmanager beim Regionalmanagement Mittelhessen: Tel.: 0641/94 888 9-19 I E-Mail: piterek@mittelhessen.org).

Im ersten Vortrag stellte Dr. Jan Siedentopp vom Bundeswirtschaftsministerium das Konjunkturpaket 35c - “Zukunftsinvestition Fahrzeughersteller und Zuliefererindustrie mit einem Förderbudget von insgesamt 2 Mrd. Euro vor. Das Förderkonzept greift diese Punkte auf und sieht drei Fördermodule vor:

  • Modernisierung der Produktion als Schub für Produktivität und Resilienz (Modul a)
  • Neue, innovative Produkte als Schlüssel für Fahrzeuge und Mobilität der Zukunft (Modul b)
  • Gemeinsame Lösungen finden, regionale Innovationscluster aufbauen (Modul c)

Bei Modul a & b können Sie Unternehmen direkt mit Ihren Projekten bewerben. Modul c sieht ein Netzwerk mit Unternehmen und regionalen Akteuren vor. Ein regionales Cluster soll die Unternehmen bei der Projektbewerbung für die anderen Module unterstützen. Dabei betonte Dr. Siedentopp, dass bei allen Säulen das Thema Transfer mitgedacht werden soll.

Nach der Ausführung dieser Fördermöglichkeiten gab Prof. Dipl.-Ing. Heinz Kraus, Vorstand der Stiftung für angewandte Forschung, Innovation und Transfer der Technischen Hochschule Mittelhessen einen Einblick, inwieweit Unternehmen mit Hochschulen kooperieren können. Er erläuterte die Themen wie Kooperation durch Drittmittelprojekte, Forschungssemester, aber auch mit welchen Fachbereichen eine Kooperation eingegangen werden kann. Dabei machte Kraus unter anderem auf das gegründete Kompetenzzentrum AutoM zum Thema Automotive und Mobilität aufmerksam, in denen verschiedene Projekte wie bspw. BAMP – Bauen mit Papier sowie Stochastisches Bruchverhalten von Glas, laufen.

Sebastian Haack von der ZAUG gGmbH stellte im nachfolgenden Input das Projekt “Digitale Weiterbildungsverbünde” vor, bei dem das Regionalmanagement Mittelhessen Kooperationspartner ist. Ziel des Projektes ist, eine stärkere Nutzung von digitalen Medien und Methoden in der Weiterbildung zu implementieren. Hierdurch sollen diese einfacher sowie effizienter organisiert werden können und somit die Weiterbildungsbeteiligung von Unternehmen (vor allem KMUs), insbesondere im digitalen Bereich, erhöht werden.

Heiko Lehmann, Head of Product Development x Domain/Infotainment at Continental AG gab als letzten Input vor der Diskussion einen Einblick, mit welchen Herausforderungen sich die Continental AG konfrontiert sieht und wie diesen begegnet werden. Dabei bezeichnetet er die zukünftig relevanten Autos als “ein Hochleistungsrechner auf vier Rädern” und verdeutlichte hiermit die zunehmenden Anforderungen für die Branche im Softwarebereich. Zudem machte er auf die entstehenden Herausforderungen durch häufigere Kooperation mit Konkurrenten aufmerksam.

In der lebhaften Diskussion, die durch Dr. Gernot Horst von der IHK Lahn-Dill und Jens Ihle geleitet wurde, drehten sich viele Fragen um die Themen IT und Kooperation.  Es wurde insgesamt festgestellt, dass der IT-Bereich immer wichtiger wird und auch in kleinen Unternehmen wächst. Dafür könnten sich sogar neue Geschäftsmodelle und Zukunftsperspektiven für Unternehmen ergeben. Dafür sind Kooperationen jedoch entscheidend, um eine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die regionalen Akteure wünschten sich, dass auch die mittelhessischen Unternehmen vom Konjunkturprogramm 35c profitieren, die Veranstaltung aber erst der erste Schritt ist, um den Strukturwandel in der Automotive-Branche gemeinsam weiterzugehen.

Mittelhessen bewirbt sich als
MINT-Cluster beim BMBF

MINTmit: Bewerbung als regionales MINT-CLUSTER Mittelhessen

Die Förderung von MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, ist für das Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen schon seit seiner Gründung 2002 ein wichtiges Anliegen. Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements betont: „Bildung ist für uns als Wissens- und Wirtschaftsregion ein harter Standort-Faktor“ und ergänzt: „MINT-Bildung ist die Basis für die künftige Wettbewerbsfähigkeit Mittelhessens.“ So war MINT schon 2011 das Thema des dritten Mittelhessischen Bildungsforums des Netzwerks Bildung: Unter der Schirmherrschaft des damaligen Hessischen Wirtschaftsministers Dieter Posch ging es insbesondere um das Thema „MINTVermittlung - Übergänge erfolgreich gestalten“. In der Folge schrieb das Netzwerk Bildung dann den MINTmit-Bildungspreis aus, der im April 2013 zusammen mit 2.500 EUR Preisgeld zum ersten Mal und seitdem alle zwei Jahre verliehen werden konnte. Schirmherr ist Prof. Albrecht Beutelspacher, Mittelhessen-Botschafter und Direktor des Gießener Mathematikums. Jedes Mal haben sich zahlreiche Initiativen aus der ganzen Region beworben, von Kindertagesstätten über Schulen, Hochschulen, Vereinen und Unternehmen. Partner und Sponsor des Preisgeldes ist seit 2017 die Schunk Group, die bisherigen Preisträger finden Sie hier.
Um diese reiche MINT-Landschaft noch besser zu vernetzen und zu stärken, hat sich das Regionalmanagement gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und dem Landkreis Gießen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als "Regionales Cluster für MINT-Bildung von Jugendlichen" beworben.

Der Wettbewerb ist Teil des MINT-Aktionsplans des BMBF; dieser hat zum Ziel, die MINT-Bildung insbesondere für Jugendliche zu stärken. Dafür unterstützt das BMBF den "Auf- sowie Ausbau regionaler Clusterstrukturen für die MINT-Bildung von Jugendlichen finanziell". Insgesamt sollen 40 bis 50 Cluster bundesweit gegründet werden, die die 22 MINT-Verbünde aus dem Wettbewerb 2019 ergänzen sollen. Zusätzlich soll es eine bundesweite MINT-Kompetenz- und Vernetzungsstelle sowie eine MINT-Internetplattform geben, die "alle relevanten MINT-Akteure bundesweit vernetzen, dabei die Transparenz in der vielfältigen Landschaft der MINT-Angebote in Deutschland erhöhen und den Transfer von guten Beispielen ermöglichen" soll. Der MINT-Aktionsplan umfasst auch die Kommunikationsoffensive www.mintmagie.de.

Mit der Bildung von Clustern sollen "maßgebliche Akteure in Regionen und Kommunen zu einem langfristigen und dauerhaften außerschulischen Angebot an MINT-Bildung insbesondere für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren beitragen. Angestrebt werden Strukturen für niederschwellige Angebote, die über punktuelle MINT-Förderung hinausgehen, im Sinne der Bildungsgerechtigkeit allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft einen Zugang zur MINT-Bildung eröffnen". Die angestrebte Breitenwirkung für die ganze Region Mittelhessen ist ein wichtiges Anliegen der drei Partner, die bereits viele Partnerschaften geknüpft haben. Was bisher fehlt, ist eine regionale Struktur, die den Zusammenschluss und die Vernetzung der vielen Akteurinnen und Akteure fördert. Diese wollen die drei Partner mit dem neu zu gründenden MINTmit-Cluster schaffen.

Der Antrag wird durch ein breites Bündnis zahlreicher Instututionen unterstützt, von Science-Centern, Kammern über Schulen, Hochschulen und Verbänden bis hin zum Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Das MINT-Forum Nordhessen hat seine Bereitschaft für eine Patenschaft erklärt.

AK Willkommenskultur begrüßt
Newcomer aus acht Ländern

An diesem Newcomers Day stellten zwei Tourismus-Expertinnen den Teilnehmenden des Newcomers Days besondere Orte und Aktivitäten in der Region vor.

Thema „Lieblingsorte in Mittelhessen“ stößt auf großes Interesse

Wie könnte man seine neue Heimat besser kennenlernen als durch Wanderungen, Spaziergänge und Aktivitäten in der Umgebung? Unter dieser Leitfrage veranstaltete der Arbeitskreis Willkommenskultur des Regionalmanagements Mittelhessen am vergangenen Donnerstag, dem 29. April 2021, den ersten Newcomers Day Mittelhessen Online in diesem Jahr. Dabei präsentierten zwei Expertinnen aus der Tourismus-Branche den Neuankömmlingen aus acht Ländern unterhaltsame Aktivitäten und besondere Orte in den Destinantionen Lahntal und Vulkanregion Vogelsberg, die auch während der aktuellen Pandemie möglich sind.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Christian Bernhard, Leiter des Arbeitskreises und Bereichsleiter der IHK Lahn-Dill, die 20 Teilnehmenden sehr herzlich. Die weitere Moderation des Nachmittags übernahm Stephanie Steen, ebenfalls Mitglied des Arbeitskreises und Leiterin der Steen Relocation Services. Die gebürtige Mittelhessin betonte, wie wichtig es sei, neue Menschen aus verschiedensten Ländern in Mittelhessen zu begrüßen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind. Im Anschluss sahen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen englischen Film über die Region als Einstimmung, ehe die erste Tourismus-Expertin die Newcomer mit auf eine Reise durch Mittelhessen nahm:

Petra Schwing-Döring, Geschäftsführerin der Region Vogelsberg Touristik GmbH, gab einen Einblick über die schillernde Natur der Vulkanregion Vogelsberg, die vor allem im Frühling und Herbst erfahrbar sei. Wer diese erkunden möchte, könne aus einer großen Bandbreite an Aktivitäten wählen: Besonders empfehlenswert seien der Vulkanradweg, der Vogelsberggarten, der Naturpark und der Geopark. Auch der Hoherodskopf gehöre zu den Sehenswürdigkeiten, dieser sei ein Hotspot für Schlitten- und Skifahrer im Winter. Im Sommer seien der Kletterpark und der Baumwipfelpark Anziehungspunkte. Ein Highlight sei das Vulkaneum, das den Vulkanismus und das Leben in der Vogelsbergregion anschaulich macht.

Petra Schwing-Döring präsentiert den Teilnehmer:innen die schillernde Natur der Vogelsbergregion.

Yvonne Sahm vom Lahntal Tourismus Verband e.V. zeigte im Anschluss einen Teil der vielfältigen Möglichkeiten, die das Lahntal zur eigenständigen Erkundung bietet. Am besten erkunde man das Lahntal zu Fuß oder mit dem Fahrrad, so Sahm, da die Lahn mit ihren 245 Kilometern Länge verschiedene Bundesländer und Gebirge verbinde und jede einzelne Region ihre eigene Schönheit habe. Der bekannte Lahnwanderweg sei insgesamt 290 Kilometer lang und begleite den Fluss über seine gesamte Länge, ist aber ebenfalls in 19 einzelne Etappen und Routen sowie 42 Lahn-Facetten aufgeteilt, um viele Möglichkeiten für kurze oder lange Ausflüge zu bieten. Eine alternative Art das Lahntal zu erkunden sei auf dem Wasser, beispielsweise mit dem Kanu. Wer das es hingegen etwas gemächlicher angehen möchte, für den bieten sich die Städte für Ausflüge an. Egal ob die Marburger Oberstadt, die Botanischen Gärten in Gießen und Marburg, die Wetzlarer Museen, die Limburger Altstadt, das Weilburger Schloss oder der romantische Baustil in Braunfels: Jede Stadt habe mit ihrem eigenen Charakter und Charme etwas zu bieten.

Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Wasser: Yvonne Sahm gibt für jede Fortbewegungsart Beispiele für eigenständige Erkundungen des Lahntals.

Unter den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren sich Newcomer aus Indien, der Türkei, Deutschland, Jordanien, Frankreich, Thailand, Ägypten und dem Vereinigten Königreich, die viele Fragen an die Referentinnen hatten. In einer anschließenden Gesprächsrunde stellten sich die entdeckungsbereiten Newcomer kurz vor und konnten erste Kontakte in die neue Region knüpfen. Für die gewonnenen Informationen zeigten sie sich sehr dankbar; ermöglicht wird dieses Angebot des Regionalmanagements durch die Unterstützung der Hessen Trade and Invest (HTAI) und der Stadtwerke Gießen.

Mehr Informationen unter https://welcome.mittelhessen.eu/