Background Image

Mittelhessen auf Telegram:
Regionalmanagement erweitert Angebot

Neuer Kommunikations-Kanal: Bequem per Messenger umfassend informiert

Das Regionalmanagement Mittelhessen erweitert mit Beginn des Jahres 2021 seine Aktivitäten in den sozialen Medien mit einem eigenen Kanal auf dem Messenger-Dienst „Telegram“. Um interessierte Personen mit aktuellen Information zu versorgen, sendet das Regionalmanagement Informationen an alle angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer direkt auf ihr Smartphone. Ihre Daten sind geschützt und die Anmeldung geht ganz leicht.

Anleitung:

Zunächst müssen Sie die App Telegram kostenfrei herunterladen.
Anmelden: Nachdem Sie die App installiert und geöffnet haben, gehen Sie wie folgt vor: Entweder Sie folgen dem dem Link t.me/mittelhessen oder Sie suchen von Hand. iPhone-Nutzer gehen unten ganz links auf den Reiter „Kontakte“ und tippen in das Suchfeld oben ein: „Mittelhessen“. Android-Nutzer drücken oben rechts auf die Lupe und geben dann in das Suchfeld ein: „Mittelhessen“. Wenn Sie nun auf den Kontakt des Regionalmanagements drücken, öffnet sich automatisch ein Chat, in dem Sie auf „Start“ drücken müssen. Bitte beachten Sie: Bei hoher Nachfrage kann es gegebenenfalls einige Stunden dauern, bis Ihre Mobilnummer im Broadcast erfasst wurde. Haben Sie also bitte etwas Geduld, bis die nächste reguläre Nachricht versandt wird. Dies kann unter Umständen zwei bis drei Werktage dauern.
Abmelden: Möchten Sie keine Nachrichten mehr erhalten, schreiben Sie eine Nachricht mit dem Wort STOP an den Kontakt. Sie werden dann umgehend aus dem Verteiler gelöscht. Außerdem erfolgt eine unwiderrufliche Löschung der personenbezogenen Daten. Einzelheiten zur Verwendung Ihrer Daten können Sie in unseren Datenschutzrichtlinien nachlesen. Nach erfolgreicher Abmeldung bekommen Sie eine Bestätigungsnachricht.

Datenschutz: Wenn Sie sich für unseren Broadcast angemeldet haben, sehen wir ausschließlich Ihren bei Telegram hinterlegten Vor- und Nachnamen. Andere Broadcast-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sehen Ihre Mobilnummer nicht und können Ihnen auch keine Nachrichten schicken, da es sich hier nicht um eine Gruppe, sondern um eine Broadcast-Liste handelt. Ihre Mobilnummer wird von uns nicht an Dritte weitergegeben. Sie wird ausschließlich für den Broadcast genutzt. Sie erhalten von uns keine Werbung, keinen Spam und wir werden Sie auch nicht angerufen.

„Die Gesellschaft mitgestalten"
Interview mit Annegret Puttkammer

Portrait von Annegret Puttkammer (2016)
Annegret Puttkammer bei der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen 2016 in Hüttenberg (Foto: Tilmann Lochmüller)

Annegret Puttkammer (Jahrgang 1963) ist Theologin und war von 2011 bis zum Dezember 2020 Pröpstin in der Propstei Nord-Nassau mit Dienstsitz in Herborn. Sie vertrat die Evangelische Kirche Hessen und Nassau im Verein Mittelhessen, 2013 wurde sie in den Vorstand des Vereins gewählt und mehrfach wiedergewählt. Im Dezember 2020 verlässt Puttkammer die Region und den Verein, da sie die neue Direktorin des Neukirchener Erziehungsvereins in Neukirchen-Vluyn bei Düsseldorf wird. Anlässlich Ihres Abschiedes haben wir ein Interview mit ihr geführt:

  • Sehr geehrte Frau Puttkammer, Sie sind seit der Reorganisation des Regionalmanagements 2013 Vorstandsmitglied beim Verein Mittelhessen. Wenn Sie auf diese sieben Jahre zurückblicken: wie ist Ihre Bilanz der Vereinsarbeit?

Anfangs musste diese neue Struktur mit Leben gefüllt werden. Als Vorstand waren wir uns schnell einig: Wir müssen vorrangig die Vernetzung untereinander vorantreiben und viele Begegnungsmöglichkeiten schaffen. Es ist ja nicht so leicht, die mittelhessische Identität zu halten in einer Region, die so viele Landkreise umfasst mit ihren jeweiligen Eigenheiten. Deshalb pflegen wir die Plattformen, auf denen Menschen der Region sich begegnen und austauschen. Aus meiner Sicht sind auch die Mittelhessen-Botschafter und -Botschafter ausgesprochen wichtig – oder die „Industriekultur Mittelhessen“ und die Bildungslandschaft, die hohes Niveau mit kurzen Wegen verbindet.

  • Sie haben die Evangelische Kirche Hessen und Nassau im Regionalmanagement vertreten. Warum ist ein solches regionales Engagement der Kirche(n) sinnvoll?

Ich habe mich nie als Vertreterin einer bestimmten Kirche, sondern der Christinnen und Christen verstanden. Sie sind wesentlicher Teil der mittelhessischen Gesellschaft, ob evangelisch, katholisch oder freikirchlich, und wollen die Gesellschaft mitgestalten im Sinne eines friedlichen und gerechten Miteinanders. Besonders spürbar wurde das, als im Herbst und Winter 2015 so viele Flüchtlinge kamen – da waren die Kirchengemeinden wichtige Kooperationspartner der Kommunen und haben vielerorts schnell und wirklich unbürokratisch mitmenschliche Unterstützung gegeben. Und so wie sich Gemeindepfarrer für die Anliegen ihrer jeweiligen Orte engagieren, so wollte ich mich als Pröpstin in der Breite der Region einbringen mit überörtlichem Engagement.

  • Sie sind künftig als theologischer Vorstand für den Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn tätig und verlassen dafür Nord-Nassau und Mittelhessen: Welche Erinnerungen und Besonderheiten verbinden Sie mit der Region?

Neukirchen-Vluyn liegt – so der Werbeslogan – „zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet“. Ich kehre damit dorthin zurück, wo ich aufgewachsen bin. Aus Mittelhessen wird mir aber vieles in bester Erinnerung bleiben: Die geerdeten Menschen, die ihrer Heimat eng verbunden sind. Die hohe Innovationskraft in den mittelständischen Betrieben und die Bereitschaft, Veränderungsprozesse proaktiv mitzugestalten. Und nicht zu vergessen: die bezaubernd Landschaft! Der Niederrhein ist ziemlich flach – das ist zwar gut fürs Radfahren. Aber mein Mann und ich als leidenschaftliche Wanderer vermissen jetzt schon die Wälder des Taunus, die einzigartige Landschaft des Westerwalds und die weiten Ausblicke im Lahn-Dill-Bergland und im Vogelsberg!

Vielen Dank für das Gespräch und für Ihr Engagement für das Regionalmanagement und alles Gute im neuen Wirkungskreis!

MINTmit-Preis: jetzt
bis 31. Januar 2021 bewerben!

Preisträger 2019, Jury und Stifter des Preisgeldes (v.l.n.r.): Hans-Joachim Drees, Geschäftsführer der Schunk Kohlenstoff GmbH, Prof. Dr. Katja Specht (THM und Jury-Sprecherin des Netzwerks Bildung), Marcus Schnöbel und Ulrike Baum (Freiherr-vom-Stein-Schule, (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Tilman Lochmüller)
Preisträger 2019, Jury und Stifter des Preisgeldes (v.l.n.r.): Hans-Joachim Drees, Geschäftsführer der Schunk Kohlenstoff GmbH, Prof. Dr. Katja Specht (THM und Jury-Sprecherin des Netzwerks Bildung), Marcus Schnöbel und Ulrike Baum (Freiherr-vom-Stein-Schule, (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Tilman Lochmüller)

MINT-Begeisterung in Mittelhessen auszeichnen: Regionalmanagement schreibt mit 2.500 Euro dotierten MINTmit-Preis aus

Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) schreibt für 2021 zum fünften Mal den mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) aus. Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen so die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe weiterhin fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle erklärte. Der alle zwei Jahre vergebene und mit 2.500 Euro dotierte „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen. Die in Heuchelheim ansässige Schunk Group unterstützt die Ausschreibung bereits zum dritten Mal, und stiftet als Sponsor das Preisgeld.
„Als Technologie-Unternehmen brauchen wir MINT“, sagte Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group. „Wir können nicht genügend Ingenieure haben.“ „Fachkräfte in diesem Bereich sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Bildungsregion Mittelhessen, die stark in Handwerk und Industrie ist“, ergänzt Jens Ihle. Daher liegt die Förderung der MINT-Fächer auch dem Regionalmanagement am Herzen.

Die Schirmherrschaft übernimmt wieder Mathematikum-Direktor und Mittelhessen-Botschafter Prof. Albrecht Beutelspacher. „Die Jury sucht Projekte oder Initiativen, die MINT vermitteln oder dazu motivieren, sagte Beutelspacher. Neben dem Preisgeld wartet auch eine Wander-Stele auf die Gewinner. Im ersten Quartal 2021 soll der Sieger von der Jury aus Mitgliedern des Netzwerks Bildung Mittelhessen Dr. Gerd Hackenberg (Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill) Vorsitzend des Netzwerks Bildung im Regionalmanagement gekürt werden. Netzwerk-Vorsitzender Dr. Gerd Hackenberg (Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill) betont: „Jeder und jede kann sich mit einer guten Idee bei uns bewerben! Bitte beachten Sie dabei den Einsendeschluss für Bewerbungen am 31. Januar 2021.“
„Wir sind gespannt auf neue Ideen und Initiativen, die das Ziel haben, MINT zu vermitteln“, sagte Jens Ihle. Das Regionalmanagement wolle durch den Preis einerseits für Berufe aus diesen Bereichen werben und andererseits die Begeisterung junger Menschen für technische Arbeitsfelder wecken.

Die Ausschreibung und weitere Informationen gibt es auf mittelhessen.eu/mintmit, die Bewerbung erfolgt erstmals digital.

Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, Träger jeder Art, Institutionen und Unternehmen, die sich um die Vermittlung von MINT kümmern und eine Wohn- oder Firmenadresse in den Landkreisen Gießen, Marburg- Biedenkopf, Limburg-Weilburg, dem Lahn-Dill-Kreis, Vogelsbergkreis oder dem Wetteraukreis haben.

Die bisherigen Gewinner:

  • Erstmals wurde der Preis 2013 verliehen. Damals wählte die Jury das Projekt „MINT³-Camp“ zum Sieger. Die drei Schulen Johanneum Gymnasium Herborn, Martin-Luther-Schule Marburg und Philippinum Weilburg hatten sich zusammengetan, um in einem jährlichen Camp eine Woche lang ausgewählten Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe gemeinsam die Lust am Experimentieren zu ermöglichen.
  • Der Preisträger 2015 war die städtische Kindertagesstätte „Abenteuerland“ aus Wetzlar-Dutenhofen. Ausgezeichnet wurde die auch offiziell als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizierte Einrichtung für ihr Gesamt-Konzept mit einem Schwerpunkt auf naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren seit 2011 mit einem eigenen ‚Forscherstübchen‘ und einer Sammlung.
  • 2017 wurde die „Mittelhessische MINT-Nacht“ ausgezeichnet. Über das von der Schunk Group gestiftete Preisgeld in Höhe von 2500 Euro freuten sich die fünf kooperierenden MINT-EC-Schulen Gesamtschule Gießen Ost, Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen, Liebigschule Gießen, Theo-Koch-Schule Grünberg und Weidigschule Butzbach. Bis zu vier Teams aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn präsentieren bereits seit 2013 jedes Jahr MINT-Themen an unterschiedlichen Orten in ganz Mittelhessen – jeweils unterstützt von lokalen Sponsoren.
  • 2019 ging der Preis erneut nach Wetzlar: mit ihrem Konzept der naturwissenschaftlichen Profilklassen und anderer integrierter Maßnahmen, um Schülerinnen und Schülern so genannte MINT-Fächer näher zu bringen, gewann die Freiherr-vom-Stein-Schule.

Breitbandberatung:
Wie ist der Stand beim Ausbau?

Video starten Breitbandberater Dennis Pucher und Klaus Bernhardt im Gespräch mit Regionalmanagement-Geschäftsführer Jens Ihle

Breitbandberater Klaus Bernhardt und Dennis Pucher sprechen mit Regionalmanagement-Geschäftsführer Jens Ihle über den aktuellen Stand des Breitband-Ausbaus in der Region - und darüber, wie die mittelhessische Breitbandberatung funktioniert.

Umfrage: Digitale Transformation
der mittelhessischen KMUs

Der Leitz Park in Wetzlar als Symbol der digitalen Transformation vor dem Konterfei der mittelhessichen Region
Der Leitz Park in Wetzlar als Symbol der digitalen Transformation vor dem Konterfei der mittelhessichen Region

Ergebnisse der regionsweiten Umfrage an Kleine- und Mittelständische Betriebe. Digitale Transformation und Austausch mit der Startup-/Gründungsszene im Fokus

Im Zuge des von der europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanzierten Projekts "Digital-Gründung-Innovation in Mittelhessen (DiGIMit)" rief das Regionalmanagement im Juli/August 2020 zur Teilnahme einer regionsweiten Umfrage auf. Teilgenommen haben 169 mittelhessische Klein-und Mittelständische Unternehmen (KMU) aus verschiedenen Branchen. Primär wurde mit der Umfrage ein Indikator geschaffen für den Stand der digitalen Transformation. Außerdem wurden die Schnittstellen zwischen der mittelhessischen Startup- und Gründungsszene und den etablierten KMUs untersucht. Die Durchgeführte Erhebung soll als Grundlage dienen Anreize zu schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region Mittelhessen langfristig sicher zu stellen.

Die Ergebnisse der Befragung finden Sie hier: Umfrage zur Startup und Digitalisierung der mittelhessischen KMUs