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Mehr Deutschland-Stipendien aus der Region für mehr Fachkräfte

Gemeinsame Kampagne für mehr Deutschlandstipendien aus Mittelhessen: Monika Stöckl (THM), Iris Rubinich (UMR), Manuel Giorgis (DIE MARKETINGPROFILER), Stella M. Henne (JLU), Manuel Heinrich (Regionalmanagement Mittelhessen, v.l.n.r.)

Neue Kooperation der Mittelhessischen Hochschulen und Regionalmanagement

Mit dem Ziel, die Zahl der Deutschlandstipendien aus der Region für Studierende an den drei mittelhessischen Hochschulen zu erhöhen, kooperieren die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die Philipps-Universität Marburg (UMR) und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) mit dem Regionalmanagement Mittelhessen. Die gemeinsame Ansprache erfolgt erstmalig mit einem neu konzipierten Faltblatt und einer Kampagne: „Wir wollen das von der Bundesregierung kofinanzierte Stipendienprogramm bei Bürgern, Unternehmern und Ehemaligen noch bekannter machen, um weitere Stifter aus der Region zu gewinnen,“ erklärt Stella M. Henne, die Ansprechpartnerin an der JLU. „Die Investition in Köpfe lohnt sich: jeder Euro, den ein privater Förderer gibt, wird vom Bund verdoppelt“, betont Iris Rubinich, Fundraiserin der UMR. Monika Stöckl von der THM ergänzt: „Schon mit 150 Euro im Monat entsteht so ein Stipendium von 300 Euro, und die Stifter bestimmen, in welcher Fachrichtung oder welchem Studiengang die Förderung vergeben wird.“

Mittelhessen auf der W3+ Fair 2017: Standortwerbung und Fachkräftemarketing

20 Gäste aus sechs Ländern beim Business Matching Mittelhessen

Die vierte W3+ FAIR als interdisziplinäre Netzwerkmesse für Optik, Elektronik und Mechanik nutzte das Regionalmanagement Mittelhessen zur Standortvermarktung und zum Fachkräftemarketing. Die Messe mit über 180 Ausstellern, die am 21. und 22. Februar 2017 zum vierten Mal in der Rittal Arena Wetzlar stattfand, zog über 3.000 Besucher an. Das Regionalmanagement Mittelhessen, das sich von Beginn an für die Leistungsschau der regionalen Kernbranche stark gemacht hatte, präsentierte die Region zwei wichtigen Zielgruppen:

Zum Business Matching Mittelhessen konnten Geschäftsführer Jens Ihle und Regionalmanager Christian Piterek 20 Gäste aus sechs Ländern begrüßen, darunter die USA, Indien, Korea, China und Japan sowie England. Die internationalen Gäste waren hochrangige Abgesandte von Handelskammern, Wirtschaftsförderungen und der Diplomatie, unter anderem war der indische Generalkonsul Raveesh Kumar unter den Gästen. Nach einer Vorstellung der Messe durch Christoph Rénevier, Geschäftsführer des Veranstalters Fleet Events und der Region Mittelhessen fand ein Messerundgang mit intensivem Netzwerken statt. Kooperations-Partner der Veranstaltung und ebenfalls vor Ort vertreten war die hessische Wirtschaftsförderung Hessen Trade and Invest GmbH (HTAI).

Ebenfalls am zweiten Messetag fand der Students Day statt, dessen Teilnehmerzahl sich im Vergleich zum Vorjahr mit über 300 Fachschülerinnen und -schülern sowie Studierenden verdoppelt hatte. Manuel Heinrich, Pressesprecher des Regionalmanagements, stellte die Region vor und verschaffte den Nachwuchskräften so einen hilfreichen Überblick über persönliche Karrieremöglichkeiten in Mittelhessen. Auch die Besucher des Students Day besuchten die Unternehmen auf der Messe, die oftmals auf der Suche nach Bewerbern waren.

186 Unternehmen, Partner und Sponsoren stellten 2017 in der Rittal Arena aus, darunter 56 neue – ein Plus von 18 Prozent zum Vorjahr. Große Player, darunter Leica Microsystems, Carl Zeiss, Harmonic Drive und Pfeiffer Vacuum nutzten das interdisziplinäre Forum, um sich mit neuen Kontakten gut für die Zukunft aufzustellen. Für Hidden Champions bot die Veranstaltung die Chance, ihre oftmals international bekannten Produkte und Leistungen auch auf dem heimischen Markt zu präsentieren. 34 Prozent der Aussteller kamen aus der Optik, 20 aus der Elektronik, 28 aus der Mechanik und 24 Prozent boten Dienstleistungen aus den Bereichen an. Stammte bei der W3+ FAIR 2014 ein Großteil der Unternehmen noch aus dem Raum Mittelhessen, ist dies inzwischen ausgeglichen: 31 Prozent haben ihren Sitz in der Region, 41 Prozent in anderen Bundesländern und 28 Prozent im Ausland. Insgesamt waren Unternehmen und Organisationen aus 10 Ländern auf der Messe vertreten.

Regionale Breitbandberatung begleitet in die digitale Zukunft

Die mittelhessischen Breitbandberater Klaus Bernhardt (links) und Dennis Pucher mit Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (Mitte)

Der kontinuierliche Ausbau des schnellen Internets wird in mittlerweile allen Kreisen Mittelhessens fortgeführt und durch die beim Regionalmanagement angesiedelte regionale Breitbandberatung begleitet. Ansprechpartner sind Klaus Bernhardt und Dennis Pucher, die nach einer Ausschreibung bereits im vierten Jahr als freie Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem Breitbandbüro Hessen als Bindeglied in und für Mittelhessen agieren.

Regionalmanagement informierte über Karriere in Mittelhessen

Jens Ihle begrüßt die Besucher der Chance 2017 auf dem Mittelhessen-Stand, Foto: Katrina Friese
Jens Ihle begrüßt die Besucher der Chance 2017 auf dem Mittelhessen-Stand, Foto: Katrina Friese

Das Regionalmanagement Mittelhessen hat am vergangenen Sonntag und Montag auf der Bildungs-, Job- und Gründermesse Chance 2017 in den Gießener Hessenhallen über Karriere-Möglichkeiten in der Region informiert. Dabei ging es vor allem um die Themen Aus- und Weiterbildung in Mittelhessen sowie Studien-Möglichkeiten in der Region. Mitglieder des Arbeitskreises „Neue Wege in der Fachkräftesicherung“ unterstützten das Regionalmanagement, um Wiedereinstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben, Angebote zur Teilzeitausbildung sowie Chancen zur Nachqualifizierung bekannter zu machen.

Der Stand „Willkommen in Mittelhessen“ mit Angeboten, Geflüchtete in der Region in Ausbildung und Arbeit zu bringen.

Am Stand „Willkommen in Mittelhessen“ ging es darum, Geflüchtete in der Region in Ausbildung und Arbeit zu bringen, das Angebot war durch die HWK Wiesbaden und das Regionalmanagement finanziert und wurde dankenswerterweise durch einen Rabatt der Messe Gießen gesponsert.

Teilzeitausbildung in der mittelhessischen Praxis

Teilzeitausbildung in der mittelhessischen Praxis: Anita Herrmann (links) in ihrem Laden in Hadamar mit Teilzeitauszubildender Christina Perea

Arbeitskreis "Neue Wege in der Fachkräftesicherung" will verborgene Potenziale für den Arbeitsmarkt sichtbar machen

Oft sind es die so genannten Soft-Skills wie Organisationstalent und Flexibilität, mit denen Auszubildende ihre Chefs überzeugen. Alltagsfähigkeiten, die alleinerziehende Eltern haben und mit denen sie viele Betriebe bereichern würden – wenn sie sich denn qualifizieren könnten. Der Arbeitskreis „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen propagiert daher die Teilzeitausbildung – eine Chance für Berufsaspiranten, die aus familiären Gründen nicht in der Lage sind, die ganze Woche in Betrieb und Berufsschule zu verbringen. Allerdings werden von zurzeit rund 9000 Ausbildungsverträgen im Bereich der Handwerkskammer (HWK) Wiesbaden nur etwa 30 in Teilzeit ausgeführt, wie Manfred Weber, stellvertretender Leiter der HWK-Geschäftsstelle Mittelhessen jetzt bei einem Ortstermin in Hadamar feststellt: „Viele Unternehmen wissen nicht, dass es diese Möglichkeit im Spektrum der Ausbildungsangebote gibt.“ Dabei zeigt die Praxis die Vorteile für beide Seiten.

Breitband-Camp Mittelhessen 2016 in Wetzlar

„Die Schuld auf den Konsumenten zu schieben, funktioniert nicht“, sagte der Unternehmensberater und Experte für Innovationen im Handel, Frank Rehme, beim Breitband-Camp Mittelhessen 2016.

"Innenstadthandel muss Nutzen-Versprechen erneuern": Experte für Innovationen im Handel spricht über Lösungsmöglichkeiten gegen die Verödung der Innenstädte

Es ist Weihnachtszeit und die deutschen Innenstädte werden es auch in diesem Jahr wieder spüren: Immer mehr Kaufkraft wandert in den Online-Handel ab. Aber: „Die Schuld auf den Konsumenten zu schieben, funktioniert nicht“, sagte der Unternehmensberater und Experte für Innovationen im Handel, Frank Rehme, jetzt beim diesjährigen Breitband-Camp in der Wetzlarer Rittal-Arena zum Thema „Mobile Strategien für Handel und Dienstleistungen.“ In seinem Impulsvortrag empfahl er den Händlern, umzudenken. Die Veranstaltungsreihe, die den Ausbau der Internet-Infrastruktur in Mittelhessen begleitet, wurde diesmal vom Breitband-Büro der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) in Kooperation mit dem Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) durchgeführt.

Neue Arbeitswelt ausprobieren und mitgestalten

Über 200 Besucher beteiligen sich beim XING New Work Campus Mittelhessen

„Wie bekomme ich als innovatives Unternehmen Fachkräfte in die mittelhessische Region?“ Mit dieser und ähnlich konkreten Fragestellungen setzten sich am Dienstag über 200 heimische und internationale Besucher auseinander. Die Veranstaltung der XING AG, dem führenden sozialen Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum war Experiment und Premiere in mehrerer Hinsicht. Wolfram Sauer, Mitglied des New Work Teams der XING AG sagt: „In Marburg haben wir zum ersten Mal außerhalb der Metropolen Praktiker, Studierende und Firmen eingeladen, zusammen an Aufgabenstellungen zu arbeiten und dabei neue Arbeitsmethoden auszuprobieren. Davon haben alle Seiten profitiert: Die Talente und Mitarbeiter von morgen lernen 'New Work' hautnah kennen, knüpfen Kontakte und präsentieren sich potenziellen regionalen Arbeitgebern. Unternehmen konnten auf diese Weise neue Methoden ausprobieren, Talente entdecken und kreative Lösungsvorschläge für ihre Herausforderungen erhalten."

Breitband-Camp Mittelhessen hat mobile Strategien im Fokus

Breitbandbüro Hessen und Regionalmanagement Mittelhessen laden am 8. Dezember in die Rittal-Arena Wetzlar

Ist die Digitalisierung für die regionale Wirtschaft Chance oder Risiko? Können – verbunden mit einer mobilen Strategie – Handel und Dienstleister in Mittelhessen profitieren? Mit dem zweiten Breitband-Camp gibt das Breitbandbüro Hessen Impulse zur Digitalisierung in der Region. In Kooperation mit der beim Regionalmanagement Mittelhessen angesiedelten Breitbandberatung sind Entscheider in Unternehmen, Institutionen und Verwaltung herzlich eingeladen, sich am 8. Dezember 2016 ab 16.30 Uhr in der Rittal-Arena, Wolfgang-Kühle-Straße 1, Wetzlar inspirieren zu lassen und auszutauschen.

Als Hauptredner beim Breitband-Camp spricht Frank Rehme, Initiator der „Future City Langenfeld“, über „Digitalisierung von Stadt & Region“. Einen lokalen Ansatz, wie „Mobile Strategien“ aussehen können, stellt Mark Pralle von dem Unternehmen „Fabrik 19“ mit der App „Gießen entdecken“ vor. Schließlich referiert Wolfram Koch, Leiter des Breitbandbüros Hessen, zum Stand des Breitband-Ausbaus in Mittelhessen und den Fördermöglichkeiten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Anmeldung über http://anmeldung.mittelhessen.eu/ möglich.

Bereit für die Zukunft? Erste XING New Work Session Mittelhessen

Der XING New Work Campus Mittelhessen bringt am 6. Dezember in Marburg Vordenker, Unternehmen und künftige Arbeitnehmer zusammen und bietet ein Forum, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lassen sich unter dem Titel „Are you ready?“ zunächst von 13 Persönlichkeiten inspirieren, die zeigen, wie Arbeit neu und innovativ gelebt und organisiert werden kann. Darunter Ali Mahlodji – Storyteller und Gründer von whatchado, Mitarbeiter des XING New Work Award Sonderpreisträgers Heermann-Maschinenbau, Lydia Schültken – Autorin des Bestsellers „Management Y“ und Max Orgeldinger – Digitaler Vordenker bei der Agentur des Jahres 2014, TLGG.
In anschließenden interaktiven Workshops entwerfen die Teilnehmer mit modernen Arbeitsmethoden gemeinsam Prototypen für zukünftiges Arbeiten und bilden nachhaltige Netzwerke. Sieben Unternehmen haben dafür konkrete Aufgabenstellungen aus der Praxis formuliert. Dabei steht nicht allein das entwickelte Ergebnis im Vordergrund, sondern auch der gemeinsame Weg dorthin. Das erarbeitete Resultat soll Teilnehmern und Unternehmen Denkanstöße und Motivation für weitere Prozesse bieten.
Regionalpartner der „New Work Session“ sind unter anderem die Region Mittelhessen, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen sowie zahlreiche regionale Unternehmen und Institutionen: Stadt und Landkreis Gießen, die Handwerkskammern Wiesbaden und Kassel, die IHKs Kassel-Marburg, Lahn-Dill und Limburg, der Lahn-Dill-Kreis, die Stadt Limburg, die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez, die Städte Marburg und Wetzlar sowie die Vogelsberg Consult GmbH.

Wolfram Sauer, Mitglied des New Work Teams der XING AG erklärt: „In Marburg erleben wir eine Premiere. Zum ersten Mal haben wir Praktiker, Studierende und Firmen eingeladen, zusammen an Aufgabenstellungen zu arbeiten und dabei neue Arbeitsmethoden auszuprobieren. Davon werden alle Seiten profitieren: Die Talente und Mitarbeiter von morgen lernen New Work hautnah kennen, knüpfen Kontakte und präsentieren sich potenziellen regionalen Arbeitgebern. Unternehmen können neue Methoden ausprobieren, Talente entdecken und erhalten kreative Lösungsvorschläge für ihre Herausforderungen".
Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH ergänzt: „Es ist für alle Unternehmen nötig, sich mit der digitalen Transformation auseinanderzusetzen. Als Regionalmanagement sehen wir es als unsere Aufgabe an, die Arbeitgeber unserer Region bei dieser Herausforderung zu unterstützen.“ Die XING New Work Sessions sind ein an Bar Camps angelehntes Veranstaltungsformat, dass all diejenigen zusammenbringt, die neue Formen der Arbeit kennenlernen und leben möchten. Jens Ihle begrüßt die Zusammenarbeit: „Die XING AG hat erkannt, dass Mittelhessen mit seiner Wirtschafts- und Hochschul-Struktur eine hochinteressante Flächenregion ist. Die Veranstaltung in Marburg ist die erste außerhalb einer Metropole.“

Alle Speaker und Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://newworksessions.xing.com/mittelhessen

Julius van de Laar spricht bei Netzwerk Wirtschaft

Julius van de Laar bei seinem Impulsvortrag während des Treffens des Netzwerks Wiirtschaft (Foto: Tilman Lochmüller)

Politik- und Strategieberater und ehemaliger Obama-Wahlkämpfer betonte die Rolle authentischer Kommunikation bei der Imagebildung der Region

Der private E-Mail-Server hat Hillary Clinton im US-Wahlkampf am meisten zugesetzt, oder besser: die „Geschichte“, dass der Umgang der demokratischen Kandidatin mit ihren E-Mails illegal war – unabhängig davon, ob dies tatsächlich so gewesen ist. Denn: „Die Botschaft ist entscheidend“, sagte der Politik- und Strategieberater Julius van de Laar am Montag in seinem Impulsvortrag beim Treffen des Netzwerks Wirtschaft im Verein Mittelhessen in Kooperation mit der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) in Wetzlar. Van de Laar, der als Wahlkämpfer für Barack Obama 2008 seinen Einstieg in das Kampagnen-Geschäft fand, sprach vor annähernd 90 Gästen aus der mittelhessischen Wirtschaft, Politik und Institutionen auch darüber, welche immense Rolle Daten beim Werben um Wählerstimmen spielen – und was die Region Mittelhessen vom modernen Wahlkampf lernen kann.