Background Image

RMG-Partner Creditreform: Datenbasis für Netzwerkarbeit

Treffen in den Büros des Regionalmanagements: Regionalmanager Christian Piterek, Creditreform-Gesellschafter Jan-Frieder Hain und RMG-Geschäftsführer Jens Ihle (von links).

Will man Menschen, Unternehmen und Institutionen vernetzen, muss man sie zunächst erst kennen. Eine Binsenweisheit, die auch für das Regionalmanagement Mittelhessen gilt: „Die Rolle von Daten in der Wirtschaftsförderung wird in Zukunft immer wichtiger“, sagt Regionalmanager Christian Piterek. Nicht zuletzt im Wettbewerb mit anderen Standorten, „ist es nicht nur wichtig, diesen Trend mitzugehen, sondern auch vorne dabei zu sein“. Als Partner wird das Regionalmanagement ab sofort von einem Dienstleister unterstützt, den Geschäftsleute vor allem als Wirtschaftsauskunft und Inkasso-Unternehmen kennen: die Creditreform. Die Zusammenarbeit macht deutlich, wie wichtig Daten heute für erfolgreiches Standort-Marketing und Wirtschaftsförderung sind.

Chinesische Delegation besucht Mittelhessen

Hübner-Verkaufsleiter Matthias Simon nahm sich Zeit, den chinesischen Gästen die Produkte des Unternehmens zu erklären. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

"Die meisten Ansiedlungen kommen aus China“

Die Beziehungen der Region Mittelhessen zur chinesischen Stadtregion Xuchang entwickeln sich weiter: In der vergangenen Woche war eine 50-köpfige Delegation aus dem Osten Chinas zu Besuch in der Region. Auf dem Programm stand neben Kulturveranstaltungen natürlich der Besuch von Unternehmen; so war ein Teil der Delegation kürzlich beim Gießener Sensoren-Hersteller Johannes Hübner zu Gast. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte eine Gruppe aus China Mittelhessen besucht. „2016 kamen die meisten Neu-Ansiedlungen in Hessen aus China“, sagte Christian Piterek, Regionalmanager beim Regionalmanagement Mittelhessen, das den Besuch in Mittelhessen organisiert hatte. „Das zeigt die Bedeutung des asiatischen Landes für das Standortmarketing.“

"Win-Win-Situation“ bei der Fachkräftesuche

Fachkraft-Gewinn durch Nachqualifizierung: Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling mit seinem neuen Verkaufsmitarbeiter Sören Schumann

Durch die Nachqualifizierung von Angestellten können Betriebe Qualifikations-Lücken schließen und gleichzeitig die Mitarbeiterbindung erhöhen – ein Beispiel aus der Praxis

Wenn Unternehmen Fachkräfte suchen, wenden Sie den Blick immer öfter in die eigene Belegschaft: Ein Mittel der Wahl ist die Nachqualifizierung – und insbesondere dort ein Thema, wo ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht, so die Meinung des Arbeitskreises „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen. Ein Beispiel aus der Praxis in der Firma Metall-Kontor GmbH in Staufenberg zeigt, dass Weiterbildung auch ein Instrument ist, um Beschäftige langfristig an das Unternehmen zu binden. Denn: „Die Mitarbeiter machen schließlich das Unternehmen aus“, sagt Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling.

Kultur trifft Industrie bei Seidel in Fronhausen

Prof. Dr. Otto Volk vom Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde stellt die Datenbank zur Route der Industriekultur in Mittelhessen vor

Regionalmanagement Mittelhessen eröffnet Tage der Industriekultur bei Seidel in Fronhausen – 300 Objekte industrieller Vergangenheit und Gegenwart im Internet abrufbar

Mit der Veranstaltung „Kultur trifft Industrie“ des Regionalmanagements am Donnerstag vergangener Woche wurden sie eröffnet, den Abschluss fanden die 1. Tage der Industriekultur in Mittelhessen am Sonntag-Nachmittag mit einer Wanderung durch das Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik WASAG in Stadtallendorf. „Mit dieser Bandbreite an Veranstaltungen wollen wir die Menschen für die industrielle Vergangenheit und Gegenwart unserer Region sensibilisieren und Industriekultur erlebbar machen“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Vorsitzender des Vereins Mittelhessen, am Donnerstag bei der Firma Seidel in Fronhausen. Prof. Dr. Otto Volk, ehrenamtlicher Leiter des Arbeitskreises Industriekultur beim Regionalmanagement und ehemals am Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde beschäftigt, stellte aus diesem Anlass die Datenbank zur Route der Industriekultur in Mittelhessen vor, die ab sofort Informationen zu 300 Objekten vergangener und aktueller industrieller Kultur der Region zugänglich macht.

Mittelhessische Delegationsreise nach Xuchang / China

Unternehmensbesuch der Delegation beim der chinesischen Firma Henan Jinhui Stainless Steel Industrial Group

IHK Lahn-Dill, Lahn-Dill-Kreis und Regionalmanagement Mittelhessen erkunden Stadtregion im chinesischen Hinterland.

Auf Einladung der Stadtregion Xuchang reiste vor kurzem eine vierköpfige Delegation aus Mittelhessen nach China, um diesen Wirtschaftsstandort vor Ort kennen zu lernen. Mit der Einladung beabsichtigen die Verantwortlichen in Xuchang, ihre Wirtschaft weiterzuentwickeln, da sie im Industriestandort Lahn-Dill / Mittelhessen einen potenziellen starken Partner sehen. Daher war es ein wichtiger Bestandteil des Besuchs, den Standort Lahn-Dill / Mittelhessen zu präsentieren. Die Industriestruktur ist dabei zum Teil vergleichbar. Wichtige Branchen in Xuchang sind Elektrotechnologie, Intelligent Manufacturing sowie Pharma- und Biotechnologie.

Netzwerk Wirtschaft trifft sich mit Bundestagskandidaten

Treffen des Netzwerks Wirtschaft im Volksbank-Forum in Gießen

„Wir brauchen Lust auf Selbstständigkeit“

Das Netzwerk Wirtschaft im mittelhessischen Regionalmanagement sucht im Vorfeld der Bundestagswahl das Gespräch mit der Politik: Rund 70 Mitglieder des Netzwerks haben sich am Mittwoch vergangener Woche in Gießen getroffen, um über die unterschiedlichen Perspektiven auf die Region Mittelhessen zu sprechen – jeweils auf der Sicht von vier Unternehmerinnen und Unternehmern sowie vier Direkt-Kandidaten für die Wahl zum Bundestag im September. Im Forum der Volksbank Mittelhessen formulierte die Unternehmer-Seite dabei klare Forderungen an die Politik.

Vom 22. bis 25. Juni zum 1. Mal Tage der Industriekultur Mittelhessen

Gruppenbild: Arbeitskreis Industriekultur
Die Mitglieder des Arbeitskreis Industrieultur um Prof. Dr. Otto Volk (blaues Hemd) präsentieren die Programmbroschüre

An vier Tagen über 90 Veranstaltungen an mehr als 40 Orten in der ganzen Region

Um Mittelhessens reiche Industriegeschichte und seine innovativen Unternehmen erlebbar zu machen, lädt das Regionalmanagement Mittelhessen vom 22. – 25. Juni 2017 zu den ersten Tagen der Industriekultur Mittelhessen ein. Geballt an einem Wochenende finden über 90 Veranstaltungen an mehr als 40 Orten statt. Von der geführten Wanderung bis zur Werksbesichtigung, vom Thementag bis zum Vortrag bieten sich in allen fünf Landkreisen Möglichkeiten, Industrie und Handwerk, Arbeit und Kultur zu entdecken. Auf www.industriekultur-mittelhessen.eu ist das komplette Programm abrufbar.

Programm der Tage der Industriekultur ist online

Auf www.industriekultur-mittelhessen.eu ist das Programm der Tage der Industriekultur Mittelhessen online. Vom 22.-25. Juni 2017 bieten über 40 Veranstalter in allen fünf mittelhessischen Kreisen über 90 Veranstaltungen an. Viele davon sind teilnahmebeschränkt und/oder anmeldepflichtig. Schnell sein lohnt sich also.

Wollen Sie auch weiterhin zum Thema Industriekultur informiert werden? Dann abonnieren Sie unsere Mailingliste:

Ein-/Austragen für die Mailingliste news@industriekultur-mittelhessen.eu.
Mit diesem Formular können Sie sich in die Mailingliste eintragen bzw. von dieser Mailingliste austragen.

Ja, ich möchte mich auf die Mailingliste news@industriekultur-mittelhessen.eu eintragen.
Bitte streichen Sie mich wieder von der Mailingliste news@industriekultur-mittelhessen.eu
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein:

Wiederholen Sie die eingegebene E-Mail-Adresse:


AK Willkommenskultur Musterbeispiel für Zusammenarbeit

Mit dem ersten Newcomers Day 2014 leitete der Arbeitskreis eine neue Phase in der mittelhessischen Willkommenkultur für Fach- und Führungskräfte ein.

Der Arbeitskreis Willkommenskultur im Regionalmanagement unterstützt mit seinen Produkten ganz konkret mittelhessische Unternehmen beim Werben um Fach- und Führungskräfte - ein Interview mit Arbeitskreis-Leiter Christian Bernhard

Wenn in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland von „Willkommenskultur“ die Rede war, so hatte dieser Begriff oft eine politische Dimension – vor allem in der Debatte um Menschen, die nach Deutschland fliehen müssen. Dabei spielt „Willkommenskultur“ für Unternehmen und Institutionen der höheren Bildung schon lange eine wichtige Rolle auf einem anderen Gebiet: beim Werben um Fach- und Führungskräfte und damit als weicher Standortfaktor für die regionale Wirtschaft. Seit einigen Jahre arbeitet deshalb der Arbeitskreis (AK) Willkommenskultur im Regionalmanagement Mittelhessen daran, diese Form der Willkommenskultur zu fördern. Die Bilanz, die Arbeitskreisleiter Christian Bernhard nach annähernd sechs Jahren ziehen kann, ist positiv – und das nicht nur für die Initiative, der er vorsteht, sondern auch für die Arbeit des Regionalmanagements insgesamt.

Regionalmanagement im Gespräch mit Argentinien

Jens Ihle, Landtags-Vizepräsident Wolfgang Greilich, Generalkonsul Edgardo M. Malaroda und Christian Piterek
Jens Ihle, Landtags-Vizepräsident Wolfgang Greilich, Generalkonsul Edgardo M. Malaroda und Christian Piterek (von rechts, Foto: Manuel Heinrich)

Auf Vermittlung des Vizepräsidenten des Hessischen Landtags, MdL Wolfgang Greilich, kam der in Frankfurt am Main ansässige argentinische Generalkonsul Edgardo M. Malaroda für seinen Antrittsbesuch in das Regionalmanagement Mittelhessen. Der auch für Wirtschaftsförderung zuständige Malaroda stellte sein Land vor, das sich derzeit wieder international öffnet und zeigte sich an der Vermarktung der Region Mittelhesen sehr interessiert. Weiteres Thema waren die Identifikation möglicher Kooperationen und das Work and Travel-Programm, mit dessen Hilfe junge Menschen zwischen 18 und einschließlich 30 Jahren Arbeiten und Reisen in das südamerikanische Land verbinden können. Die Beteiligten vereinbarten, sich zukünftig gegenseitig zu informieren.