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Willkommenskultur: Newcomers Day@ Keller Theatre

Newcomers Day @ Keller Theatre in der Kleinen Bühne in Gießen (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Für viele Newcomer in Mittelhessen ist das Ankommen in der neuen Heimat mit Aufwand verbunden. Aber so viel Stress, wie die Hauptfigur in Ray Cooneys Farce "Run for your Wife" durchmachen muss, mit der das Gießener Keller Theatre im Rahmen der Reihe "Newcomers Day @ …" am Donnerstag Neuankommende in der Region begrüßte, ist es dann doch nicht. Über 40 Newcomer waren in die Gießener Bleichstraße gekommen, um sich auf Einladung des Arbeitskreises Willkommenskultur des Regionalmanagements Mittelhessen das Theaterstück anzuschauen und sich dabei auch mit anderen Menschen aus der Region zu vernetzen.

Wie die Digitalisierung das Management verändern wird

Norbert Müller, geschäftsführender Inhaber der advacon GmbH & Co. KG, bei seinem Schlüsselvortrag in der Spie-Akademie (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Regionalmanagement informiert gemeinsam mit HTAI und advacon über die Herausforderung durch die Digitalisierung für das Management in Unternehmen

„Die Digitalisierung soll dem Menschen dienen und nicht der Mensch der Digitalisierung.“ Mit diesen Worten begrüßte kürzlich Christian Flory rund 80 Teilnehmer zur Veranstaltung "Führung 4.0 – Wie die Digitalisierung das Management verändert" in der Gießener Spie-Akademie. Flory, Leiter der Geschäftsstelle „Digitales Hessen“ der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), moderierte das vom Regionalmanagement Mittelhessen gemeinsam mit der advacon GmbH & Co. KG organisierte und von der HTAI unterstützte Event. Zentraler Punkt des nachmittäglichen Treffens in den umgewandelten Fabrikgebäuden im Leihgesterner Weg war der leidenschaftlich präsentierte Schwerpunktvortrag von Norbert Müller, geschäftsführender Inhaber der Beratungsfirma advacon. Er beschrieb, wie Digitalisierung das Management in den Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Der Kern: „Führung muss mehr motivieren und weniger kommandieren.“

Führung 4.0: „Mehr motivieren, weniger kommandieren“

„Digitalisierung und Globalisierung verändern Geschäftsmodelle, Arbeitsformen und Marktbedingungen in einem früher nie für möglich gehaltenem Tempo“, sagte Müller. Der Schlüssel zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in diesem Umfeld liege in der Unternehmenskultur, für die das Management verantwortlich sei. „Digitalisierung ist keine Chefentscheidung, sie muss von allen im Unternehmen getragen werden.“ Dazu trage eine „Kultur des Vertrauens“ bei, die Feedback ermutige, Freiräume ermögliche und für die Mitarbeiter spürbar sei. „Das weckt Lust auf Leistung.“ Den Chef sieht Müller in diesem Zusammenhang in der Rolle des Coaches eines Teams, das zu gleichen Teilen aus „Aufbruchswütigen, Freiheitsliebenden und Bewahrern beziehungsweise Regelungswütigen“ bestehe. Die große Führungsherausforderung bestehe darin, diese Gruppen gemeinsam zum Ziel zu bringen.

Norbert Müller bei seinem Schwerpunktvortrag (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)
Norbert Müller bei seinem Schwerpunktvortrag (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Wer hier die Führung übernehmen wolle, müsse das Talent haben, durch seine Kommunikation „glaubwürdig Sinn zu vermitteln, Zustimmung, Vertrauen und Optimismus zu erreichen“, sagte der Berater. Wichtig sei es, den Mitarbeitern zuzuhören und ihnen das Gefühl zu geben, an den Früchten ihrer Arbeit beteiligt zu sein. „Soziale Intelligenz ist die Grundlage für gute Führung“, betonte Müller. Auf diese Weise berücksichtige das Management auch das veränderte Wertesystem der „Generation Y“ im Wettbewerb um Arbeitskräfte. Diese Generation der zwischen 1980 und 2000 geborenen „Millenials“ bevorzuge sinnstiftende Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzen und „ein auf Teamarbeit ausgerichtetes Arbeitsumfeld“. Zudem sei für sie die Möglichkeit wichtig, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, und eine gute Work-Life-Balance zu haben.

In der anschließenden Podiumsdiskussion debatierten neben Müller Robert Gies (123 Agile), Martin Lacroix (Metrify), Andrea Potsch (Hedrich GmbH) und Prof. Dr. Anita Röhm (Technische Hochschule Mittelhessen) unter der Moderation von Christian Flory (Hessen Trade & Invest) die verschiedenen Aspekte des Themas und stellten sich den Fragen des Publikums. „Teams müssen die Veränderung wollen“, beschrieb Gies seine Erfahrung. Dabei müsse die Führungskraft eine mehr „dienende“ Funktion haben. Und: „Aus solchen Veränderungsprozessen entstehen auch immer wieder neue Geschäftsmodelle und Innovationen.“ Martin Lacroix empfahl unter anderem, die Qualität der Führung zu messen. Durch Befragungen ließen sich so gute Indikatoren ableiten, die zum Beispiel auch feststellen, ob das Unternehmen sein Innovationspotenzial abrufen kann oder ob die bestehende Kultur und Führung diese hemmt. Gestärkt werden müsse auch „die Feedbackkultur“, fügte Lacroix hinzu. Das ist auch für Müller wichtig: „Fehlende Transparenz führt zu Gerüchten, das führt zu Unsicherheit und schlechter Stimmung und dann geringe Motivation.“

Podiumsdiskussion mit Vertretern von Unternehmen, der Hochschule und Experten (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)
Podiumsdiskussion mit Vertretern von Unternehmen, der Hochschule und Experten (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

Andrea Potsch, Personalleiterin bei der Hedrich GmbH, berichtete über Managementerfahrungen aus ihrer Praxis; dort werden zum Beispiel Rentner als Erfahrungsträger bei innovativen Projekten eingebunden. „Das Zusammenwirken der Generationen ist herausfordernd, hat aber auch viele, Chancen.“ Wichtig sei, die unterschiedlichen Erwartungen der Mitarbeitergruppen und Generationen zu berücksichtigen, sagte Potsch. Die jungen Mitarbeiter würden durch spannende Projekte motiviert. „Sie sollen Neuland betreten und sich ausprobieren.“ Wenn das Projekt voranschreite, werde die Erfahrung der älteren Generationen eingebunden. Prof. Anita Röhm von der Technischen Hochschule Mittelhessen sieht ebenfalls neue Anforderung an die Führung: Diese müsse individueller und schneller sein sowie dem Einzelnen mehr Eigenverantwortung zuweisen – und all dies „orchestrieren“, sagte die geschäftsführende Direktorin bei StudiumPlus. „Dies erleben wir auch bei unseren Studium Plus-Studierenden: wir vermittlen die Grundlagen in unseren Modulen, die praktische Anwendung ist jedoch ein großer, herausfordernder Gesamtkomplex.“

„Vor zwei Jahren haben wir begonnen, uns mit dem Thema der neuen Arbeitswelten auseinanderzusetzen“, sagte Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen. Nach vielen Gesprächen, Workshops und Vorträgen sei er sicher, dass die Arbeitgeber Kultur und Führung verändern und weiterentwickeln müssen. Nur so entstehe Motivation, Innovation und für die Region Zukunftsfähigkeit. „Wir sollten das Thema deshalb in Mittelhessen gemeinsam angehen.“

Standorte in Mittelhessen besser kooperativ entwickeln

Netzwerk Wirtschaft im Regionalmanagement Mittelhessen über erfolgreiches Planen, Entwickeln und Umsetzen von Standorten in der Region

„Wir reden nicht nur über Hektar“: Mit einem Appell zur Arbeit im regionalen Verbund hob kürzlich Dr. Wolfgang Haensch beim Treffen des Netzwerks Wirtschaft im Regionalmanagement Mittelhessen die Bedeutung der Zusammenarbeit von Investoren, Planern, Kommunen und Genehmigungsbehörden bei der Vermarktung von Standorten als Gesamtpakete hervor. Haensch, Partner und Büroleiter der Kölner CIMA Beratung + Management GmbH, sprach zu rund 80 Gästen im Kulturzentrum Schlosspark in Buseck über Trends in der Gewerbeflächenentwicklung. Dabei waren Investoren ebenso vertreten wie der Mittelstand, Finanzinstitute, Verwaltung und die Politik. Unterstützt wurde die Veranstaltung von dem Bauunternehmen Goldbeck. In einer anschließenden Diskussionsrunde sprachen Unternehmer, Regionalplaner und Kommunalvertreter über ihre Sicht auf Standortplanung und -vermarktung.

In seinem Schlüsselvortrag sprach Haensch über Trends der Gewerbeflächenentwicklung und Erfahrungen aus anderen Regionen für Mittelhessen. Realität sei, dass häufig Angebot und Nachfrage entweder nicht zusammenpasse oder aber Flächen schlicht knapp würden. Für die Städte empfahl Haensch eine Reihe von Lösungsmöglichkeiten: So könne man mit einem Ansiedlungskriterium „Flächenverbrauch pro Beschäftigter“ die Standort-Entwicklung steuern. Interkommunale Gewerbegebiete, bei denen die Städte mit dem Umland zum beiderseitigen Nutzen kooperieren, kämen ebenfalls in Frage. Aber auch die Konversion von Brachen oder ehemaliger Militärflächen böte Möglichkeiten. Kleineren Kommunen legte Haensch eine regionale Abstimmung bei Flächengenehmigungen nahe, um „Kirchturmpolitik“ zu vermeiden. Zudem riet er dazu, Flächen nach überregionaler, regionaler und lokaler Bedeutung klarer zu profilieren.

Vermarkung nur im regionalen Verbund sinnvoll

Bei der Suche nach „marktgerechten und kurzfristig verfügbaren Flächen“ spiele die Quadratmeterzahl nicht die alleinige Rolle, Standorte müssten als Gesamtpakete angeboten werden, sagte Haensch. Der Mix aus harten und weichen Standortfaktoren in Verbindung mit einer optimalen Betreuung sei dabei wichtig. Und: Die Vermarktung ist nur im regionalen Verbund sinnvoll. Wie Mittelhessen im Vergleich zu anderen Regionen wahrgenommen wird, beschrieb Haensch so: Obwohl die Verflechtungen mit den Metropolregionen sichtbar seien, besitze die Region „ein hohes Maß an Eigenständigkeit.“ Dass sei unter anderem daran zu erkennen, dass in Mittelhessen Weltmarktführer dreißig Kilometer entfernt vom nächsten Autobahnanschluss zu finden sind. „Das ist in NRW undenkbar.“

„Wir müssen uns die Bälle noch mehr zuspielen“, appellierte der Vorsitzende des Netzwerks Wirtschaft, Klaus Rohletter, in der Podiumsdiskussion. Bei Anfragen gelte es, regional zu denken und nicht nur die eigenen Flächen im Auge zu haben. „Wenn ich selbst nichts habe, schicke ich niemand weg, sondern gebe innerhalb der Region weiter!“ Es gelte zudem, Projektentwickler als Partner der Kommunen zu sehen und auch die Politik frühzeitig einzubinden. Ein gutes Beispiel für Netzwerkarbeit sei der jährliche Gemeinschaftsstand auf der Immobilienmesse Expo Real in München, fügte der Vorstandvorsitzende des Bauunternehmens Albert Weil AG hinzu.

Nach Ansicht von Olaf Hausmann, Bürgermeister der Stadt Kirchhain, hat sich die interkommunale Zusammenarbeit in Mittelhessen gut entwickelt, könnte aber noch weiter verbessert werden. In seiner Stadt sorge eine gemeinsame Gesellschaft der Kommune mit den Eignern für die Erschließung von Flächen. So wolle man sich in Abstimmung mit den Nachbarkommunen als Wohnstadt mit Gewerbe zwischen dem Oberzentrum Marburg und dem Industriestandort Stadtallendorf profilieren. Die Bedeutung von Kommunikation und Kooperation im Vermarktungsprozess veranschaulichte auch Frank Paul, Geschäftsstellenleiter der Goldbeck Nord GmbH aus Wettenberg: Die Standortsuche werde komplexer, bestätigte er, und immer wieder werde das Bauunternehmen von Kunden nach einem Gesamtpaket aus Gebäude und Fläche gefragt. Sein Unternehmen habe Erfahrung darin, für Kunden eine effiziente Nutzung und Bebauung zu entwickeln und umsetzen.

Nicht jeder Kooperations-Ansatz ist allerdings ein Selbstläufer: So berichtete Harald Metzger vom Dezernat für Regionalplanung des Regierungspräsidiums (RP) Gießen vom Plan seiner Behörde, einen Gewerbeflächenpool mit den Kommunen zu planen und anzubieten – der allerdings gescheitert sei. Das RP „macht Regionalplanung für die Region und nicht für das Regierungspräsidium“, weckte Dr. Christoph Ullrich, Regierungspräsident und Vorsitzender des Vereins Mittelhessen, Verständnis für die Arbeit seiner Behörde. Dennoch könne das Ergebnis dieser Arbeit nicht immer eine Summe der Einzelinteressen sein. „Unsere Aufgabe ist es die regulativen Prinzipien mit den Anforderungen der Kommunen in Einklang zu bringen“, ergänzte Metzger. „Zusammenarbeit planen ist schwierig, Zusammenarbeit machen – im konkreten Fall und bei Bedarf – ist viel einfacher“, bilanzierte Klaus Rohletter die Diskussion. Der Moderator der Veranstaltung, Stefan Becker vom Beratungsunternehmen „state of play“ stimmte dem aus eigener Erfahrung zu und stellte schließlich eine weitere Stärke von Mittelhessen heraus: „Wir agieren auf Augenhöhe und können alle miteinander arbeiten. Mittelhessen kann sein Ding machen, wir kennen uns gut genug dafür!"

Schrott ist kein Müll - Industriekultur bei der Rohstoffverwertung

Eine Werksbesichtigung bei der Rohstoffverwertung Wetzlar im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Industriekultur eröffnete den Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven auf den Schrott, an dem viele tausend Menschen jeden Tag eher achtlos vorbei fahren: "Die Wiederverwertung von Rohstoffen ist an die Stelle des heimischen Bergbaus getreten", erklärte Prof. Otto Volk, Leiter des Arbeitskreis Industriekultur im Regionalmanagement Mittelhessen, der zusammen mit dem Unternehmen eingeladen hatte. "Die Stoffströme sind die Basis für die Existenz der prosperierenden Wirtschaft der Region", ergänzte der Berater Karl-Peter Johann, der zusammen mit Romain Hahn von der Rohstoffverwertung den Weg des Schrotts zum wiederverwertbaren Ausgangsprodukt erläuterte sowie die notwendigen Verfahren der Trennung, Sortierung und Aufbereitung.

Workshop zur Mitarbeiter/innen- Gewinnung in Marburg

Workshop des Arbeitskreises Neue Wege in der Mitarbeitergewinnung in der Emmauskirche in Marburg (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Tilman Lochmüller)

Gemeinsamer Workshop des Regionalmanagements Mittelhessen und der Wirtschaftsförderung Marburg-Biedenkopf zeigt neue Wege der Mitarbeiter-Gewinnung und -Bindung für Unternehmen

Es lohnt sich für Arbeitgeber bei der Suche nach Fachkräften neue Wege zu gehen – auch wenn Sie manchmal anstrengend sind. Das war die Quintessenz eines Workshops des Arbeitskreises „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Regionalmanagement Mittelhessen unter der Moderation von Arbeitskreisleiter Frank Schmidt vom Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V. in Pohlheim vor einigen Tagen. Annähernd 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dazu in die Emmauskirche im Marburger Stadtteil Richtsberg gekommen. Thema der Veranstaltung, die sich vor allem an Unternehmen richtete, waren Möglichkeiten, Mitarbeiter aus der so genannten stillen Reserve zu gewinnen – vor allem durch Berufstätige, die nach längerer Zeit wieder in den Job zurückkehren, Arbeitsnehmer, die sich nachqualifizieren, oder Menschen, die eine Teilzeitausbildung absolvieren. Das Treffen fand mit der Unterstützung des St. Elisabeth-Vereins e.V. Marburg statt, der die Räume der Kirche zur Verfügung stellte – ein Vorgehen, das bundesweit als Modell für eine vielseitige Nutzung von Kirchenräumlichkeiten für das Gemeindeleben und Veranstaltungen mit Interesse beobachtet wird.

Business-Matching auf der W3 FAIR + CONVENTION

Christoph Rénevier (Fleet Events, ganz rechts), Christian Piterek und Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen, 1. und 4.v.l.) mit den internationalen Teilnehmern des Business Matchings mit Blick auf die Ausstellungsfläche der W3 FAIR + CONVENTION. Gast in Wetzlar war auch Staatsminister a.D. Rudolf Scharping, Vorstand der RSBK Strategie Beratung Kommunikation AG, die die Partnerschaft mit der Stadtregion Xuchang begleitet und Mitglied im Verein Mittelhessen ist.

Um die internationale Business-Community mit der heimischen Optik-Branche zu vernetzen, hatte das Regionalmanagement Mittelhessen (RMG) zum dritten Mal zum „Business Matching Mittelhessen“ auf die Messe W3 FAIR + CONVENTION eingeladen. Unternehmen und Multiplikatoren aus Asien und den USA kamen am 21. Februar in die Wetzlarer RITTAL Arena, wo sie von Christoph Rénevier, dem Geschäftsführer des Veranstalters Fleet Events GmbH, Jens Ihle und Christian Piterek, Geschäftsführer und Regionalmanager des Regionalmanagements, begrüßt wurden. Jürgen Roos, Regional Manager Asia Pacific der Hexagon Metrology GmbH aus Wetzlar präsentierte als Aussteller auf der W3+ FAIR und Mitglied im Wetzlar Network sein Unternehmen und die internationalen Aktivitäten. Im Anschluss und beim gemeinsamen Rundgang über die Messe blieb viel Zeit zum Netzwerken mit den besuchten Ausstellern Brückmann Elektronik, Schneider GmbH und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM), aber auch zwischen den internationalen Besucherinnen und Besuchern.

Branchenkompetenz des Optikstandorts international verpackt

Christian Piterek, Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen), Dr. Carsten Ott (HTAI), Ralf A. Niggemann (Wetzlar Network)
Stellten die Broschüre „Optical Engineering Central Hessen“ in der Rittal Arena Wetzlar vor (von links): Christian Piterek, Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen), Dr. Carsten Ott (HTAI), Ralf A. Niggemann (Wetzlar Network)

Wirtschaftszweig in neuer englischsprachiger Broschüre vorgestellt – Veröffentlichung zur Messe W3+ in Wetzlar

Gemeinsam für den Optik-Standort Mittelhessen: Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) hat heute bei der Eröffnung der Messe „W3+FAIR“ mit dem Regionalmanagement Mittelhessen und dem Industriecluster Wetzlar Network das neue Kompetenzprofil „Optical Engineering Central Hessen“ vorgestellt. Die Broschüre zur mittelhessischen Optikbranche ist in englischer Sprache erschienen und dient als ein wichtiger Baustein für das internationale Standortmarketing. Sie präsentiert den Standort mit seiner Kernkompetenz „Optical Engineering“, die in vielen Alltagsbereichen ihre Anwendung findet: Beispielsweise bei Präzisionsmaschinen, die für die Produktion von Brillen- oder Kameralinsen genutzt werden oder die unter extremen Situationen zum Einsatz kommt - wie der Erforschung des Mars durch einen so genannten Rover Roboter.

Internationale Business Community besucht Mittelhessen

Besuch der Delegation in Marburg / Foto: Birgit Heimrich

Einen Eindruck vom Wirtschafts- und Bildungsstandort sowie Lebensort Marburg hat am vergangenen Freitag (02.02.2018) die internationale Business Community Hessens bekommen. Das Regionalmanagement Mittelhessen und die Stadt Marburg empfing die rund 40-köpfige Delegation im Rathaus der Universitätsstadt. Die Gruppe bestand aus Vertretern von Unternehmen, die in den vergangenen Jahren in Hessen investiert haben, sowie aus Repräsentanten internationaler Wirtschaftsorganisationen - unter anderem Frankreich, Kanada, Australien und USA. Der Besuch war Teil einer Hessenreise, die die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) organisiert hatte. Der Stopp in Mittelhessen wurde in Kooperation mit dem Regionalmanagement Mittelhessen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Marburg durchgeführt.

Regionalmanagement Mittelhessen auf der Chance 2018

Arbeitskreis Neue Wege auf dem Stand des Regionalmanagement Mittelhessens auf der Chance Gießen 2018

Unter dem Motto „Zukunft selbst gestalten“ fand am 27. und 28. Januar 2018 die Messe Chance in den Hessenhallen in Gießen statt. Über 200 Aussteller waren präsent, um den Besuchern, zu den Themen Bildung, Beruf und Gründung, individuelle Fragestellungen zu beantworten, Hilfestellung zu leisten und vorhandene Angebote in der Region aufzuzeigen. Das Regionalmanagement Mittelhessen hat zusammen mit Experten aus dem Arbeitskreis Neue Wege durch einen eigenen Stand Präsens auf der Messe gezeigt, um interessierte Besucher durch praxisnahes Wissen zu Berufs-, Bildungs-, Weiterbildungs- und Gründungsmöglichkeiten in Mittelhessen zu beraten. Vom orientierungslosen Jugendlichen bis zur Fachkraft, die einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt sucht, war jeder Interessenschwerpunkt auf der Messe vertreten. In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass das Interesse an Mittelhessen als Arbeitsregion sowie Lebensmittelpunkt groß ist und es einen großen Bedarf gibt, mehr über die Möglichkeiten der Region zu erfahren. 

Statement des Arbeitskreises A49 zum kompletten Baurecht

November 2014 - Treffen des Arbeitskreises bei Ferrero Stadtallendorf: Horst Watz (FAUDI), Michael Krebs (Fritz Winter Eisengießerei) Jens Ihle (RMG) Ullrich Eitel (Marburg Tapetenfabrik), Axel Wintermeyer, Enrico Renkhoff (Ferrero), Ulrich Spengler (IHK Kassel-Marburg) und Wolf Hoppe (Hoppe Holding AG) (v.l.)

Mit der Schlagzeile: "Ab sofort gibt es komplettes Baurecht" berichtete die Oberhessische Presse (OP) am 04. Januar 2018, dass der Weg für die Realisation des Baus der A 49 von Bischhausen bis Gemünden (Felda) frei ist. Die Wirtschaft atmet auf und für die Arbeitsplätze in der Region ist Hoffnung angesagt.

Regionalmanagement ist Silber-Partner bei der W3+ FAIR 2018

Die Partner freuen sich auf die Neuauflage der Messe (v.l.): Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen), Jörg Brück (Backstage Consulting GmbH), Christoph Rénevier (FLEET Events GmbH), Christian Piterek (Regionalmanagement Mittelhessen, Foto: Manuel Heinrich)
Die Partner freuen sich auf die Neuauflage der Messe (v.l.): Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen), Jörg Brück (Backstage Consulting GmbH), Christoph Rénevier (FLEET Events GmbH), Christian Piterek (Regionalmanagement Mittelhessen, Foto: Manuel Heinrich)

Das Regionalmanagement Mittelhessen ist bei der kommenden W3+ FAIR am 21. und 22. Februar 2018 Silber-Partner. Die Netzwerkmesse für Optik, Elektronik und Mechanik hat sich seit der ersten Veranstaltung in 2014 zum zentralen, interdisziplinären Treffpunkt der Präzisionstechnologien in einem zunehmend internationalen Umfeld etabliert. Damit ist die Messe mit mehr als 185 Ausstellern und mehr als 3.000 Fachbesuchern aus über 15 Ländern zum Aushängeschild für die Hessische Wirtschaft und Industrie geworden.

Newcomers Day in der weihnachtlichen Altstadt von Wetzlar

 Weihnachtliche Stadt(Ver)Führung - "O du Goethliche" in Wetzlar
Weihnachtliche Stadt(Ver)Führung - "O du Goethliche" in Wetzlar

Auf Einladung des Arbeitskreises Willkommenskultur des Regionalmanagements Mittelhessen besuchte eine Gruppe von Newcomern in Begleitung von Rainer Dietrich, Stadt Wetzlar sowie Regionalmanager Christian Piterek die weihnachtliche Altstadt von Wetzlar. Die Gruppe, u.a. mit Teilnehmerinnen und Teilnehmerin aus Berlin, Hamburg und Niedersachsen nahm an einer historischen Stadtführung der etwas anderen Art teil.

Regionalmanagement auf der Karriere weltweit 2017

Regionalmanager Christian Piterek stellt den Messebesuchern die Region Mittelhessen vor (Foto: Manuel Heinrich)
Regionalmanager Christian Piterek stellt den Messebesuchern die Region Mittelhessen vor (Foto: Manuel Heinrich)

Das Regionalmanagement Mittelhessen war am 6. Dezember 2017 auf der Messe Karriere weltweit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Technischen Hochschule Mittelhessen vertreten.

In einem gut besuchten Vortrag mit dem Titel "New York, Rio, Dillenburg – Die besten Jobs vor der Haustür finden" und zahlreichen Einzelgesprächen am Messestand im Foyer der Gießener Kongresshalle stellten wir Mittelhessen als Standort zum Arbeiten und Leben vor. Viele Studierende vom Bachelor-Erstsemester bis zur Promovendin informierten sich über die Möglichkeiten, in ihrer Region Karriere machen zu können. Danach und an unserem Stand führten wir viele Gespräche, in denen immer wieder die Frage gestellt wurde: „Wie finde ich die heimischen Firmen meiner Wunschbranche?“ Wir hoffen, wir konnten individuell helfen und freuen und über das rege Interesse an der Region.

Auf der von der IQB organisierten großen Jobmesse stellten 40 regionale, nationale und internationale Arbeitgeber ihre Angebote für die Studierenden und Absolventen der beiden Hochschulen vor.

Japanische Wissenschafts- Delegation in Mittelhessen

 Mit Blick auf Oskar Barnack: Christian Piterek (links) bei seiner Führung durch die Leica-Welt (Foto: Manuel Heinrich)
Mit Blick auf Oskar Barnack: Christian Piterek (links) bei seiner Führung durch die Leica-Welt (Foto: Manuel Heinrich)

Forscher der japanischen Ritsumeikan-Universität informierten sich über Industrie 4.0 in Deutschland.

Im Rahmen einer Forschungsreise besuchte eine achtköpfige Delegation aus Kyoto (Japan) Mittelhessen. Bei der Delegation handelte es sich um Forscher der privaten Ritsumeikan-Universität aus dem Fachbereich Business Administration. Die Gruppe bearbeitet ein Projekt, welches die unterschiedlichen Entwicklungen in Deutschland und Japan im Bereich Industrie 4.0 und Internet of Things untersucht. Bei einem Besuch der Leica World in Wetzlar erklärte Regionalmanager Christian Piterek die industrielle Entwicklung der optischen Industrie in Mittelhessen. Danach traf sich die Gruppe zu einem Fachgespräch beim Regionalmanagement Mittelhessen, an dem Prof. Dr.-Ing. Sven Keller von der Technischen Hochschule Mittelhessen und Dr. Eva-Maria Aulich vom Forschungscampus Mittelhessen sowie Christian Piterek vom Regionalmanagement Mittelhessen teilnahmen.

Glasfaser und 5G-Mobilfunk sorgen für Speed und Nutzen

Prof. Dr.-Ing. Klaus David vom Fachgebiet Kommunikationstechnik der Universität Kassel beim Breitband-Camp des Netzwerks Wirtschaft Mittelhessen (Foto: Till Schuermann)
Prof. Dr.-Ing. Klaus David vom Fachgebiet Kommunikationstechnik der Universität Kassel beim Breitband-Camp des Netzwerks Wirtschaft Mittelhessen (Foto: Till Schuermann)

3. Breitband-Camp Mittelhessen informierte über die Technologien des Breitband-Ausbaus

Es gibt Stimmen, die sagen, wir brauchen gar kein schnelles Internet per Kabel, das funktioniert ja alles drahtlos. Der Mobilfunkkanal ist aber der schlechteste für Signalübertragung, den man sich vorstellen kann. Prof. Dr.-Ing. Klaus David vom Fachgebiet Kommunikationstechnik der Universität Kassel machte den Teilnehmern beim 3. Breitband-Camp Mittelhessen im Gießener Hotel Steinsgarten Ende November zunächst keine allzu großen Hoffnungen auf eine Technikrevolution durch den kommenden Mobilfunkstandard 5G. Als Impulsredner der Fach-Veranstaltung des Netzwerks Wirtschaft im Vereins Mittelhessen machte der Experte dennoch deutlich, wie die Funkübertragung in Kombination mit der Glasfasertechnik beim Internet-Ausbau Sinn ergibt und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch für Kommunen und Unternehmen ergeben.

Regionalmanagement auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf

Unternehmenspräsentation von Thomas Derfuss (l.), Geschäftsführer LEA Medizintechnik GmbH für Unternehmern aus Ota (Japan)
Unternehmenspräsentation von Thomas Derfuss (l.), Geschäftsführer LEA Medizintechnik GmbH für Unternehmern aus Ota (Japan)

Regionalmanger Christian Piterek besuchte den Branchentreff - japanische Medizinwirtschaft informiert sich über Mittelhessen.

Die MEDICA findet jedes Jahr im November in Düsseldorf statt, die Leitmesse ist die größte Veranstaltung für die Medizinbranche weltweit. 2016 stellten mehr als 5.100 Aussteller aus 70 Nationen in 17 Messehallen ihre Produkte aus und knapp 130.000 Besucher nahmen an der Messe teil. Regionalmanger Christian Piterek besuchte den Branchentreff am 15. November 2017 für das Regionalmanagement Mittelhessen.

Forum über Zusammenarbeit in der Metropolregion

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH, beschreibt im Margarete-Bieber-Saal der JLU Gießen seine Sichtweisen auf die Metropolregion (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen).

 "Kooperation auf Augenhöhe" mit Rhein-Main gefordert

Regionale Vertreter aus Mittelhessen haben eine "Zusammenarbeit auf Augenhöhe" bei der Frage einer Kooperation der Region in und mit der Metropolregion FrankfurtRheinMain gefordert. Visionen dieser Zusammenarbeit waren am Freitag vergangener Woche Thema eines Regionalforums im Margarete-Bieber-Saal der Justus-Liebig-Universität Gießen. Eingeladen hatte die FrankfurtRheinMain GmbH (FRM) in Zusammenarbeit mit der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG). Der Geschäftsführer der FRM, Oliver Schwebel, war nach Gießen gekommen, um mit den mittelhessischen Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft über das Thema zu sprechen.

Im Dialog mit China über Medizinwirtschaft

Robert Malzacher, Geschäftsführer des Geschäftsbereiches International der gastgebenden IHK Gießen-Friedberg bei seiner Begrüßung
Robert Malzacher, Geschäftsführer des Geschäftsbereiches International der gastgebenden IHK Gießen-Friedberg bei seiner Begrüßung (stehend, rechts, Bild: Manuel Heinrich)

Regionalmanagement Mittelhessen initiiert Austausch zu Status und Entwicklungschancen der Branche

Am 19. Oktober besuchte eine 25-köpfige chinesische Delegation aus Vertretern von Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie Ministerien die Region Mittelhessen. Die Teilnehmer der Delegation interessierten sich für die Frage, wie die Branche der Medizinwirtschaft strukturell entwickelt werden kann. Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) lud in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen sowie der IHK Gießen-Friedberg - Geschäftsbereich International - zu einem Erfahrungsaustausch ein, um die aktuellen Entwicklungen in China und Mittelhessen besser kennenzulernen und anhand von Praxisbeispielen zu diskutieren, wie die Zukunftsbranche gestärkt werden kann.

Mittelhessen auf der Expo Real Megathema Wohnraum

Mittelhessischer Gemeinschaftsstand auf der Expo Real in München - Gruppenbild mit Standpartnern und Sponsoren (Foto: Tilman Lochmüller)

Drei Unterschriften, zwei Minister und ein Megathema: Wohnraum - Bedeutung des mittelhessischen Gemeinschaftstandes auf der Expo Real 2017 weiter gewachsen

Wie man an bezahlbare Wohnungen kommt, treibt die Menschen quer durch alle Landkreise Mittelhessens um. Fehlendes Bauland sowie die hohen Grundstückspreise erschweren den Neubau, zugleich gibt es vor allem im ländlichen Raum Leerstand und den Trend, in Stadtkernen zu wohnen. Aufgrund der Niedrigzins-Situation sorgt freies Kapital dafür, dass die Immobilienwirtschaft boomt, was auch am mittelhessischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real deutlich zu spüren war. Unter dem Dach des Regionalmanagements stellten 26 kommunale und privatwirtschaftliche Standpartner vom 4.-6. Oktober auf der internationalen Immobilien-Messe in München ihre Angebote und Dienstleistungen vor und zogen ein durchwegs positives Fazit. Die Bedeutung der Leitmesse wurde durch den Besuch von zwei hessischen Ministern und drei Unterschriften am Stand unterstrichen.

Japanische Delegation besucht Opto-Elektronik- Unternehmen

Ralf Niggemann (rechts) von Wetzlar Network führte die Delegation durch die Leica-Ausstellung - hier vor der Leica M3 von 1954. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Eine Delegation mit Vertretern japanischer Unternehmen vor allem aus dem Automotive-Bereich hat kürzlich Mitgliedsfirmen des Wetzlar Network in Mittelhessen besucht. Wetzlar Network ist ein Zusammenschluss öffentlicher Vertreter und Unternehmer aus den Bereichen Optik, Elektronik und Mechanik. Die siebenköpige Gruppe, zu der auch Repräsentanten von Wirtschafts- und Innovations-Förderern zählten, besuchte unter Begleitung von Ralf Niggemann von Wetzlar Network, Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Andreas Damrau von der hessischen Wirtschaftsförderung Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) , Amin Moawad von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill und Rainer Dietrich von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wetzlar insgesamt vier Betriebe: Hexagon Manufacturing IntelligenceSensitecViaoptics und Leica Camera, deren Leica-Galerie den Abschluss des Besuchs bildete.