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Mit 1.000 Jobs auf Karriere-Mittelhessen.de zur Chance Gießen

Arbeitskreis Neue Wege auf dem Stand des Regionalmanagement Mittelhessens auf der Chance Gießen 2020; v.l.n.r. A.Heckmann, C.Piterek, R.Hemmers, J.Ihle, F.Schmidt, K.Barth, L.Albohn, M.Guder. Entschuldigt waren M.Weber, A.Champollion, B.Höhn, T.Roth

Mit mehr als 1.000 regionalen Stellenanzeigen von 130 Unternehmen auf Karriere-Mittelhessen.de ging das Regionalmanagement Mittelhessen mit dem Kooperationspartner Ontavio auf die Messe Chance in Gießen und präsentierte die regionale Job- und Karriereplattform.

Infos zum Fachkräfte- Einwanderungsgesetz

Mittelhessen - wo Ideen Wirklichkeit werden

Veranstaltung am 3. Februar 2020: beruflich Qualifizierte aus Drittstaaten für regionale Unternehmen gewinnen

Im Fachkräftemangel sehen die Unternehmen eines der größten Risiken für ihre Geschäftsentwicklung. In vielen Branchen fehlt es bereits jetzt an qualifizierten Mitarbeitern. Die demografische Entwicklung wird diese Sorgen künftig weiter verschärfen. Nach einer Studie des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main werden in Mittelhessen bis 2024 etwa 42.610 Arbeitskräfte fehlen.
Ein möglicher Handlungsansatz zur Verringerung dieses Fachkräftemangels ist die Zuwanderung aus dem Ausland. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das zum 1. März 2020 in Kraft tritt, will die Bundesregierung die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten gezielt und gesteuert steigern. Vor diesem Hintergrund stellen sich in den Unternehmen unterschiedliche Fragen:

Innovationsforum Mittelhessen am 12. Februar 2020

Logo des Innovationsforum Mittelhessen

Innovationsforum Mittelhessen: Impulse für die Zukunft am 12. Februar 2020

„Die beste Möglichkeit die Zukunft vorherzusagen ist, sie zu erfinden.“ Die Aussage des US-amerikanischen Informatikpioniers Alan Curtis Kay ist Leitidee des Innovationsforums Mittelhessen - eine Plattform für Wissenstransfer im Bereich Innovation und Wirtschaft 4.0.

Expertinnen und Verantwortliche aus dem Mittelstand geben Einblicke und Impulse zu neuen Prozessen und Geschäftsmodellen: Unter anderem spricht Hans-Christian Boos, Mitglied im Digitalrat der Bundesregierung, zur Rolle der Künstlichen Intelligenz: “Mit Hilfe von KI stärken wir das Potenzial von Menschen und schaffen Freiräume für Kreativität und innovatives Denken.” Matthias Gohl, Leiter des Digitalisierungs-Kompetenzzentrums „digital Innovation Partners“ der Zeiss Gruppe, erklärt die Digitalisierung als Chance für Europa: “Die Digitalisierung wirkt wie eine Naturgewalt und wird uns alle betreffen - wir müssen lernen, uns anzupassen und zu verändern.” Wolf Lüdge berichtet von der strategischen Übernahme des Limburger Startups IOTOS durch die Friedhelm Loh Gruppe.

Wenn die KI beim Recruitment hilft

Nicht nur KI stand im Mittelpunkt: Sven Herchenhein sprach beim Webmontag bei Milch & Zucker über "Innovationen & Geschäftsmodelle für den Mittelstand" (Foto: Tilman Lochmüller)

Regionalmanagement Mittelhessen trifft Webmontag Gießen

Bei der zweite Kollaboration des Regionalmanagements Mittelhessen mit der Startup-Initiative Webmontag Gießen nach dem Auftakt bei "Netzwerk Wirtschaft trifft Webmontag Gießen" vor nicht ganz einem Jahr drehte sich am vergangenen Montag einiges um Künstliche Intelligenz (KI). Beim Recruitment-Spezialisten Milch & Zucker in Gießen sprachen die Gastgeber Dr. Olena Linnyk und Ingolf Teetz über den Einsatz von KI in ihrem Unternehmen, Oliver Bracht von der eoda GmbH berichtete unter dem Motto "Abseits des Hypes" darüber, wie der Mittelstand von Künstlicher Intelligenz profitieren kann und Webmontag-Macher Sven Herchenhein von der efec AG gab in diesem Zusammenhang einen Überblick über Innovationen und Geschäftsmodelle. Annähernd 70 Anmeldungen hatte das Regionalmanagement für das Event zu verzeichnen, bei dem als Gast Regierungspräsident und Mittelhessen-Vorsitzender Dr. Christoph Ullrich die einleitenden Worte sprach.

Breitband-Camp Mittelhessen diskutiert über den Mobilfunkausbau

Keynote-Speaker Marco Reißmann, TÜV Rheinland Consulting GmbH

Das diesjährigen Breitband-Camp Mittelhessen drehte sich um das Thema Mobilfunkausbaus zum 5G-Standard. 5G wird die Zukunft der mobilen Kommunikation bestimmen, da es eine hohe Übertragungsrate bei gleichzeitig niedriger Latenzzeit ermöglicht. Darüber hinaus ist es möglich, dass bis zu einer Million Endgeräte auf einem Quadratkilometer auf Netz zugreifen können. Abstürzende Netze zu Sylvester wird es dann nicht mehr geben. 

Netzwerk Wirtschaft: Über Neuronen und Change-Management

Dr. Volker Busch beim Netzwerk Wirtschaft in der Gießener Spie Akademie (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)
Dr. Volker Busch beim Netzwerk Wirtschaft in der Gießener Spie Akademie (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Auf eine Reise durch „die Welt von Geist und Gehirn" hat der Regensburger Neurowissenschaftler und Psychologe Dr. Volker Busch seine Zuhörer vergangene Woche beim Treffen des Netzwerks Wirtschaft im Regionalmanagement Mittelhessen in der Gießener Spie Akademie mitgenommen. In seinem Vortrag beschrieb er, wie neuronale Netzwerke unser Denken und Handeln beeinflussen – wichtig nicht nur für das geschäftliche, sondern auch das persönliche Change-Management. „Wir sind Opfer, aber nicht Sklaven unserer Gewohnheiten", lautete eine der Thesen, die das Ergebnis relativ neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sind. Das Netzwerk-Treffen unter dem Motto „Netzwerk Wirtschaft trifft Technologieland Hessen“ fand in Kooperation mit der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) statt.

Studienbesuch in einer ehemaligen Bergbauregion Delegationsreise in der Provinz Livorno

Teilnehmende aus Mittelhessen v.l.n.r. Christian Piterek, Dagmar Meinen und Harald Franz

Sechster Studienbesuch des Interreg Europe-Projektes Threet. Alle Hintergründe und Ergebnisse zum Projekt ThreeT finden Sie auf der Projektwebsite.

Vom 28. bis 30. Oktober haben sich die acht am Interreg Europe-Projekt "Thematic Trail Trigger" (ThreeT) beteiligten europäischen Regionen in Italien getroffen, um Praxisbeispiele der Provinz Livorno, Toskana zu besichtigen. 

Die Provinz Livorno zeichnet sich durch ihre langgestreckte Küstenlinie und bedeutenden Inseln (bspw. Insel Elba) aus. Mit einer Fläche von ca. 11.000 km² ist die Region mehr als doppelt so groß wie Mittelhessen. Der Tourismus ist in Livorno ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Fünf Millionen Touristen mit 22 Mio. Übernachtungen besuchen die Region jährlich und dies hauptsächlich an den Küstenstädten und in der Hauptsaison zwischen Juni bis September. Mit Hilfe von thematischen Routen soll die Saison verlängert werden und Orte im Landesinneren touristisch erschlossen werden.

Wie Gastronomen im ländlichen Raum als Arbeitgeber attraktiv sein können

Workshop der Akademie für den ländlichen Raum Hessen in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen und dem Regionalmanagement Mittelhessen bei der Präsentation von Manuel Heinrich (Foto: Englert)
Workshop der Akademie für den ländlichen Raum Hessen in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen und dem Regionalmanagement Mittelhessen bei der Präsentation von Manuel Heinrich (Foto: Englert)

Speziell für die Zielgruppe der Land-Gastronomie lud die Akademie für den ländlichen Raum Hessen in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen und dem Regionalmanagement Mittelhessen am 28. Oktober 2019 zu der Veranstaltung „Attraktiver Arbeitgeber sein – und das fürs eigene Marketing nutzen!“ in die Burg Gleiberg in Wettenberg ein. Nach einer Programmeinführung durch Kerstin Weis von der Akademie gab es zwei Impuls-Vorträge: Unternehmenscoach und Personalleiterin Anja Hercher-Seck aus Frankfurt sowie Michel van Goethem von der Gastronomieberatung HORECA sprachen über die Attraktivitätssteigerung von Arbeitgebern: Da das Personal im Gastronomiegewerbe aufgrund des Fachkräftemangels mittlerweile die Auswahl zwischen verschiedenen Betrieben hat, sei es wichtig, die Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen, um sie zu halten. Ein Entgegenkommen müsse dabei nicht unbedingt monetär sein, nachhaltig sei vor allem die entgegengebrachte Wertschätzung. Auch das Tauschen von Personal untereinander zwischen saisonal arbeitenden Betrieben habe sich ebenso bewährt wie flexiblere Teilzeitmodelle, die zugleich familien- und beziehungsfreundlich seien.

Ausgebuchte Führung durch den Marburger Lokschuppen mit Gunter Schneider

Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle (Foto: Hörster)
Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle (Foto: Hörster)

Von der Industriebrache zum kreativen Knotenpunkt: Veranstaltung im Rahmen der Initiative „Industriekultur Mittelhessen“

Am 23. Oktober fand eine exklusive Besichtigung des Marburger Lokschuppen statt. Investor Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle. Aus Sicherheitsgründen war die Teilnehmerzahl begrenzt - rund 40 Personen nahmen an der ausgebuchten Führung teil. Nach der Bewerbung mit einem Nutzungskonzept hatten die Investoren die Ausschreibung der Universitätsstadt Marburg gewonnen, 2018 erfolgte die Unterzeichnung des Kaufvertrages für die sanierungsbedürftige historische Bausubstanz des Lokschuppens und des angrenzenden Werkstattgebäudes auf dem Marburger Waggonhallenareal. Die Baugenehmigung ist inzwischen erteilt, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Ende 2020. Der Lokschuppen soll zukünftig drei Elemente enthalten:

Praxisforum diskutiert Unterstützung von Start-ups im ländlichen Raum

Jens Ihle in der Diskussionsrunde "Start-up! Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer"

Um die Attraktivität der Standorte außerhalb der Metropolen zu steigern, ist die Schaffung wohnortsnaher Arbeitsplätze essenziell. Bei dem Praxisforum „Start-ups: Ideenschmiede ländlicher Raum“ des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurden sowohl Förderprogramme für Unternehmen als auch Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer von der „Servicestelle Vitale Orte 2030“ vorgestellt.

Immobilien-Entwicklung mit mittelhessischem Teamgeist

Eine starke Gemeinschaft am Mittelhessenstand: die 36 Standpartner und Sponsoren waren drei Tage lang auf der größten europäischen Gewerbeimmobilienmesse (Foto: Tilman Lochmüller)

Gemeinschaftsstand zum 15. Mal auf der Expo Real in München - Vertragsabschluss für Hochhaus-Bau von Lupp - Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu Gast

Wie können der ländliche Raum, aber auch die Ballungsgebiete der Region von der Dynamik des Immobilien-Booms profitieren? Diese Frage stand für viele Vertreter der Kommunen und Unternehmen am mittelhessischen Gemeinschaftsstand im Fokus. Insgesamt 36 Teilnehmer haben sich vom 7. bis 9. Oktober 2019 auf der Expo Real in München unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen zusammengetan, um auf der größten europäischen Immobilienmesse Präsenz zu zeigen, Kontakte zu pflegen und Projekte zu entwickeln. Die Experten sehen noch kein Ende des Booms, wie Sina Lupp von der Adolf Lupp GmbH & Co KG aus Nidda erklärt: „Wir sind bis Ende des nächsten Jahres komplett ausgelastet. Heute konnten wir heute einen Vertrag über die Erstellung eines Hochhaus-Rohbaus für das Büroturmprojekt „99 West“ im Frankfurter Senckenberg-Quartier unterzeichnen. Mit 23 Millionen Euro war das war bisher der größte Erfolg, den wir direkt mit nach Hause nehmen können.“ Dem können auch die weiteren Unternehmen am Stand zustimmen:

Adriana Altaras und OK KID als neue Botschafter Mittelhessens ernannt

Botschafter, Laudatoren und Vertreter des Regiionalmanagements Mittelhessen
Botschafter, Laudatoren und Vertreter des Regionalmanagements Mittelhessen mit Ministerpräsident Volker Bouffier (4.v.r.), Moderator Sebastian Mende vom RSV Lahn-Dill und Landtags-Vizepräsident Frank Lortz (2.u.1.v.r., Foto: Tilman Lochmüller)

Mittelhessen-Abend im Hessischen Landtag: Region bewirbt sich mit dem Thema eHealth als 5G-Modellregion

Beim 5. Mittelhessenabend des Regionalmanagements Mittelhessen ernannte der Vorsitzende des Vereins Mittelhessen, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich die Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras sowie die Band OK KID zu neuen Mittelhessen-Botschaftern. Über 150 Besucher waren der Einladung in den Hessischen Landtag gefolgt und erfuhren von Wolfram Dette, dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, dass sich die Region im Rahmen des 5G-Innovationsprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem Thema eHealth als Modellregion beworben hat.

Japanisch-mittelhessicher Dialog über Industrie 4.0 fortgesetzt

Partner beim Thema Digitalisierung: Eine Gruppe japanischer Wissenschaftler besuchte den Fachbereich Wirtschaft der THM.

Eine Gruppe japanischer Forscher, die mehrheitlich an der Ritsumeikan-Universität forschen und lehren, hat erneut Mittelhessen besucht. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Delegation in Mittelhessen zu Gast und das Regionalmanagement konnte die Beziehungen weiter festigen.

Fachforum Unternehmenskultur der Zukunft in Wetzlar

Fachforum im BTZ Wetzlar: "Unternehmenskultur der Zukunft. Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt Hessen: Neue Wege zur Mitarbeiterbindung im Kontext individueller Lebensentwürfe." (Foto: Tilman Lochmüller)

Viele Unternehmen auch in Mittelhessen suchen dringend Fachkräfte. Dabei gibt es eine Möglichkeit, die Betriebe nach Meinung von Fachleuten noch nicht ausreichend erschlossen haben: „Unternehmer halten sich oft für familienfreundlicher, als es Arbeitnehmer wahrnehmen“, sagte jetzt Manfred Weber, stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden und Bündnismentor der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, während einer Veranstaltung des Arbeitskreises Neue Wege zur Fachkräftesicherung im Regionalmanagement Mittelhessen.

mittelhessen.digital: Auftakt zum Digitaldialog im Leitzpark

Digitaldialog MIttelhessen: "Campfire"-Gastgeber beim Auftakt zum regionalen Cluster im Leitzpark (Foto: Tilman Lochmüller)

Im Wetzlarer Leitzpark hat kürzlich der Dialog von Vertreterinnen und Vertretern mittelhessischer IT-basierter Unternehmen die Region auf den Weg zu einem neuen Industrie-Cluster gebracht. Über 100 Teilnehmer versammelten sich unter Federführung des Regionalmanagements Mittelhessen im Wetzlarer Osten, um den Austausch zum Thema "digitale Geschäftswelt" zu pflegen. Einen Einstieg lieferte Gunter Schneider von der SCHNEIDER GmbH & Co. KG mit einem Keynote-Beitrag über "intelligente Systeme in der Optikfertigung" und die Vorteile, die „Industrie 4.0“ in der Fertigung bietet. Für ihr voll integriertes Linsenproduktionssystem hatte das Unternehmen erst kürzlich den German Innovation Award bekommen. Beim so genannten Campfire hatten die Gäste anschließend Gelegenheit, mit IT-Unternehmern und -Gründern ins direkte Gespräch über Fragen digitaler Applikationen zu kommen.

Auftakt der Inititative Healthcare Mittelhessen

Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic stellt das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum vor.

Spitzenforschung, starker Mittelstand und eine innovationsgetriebene Industrie: Das sind die Merkmale der Medizinwirtschaft in Mittelhessen. Unter dem Dach des neuen B2B-Portals www.healthcare-mittelhessen.eu präsentiert die Region jetzt erstmals das ganze Leistungsspektrum der mittelhessischen Medizin- und Gesundheits-Branche und positioniert sich weltweit als einer der deutschen Healthcare-Hotspots.

Vernetzt nach innen, sichtbar nach außen Mittelhessen auf der Expo Real 2019

Viel los zwischen den Metropolen - auch auf der Messe Expo Real: Impressionen des letztjährigen Mittelhessenstandes (Foto: Tilman Lochmüller)
Viel los zwischen den Metropolen - auch auf der Messe Expo Real: Impressionen des letztjährigen Mittelhessenstandes (Foto: Tilman Lochmüller)

Mit einem kleinen Jubiläum und einem erneuten Beteiligungsrekord ziehen die mittelhessischen Aussteller in einem Monat auf den Expo Real-Gemeinschaftsstand in der Messe München. Zum 15. Mal steht der unübersehbare 204 Quadratmeter große und 7 m hohe Auftritt in Halle C1, 36 Unternehmen und kommunale Aussteller sind unter der Regie des Regionalmanagements bei der größten europäischen Fachmesse vom 7.-9. Oktober 2019 in München, um für Ihre Projekte zu werben und Partner zu finden. Mit 2.095 Ausstellern und mehr als 45.000 Teilnehmern stieß die Expo Real 2018 bei der Hallenauslastung spürbar an ihre Grenzen, ein sichtbarer Ausdruck der florierenden Branche. Die Messe trägt dieser Entwicklung Rechnung und öffnet 2019 eine siebte Halle, in der sie dem Thema digitale Innovation breiten Raum eingeräumt.

Hilfe zum Berufseinstieg "auf Augenhöhe" mit Ali Mahlodji

"Nehmt Euer Leben selbst in die Hand": Ali Mahlodji spricht im Kinopolis in Gießen zu Schülerinnen und Schülern mittelhessischer Schulen (Foto: Tilman Lochmüller)
"Leben selbst in die Hand nehmen": Ali Mahlodji spricht zu Jugendlichen im Gießener Kinopolis. (Foto: Tilman Lochmüller)

Den routinierten Redner und Coach Ali Mahlodji zeichnet vor allem die Gabe aus, seinem Publikum auf Augenhöhe zu begegnen und durch persönliche und authentische Erfahrungen zu motivieren und inspirieren. Zum Thema Berufswahl und -einstieg sprach der EU-Jugendbotschafter und Bestsellerautor vor kurzem in seinem Veranstaltungsformat „FutureRocka“ vor annähernd 1000 Jugendlichen an drei Orten in Mittelhessen: In Gießen war Mahlodji im großen Saal des Kinopolis zu Gast, in Marburg kam er ins Cineplex und einen Tag später in die Wetzlarer Stadthalle. Mahlodji war auf Einladung des Regionalmanagements Mittelhessen, des Verbands Hessenmetall der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessens, Bezirksgruppe Mittelhessen, der Industrie und Handelskammern Lahn-Dill und Kassel-Marburg sowie der Handwerkskammer Wiesbaden in die Region gekommen.

Newcomers Day bei Avantasia auf dem Gießener Schiffenberg

Die Newcomer mit Jens Ihle und Gabriela Szobonyova (links und rechts außen) sowie dem Produktionsleiter des Kultursommers, Markus Pfeffer (5.v.l.) im Ambiente des denkmalgeschützen Klosters Schiffenberg

Neuankömmlinge zu Gast beim Gießener Kultursommer 2019

Nach dem Newcomers Day Mittelhessen auf der Lahn im Sommer waren am Freitag acht Neu-Mittelhessen und ihre Begleiter vom Regionalmanagement zu Gast beim Gießener Kultursommer im Kloster Schiffenberg. In Kooperation mit dem Konzertbüro Bahl erlebte die Gruppe nicht nur bei bestem Wetter einen überwältigenden Auftritt der Band Avantasia. Der Produktionsleiter, Markus Pfeffer, ermöglichte den Newcomern aus sechs verschiedenen Ländern zuvor auch einen Backstage-Einblick hinter die Kulissen mit exklusiven Einblicken in die Rockwelt. Dabei stand das Ziel, andere „Neulinge“, die in der Region vor kurzem einen Job gefunden haben, kennenzulernen im Mittelpunkt. Gabriela Szobonyova und Jens Ihle vom Regionalmanagement Mittelhessen waren dieses Mal die Begleiter und standen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Newcomers Days in der Region werden von den Mitgliedern des Arbeitskreises „Willkommenkultur“ unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen organisiert und von der Hessen Trade and Invest (HTAI), der Stadtwerken Gießen und der AOK Hessen unterstützt.

DIGIMARI: Mittelhessisch- japanische Digitalverbünde

Regionalmanager Christian Pirerek, Mie Hanamoto und Prof. Nils Madeja setzen sich für Kooperationen zwischen mittelhessischen und japanischen Partnern ein (v.l.n.r., nicht auf dem Bild: Prof. Gerrit Sames, Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Benjamin Stuchly)
Regionalmanager Christian Pirerek, Mie Hanamoto und Prof. Nils Madeja setzen sich für Kooperationen zwischen mittelhessischen und japanischen Partnern ein (v.l.n.r., nicht auf dem Bild: Prof. Gerrit Sames, Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Benjamin Stuchly)

Um die Vermarktung des Forschungsnetzwerks Mittelhessen in Japan voranzutreiben, begann vor kurzem unter der Federführung der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) das internationale Projekt „DIGIMARI“. Die „Digital Manufacturing Research Initiative“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Kampagne „Future of Work“ mit über 200.000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt steht dabei die digitale Transformation der Produktion. An dem Vorhaben sind auch das Regionalmanagement Mittelhessen, die Universitäten Gießen und Marburg im Rahmen des Forschungscampus Mittelhessen und die regionale Smart Electronic Factory, ein Verbund von 30 Unternehmen beteiligt. In den nächsten anderthalb Jahren will dieses Netzwerk japanische Partner für Kooperationen gewinnen, um Fortschritte bei der digitalen Transformation kleiner und mittelgroßer Unternehmen zu erzielen.