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Feierabend:digital mit dem AK Neue Wege zur Fachkräftesicherung

Feierabend:digital #2: Interne Kommunikation und Berufsbilder im Wandel mit Christian Piterek, Mark Pralle und Yannik Müller in den Räumen der Fabrik19 (Foto: Tilman Lochmüller)

„Interne Kommunikation und Interne Kommunikation und Berufsbilder im Wandel “ lautete das Motto der zweiten Auflage der Networking-Veranstaltungsreihe Feierabend:digital am vergangenen Donnerstag - diesmal pandemiebedingt als Video-Meeting. Kooperationspartner war neben der J&P Gruppe der Arbeitskreis Neue Wege zur Fachkräftesicherung des Regionalmanagements Mittelhessen. Als Gastgeber hatte die Agentur Fabrik19 Räume und Technik gestellt; Fabrik19-Chef Mark Pralle hielt zudem den Impulsvortrag zum Thema interne Kommunikation im Rahmen der Digitalisierung am Beispiel einer Mitarbeiter-App eines deutschlandweiten Retailers. Als Gast war Yannik Müller vom Dachdecker-Meisterbetrieb Hans-Werner Müller mit seiner Drohne gekommen: Er berichtete, wie der Einsatz des "fliegenden Auges" und weiterer digitale Methoden sein Berufsbild geändert haben. Moderiert wurde der "digitale Feierabend" von Frank Schmidt (ZAUG gGmbH), dem Sprecher des Arbeitskreises Neue Wege zur Fachkräftesicherung.

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Regionalmanagement hostet erstes Gründerwebinar

Im Dialog mit der Gründercommunity: Isatu Waag (link), Sebastian Heye (o.r.), Benjamin Stuchly (u.r.) und Dr. Michael Reckhard
Im Dialog mit der Gründercommunity: Isatu Waag (link), Sebastian Heye (o.r.), Benjamin Stuchly (u.r.) und Dr. Michael Reckhard

Found it 20 statt COVID-19: Gründer im Fokus

Liquidität, Personalführung und Automatisierung – mit diesen hochaktuellen Themen beschäftigte sich das erste Gründer Webinar unter dem Namen „Found It 20“. Gründer und Startups erhielten neue Anregungen und Hilfestellungen für ihre Arbeit in Zeiten von COVID-19. Sie konnten bereits vorab Fragen an die Speaker stellen, die diese in ihren Vorträgen beantworteten. Isatu Waag, Gründerin von ecozins, gab Einblicke zu Leadership in Zeiten von Corona, Dr. Michael Reckhard von der WiBank sprach über Liquidität und Investments in einer Zeit ohne Präsenz-Pitches und Sebastian Heye, Gründer von WeMakeFuture, gab den Teilnehmenden einen Einblick in die Welt der Automatisierung. Eröffnet wurde das Webinar durch Organisator Benjamin Stuchly, Ökosytemmanager des EU-geförderten Projektes Digital-Gründung-Innovation Mittelhessen (DiGIMit). “

Land fördert regionale Breitbandberatungsstelle Mittelhessen

Virtuelle Übergabe des Bescheids (von rechts nach links) durch Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus an Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen) zur Finanzierung der beiden regionalen Breitbandberater Dennis Pucher und Klaus Bernhardt.
Virtuelle Übergabe des Bescheids (von rechts nach links) durch Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus an Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen) zur Finanzierung der beiden regionalen Breitbandberater Dennis Pucher und Klaus Bernhardt beim Regionalmanagement Mittelhessen

Bündelung der Beratung zum Breitbandausbau und zum Onlinezugangsgesetz

Hessens Digitalministerin Sinemus überreicht virtuell Zuwendungsbescheid in Höhe von 108.000 Euro an die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus überreichte heute virtuell einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 108.000 Euro an Jens Ihle,
Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, für die Fortsetzung der regionalen Breitbandberatungsstelle Mittelhessen. „Die digitale Infrastruktur ist in
diesen Zeiten der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Beim Netzausbau in Hessen geht es kontinuierlich voran. Das zeigt sich auch im Landkreis Gießen mit
einer 50 Mbit/s-Versorgung von 92,4 % aller Haushalte", betont Sinemus. Ebenfalls sei die Versorgung der Landkreise Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf und LahnDill gut aufgestellt und auch im Vogelsbergkreis gehe es voran. „Ein Erfolgsfaktor des Breitbandausbaus in Hessen sind die regionalen Berater, die gemeinsam mit dem
Breitbandbüro Hessen den Kommunen zur Seite stehen und die infrastrukturelle Grundlage für die Digitalisierung Hessens schaffen", ergänzt die Digitalministerin.

Wirtschaftsförderungen und Regionalmanagement organisieren Corona-Krisenkommunikation

Seit Mitte März 2020 befindet sich Deutschland und damit auch Mittelhessen im Lockdown, der nun schrittweise gelockert wird. Auch beim Regionalmanagement änderten sich die Aufgabenbereiche und Anforderungen.  Schnell setzten sich die regionalen Wirtschaftsförderungen im Netzwerk Kommune zusammen, um über die Maßnahmen für die Wirtschaft zu beraten.

Die Wettbewerbsfähigkeit Mittelhessens wird sich beweisen müssen

Karte zum Europäischen Wettbewerbsfähigkeits-Index 2019, Ausschnitt und Blick auf Festland-Europa
Karte zum Europäischen Wettbewerbsfähigkeits-Index 2019, links: Ausschnitt für Mittelhessen (fetter Rahmen), rechts: Blick auf Festland-Europa

Die Voraussetzungen dafür sind gut: Wettbewerbsfähigkeit der Region liegt im oberen Fünftel der EU – um 5 Punkte seit 2016 verbessert und jetzt auf dem 40. von 268 Plätzen

Durch die Auswirkungen der Coronakrise muss sich die Region Mittelhessen derzeit massiv anpassen und erneut beweisen, dass sie mit einem fundamentalen Wandel zurechtkommt. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch gut, wie eine Standort-Studie der Europäischen Region zeigt: Im Wettbewerb der Regionen hat sich Mittelhessen in den vergangenen Jahren auf Platz 40 von 268 Regionen etabliert und ihren Wert in drei Jahren um 5 Punkte auf 80.58 verbessern können. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Kommission zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen (EU Regional Competitiveness Index, RCI) hervor, der alle drei Jahre aufgelegt wird. Spitzenreiter und Referenz bei der Wettbewerbsfähigkeit in der EU ist dem Bericht zufolge die schwedische Region Stockholm mit 100 Index-Punkten. In Deutschland belegt Mittelhessen demnach Platz 12 von 37 Regionen, während sich die Region Oberbayern (94,2 Punkte) hier den ersten Platz vor Hamburg (90,05) und der Rheinmain-Region (88.83) sichern konnte.

Netzwerk Kommune berät zu Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

Live vernetzt: Regionalmanager Christian Piterek in der Videokonferenz mit den Mitgliedern des Netzwerks Kommune

Auch virtuell verbunden: Austausch per Videokonferenz - das Netzwerk Kommune sprach am Montag über die aktuellen wirtschaftlichen Folgen und Hilfsmaßnahmen für die mittelhessischen Unternehmen in Zeiten der Corona-Krise.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir beim Regionalmanagement-Aufsichtsrat

Bei ihrer ersten Sitzung im Jahr 2020 konnten die Aufsichtsrätinnen und -räte der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH Tarek Al-Wazir in ihrer Mitte begrüßen. Der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ist eines von drei beratenden Mitgliedern des strategischen Gremiums und brachte eine willkomene Botschaft von Seiten der Landesregierung mit: wie im Koalitionsvertrag vereinbart hat nun der Hessische Landtag mit Verabschiedung des Haushalts die jährliche Sockelfinanzierung für das Regionalmanagement verstetigt. Als Grund formulierte Al-Wazir: "Wer nah dran ist an den Problemen, kennt die Lösung besser! Ich bin felsenfest überzeigt von der Subsidiarität und nach dem, was Sie erreicht haben, haben Sie allen Grund, stolz zu sein."

Regionalmanagenent auf der W3+ FAIR CONVENTION 2020

Manuel Heinrich eröffnet als Moderator den Students Day auf der W3+ FAIR und CONVENTION in der Rittal-Arena Wetzlar

Netzwerk engagiert sich als Silberpartner beim Students Day und dem Business Matching

Christoph Rénevier, Geschäftsführer  des  MesseveranstaltersFleet Events formulierte im Interview das Messekonzept der  W3+ so: "Unsere Veranstaltungen haben den Anspruch, für alle Beteiligten inspirierend und wertsteigernd zu sein. Das ist, zusammen mit dem Leitgedanken „Enabling Technologies“, die DNA der W3+, die sich dadurch deutlich von dem Konzept der großen Flächenmessen unterscheidet." Neu war 2020 das Vortragsprogramm zu aktuellen Themen. Renevier erklärt: "Mit dieser Messeausgabe werden die Vorträge innerhalb der Veranstaltung neu gewichtet. Sie fokussieren sich auf das Kernthemen der W3+ Fair - die „Enabling Technologies“ - und heißen daher künftig N-Tec Talks. Es geht um Technologien, die für sich oder in Kombination mit anderen Technologien bedeutende Sprünge in Leistung und Fähigkeiten des Anwenders erzeugen. Mit diesem Leitgedanken haben wir die drei Vortragsblöcke Medizintechnik, Technology & Management und Produktion der Zukunft für die diesjährige Messe erarbeitet. Entscheidend ist,  dass  die in den N-Tec Talks  adressierten  Themenbereiche  auch  im Ausstellungsbereich gelebt werden. Mal sind unsere Aussteller dann Teil der Lösung, mal sind sie selber Produzent oder sogar Abnehmer. Der Fachbesucher wird  zu  den  jeweiligen  Schwerpunkten  relevante  Ansprechpartner  finden. Die N-Tec Talks tragen entscheidend zum  relevanten  Content  bei.  Der  definiert  auch  unsere  Kernzielgruppe: Ingenieure, die sich mit Hightech-Themen von morgen beschäftigten und neue Lösungen auf den Weg bringen wollen." Für die Aussteller und Fachbesucher der W3+ ist Regionalität ein Kernelement, das auf der hohen Kompetenz in Optik und Feinmechanik in der Technologieregion Mittelhessen ruht. Renevier weiter:  "Die Messe trägt dazu bei, dass sich die regionalen Player besser vernetzen. Aber das ist nur ein Teil des W3+ Erfolgs. Etwa 45 Prozent der Aussteller kommen aus anderen Regionen Deutschlands und weitere 25 Prozent aus dem Ausland. Hinzu kommen nationale und internationale Referenten."

Regionalmanagement nimmt an Delegation zu den Healthcare-Hotspots der US-Ostküste teil

v.o.l.n.r.u. German Accelerator Life Science, Business Day in Philadelphia, Business Day Boston, Entrepreneurial Hub Princeton

Unter dem Motto „Veränderte Marktbedingungen in Europa“ war eine hessische Delegation vom 10. bis 13. Februar an der US-Ostküste mit Stopps in Boston, Princeton und Philadelphia unterwegs. Organisiert wurde die Reise durch die Hessen Trade & Invest (HTAI) im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministerium (HMWEVW). Neben der HTAI und dem HMWEVW waren die Regionen durch die FrankfurtRheinMain GmbH und das Regionalmanagement Mittelhessen vertreten.

Erstes Innovationsforum Mittelhessen setzt Impulse für die Zukunft

Hans-Christian Boos, Geschäftsführer der arago GmbH und Mitglied im Digitalrat der Bundesregierung, sprach über Chancen und Herausforderungen von künstlicher Intelligenz für Unternehmen
Hans-Christian Boos, Geschäftsführer der arago GmbH und Mitglied im Digitalrat der Bundesregierung, sprach über Chancen und Herausforderungen von künstlicher Intelligenz für Unternehmen

Innovation und Digitalisierung bewegen die Wirtschaft – sowohl weltweit als auch in Mittelhessen. Für mehr Impulse und Vernetzung in der Region startete das erste Innovationsforum Mittelhessen im Kinopolis Gießen mit über 200 Besuchern seine Mission

Um auf dem Weltmarkt erfolgreich zu bleiben, müssen mittelständische Unternehmen mit dem globalen Takt Schritt halten und dafür ihre Effizienz steigern – bei zugleich wachsenden ökologischen Ansprüchen. Für diese Herausforderungen können sich Unternehmer durch den Transfer von Knowhow-Transfer wappnen. Mit dem Innovationsforum Mittelhessen bietet das Regionalmanagement eine Plattform für den Wissenstransfer, zur Premiere am 12. Februar 2020 im Kinopolis Gießen referierten angesehene Experten zum Thema Innovation und Digitalisierung. In spezifischen Themen-Workshops konnten die Teilnehmer – größtenteils aus dem Mittelstand – selbst aktiv werden und praktische Erfahrungen sammeln, wie sie ihr Unternehmen zukunftsfähig halten. Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH spricht von einem gelungenen Auftakt: „Wir sind sehr zufrieden mit der gesamten Veranstaltung: 200 Gäste aus Wirtschaft, Hochschule und öffentlichen Organisationen verfolgten spannende Vorträge, waren sehr aktiv in den Workshops und vernetzten sich untereinander – genau das war unser Ziel.“

Relaunch von karriere-mittelhessen.de

Das Karriereportal für die Region im neuen Look

Das regionale Job- und Ausbildungsportal hat gemeinsam mit der gesamten Karriereportal-Familie von ontavio ein optisches und technisches Update bekommen: Das Entwicklerteam hat die Navigation angepasst und Hand an Struktur und Inhalt von Stellenangeboten und Unternehmensporträts gelegt. Viele neue Funktionen bringen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nun noch schneller zusammen.

Die Startseite von Karriere Mittelhessen erscheint ab sofort in einem neuen, frischen und großzügigeren Look, zentrale Bereiche sind breiter geworden und wirken durch die neu gestalteten Übergänge deutlich zeitgemäßer. Mehr als 50 Prozent der User suchen mittlerweile mobil nach Jobs – entsprechend wurde das Augenmerk bei der Neustrukturierung von Karriere Mittelhessen auf die Darstellung auf mobilen Endgeräten gelegt.

Praxisbeispiele für Zugänglichkeit im Tourismus in Teneriffa

Gruppenbild inklusive der acht hessischen Teilnehmer im Rathaus von La Orotava und die vier Praxisbeispiele: TITSA-Bus (links oben), der Weg der Sinne im Anagegebirge (rechts oben), Schiffsanleger an der Tenohalbinsel (links unten) und der barrierefreie Wanderweg am Teide (rechts unten, Fotos: Manuel Heinrich)

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes "Thematic Trail Trigger" (ThreeT) tauschen sich acht europäische Regionen zu ihren Themenrouten aus, lernen sich kennen und voneinander. Im Jahr 2019 und im Januar 2020 finden insgesamt acht Studienbesuche statt, an denen das Regionalmanagement Mittelhessen als Partner zusammen mit Interessensvertreter aus der Region teilnehmen. Vor Ort werden gute Praxisbeispiele aus den vier Dimensionen Infrastruktur und Service, sanfte Mobilität, Information und Kommunikation sowie Management und Steuerung besucht. Vom 20.-24. Januar 2020 war eine achtköpfige Gruppe aus Hessen zum Erfahrungsaustausch in Spanien, der von dem öffentlichen Busunternehmen TITSA (Transportes Interurbanos de Tenerife) organisiert wurde. Die Aktiengesellschaft gehört dem Cabildo Insular de Tenerife (Inselrat von Teneriffa) und ist - gemessen an der Anzahl der Fahrzeuge - die fünftgrößte Spaniens. Der Schwerpunkt der Praxisbeispiele lag deswegen auf Mbilität und Zugänglichkeit für alle Zielgruppen.

Mit 1.000 Jobs auf Karriere-Mittelhessen.de zur Chance Gießen

Arbeitskreis Neue Wege auf dem Stand des Regionalmanagement Mittelhessens auf der Chance Gießen 2020; v.l.n.r. Aline Heckmann, Christian Piterek, Romana Hemmers, Jens Ihle, Frank Schmidt, Katharina Barth, Larissa Albohn, Marion Guder. Entschuldigt waren Manfred Weber, Anselme Champollion, Sebastian Höhn, Torsten Roth

Mit mehr als 1.000 regionalen Stellenanzeigen von 130 Unternehmen auf Karriere-Mittelhessen.de ging das Regionalmanagement Mittelhessen mit dem Kooperationspartner Ontavio auf die Messe Chance in Gießen und präsentierte die regionale Job- und Karriereplattform.

Region steht hinter ihrer Autobahn: Ja zum Weiterbau der A49

Arbeitskreis A49: Angefangener Lückenschluss darf nicht verzögert werden

„Wir stehen voll hinter dem Weiterbau der Autobahn A49, der Lückenschluss muss wie geplant komplett in einem Zug und ohne weitere Verzögerungen kommen! Diese Infrastrukturmaßnahme ist für die Region unerlässlich.“ Die Vertreter aus betroffenen Kommunen, Unternehmen, Wirtschafts-Kammern und -Verbänden sowie der Bundeswehr waren sich bei ihrem Treffen in der Marburger Tapetenfabrik in Kirchhain einig und forderten, dass die Maßnahmen zum Nutzen der Region, ihren Bewohnern und Unternehmen wie geplant durchgeführt werden. Zunächst hatte sich der Arbeitskreis unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen von Vertretern des Hessischen Wirtschaftsministerium und der DEGES aus erster Hand über den Sachstand zum Weiterbau der Autobahn A49 zwischen Neuental und der zukünftigen Anschlussstelle an die Autobahn A5 bei Gemünden informieren lassen.

Die Sach-Argumente sprechen für die Autobahn:

  • Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit dem 30. Mai 2012 vor. In die Erstellung des Planes sind zahlreiche Anmerkungen und Hinweise eingeflossen, es ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen den verschiedensten Ansprüchen. Die Klage gegen die Planfeststellung wurde am 23. April 2014 durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig abgewiesen, seitdem besteht Baurecht für die gesamte Strecke und alle geplanten Maßnahmen sind damit höchstgerichtlich abgesichert.
  • Die Finanzierung des kompletten Neubaus ist durch Wahl des Modells unter der Beteiligung von privaten Investoren in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) gesichert. Damit ist nicht nur garantiert, dass die Autobahn komplett durchgebaut wird und nicht so wie derzeit in einem Stummel endet. Durch das ÖPP-Verfahren ist auch eine höhere Effizienz und zugleich eine deutlich kürzere Bauzeit möglich, die Belastung durch die Baustellen sinkt.
  • Die Kraftfahrzeuge fahren auf der neuen Trasse kürzer und insgesamt weniger steile Strecken. Dadurch minimiert sich der Verbrauch von Treibstoff und der Ausstoß von Abgasen und die Umwelt wird in der Gesamtbilanz geschont. Auch die Umwelt rund um die neu gebaute Autobahn wird intensiv berücksichtigt: so entstehen Wildbrücken und insgesamt 750 Hektar trassennahe Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die bereits begonnen wurden und deren Wirkung kontrolliert wird. Während der Baustellen-Zeit werden besondere Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergriffen, zum Beispiel in den Wasserschutzgebieten.
    Das ehemalige WASAG-Gelände der ehemaligen Sprengstoff-Fabrik wird aufwändig saniert.
  • Die vielen Anwohnerinnen und Anwohner der jetzigen Ortsdurchfahrten an den Bundesstraßen werden von Lärm und Abgasen entlastet und können nach Jahrzehnten endlich ruhig schlafen - die Lebensqualität in den Kommunen steigt. Orte wie Jesberg und Neustadt haben bis zu 5000 Kraftfahrzeuge weniger Durchgangsverkehr.
  • Die Logistik für die bestehenden Unternehmen mit vielen tausend Arbeitsplätzen verbessert sich enorm: dadurch werden die Standorte und das Einkommen der Arbeuitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei großen und kleinen Unternehmen gesichert. Zugleich steigt auch die Wahrscheinlichkeit der Ansiedlung neuer Unternehmen: mit einem Anschluss an die Autobahn ist eine Entscheidung PRO Mittelhessen wahrscheinlicher, dadurch entstehen weitere Arbeitsplätze.
  • Die Baumaßnahmen für den ersten Abschnitt zwischen Bischhausen und Schwalmstadtsind bereits weit gediehen, die Verkehrsfreigabe ist für Sommer 2022 geplant. Nur, wenn jetzt keine Verzögerungen stattfinden, kann die Fertigstellung und die Verkehrsfreigabe für den Neubau bis zum Anschluss an die Autobahn A 5 wie geplant 2024 erfolgen.

Wenn die KI beim Recruitment hilft

Nicht nur KI stand im Mittelpunkt: Sven Herchenhein sprach beim Webmontag bei Milch & Zucker über "Innovationen & Geschäftsmodelle für den Mittelstand" (Foto: Tilman Lochmüller)

Regionalmanagement Mittelhessen trifft Webmontag Gießen

Bei der zweite Kollaboration des Regionalmanagements Mittelhessen mit der Startup-Initiative Webmontag Gießen nach dem Auftakt bei "Netzwerk Wirtschaft trifft Webmontag Gießen" vor nicht ganz einem Jahr drehte sich am vergangenen Montag einiges um Künstliche Intelligenz (KI). Beim Recruitment-Spezialisten Milch & Zucker in Gießen sprachen die Gastgeber Dr. Olena Linnyk und Ingolf Teetz über den Einsatz von KI in ihrem Unternehmen, Oliver Bracht von der eoda GmbH berichtete unter dem Motto "Abseits des Hypes" darüber, wie der Mittelstand von Künstlicher Intelligenz profitieren kann und Webmontag-Macher Sven Herchenhein von der efec AG gab in diesem Zusammenhang einen Überblick über Innovationen und Geschäftsmodelle. Annähernd 70 Anmeldungen hatte das Regionalmanagement für das Event zu verzeichnen, bei dem als Gast Regierungspräsident und Mittelhessen-Vorsitzender Dr. Christoph Ullrich die einleitenden Worte sprach.

Breitband-Camp Mittelhessen diskutiert über den Mobilfunkausbau

Keynote-Speaker Marco Reißmann, TÜV Rheinland Consulting GmbH

Das diesjährigen Breitband-Camp Mittelhessen drehte sich um das Thema Mobilfunkausbaus zum 5G-Standard. 5G wird die Zukunft der mobilen Kommunikation bestimmen, da es eine hohe Übertragungsrate bei gleichzeitig niedriger Latenzzeit ermöglicht. Darüber hinaus ist es möglich, dass bis zu einer Million Endgeräte auf einem Quadratkilometer auf Netz zugreifen können. Abstürzende Netze zu Sylvester wird es dann nicht mehr geben. 

Netzwerk Wirtschaft: Über Neuronen und Change-Management

Dr. Volker Busch beim Netzwerk Wirtschaft in der Gießener Spie Akademie (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)
Dr. Volker Busch beim Netzwerk Wirtschaft in der Gießener Spie Akademie (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Auf eine Reise durch „die Welt von Geist und Gehirn" hat der Regensburger Neurowissenschaftler und Psychologe Dr. Volker Busch seine Zuhörer vergangene Woche beim Treffen des Netzwerks Wirtschaft im Regionalmanagement Mittelhessen in der Gießener Spie Akademie mitgenommen. In seinem Vortrag beschrieb er, wie neuronale Netzwerke unser Denken und Handeln beeinflussen – wichtig nicht nur für das geschäftliche, sondern auch das persönliche Change-Management. „Wir sind Opfer, aber nicht Sklaven unserer Gewohnheiten", lautete eine der Thesen, die das Ergebnis relativ neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sind. Das Netzwerk-Treffen unter dem Motto „Netzwerk Wirtschaft trifft Technologieland Hessen“ fand in Kooperation mit der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) statt.

Studienbesuch in einer ehemaligen Bergbauregion Delegationsreise in der Provinz Livorno

Teilnehmende aus Mittelhessen v.l.n.r. Christian Piterek, Dagmar Meinen und Harald Franz

Sechster Studienbesuch des Interreg Europe-Projektes Threet.

Vom 28. bis 30. Oktober 2019 haben sich die acht am Interreg Europe-Projekt "Thematic Trail Trigger" (ThreeT) beteiligten europäischen Regionen in Italien getroffen, um Praxisbeispiele der Provinz Livorno, Toskana zu besichtigen. 

Die Provinz Livorno zeichnet sich durch ihre langgestreckte Küstenlinie und bedeutenden Inseln (bspw. Insel Elba) aus. Mit einer Fläche von ca. 11.000 km² ist die Region mehr als doppelt so groß wie Mittelhessen. Der Tourismus ist in Livorno ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Fünf Millionen Touristen mit 22 Mio. Übernachtungen besuchen die Region jährlich und dies hauptsächlich an den Küstenstädten und in der Hauptsaison zwischen Juni bis September. Mit Hilfe von thematischen Routen soll die Saison verlängert werden und Orte im Landesinneren touristisch erschlossen werden.

Wie Gastronomen im ländlichen Raum als Arbeitgeber attraktiv sein können

Workshop der Akademie für den ländlichen Raum Hessen in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen und dem Regionalmanagement Mittelhessen bei der Präsentation von Manuel Heinrich (Foto: Englert)
Workshop der Akademie für den ländlichen Raum Hessen in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen und dem Regionalmanagement Mittelhessen bei der Präsentation von Manuel Heinrich (Foto: Englert)

Speziell für die Zielgruppe der Land-Gastronomie lud die Akademie für den ländlichen Raum Hessen in Kooperation mit dem DEHOGA Hessen und dem Regionalmanagement Mittelhessen am 28. Oktober 2019 zu der Veranstaltung „Attraktiver Arbeitgeber sein – und das fürs eigene Marketing nutzen!“ in die Burg Gleiberg in Wettenberg ein. Nach einer Programmeinführung durch Kerstin Weis von der Akademie gab es zwei Impuls-Vorträge: Unternehmenscoach und Personalleiterin Anja Hercher-Seck aus Frankfurt sowie Michel van Goethem von der Gastronomieberatung HORECA sprachen über die Attraktivitätssteigerung von Arbeitgebern: Da das Personal im Gastronomiegewerbe aufgrund des Fachkräftemangels mittlerweile die Auswahl zwischen verschiedenen Betrieben hat, sei es wichtig, die Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen, um sie zu halten. Ein Entgegenkommen müsse dabei nicht unbedingt monetär sein, nachhaltig sei vor allem die entgegengebrachte Wertschätzung. Auch das Tauschen von Personal untereinander zwischen saisonal arbeitenden Betrieben habe sich ebenso bewährt wie flexiblere Teilzeitmodelle, die zugleich familien- und beziehungsfreundlich seien.

Ausgebuchte Führung durch den Marburger Lokschuppen mit Gunter Schneider

Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle (Foto: Hörster)
Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle (Foto: Hörster)

Von der Industriebrache zum kreativen Knotenpunkt: Veranstaltung im Rahmen der Initiative „Industriekultur Mittelhessen“

Am 23. Oktober fand eine exklusive Besichtigung des Marburger Lokschuppen statt. Investor Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle. Aus Sicherheitsgründen war die Teilnehmerzahl begrenzt - rund 40 Personen nahmen an der ausgebuchten Führung teil. Nach der Bewerbung mit einem Nutzungskonzept hatten die Investoren die Ausschreibung der Universitätsstadt Marburg gewonnen, 2018 erfolgte die Unterzeichnung des Kaufvertrages für die sanierungsbedürftige historische Bausubstanz des Lokschuppens und des angrenzenden Werkstattgebäudes auf dem Marburger Waggonhallenareal. Die Baugenehmigung ist inzwischen erteilt, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Ende 2020. Der Lokschuppen soll zukünftig drei Elemente enthalten: