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Digitalministerin lobt Breitbandberatungsstelle Mittelhessen

In einem Online-Treffen übergab die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, den Bescheid an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner. Die Arbeit der beiden regionalen Breitbandberater in Mittelhessen, Dennis Pucher und Klaus Bernhardt kann dadurch 2021 fortgeführt werden. (im Uhrzeigersinn)
In einem Online-Treffen übergab die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, den Bescheid an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner. Die Arbeit der beiden regionalen Breitbandberater in Mittelhessen, Dennis Pucher und Klaus Bernhardt kann dadurch 2021 fortgeführt werden. (im Uhrzeigersinn)

Land fördert Arbeit mit 108.000 Euro - Sinemus: „Lokale Expertise entscheidend für erfolgreichen Breitbandausbau“

Das Land Hessen sichert den Fortbestand der Breitbandberatung in Hessen und fördert die regionalen Beratungsstellen auch in diesem Jahr finanziell. Einen von drei Förderbescheiden übergab die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, heute virtuell an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Oberbürgermeister Manfred Wagner sowie an Geschäftsführer Jens Ihle. Beide dürfen sich über die Fördersumme in Höhe von 108.000 Euro für die Breitbandberatungsstelle Mittelhessen freuen.
Vom Fortbestand der Breitbandberatung bei Regionalmanagement Mittelhessen profitieren die Kommunen und Landkreise in Gießen, Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und im Vogelsbergkreis, die damit weiterhin kostenlos auf die Beratungsangebote rund um Themen wie Glasfaserausbau und Vergabeverfahren zugreifen können.

Mittelhessen bewirbt sich als MINT-Cluster beim BMBF

MINTmit: Bewerbung als regionales MINT-CLUSTER Mittelhessen

Die Förderung von MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, ist für das Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen schon seit seiner Gründung 2002 ein wichtiges Anliegen. Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements betont: „Bildung ist für uns als Wissens- und Wirtschaftsregion ein harter Standort-Faktor“ und ergänzt: „MINT-Bildung ist die Basis für die künftige Wettbewerbsfähigkeit Mittelhessens.“ So war MINT schon 2011 das Thema des dritten Mittelhessischen Bildungsforums des Netzwerks Bildung: Unter der Schirmherrschaft des damaligen Hessischen Wirtschaftsministers Dieter Posch ging es insbesondere um das Thema „MINTVermittlung - Übergänge erfolgreich gestalten“. In der Folge schrieb das Netzwerk Bildung dann den MINTmit-Bildungspreis aus, der im April 2013 zusammen mit 2.500 EUR Preisgeld zum ersten Mal und seitdem alle zwei Jahre verliehen werden konnte. Schirmherr ist Prof. Albrecht Beutelspacher, Mittelhessen-Botschafter und Direktor des Gießener Mathematikums. Jedes Mal haben sich zahlreiche Initiativen aus der ganzen Region beworben, von Kindertagesstätten über Schulen, Hochschulen, Vereinen und Unternehmen. Partner und Sponsor des Preisgeldes ist seit 2017 die Schunk Group, die bisherigen Preisträger finden Sie hier.
Um diese reiche MINT-Landschaft noch besser zu vernetzen und zu stärken, hat sich das Regionalmanagement gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und dem Landkreis Gießen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als "Regionales Cluster für MINT-Bildung von Jugendlichen" beworben.

Erster Austausch der Automotive-Branche Mittelhessens

Die Automotive-Branche erlebt seit einiger Zeit einen strukturellen Wandel, der sich nicht nur auf die großen OEMs und die Zulieferunternehmen beschränkt. Der Wandel wird auch Auswirkungen auf andere Branchen haben, die eng mit dem Automotive-Sektor vernetzt sind. 

Um den Strukturwandel in Mittelhessen aktiv zu begleiten, hat das Regionalmanagement Mittelhessen mit seinen Gesellschaftern der mittelhessischen Kommunen, Kammern und Hochschulen am vergangenen Donnerstag zu einer Online-Informationsveranstaltung über das mit einem Fördervolumen von zwei Milliarden Euro ausgestattete Bundesprogramm „Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie“ und regionalen Kooperationsmöglichkeiten in Mittelhessen eingeladen.

Deutsch-Japanischer Austausch über die digitale Transformation

Im Rahmen des Projekts DIGIMARI fand am 20.04.2021 ein Treffen mit acht Vertretern aus Japan und Deutschland statt, um die Region Mittelhessen zu präsentieren und sich über den Stand der digitalen Transformation in kleinen und mittleren Unternehmen auszutauschen.

Zielsetzung des Projekts ist es, Mittelhessen und Japan für Forschungsprojekte zur Digitalisierung von Produktionsunternehmen zu vernetzen. In länderübergreifender Zusammenarbeit sollen u.a. Know-how transferiert, Prozesse entlang der Produktionskette digitalisiert, digitale Innovationen generiert und digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

"Finanzmärkte gedanklich bereits in der Nach-Corona-Zeit"

DekaBank-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater mit der Vorsitzenden des Netzwerks Wirtschaft, Sabine Fremerey-Warnecke, beim Online-Treffen des Netzwerks zum Thema „Auf dem Wege der Besserung? Corona und die Wirtschaft“

An Superlativen mangelte es nicht im Vortrag von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank, beim virtuellen Treffen des Netzwerks Wirtschaft des Regionalmanagements Mittelhessen in Kooperation mit den Sparkassen in Mittelhessen am Donnerstag: Als „schwerste Wirtschaftskontraktion der Geschichte“ bezeichnete Kater die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das wirtschaftliche Geschehen in Deutschland – nur vergleichbar mit der Weltwirtschaftskrise in den Dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Dennoch überwogen in Katers Impulsreferat unter dem Titel „Auf dem Wege der Besserung? Corona und die Wirtschaft“ die positiven Aspekte und der Ausblick auf künftige Herausforderungen jenseits der Covid-19-Pandemie: „Die Finanzmärkte sind gedanklich bereits in der Nach-Corona-Zeit.“

Zweihundert regionale Arbeitgeber auf Karriere Mittelhessen

Mit der Weilburger Coatings GmbH ist die Zahl der Arbeitgeber auf dem Job- und Ausbildungsportal Karriere Mittelhessen in gut zwei Jahren auf über zweihundert angewachsen. Karriere Mittelhessen entwickelt sich damit immer mehr zur zentralen Anlaufstelle rund um das Thema Jobs und Ausbildung in der Region Mittelhessen und bringt Unternehmen und Bewerber auf dem regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt zusammen.

Mehr als 300 Teilnehmer beim 2. Innovationsforum Mittelhessen

Rainer Schwarz, Prof. Dipl.-Ing. Heinz Kraus und Prof. Dr. Markus Pfuhl (im Uhrzeigersinn beginnend links oben) sprachen mit dem Moderator Benjamin Stuchly und zu den Fernsehkameras im sonst leeren THM-Studio (Foto: Tilman Lochmüller)

Online-Format bietet interaktiven Austausch über die Chancen der digitalen Transformation

„Innovationskultur als Motor der Strategieentwicklung“ – unter diesem Motto setzte das 2. Innovationsforum Mittelhessen am 3. März 2021 frische Impulse zur digitalen Transformation im regionalen Mittelstand. Das digitale Format bot den über 300 Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Höhepunkten und wertvollen Impulsen für transformative Prozesse im eigenen Unternehmen. Während der Vormittag vor allem von den zentralen Keynotes und einer Podiumsdiskussion geprägt war, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Nachmittag zwischen drei Ideenwerkstätten mit interaktiven Elementen auswählen.

Das diesjährige Event war des 2019 gestarteten Regionalmanagement-Projektes „Ökosytem Digital-Gründung-Innovation Mittelhessen“ (DiGIMit) und wurde von der Hessen Trade and Invest (HTAI) unterstützt und der Europäischen Region aus dem Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Den Hintergrund der zweiten Ausgabe 2021 bildete jedoch die gegenwärtige Corona-Krise.

2. Innovationsforum Mittelhessen am 3. März 2021 als Online-Event

Am 3. März 2021 findet das zweite Innovationsforum Mittelhessen statt und wir laden Sie herzlich ein, sich für die Online-Teilnahme anzumelden!

Wie Unternehmen Innovation steigern und Transformation gestalten können

Ideen, Impulse und Beispiele zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für kleine und mittelständische Unternehmen – das sind die Zutaten für das 2. Innovationsforum Mittelhessen am 3. März 2021 von 9 bis 15 Uhr, das vom Regionalmanagement Mittelhessen angeboten wird. Die kostenfreie Anmeldung zum digitalen Austausch mit inspirierenden Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und interaktiven Ideenwerkstätten ist ab sofort unter www.innovationsforum-mittelhessen.eu möglich.

Mittelstandsdialog mit neuen Videos zu gelebter Fachkräftesicherung

Screenshots aus den sechs Videos, die jetzt im Rahmen des Mittelstandsdialogs „Neue Wege in Mittelhessen zur Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt Hessen“ entstanden sind.

Videos werfen Schlaglichter auf die Themen Digitalisierung, Inklusion und lebensphasenorientierte Personalpolitik – Gemeinsames Projekt mit der Stabstelle Fachkräftesicherung in Hessen beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration

Fachkräftesicherung ist auch oder oft gerade in Zeiten der Covid-19-Pandemie ein drängendes Thema für Wirtschaft und Verwaltung in Mittelhessen. Wie Arbeitgeber in der Region mit dieser Herausforderung umgehen, zeigen jetzt sechs neue Videos mit beispielhaften Ansätzen, die bei einer Zusammenarbeit des Arbeitskreises Neue Wege zur Fachkräftesicherung des Regionalmanagements Mittelhessen mit der Stabstelle Fachkräftesicherung in Hessen beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) entstanden sind. Die Videos sind ein Baustein des Mittelstandsdialogs „Neue Wege in Mittelhessen zur Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt Hessen“, in dessen Rahmen die Landesregierung mit der Region Mittelhessen bereits seit einiger Zeit intensiv zusammenarbeitet.

NUI-Regionenranking: Gründungsneigung in Mittelhessen steigt überdurchschnittlich

Grafik der unternehmerischen Initiativen 2018 und 2019 im Vergleich sowie der prozentuale Anstieg in Mittelhessen, Hessen und Deutschland
NUI (Neue Unternehmerische Initiative)-Wert 2018 und 2019 im Vergleich sowie der prozentuale Anstieg in Deutschland, Hessen und Mittelhessen (Quelle: Instituts für Mittelstandsforschung Bonn IfM / eigene Berechnungen, Grafik: Regionalmanagement Mittelhessen/Heinrich)

Vernetzte Aktivitäten der regionalen Akteure zahlen sich aus

Das vor kurzem erschienene NUI-Regionenranking (Neue Unternehmerische Initiative) des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) belegt eine gestiegene Gründungsneigung in der Region Mittelhessen 2019 im Vergleich zum Vorjahr: der NUI-Indikator ist von 138,12 auf 145,16 gestiegen und liegt damit über dem deutschen (124,5) und nur knapp unter dem hessischen (146,9) Durchschnitt. Der NUI-Indikator zeigt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region in einem Jahr neu angemeldet wurden. Neben Existenzgründungen werden auch Betriebsgründungen, Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben sowie Aufnahmen einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit berücksichtigt.

Breitbandberatung: Wie ist der Stand beim Ausbau?

Breitbandberater Dennis Pucher und Klaus Bernhardt im Gespräch mit Regionalmanagement-Geschäftsführer Jens Ihle

Breitbandberater Klaus Bernhardt und Dennis Pucher sprechen mit Regionalmanagement-Geschäftsführer Jens Ihle über den aktuellen Stand des Breitband-Ausbaus in der Region - und darüber, wie die mittelhessische Breitbandberatung funktioniert.

MINTmit-Preis: jetzt bis 31. Januar 2021 bewerben!

Preisträger 2019, Jury und Stifter des Preisgeldes (v.l.n.r.): Hans-Joachim Drees, Geschäftsführer der Schunk Kohlenstoff GmbH, Prof. Dr. Katja Specht (THM und Jury-Sprecherin des Netzwerks Bildung), Marcus Schnöbel und Ulrike Baum (Freiherr-vom-Stein-Schule, (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Tilman Lochmüller)
Preisträger 2019, Jury und Stifter des Preisgeldes (v.l.n.r.): Hans-Joachim Drees, Geschäftsführer der Schunk Kohlenstoff GmbH, Prof. Dr. Katja Specht (THM und Jury-Sprecherin des Netzwerks Bildung), Marcus Schnöbel und Ulrike Baum (Freiherr-vom-Stein-Schule, (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Tilman Lochmüller)

MINT-Begeisterung in Mittelhessen auszeichnen: Regionalmanagement schreibt mit 2.500 Euro dotierten MINTmit-Preis aus

Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) schreibt für 2021 zum fünften Mal den mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) aus. Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen so die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe weiterhin fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle erklärte. Der alle zwei Jahre vergebene und mit 2.500 Euro dotierte „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen. Die in Heuchelheim ansässige Schunk Group unterstützt die Ausschreibung bereits zum dritten Mal, und stiftet als Sponsor das Preisgeld.
„Als Technologie-Unternehmen brauchen wir MINT“, sagte Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group. „Wir können nicht genügend Ingenieure haben.“ „Fachkräfte in diesem Bereich sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Bildungsregion Mittelhessen, die stark in Handwerk und Industrie ist“, ergänzt Jens Ihle. Daher liegt die Förderung der MINT-Fächer auch dem Regionalmanagement am Herzen.

Umfrage: Digitale Transformation der mittelhessischen KMUs

Der Leitz Park in Wetzlar als Symbol der digitalen Transformation vor dem Konterfei der mittelhessichen Region
Der Leitz Park in Wetzlar als Symbol der digitalen Transformation vor dem Konterfei der mittelhessichen Region

Ergebnisse der regionsweiten Umfrage an Kleine- und Mittelständische Betriebe. Digitale Transformation und Austausch mit der Startup-/Gründungsszene im Fokus

Im Zuge des von der europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanzierten Projekts "Digital-Gründung-Innovation in Mittelhessen (DiGIMit)" rief das Regionalmanagement im Juli/August 2020 zur Teilnahme einer regionsweiten Umfrage auf. Teilgenommen haben 169 mittelhessische Klein-und Mittelständische Unternehmen (KMU) aus verschiedenen Branchen. Primär wurde mit der Umfrage ein Indikator geschaffen für den Stand der digitalen Transformation. Außerdem wurden die Schnittstellen zwischen der mittelhessischen Startup- und Gründungsszene und den etablierten KMUs untersucht. Die Durchgeführte Erhebung soll als Grundlage dienen Anreize zu schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region Mittelhessen langfristig sicher zu stellen.

Die Ergebnisse der Befragung finden Sie hier: Umfrage zur Startup und Digitalisierung der mittelhessischen KMUs

NWXnow Live-Talk mit mittelhessischen Gründerpersönlichkeiten

Thema „Erfolgreiche Emanzipierung – zwei Fintech-Gründerpersönlichkeiten und ihr Denken“

Die Standort-Entscheidung für die berufliche Karriere ist auch eine „Frage des Mindsets“. Diese Feststellung von Isatu Waag (Gründerin und CEO von ecozins) führte beim NWXnow Live-Talk diesen Mittwoch direkt zu einer Reihe von Gründen, sich dabei für Mittelhessen zu entscheiden. Unter der souveränen Moderation von Prof. Sven Keller, Dekan der THM Business School, sprachen zwei THM-Absolventen zum Thema „Erfolgreiche Emanzipierung – zwei Fintech-Gründerpersönlichkeiten und ihr Denken“: Die beiden Gründer Waag und Dirk Rudolf (CO-CEO von FinTecSystems) machten dabei deutlich, dass die Region nicht nur Stärken bei Lebensqualität und Nähe zu Natur hat. Der Live-Talk wurde vom Regionalmanagement Mittelhessen mitveranstaltet.

Stroh-Pellet-Idee gewinnt beim Startup Weekend Mittelhessen

Das spätere Sieger-Team mit Florian Schäfer und Swen Ciupke pitcht mit "Strellets" während des Online-Startup-Weekends Mittelhessen am vergangenen Sonntag eine Idee zu Pellets zum Heizen aus Stroh.

Mittelhessischer Gründer-Wettbewerb kurzfristig ins Internet verlegt – acht Teams und annäherend  70 Teilnehmer  - Futur@ Marburg mit hochkarätigem Panel dabei

Mit der Strohpellet-Idee von „Strellets“ haben Florian Schäfer und Swen Ciupke am vergangenen Sonntag (8.11.2020) den 1. Platz beim diesjährigen Startup Weekend Mittelhessen (SWMH) belegt. Wegen der Corona-Pandemie stellte das Duo seine Entwicklung der Jury in einem Online-Pitch vor; das Team der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) hatte als Veranstalter die ursprünglich in Marburg geplante Veranstaltung in einem Kraftakt auf eine kurzfristig eingerichtete Online-Plattform verlegt. Den 2. Platz belegte „Quicktaste“ von Beatriz Silva und Mark Arnold – ein Startup, das mit seiner Saucen-Entwicklung vegane Küche einfacher und abwechslungsreicher machen will. In die Top 3 schaffte es auch „KittyPitts“, dessen Macher Josh Becker die Corona-Lockdown-Erfahrung mit seiner Katze in ein steckbares Karton-Klettersystem für Stubentiger gegossen hat. In der Jury saßen Sophie Cyriax (Elkamet Kunststofftechnik GmbH), Stefan Maas (CEO der Pitch Club AG), Nora Schimang (CEO von CodeDoor) und Startup-Weekend-Initiator Martin Lacroix. Benjamin Stuchly, Ökosystemmanager für Digitales, Gründung und Innovation beim Regionalmanagement Mittelhessen, moderierte das Online-Event.

Arbeitskreise des Regionalmanagements treffen Personalverantwortlichen

Am vergangenen Mittwoch trafen sich Mitglieder der Arbeitskreise "Arbeitskreis Neue Wege zur Fachkräftesicherung" und "Arbeitskreis Willkommenskultur" mit Personalverantwortlichen, um sich über das Thema "Strategische Personalarbeit in schwierigen Zeiten" auszutauschen. Ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplant, wurde das Treffen kurzfristig auf Grund der sich zuspitzenden Corvid19-Pandemie in den virtuellen Raum verlegt. Die knapp 20 Teilnehmenden informierten sich über die verschiedenen Themen und Angebote des Regionalmanagements und seiner Arbeitskreise.

Wie wirkt sich die Corona-Krise am Immobilienstandort Mittelhessen aus?

Blick in die ausgebuchte Stadthalle Wetzlar bei der ersten Regionalen Immobilien-Expo Mittelhessen
Blick in die mit Abstand ausgebuchte Stadthalle Wetzlar bei der ersten Regionalen Immobilien-Expo Mittelhessen (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Tilman Lochmüller)

Regionalmanagement vernetzt Immobilienszene bei erster Regionalen Immobilien-Expo Mittelhessen

Statt auf der Expo Real in München traf sich die regionale Immobilienszene dieses Jahr in Wetzlar –das Regionalmanagement hatte zur ersten Regionalen Immobilien-Expo Mittelhessen (RIEM) in die Stadthalle eingeladen. Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar freute sich, dass „wir zusammenkommen können, um miteinander den Austausch zu pflegen, neue Begegnungen zu haben, und gewachsene Netzwerke festigen zu können.“ Sieben Aussteller und acht Sponsoren waren gekommen, um sich unter Abstand- und Hygiene-Auflagen zu treffen und zu aktuellen Themen auszutauschen: Wie wirkt sich die Corona-Krise am Immobilienstandort Mittelhessen aus? Welche Entwicklung gibt es bei den Einzelhandels- und Bürostandorten? Inwiefern gibt es neue Ansprüche an Gewerbeflächen? Diese Fragen beantworteten renommierte Fachleute zusammen mit den Experten aus Mittelhessen.

"Wir müssen Fehler umarmen" - Im Fokus der NEW WORK EXPERIENCE

Verena Krakau, Daniel Gal und Jens Ihle im Gespräch
New Worker im Gespräch: Verena Krakau, Daniel Gal und Jens Ihle. Die Aufzeichnung kann über den Button "Video starten" abgerufen werden.

"Wir müssen Fehler umarmen" - Verena Krakau und Daniel Gal zu Gast bei der NWXnow

Am 8. Oktober feierte das Regionalmanagement Mittelhessen den Auftakt der Videocast Reihe NWXnow (New Work Experience) (wir berichteten über das Format). Für die erste Ausgabe bat Gastgeber Jens Ihle die preisgekrönte Gießener Gründerin Verena Krakau und den innovativen Hungener Digitalunternehmer Daniel Gal zum Gespräch.

Zu Beginn präsentierte Jens Ihle die jüngsten Ergebnisse der Umfrage des Deutschen Startup Monitors. Zwar konnte der Anteil an Gründerinnen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden, mit 15,9% bilden Frauen aber immer noch die Ausnahme in der Gründungs Landschaft. Die Gäste waren sich einig, dass zunächst das Problem gelöst werden müsse, dass insgesamt zu wenig Menschen den Schritt in die eigene Gründung wagen. Während Daniel Gal eingestand, dass der Mut sicherlich auch ein Stückweit in der eigenen DNA verankert sein müsse, argumentierte Verena Krakau, dass man nicht zwingend ein ausgeprägtes Unternehmertum Bewusstsein zu Beginn braucht. Entscheidend für die ersten Schritte ist ein praxis- und lösungsorientiertes Mindset.

Interview mit Boris Hedde zur 1. Regionalen Immobilien-Expo Mittelhessen

Die Expo Real in München findet dieses Jahr nicht wie gewohnt statt, sondern als Hybrid-Version. Es wird keinen mittelhessischen Gemeinschaftsstand geben. Doch gerade in schwierigen Zeiten ist der Austausch mit der Branche besonders wichtig. Daher hat das Regionalmanagement in Kooperation mit der Hessen Trade & Invest die „Regionale Immobilien Expo Mittelhessen“ (riem) ins Leben gerufen. Die riem findet am 20. Oktober 2020 in Wetzlar statt und bietet eine Plattform für Projekte, Investitionen und Finanzierungen. Neben einer Diskussion über die Auswirkungen der Corona-Krise gibt es zwei Foren zum Thema "Entwicklung von Einzelhandels- und Bürostandorten in Innenstädten" und "Neue Ansprüche an Gewerbeflächen" mit namhaften Experten (u.a. Drees & Sommer und IFH Köln, Vitra).

Wir haben mit Boris Hedde über die aktuellen Herausforderungen von Innenstädten und Einzelhandels-/Bürostandorten gesprochen, hauptamtlich Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung Köln GmbH sowie Mitinitiator der kommunal orientierten Netzwerkplattform www.die-stadtretter.de. Daüber hinaus, leitete er federführend das Projekt Dialogplattform Einzelhandel des Bundeswirtschaftsministerium.

Neue Kooperation mit NEW WORK EXPERIENCE zur Arbeitswelt der Zukunft

Alle sechs Wochen „übernimmt“ das Regionalmanagement Mittelhessen den NWXnow-Kanal und präsentiert online Menschen und ihre Geschichten

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Ab dem 8. Oktober 2020 holt das Format NWXnow gemeinsam mit dem Regionalmanagement Mittelhessen heimische New Work-Pioniere und ihre Best Practice-Beispiele vor den Vorhang und gibt Antworten. Durch die langjährige Verbindung aus Tradition und Innovation gilt Mittelhessen seit jeher als Region des Wandels. In Gesprächen und Workshops lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer (die Videocasts erreichen jeweils rund 380.000 Aufrufe) ab sofort den New Work-Standort, den noch nicht alle „auf dem Zettel haben“ kennen. Der einstündige Live-Talk zeigt auch, wie sich andere Regionen die Expertise zu nutzen machen können. Die Kooperation zwischen NWXnow und dem Regionalmanagement Mittelhessen verdeutlicht einmal mehr, dass innovative Arbeitsmodelle und Ideenreichtum nicht nur den Großstädten vorbehalten sind.