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Ausgebuchte Führung durch den Marburger Lokschuppen mit Gunter Schneider

Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle (Foto: Hörster)
Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle (Foto: Hörster)

Von der Industriebrache zum kreativen Knotenpunkt: Veranstaltung im Rahmen der Initiative „Industriekultur Mittelhessen“

Am 23. Oktober fand eine exklusive Besichtigung des Marburger Lokschuppen statt. Investor Gunter Schneider, Geschäftsführer der Schneider Optikmaschinen aus Fronhausen, informierte über das Konzept zur Revitalisierung des Industriedenkmals und ermöglichte zusammen mit dem Architekt Bernward Paulick einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle. Aus Sicherheitsgründen war die Teilnehmerzahl begrenzt - rund 40 Personen nahmen an der ausgebuchten Führung teil. Nach der Bewerbung mit einem Nutzungskonzept hatten die Investoren die Ausschreibung der Universitätsstadt Marburg gewonnen, 2018 erfolgte die Unterzeichnung des Kaufvertrages für die sanierungsbedürftige historische Bausubstanz des Lokschuppens und des angrenzenden Werkstattgebäudes auf dem Marburger Waggonhallenareal. Die Baugenehmigung ist inzwischen erteilt, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Ende 2020. Der Lokschuppen soll zukünftig drei Elemente enthalten:

Praxisforum diskutiert Unterstützung von Start-ups im ländlichen Raum

Jens Ihle in der Diskussionsrunde "Start-up! Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer"

Um die Attraktivität der Standorte außerhalb der Metropolen zu steigern, ist die Schaffung wohnortsnaher Arbeitsplätze essenziell. Bei dem Praxisforum „Start-ups: Ideenschmiede ländlicher Raum“ des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurden sowohl Förderprogramme für Unternehmen als auch Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer von der „Servicestelle Vitale Orte 2030“ vorgestellt.

Immobilien-Entwicklung mit mittelhessischem Teamgeist

Eine starke Gemeinschaft am Mittelhessenstand: die 36 Standpartner und Sponsoren waren drei Tage lang auf der größten europäischen Gewerbeimmobilienmesse (Foto: Tilman Lochmüller)

Gemeinschaftsstand zum 15. Mal auf der Expo Real in München - Vertragsabschluss für Hochhaus-Bau von Lupp - Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu Gast

Wie können der ländliche Raum, aber auch die Ballungsgebiete der Region von der Dynamik des Immobilien-Booms profitieren? Diese Frage stand für viele Vertreter der Kommunen und Unternehmen am mittelhessischen Gemeinschaftsstand im Fokus. Insgesamt 36 Teilnehmer haben sich vom 7. bis 9. Oktober 2019 auf der Expo Real in München unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen zusammengetan, um auf der größten europäischen Immobilienmesse Präsenz zu zeigen, Kontakte zu pflegen und Projekte zu entwickeln. Die Experten sehen noch kein Ende des Booms, wie Sina Lupp von der Adolf Lupp GmbH & Co KG aus Nidda erklärt: „Wir sind bis Ende des nächsten Jahres komplett ausgelastet. Heute konnten wir heute einen Vertrag über die Erstellung eines Hochhaus-Rohbaus für das Büroturmprojekt „99 West“ im Frankfurter Senckenberg-Quartier unterzeichnen. Mit 23 Millionen Euro war das war bisher der größte Erfolg, den wir direkt mit nach Hause nehmen können.“ Dem können auch die weiteren Unternehmen am Stand zustimmen:

Japanisch-mittelhessicher Dialog über Industrie 4.0 fortgesetzt

Partner beim Thema Digitalisierung: Eine Gruppe japanischer Wissenschaftler besuchte den Fachbereich Wirtschaft der THM.

Eine Gruppe japanischer Forscher, die mehrheitlich an der Ritsumeikan-Universität forschen und lehren, hat erneut Mittelhessen besucht. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Delegation in Mittelhessen zu Gast und das Regionalmanagement konnte die Beziehungen weiter festigen.

Fachforum Unternehmenskultur der Zukunft in Wetzlar

Fachforum im BTZ Wetzlar: "Unternehmenskultur der Zukunft. Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt Hessen: Neue Wege zur Mitarbeiterbindung im Kontext individueller Lebensentwürfe." (Foto: Tilman Lochmüller)

Viele Unternehmen auch in Mittelhessen suchen dringend Fachkräfte. Dabei gibt es eine Möglichkeit, die Betriebe nach Meinung von Fachleuten noch nicht ausreichend erschlossen haben: „Unternehmer halten sich oft für familienfreundlicher, als es Arbeitnehmer wahrnehmen“, sagte jetzt Manfred Weber, stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden und Bündnismentor der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, während einer Veranstaltung des Arbeitskreises Neue Wege zur Fachkräftesicherung im Regionalmanagement Mittelhessen.

mittelhessen.digital: Auftakt zum Digitaldialog im Leitzpark

Digitaldialog MIttelhessen: "Campfire"-Gastgeber beim Auftakt zum regionalen Cluster im Leitzpark (Foto: Tilman Lochmüller)

Im Wetzlarer Leitzpark hat kürzlich der Dialog von Vertreterinnen und Vertretern mittelhessischer IT-basierter Unternehmen die Region auf den Weg zu einem neuen Industrie-Cluster gebracht. Über 100 Teilnehmer versammelten sich unter Federführung des Regionalmanagements Mittelhessen im Wetzlarer Osten, um den Austausch zum Thema "digitale Geschäftswelt" zu pflegen. Einen Einstieg lieferte Gunter Schneider von der SCHNEIDER GmbH & Co. KG mit einem Keynote-Beitrag über "intelligente Systeme in der Optikfertigung" und die Vorteile, die „Industrie 4.0“ in der Fertigung bietet. Für ihr voll integriertes Linsenproduktionssystem hatte das Unternehmen erst kürzlich den German Innovation Award bekommen. Beim so genannten Campfire hatten die Gäste anschließend Gelegenheit, mit IT-Unternehmern und -Gründern ins direkte Gespräch über Fragen digitaler Applikationen zu kommen.

Auftakt der Inititative Healthcare Mittelhessen

Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic stellt das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum vor.

Spitzenforschung, starker Mittelstand und eine innovationsgetriebene Industrie: Das sind die Merkmale der Medizinwirtschaft in Mittelhessen. Unter dem Dach des neuen B2B-Portals www.healthcare-mittelhessen.eu präsentiert die Region jetzt erstmals das ganze Leistungsspektrum der mittelhessischen Medizin- und Gesundheits-Branche und positioniert sich weltweit als einer der deutschen Healthcare-Hotspots.

Vernetzt nach innen, sichtbar nach außen Mittelhessen auf der Expo Real 2019

Viel los zwischen den Metropolen - auch auf der Messe Expo Real: Impressionen des letztjährigen Mittelhessenstandes (Foto: Tilman Lochmüller)
Viel los zwischen den Metropolen - auch auf der Messe Expo Real: Impressionen des letztjährigen Mittelhessenstandes (Foto: Tilman Lochmüller)

Mit einem kleinen Jubiläum und einem erneuten Beteiligungsrekord ziehen die mittelhessischen Aussteller in einem Monat auf den Expo Real-Gemeinschaftsstand in der Messe München. Zum 15. Mal steht der unübersehbare 204 Quadratmeter große und 7 m hohe Auftritt in Halle C1, 36 Unternehmen und kommunale Aussteller sind unter der Regie des Regionalmanagements bei der größten europäischen Fachmesse vom 7.-9. Oktober 2019 in München, um für Ihre Projekte zu werben und Partner zu finden. Mit 2.095 Ausstellern und mehr als 45.000 Teilnehmern stieß die Expo Real 2018 bei der Hallenauslastung spürbar an ihre Grenzen, ein sichtbarer Ausdruck der florierenden Branche. Die Messe trägt dieser Entwicklung Rechnung und öffnet 2019 eine siebte Halle, in der sie dem Thema digitale Innovation breiten Raum eingeräumt.

DIGIMARI: Mittelhessisch- japanische Digitalverbünde

Regionalmanager Christian Pirerek, Mie Hanamoto und Prof. Nils Madeja setzen sich für Kooperationen zwischen mittelhessischen und japanischen Partnern ein (v.l.n.r., nicht auf dem Bild: Prof. Gerrit Sames, Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Benjamin Stuchly)
Regionalmanager Christian Pirerek, Mie Hanamoto und Prof. Nils Madeja setzen sich für Kooperationen zwischen mittelhessischen und japanischen Partnern ein (v.l.n.r., nicht auf dem Bild: Prof. Gerrit Sames, Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Benjamin Stuchly)

Um die Vermarktung des Forschungsnetzwerks Mittelhessen in Japan voranzutreiben, begann vor kurzem unter der Federführung der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) das internationale Projekt „DIGIMARI“. Die „Digital Manufacturing Research Initiative“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Kampagne „Future of Work“ mit über 200.000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt steht dabei die digitale Transformation der Produktion. An dem Vorhaben sind auch das Regionalmanagement Mittelhessen, die Universitäten Gießen und Marburg im Rahmen des Forschungscampus Mittelhessen und die regionale Smart Electronic Factory, ein Verbund von 30 Unternehmen beteiligt. In den nächsten anderthalb Jahren will dieses Netzwerk japanische Partner für Kooperationen gewinnen, um Fortschritte bei der digitalen Transformation kleiner und mittelgroßer Unternehmen zu erzielen.

Newcomer entdecken Mittelhessen auf der Lahn

Newcomer in der Region beim Newcomers Day@ River Lahn (Foto: Christian Bernhard)

Newcomers Day Mittelhessen erneut auf der Lahn mit Paddeln und Gesprächen über die Region

Nach dem Newcomers Day Mittelhessen auf der Lahn im Sommer 2018 war den diesmal 13 Neu-Mittelhessen und ihrem Begleiter, Christian Bernhard von der IHK Lahn-Dill das Wetter erneut gewogen: ideale Bedingungen für den vergangenen Newcomers Day Mittelhessen auf der Lahn. Dieses Mal startete die Gruppe auf der Lahn in Roth paddelte von dort aus gemütliche 19,8 km bis nach Gießen. Das Ziel, andere „Neulinge“, die in der Region einen Job gefunden haben, kennenzulernen wurde mehr als erfüllt.

Die Newcomers Days in der Region werden von den Mitgliedern des Arbeitskreises „Willkommenkultur“ unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen organisiert und von der Hessen Trade and Invest (HTAI), der Stadtwerken Gießen und der AOK Hessen unterstützt.

Netzwerk Wirtschaft: Premiere für neue Vorsitzende

Erster Auftritt der neuen Vorsitzenden Sabine Fremerey-Warnecke beim Netzwerk Wirtschaft im Regionalmanagement Mittelhessen (Foto: Tilman Lochmüller)

Als „einer der Wissenschaftsstandorte in Hessen“ mit überdurchschnittlich guter Verkehrsanbindung attestierte in der vergangenen Woche Tobias Koch vom Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos  Mittelhessen gute Aussichten für die Zukunft. Der Leiter des Stuttgarter Prognos-Büros war als Keynote-Speaker in den Konferenzsaal der Wetzlarer Rittal-Arena gekommen, um die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens des Netzwerks Wirtschaft im Regionalmanagement über Status Quo und Zukunft der Infrastruktur in Mittelhessen zu informieren. Und nachdem Sie bereits bei der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen Ende Mai offiziell vorgestellt wurde, konnte bei dieser Gelegenheit die neue Vorsitzende des Netzwerks, Sabine Fremerey-Warnecke, ihre Funktion erstmals auch bei den Mitgliederinnen und Mitgliedern des Kreises von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Institutionen ausüben. Über das Tages-Thema Infrastruktur in Mittelhessen als Standortkriterium für die Wettbewerbsfähigkeit der Region gab es zudem Impuls-Vorträge von Fremerey-Warnecke, die als Geschäftsführerin der Auto-Müller GmbH & Co. KG über Elektromobilität sprach, Saskia Kuhl, Infrastruktur-Leiterin bei der IHK Lahn-Dill, die "Verkehr und Flächen" zum Thema hatte, und Michael Volkwein, Projektmanager des Geopark e.V., der über digitale Infrastruktur am Beispiel des Tourismus-Hotspots Grube Fortuna referierte.

Innovative Ansätze zur regionalen Entwicklung in Finnland besichtigt

Studienbesuch in Mittelfinnland
Studienbesuch in Mittelfinnland

Dritter Studienbesuch des Interreg Europe-Projektes Threet

Die acht am Interreg Europe-Projekt "Thematic Trail Trigger" (ThreeT) beteiligten europäischen Regionen trafen sich vom 02. bis 05. Juni 2019, um die Praxisbeispiele der finnischen Region Mittelfinnland (fin. Keski-Suomi) zu prüfen.

Die Region mit der Stadt Jyväskylä als regionales Zentrum zeichnet sich durch eine weite Naturlandschaft aus Wäldern und Seen aus. Mit einer Fläche von knapp 20.000 km² ist die Region nur unwesentlich kleiner als Hessen (21.000 km²). Die regionalen Gegebenheiten stellen auch die Basis für die regionale Entwicklung dar. Besichtigt wurden fünf Good Practice-Beispiele, die in Meetings und einem Abschlussworkshop vertieft und auf die Übertragbarkeit in andere geprüft wurden.

Erfolgreiche Premiere beim Startup Weekend Mittelhessen

Sieger, Juroren und Veranstalter beim Startup Weekend Mittelhessen 2019 - erstmals ausgerichtet vom Regionalmanagement Mittelhessen (Foto: Tilman Lochmüller)

Gehhilfe, Plasma und „Vocal Tongue“ beim Final Pitch

Beim Startup Weekend Mittelhessen präsentierten Gründerinnnen und Gründer ihre Ideen – Regionalmanagement Mittelhessen erstmals Ausrichter – Innovative physiotherapeutische Bandage auf dem 1. Platz

Das Konzept für ein innovatives orthopädisches Hilfsmittel hat am Sonntag beim 4. Startup Weekend Mittelhessen die Jury am meisten überzeugt: Das Projekt „Active Shift“ wartete mit einer physiotherapeutischen Bandage auf, die Gelenkschmerzen und -verletzungen heilen soll. Einfach gefallen ist die Entscheidung für die beste Startup-Idee beim „Final Pitch“ in der ehemaligen Maschinenhalle von Heyligenstedt nicht, wie Jurorin Dr. Julie Woletz, Professorin für Social Media an der THM, betonte. Die Sieger haben ihre Idee bereits zum Patent angemeldet und suchen nun Partner. Ausrichter war in diesem Jahr zum ersten Mal das Regionalmanagement Mittelhessen. „80 Teilnehmende, 12 Teams, 14 Expertinnen und Coaches sowie 30 Sponsoren waren Garanten für ein erfolgreiches Startup-Wochenende“, fasste Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG), das Wochenende zusammen. Das Startup Weekend Mittelhessen ist ein Baustein des vom Regionalmanagement mit EFRE-EU-Mitteln geförderten Innovationsprojektes Digimit. 

„In Hessen steckt ganz viel Europa“

v.l. Christian Piterek, Milena Tutsch (Staatskanzlei), Michael Volkwein (Grube Fortuna), Mark Weinmeister (Europastaatssekretär Hessen), Jens Ihle, Tim SChönwetter (Grube Fortuna)

Europastaatssekretär Mark Weinmeister informiert sich über das Interreg Europe Projekt "ThreeT" und besucht Schaubergwerk Grube Fortuna / EU-Fördermittel ermöglichen in Hessen viele verschiedene Projekte

Der Hessische Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat bei einem Besuch im Schaubergwerk „Grube Fortuna“ bei Solms (Lahn-Dill-Kreis) auf die Bedeutung von EU-Fördermitteln in Hessen hingewiesen. „In Hessen steckt ganz viel Europa. Es gibt viele Projekte, die durch Zuschüsse der Europäischen Union überhaupt erst verwirklicht werden können“, sagte Weinmeister am Freitag.

Verein Mittelhessen bestätigt Führung und startet regionalen Digitaldialog

v.l. Dr. Lars Witteck (Vorstand der Volksbank Mittelhessen eG), Klaus Rohletter (Vorstandsvorsitzender der Bauunternehmung Albert Weil AG), Gunter Schneider (Geschäftsführer der Schneider GmbH & Co. KG), Dr. Christoph Ullrich, Finanzvorstand: Heiko Stock, Jens Ihle (Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, es fehlt: Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Frank Schmidt (Bürgermeister der Gemeinde Löhnberg), Annegret Puttkammer (Pröpstin für Nord-Nassau der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau)

Neuer Mitgliederrekord – Stabwechsel im Netzwerk Wirtschaft Mittelhessen

Bei der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen, dem regionalen Netzwerk unter dem Dach des Regionalmanagements, bestätigten die Mitglieder am 22. Mai 2019 den Vorstand bei turnusgemäßen Wahlen und starteten eine neue Veranstaltungsreihe, den „Digitaldialog“. Der Vereinsvorsitzende, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, konnte mehr als 70 Mitglieder in der Eventscheune Dagobertshausen begrüßen und zugleich einen neuen Mitgliederrekord verkünden: 262 Unternehmen, Städte, Gemeinden, Institutionen und Einzelpersonen setzen sich für ihre Region ein und wollen diese gemeinsam weiterentwickeln. Dies passiert unter anderem durch den Dialog im „Netzwerk Wirtschaft“, an dessen Spitze ein Stabwechsel stattfand: Auf Klaus Rohletter, Vorsitzender der Limburger Bauunternehmung Albert Weil AG, folgte Sabine Fremerey-Warnecke, Geschäftsführerin der Auto-Müller GmbH & Co. KG. Rohletter hatte den Netzwerk-Vorsitz seit 2010 inne und betonte: „In den vergangenen zehn Jahren wurden viele Veranstaltungen mit wichtigen Themen für die Region organisiert.“ Rohletter wünschte der neuen Vorsitzenden alles Gute für die bevorstehende Aufgabe.

Regionalmanagement richtet Startup Weekend Mittelhessen aus

"Pitch" vor der Jury beim Startup-Weekend Mittelhessen 2017 in Marburg (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen)

Teilnehmer können in einem Workshop mit Hilfe von Mentoren Startup-Ideen entwickeln, die von einer Jury bewertet werden

„In 54 Stunden von der Idee zum tragfähigen Geschäftsmodell“: Unter diesem Motto lädt das Startup Weekend Mittelhessen wieder ambitionierte Gründerinnen und Gründer, Unternehmenspersönlichkeiten und Studierende, die Ihr Gründerpotenzial erforschen wollen, vom 24. bis 26. Mai in die Gießener SPIE Akademie ein. Die Teilnehmer können während der Veranstaltung, die in diesem Jahr von der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) ausgerichtet wird, in einem 54-Stunden-Workshop ihre Geschäftsideen in Teams und mit der Unterstützung von erfahrenen Mentoren entwickeln und zum Abschluss von einer Jury bewerten lassen. Vorträge von Persönlichkeiten aus der Gründer-Szene und von etablierten Unternehmen runden das Programm ab.

„Hier wird eindrucksvoll gezeigt, was wir alles zu bieten haben“

Prof. Friedhelm Loh, RP Dr. Christoph Ullrich und Christian Piterek auf dem Stand von Rittal auf der Hannover Messe 2019

Sie gilt als weltgrößte Industrieschau: Gleich am ersten Tag der Hannover Messe hat Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich mittelhessische Unternehmen an ihren Ständen besucht. „Hier wird eindrucksvoll gezeigt, was wir in den fünf Landkreisen des Regierungsbezirks alles zu bieten haben“, sagt RP Ullrich. Im Fokus der Messe steht neben künstlicher Intelligenz, maschinelles Lernen sowie dem Mobilfunkstandard 5G vor allem das Thema Industrie 4.0. „Gerade wenn es um vernetzte Produktionsabläufe der Zukunft geht, sind unsere Firmen in Mittelhessen beeindruckend kreativ.“ Aussteller aus 75 Ländern präsentieren sich und ihre Produkte noch bis zum Freitag (5. April). Die Messe-Tour organisiert und begleitet hat Regionalmanager Christian Piterek von der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH.

Workshop „Neue Wege zur Gewinnung von Mitarbeiter/innen“ in Alsfeld

Workshop des Arbeitskreises Fachkräftesicherung im Regionalmanagement in der Alsfelder VR Bank HessenLand eG. (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen / Tilman Lochmüller)

„Leuchtturm-Projekt“ für andere Regionen

Um mehr über neue Wege der Fachkräftesicherung und -gewinnung zu erfahren, haben sich kürzlich rund 30 Vertreter von Unternehmen und Institutionen zu einem Workshop in Alsfeld getroffen. Im Konferenzsaal der VR Bank HessenLand eG standen drei Schwerpunkte auf der Tagesordnung, mit denen sich der Arbeitskreis Fachkräftesicherung im Regionalmanagement, Veranstalter des Workshops, unter der Leitung von Frank Schmidt vom Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V. schon seit einiger Zeit beschäftigt: die Einbindung von Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrern, die Möglichkeit der Teilzeitausbildung und die Nachqualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Referenten zählten Dr. Sabine Reichhold vom Netzwerk Wiedereinstieg, Dr. Ilka Benner von der Justus-Liebig-Universität Gießen, Manfred Weber von der Handwerkskammer Wiesbaden (HWK), Thomas Jerwin von der Vogelsbergschule und Matthias Steckenreuter von der Vogelsberg Consult GmbH.

Kooperationstreffen „Mittelstandsdialog“ in Wiesbaden

Mitglieder des Arbeitskreises Neue Wege und Akteure des Mittelstandsdialogs zu Besuch bei der Stabstelle Fachkräftesicherung im HMSI

Arbeitskreis Neue Wege trifft sich mit der Stabstelle Fachkräftesicherung in Hessen

Um eine Bilanz zum gemeinsamen Projekt „Mittelstandsdialog - Neue Wege in Mittelhessen zur Fachkräftesicherung“ zu ziehen, haben sich am 15. Februar der Arbeitskreis Neue Wege zur Fachkräftesicherung des Regionalmanagements Mittelhessen mit der Stabsstelle Fachkräftesicherung und den beteiligten Akteuren im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) getroffen.

Regionalmanagement auf der W3 FAIR CONVENTION Wetzlar 2019

Internationale Gäste beim Business Matching auf der W3+ FAIR CONVENTION 2019 (Foto: W3+ Fair/Convention 2019 Wetzlar/ FLEET Events)
Internationale Gäste beim Business Matching auf der W3+ FAIR CONVENTION 2019 (Foto: W3+ Fair/Convention 2019 Wetzlar/ FLEET Events)

Das Regionalmanagement Mittelhessen war bei der W3+ FAIR / CONVENTION am 25. und 26. Februar 2019 in der Rittal Arena Wetzlar erneut Silber-Partner. Die Netzwerkmesse für Optik, Elektronik und Mechanik hat sich seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2014 zum zentralen, interdisziplinären Treffpunkt der Präzisionstechnologien in einem zunehmend internationalen Umfeld etabliert. Damit war die Messe mit rund 200 Ausstellern und mehr als 2.700 Fachbesuchern aus über 11 Ländern zum Aushängeschild für die Hessische Wirtschaft und Industrie geworden. Das Regionalmanagement organisierte erneut das internationale Business-Matching und moderierte erstmalig den Student Day für Schülerinnen, Schüler und Studierende.