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Termine

In Mittelhessen ist immer etwas los. Und damit Sie sich eine Übersicht verschaffen können, finden Sie in unserem Terminkalender ausgewählte mittelhessische Veranstaltungen aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie überregionalen Kultur Highlights. Wenn Sie einen Termin in unserem Kalender veröffentlichen möchten, müssen Sie ein Benutzerprofil anlegen. Sie erhalten dann eine E-Mail und müssen Ihr Profil freischalten. Haben Sie dies gemacht, können Sie sich jederzeit einloggen und Termine für eine Veröffentlichung auf der Regionswebsite vorschlagen.

AKTUELL: Aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus entfallen die meisten Veranstaltungen vor Ort. Wir haben deswegen den Fokus dieses Kalenders auf online stattfindende Veranstaltungen gelegt.
Das Team des Regionalmanagements Mittelhessen im Mai 2020

Nächste Termine
02 Jun., 19:30, Online

Online-Vortragsreihe mit aktuellen Themen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft können Sie zu Hause oder unterwegs via Smartphone mitverfolgen! Im Anschluss an die Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien können sie, wenn gewünscht, im Live-Chat Fragen stellen und mitdiskutieren.

Wie funktioniert das?
- Sie melden sich online für die Online-Vortragsreihe an (www.vhs-vogelsberg.de, info@vhs-vogelsberg.de, Tel. 06631-7927700)
- Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anleitung wie Sie einen Zugang zu den Vorträgen bekommen
- Ein bis zwei Tage vor den einzelnen Terminen erhalten Sie per Mail einen Link zum Livestream, der zur angegebenen Uhrzeit beginnt

7. Vortrag: Herrschaft der Dinge
Eine neue Geschichte des Konsums und ein Blick auf morgen

Was wir konsumieren ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?
Frank Trentmann, Historiker am Birkbeck College der Universität London, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus. Im Vortrag und der danach folgenden Diskussion werden konventionelle Sichtweisen von Shopping hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gerichtet. Eine Geschichte des Konsums liefert einen unverzichtbaren Beitrag zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.

Leitung: Prof. Dr. Frank Trentmann
Frank Trentmann ist Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Er studierte und promovierte an der Harvard University und lehrte anschließend in Princeton. 2017 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung den Humboldt-Forschungspreis.

Zusatzinformationen:
- Die Teilnahme ist mit den gängigen Betriebssystemen (Windows, iOS, Android) möglich. Sie benötigen für jedes Endgerät ein kleines Programm oder eine App (weitere Informationen erhalten Sie nach der Anmeldung)
- Ihre Internetverbindung sollte ausreichend schnell sein (eine Internetleitung mit 18Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload reicht aus)

03 Jun., 19:00, Biedenkopf

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) setzen auch in diesem Jahr die Reihe der Campus-Gespräche in Biedenkopf fort. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie den Beruflichen Schulen Biedenkopf laden sie für Mittwoch, 4. März 2020, verschoben auf Mittwoch, 3. Juni 2020 zu einem Vortrag von und mit Prof. Dr. Jürgen Handke ein. Beginn ist um 19:00 Uhr. Die Veranstaltung findet am Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland, Hainstraße 103, in 35216 Biedenkopf statt.

Unter dem Titel „KI – Methodik in der Hochschullehre“ zeigt Prof. Dr. Jürgen Handke in seinem Impulsvortrag unter anderem auf, wie sich künstliche Intelligenz in die Lehre an Hochschulen einbringen lässt und wie diese sich sowohl auf den eigenen Lehrprozess, als auch auf den Lernprozess der Studierenden auswirkt.

Handke ist Anglist und hat mehrere Bücher im Bereich Sprachwissenschaft, Sprachtechnologie, sowie E-Education, also Digitalisierung in der Lehre, verfasst. Er realisiert seit Jahren die Nutzung digitaler Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien in der Hochschullehre. Zusammen mit seinem Team aus wissenschaftlichen Mitarbeitenden und studentischen Hilfskräften betreibt er den „Virtual Linguistics Campus“, die weltweit größte Lernplattform für Inhalte der englischen und allgemeinen Sprachwissenschaft. Sein YouTube-Kanal „Virtual Linguistics Campus“ enthält viele hundert frei zugängliche selbst-produzierte Lehrvideos.

Die Campus-Gespräche sind ein gemeinsames Format der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), der Initiative „Studium Plus“, der Beruflichen Schulen Biedenkopf, der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill sowie des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Ziel der Gesprächsreihe ist es, Raum für neue Ideen, Eindrücke und Innovationen zu schaffen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 3. Juni 2020, ab 19:00 Uhr auf dem Wissens- und Wirtschaftscampus in Biedenkopf (Hainstraße 103) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung bis Montag, 1. Juni 2020, unter der Telefonnummer 06421 405-1345 oder per E-Mail an campusgespraeche@marburg-biedenkopf.de.

Terminkalender

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OpenEyes Filmfest Marburg
Vom Mittwoch, 24. Juli 2019
Bis Sonntag, 28. Juli 2019
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Die Anfänge

1994 projizierte das OpenEyes Filmfest in Marburg zum ersten Mal bewegte Bilder auf die Leinwand. Aus der trauma-eigenen Kinogruppe hervorgegangen war es das Ziel, die Aufmerksamkeit einer filminteressierten Öffentlichkeit auf den (unabhängigen) Kurzfilm zu lenken, der in der Regel nicht den Weg in die kommerziellen Kinos findet.

In seinem über 25-jährigen Bestehen entwickelte sich das Filmfest zu einem festen kulturellen Event in Marburg und lockt jährlich weit über 2000 Besucher:innen in den trauma-Garten. Das OpenEyes – als einziges regelmäßiges Filmfest zwischen Kassel und Frankfurt – stellt dabei immer noch den Kurzfilm in den Mittelpunkt.

Die Kulisse

13 Jahre lang bespielte das OpenEyes die Burgruine Amöneburg und zog dann für drei Jahre in den Botanischen Garten. Als charmante Kulisse des Open-Air-Festivals fungieren heute der Garten romantische Garten des café trauma, inklusive dem„Garagenkino“ sowie der eigene Kinosaal und die baari-Bar. Die klassische Industriearchitektur des g-werks bietet dabei den Festivalbesucher:innen eine besondere Atmosphäre.

Organisation

Das OpenEyes Team hält weiterhin an der Struktur der Ehrenamtlichkeit fest. Als Teil des Café Trauma e.V., der selbstverwaltet und basisdemokratisch von vielen engagierten, ehrenamtlichen Helfer:innen getragen wird, kann ein umfangreiches, kreatives und immer wieder neues Kulturprogramm geboten werden.

Diese Strukturen kommen dem OpenEyes Filmfest und seinen einzelnen Teammitgliedern zugute, da jeder Arbeitsbereich des Festivals eigenverantwortlich gestaltet werden kann. Besonders die 30 bis 35 Student:innen des Projektseminars können davon profitieren, um sich auf ihre spätere Kulturarbeit vorzubereiten. Der Rückhalt durch das hauptamtliche Büroteam und die Kommunikation im Team gibt allen Beteiligten zudem die nötige Sicherheit bei der Bewältigung aller anfallenden Aufgaben.

Die Filme

An vier Tagen werden internationale Kurzfilme aller Genres, von Spiel- und Dokumentarfilm bis hin zu Animations- und Experimentalfilm, gezeigt. Das OpenEyes bietet dabei jedem – ob Filmhochschulabsolvent:in, Amateur:in oder Profi –  eine Plattform für ihre Filme.

Das Garagenkino bietet hier zusätzlich eine niedrigschwellige Möglichkeit, noch kurz vor Festivalbeginn oder ganz spontan Filme auch abseits des Wettbewerbs einzureichen, um diese einem interessierten Publikum zu zeigen.

Einzige Vorgabe ist die Länge: Von 30 Sekunden bis 30 Minuten ist alles erlaubt. Die gezeigten Filme sollen auf verschiedenen Ebenen Vielfalt verwirklichen. Originelle Techniken, verschiedene Ästhetiken und  innovative Ideen sollen einen Raum bekommen, um kulturelle Diversität, interessante und kritische Fragen sowie aktuelle Probleme in einem anregenden Programm zu präsentieren.

Die Filmemacher:innen

Durch die persönliche Einladung der Filmemacher:innen fördert das OpenEyes-Team den Kontakt zu den Regisseur:innen und schafft dadurch ein Forum zum austauschen und kennenlernen. Die Filmemacher:innen kommentieren ihre Filme und sind auch darüber hinaus greif- und ansprechbar: während des Festivals oder beim Filmemacher:innen-Frühstück in der baari-Bar.

Ort Marburg
Trauma im G-Werk e.V.
Afföllerwiesen 3A
35039 Marburg