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28 Mär, 00:00, Wetzlar
 

Am 28. März im Zentrum für Hightech- und Kultur in der Spilburg

Zu einem Konzert mit akustischer Musik lädt die heimische Musikschule Musikzentrale für Donnerstag, 28. März, in den Ernst-Leitz-Saal im Zentrum für Hightech- und Kultur (ZHTK) in der Wetzlarer Spilburg (Steinbühlstraße 15c). Zu hören sind die Duos 2injoy, Alltid2, die Singer/Songwriterin Tess Wiley mit Jessica Bleuel, sowie der Sitar-Spieler Markus Schmidt.

Das Konzert eröffnet Markus Schmidt, der neben der Akustikgitarre indische Sitar spielt, ein Instrument, das in unseren Breiten vor allem durch Songs der Beatles und Rolling Stones bekannt wurde. Er kombiniert beide Instrumente zu einer abwechslungsreichen Reise durch die Musik der Welt und spannt dabei einen Bogen vom frühen amerikanischen Blues und Ragtime bis hin zur klassischen Musik Indiens.

Eine Kombination ganz anderen Art bietet das Duo der beiden Sängerinnen Tess Wiley und Jessica Bleuel. Die Texanerin Tess Wiley, Tochter eines Grammy-Gewinners und einer Autorin, lebt seit 1998 in Deutschland. Sie hat Mitte der 90er Jahre mit Sixpence None the Richer gespielt und musiziert zurzeit unter anderem mit Stoppok und Dietrich Faber a.k.a. Manni Kreutzer und die Overhesse. Die Singer/Songwriterin und Multi-Instrumentalistin hat soeben fünf Jahre nach ihrem international viel beachteten „Little Secrets“ gerade ihr sechstes Album „Femme Sole“ im besten Liedermacherstil veröffentlicht. Jessica Bleuel ist Sängerin der heimischen Band Roots (kurz für: Revealing our odd thoughts) und war selber lange Zeit Schülerin an der Musikzentrale. Gemeinsam mit Tess Wiley spielte sie anlässlich der Braunfelser Ausgabe der Musikzentrale Akustik Nacht 2017 einen begeisternden Auftritt, so dass die Beiden sich zur Fortsetzung ihres Zusammenspiels entschlossen. Gemeinsam bringen Jess & Tess Songs von Pop bis Alternative-Country , Tess Wiley begleitet mal am Klavier, mal mit der Gitarre.

Seit nunmehr 30 Jahren spielen Annika Klar und Stefan Seitz - neben anderen gemeinsamen Projekten – als Duo Alltid2. Dabei waren und sind sie auf zahllosen Bühnen im In- und Ausland zu Gast, zurzeit im Rahmen ihrer aktuellen „30 Jahre/ trettio år“-Tour. Das Duo Alltid2 verbindet die einzigartige Stimme Klars, welche unter anderem schon mit Michael Jackson oder Chris Rea auf einer Bühne erklang, mit dem von Klassik, Jazz und Soul beeinflusstem Klavierspiel Stefan Seitz‘ zu einer wunderbaren Einheit aus Bauch und Kopf, die den unverwechselbaren Charme dieses Duos prägt. Für ihren Auftritt im Rahmen des Akustik-Nacht haben die Beiden einen Mix aus ihrer aktuellen CD „Ursprung“ sowie dem Besten aus 30 Jahren im Gepäck. Dabei erklingen unter anderem Songs von Burt Bacharach, Adele, Mercedes Sosa oder Herbert Grönemeyer sprachlich (schwedisch, spanisch, englisch und deutsch) wie musikalisch in ganz unerwartet neuem Klanggewand.

Das Braunfelser Duo 2inJoy haben sich durch ihre rege Konzerttätigkeit europaweit einen hervorragenden Ruf erspielt. Ihre Stärken sind jazzig-soulige Interpretationen bekannter Pop-Songs wie „Billie Jean“, „Sweet Dreams“ oder „Don’t stop me now“ in einem jazzigen und souligen Gewand sowie Eigenkompositionen. In einer Art Work-in-Progress hat sich dabei im Laufe der Zeit ein raffiniertes Programm herauskristallisiert. Die aus Manila auf den Philippinen stammende Sängerin Florezelle Amend – die in Heimat mehrfach Preise erhielt -hat eine erstaunliche Stimme, die mit einem unglaublichen Spektrum an Umfang und Expressivität aufwartet. Ihr Partner Michael Diehl ist Fingerstyle-Gitarrist, der eine komplette „Band“-Begleitung mit Bassgrooves, Akkordeon sowie perkussiven Elementen meistert. Seine Gitarre scheint ein ganzes Orchester zu ersetzen.

Mit dem Konzertformat „Musikzentrale.live“ bringt die mit acht Standorten im mittelhessischen Raum ansässige Musikschule Nachwuchskünstler und namhafte Musiker auf die Bühne. Die Musiker der Wetzlarer Akustik-Nacht eint nicht nur ihr Faible für musikalische Kleinstgruppen, sondern auch ihre Tätigkeit als Dozenten an den Niederlassungen der Musikzentrale in Braunfels, Wetzlar und Gießen.
Karten zum Preis von 15 Euro (10 Euro ermäßigt zzgl. Vorverkaufsgebühr) gibt es ab sofort auf der Website der Musikzentrale unter https://musikzentrale.net/event. Kinder bis zehn Jahre haben Eintritt frei.

Terminkalender

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Physik im Blick
Samstag, 19. Januar 2019, 10:00 - 12:00
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20. Auflage der beliebten Veranstaltungsreihe „Physik im Blick“ der Justus-Liebig-Universität Gießen – 400 Schülerinnen und Schüler erwartet

Von Katastrophen und ihren schwerwiegenden Folgen erfahren wir tagtäglich durch die Medien. Doch lassen sich Katastrophen vermeiden oder ihre Folgen zumindest eindämmen? Das Kausalitätsprinzip der Physik verknüpft auch bei Katastrophen ihre Ursache und die daraus resultierende Wirkung. Versteht man die zugrundeliegenden physikalischen Vorgänge, lassen sich Maßnahmen entwickeln, um Katastrophen entgegenzuwirken oder diese sogar zu verhindern. Das Organisationsteam der beliebten Veranstaltungsreihe „Physik im Blick“ der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) widmet sich bei der 20. Auflage diesen Zusammenhängen und hat unter der Federführung von Prof. Dr. Peter J. Klar am Fachbereich 07 – Mathematik und Informatik, Physik und Geographie wiederum ein interessantes Vortragsprogramm mit Experimenten und Diskussionen sowie einem Quiz vorbereitet. „Physik und Katastrophen“ lautet diesmal der Titel der Vorlesungsreihe für Schülerinnen und Schüler, die seit vielen Jahren junge Leute für moderne physikalische Themen begeistert. 

An vier aufeinanderfolgenden Samstagen vom 19. Januar bis zum 9. Februar 2019 findet die Vortragsreihe „Physik im Blick“ jeweils von 10 bis 12 Uhr im Wilhelm-Hanle-Hörsaal der Physikalischen Institute (Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen) statt. Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere aber Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13, sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer. Rund 400 Schülerinnen und Schüler werden erwartet.

  • Auftakt am 19. Januar 2019: Klimawandel: Vom Menschen angestoßen, von der Natur vollendet
    Prof. Dr. Michael Düren, II. Physikalisches Institut
    Zum Auftakt, am 19. Januar 2019, widmet sich Prof. Dr. Michael Düren, II. Physikalisches Institut, in seinem Vortrag „Klimawandel: Vom Menschen angestoßen, von der Natur vollendet“ der Frage: „Warum kippt das Klima, wenn man Kohle, Öl und Gas verbrennt?“ Viele der komplexen Vorgänge des Klimasystems folgen grundlegenden physikalischen Gesetzen. Relativ kleine Veränderungen beeinflussen durch mächtige Rückkopplungsmechanismen den gesamten Globus. Der Referent wirft diese und weitere spannende Fragen auf und versucht diese zu beantworten.

  • 26. Januar 2019: Absturz, Untergang und Kollisionen
    Prof. Dr. Michael Dürr, Angewandte Physik
    Prof. Dr. Michael Dürr, Institut für Angewandte Physik, widmet sich im zweiten Vortrag am 26. Januar 2019 der Entwicklung von Transportsystemen, die von Rückschlägen und Katastrophen begleitet wurde und immer noch wird. Ein besseres physikalisches Verständnis der zugrundeliegenden Prozesse hätte viele Katastrophen verhindern können. Dazu gehören beispielsweise der „Titanic“-Untergang oder der „Hindenburg“-Absturz. Physikalische Betrachtungen machen zukünftige Transportsysteme sicherer.

  • 2. Februar 2019: Monsterwellen
    Prof. Dr. Sangam Chatterjee, I. Physikalisches Institut
    Monsterwellen sind plötzlich und unerwartet auftretende (Oberflächen-)Wellen. Ihre enormen Ausmaße können auf offener See selbst sehr große hochseetaugliche Schiffe – sogenannte Ozeanriesen – in Gefahr bringen. Solche Wellen galten lange als Seemannsgarn, konnten aber mittlerweile vielfach nachgewiesen werden. Dieses Thema wird Prof. Dr. Sangam Chatterjee, I. Physikalisches Institut, am 2. Februar 2019 in seinem Vortrag unter dem Titel „Monsterwellen“ behandeln.

  • 9. Februar 2019: Kosmische Katastrophen
    PD Dr. Bernd-Jochen Schaefer, Theoretische Physik
    Die chemischen Elemente werden durch gewaltige Sternexplosionen (Supernovae) erzeugt. Zunächst erzeugt ein massereicher Stern im Inneren durch Fusion leichter Atomkerne schwere Elemente. Ist der Brennmaterialvorrat an leichten Kernen verbraucht, bricht das Sterninnere zusammen, und eine Stoßwelle sprengt die äußeren Schalen in den Weltraum ab. Der Stern kann zu einem Neutronenstern oder Schwarzen Loch werden. Diesen Phänomenen ist der letzte Vortrag der Reihe  am 9. Februar 2019 unter dem Titel „Kosmische Katastrophen“ von PD Dr. Bernd-Jochen Schaefer, Theoretische Physik, gewidmet.

Ort Gießen
Zeit: samstags, 19. Januar bis 9. Februar 2019, jeweils 10 bis 12 Uhr Ort: Wilhelm-Hanle-Hörsaal der Physikalischen Institute
Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen