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Regionalmanagement beteiligt sich am
Neuen Bündnis Fachkräftesicherung Hessen

Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen) bei der Konstituierung des Neuen Bündnisses Fachkräftesicherung Hessen am 22. September 2020 (Foto: HMSI / Cornelius Pfannkuch)
Jens Ihle (Regionalmanagement Mittelhessen) bei der Konstituierung des Neuen Bündnisses Fachkräftesicherung Hessen am 22. September 2020 (Foto: HMSI / Cornelius Pfannkuch)

Die Versorgung mit Fachkräften ist auch angesichts des demografischen Wandels und seiner Folgen auf den Arbeitsmarkt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Um ihr – speziell auch während des digitalen Wandels und des Lebens und Arbeitens mit Corona – noch besser zu begegnen, hat der Hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose das „Neue Bündnis Fachkräftesicherung Hessen“ ins Leben gerufen, dem er vorsitzt: „Fachkräftesicherung erstreckt sich über alle Bereiche der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Arbeitswelt. Gerade in den letzten Monaten wurde überall sichtbar, wie schnell sich die Anforderungen an Wirtschaft und Arbeitswelt ändern können. Wie unter einem Brennglas hat sich gezeigt: Eine hohe Zahl an Arbeits-, Fach- und Führungskräften ist wichtig, um die gesellschaftlichen Systeme am Laufen zu halten. Um diese Aufgabe beherzt anzupacken sorgen wir in diesem neuen Bündnis weiter dafür, dass die Fachkräftesicherung in Hessen auf einem guten Fundament steht.“, so Minister Klose anlässlich der konstituierenden Sitzung am Dienstag in Kloster Eberbach. In das „Neue Bündnis Fachkräftesicherung Hessen“ wurden relevante Akteure aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Gesundheitssektor, Kirchen und Kommunen eingebunden. Einer dieser Akteure ist das Regionalmanagement Mittelhessen, das durch seinen Geschäftsführer, Jens Ihle, vertreten wurde. Er betont: „Aufgrund der Demografie und den heterogenen Prognosen der Entwicklung in Stadt und Land sind Fachkräfte für alle ein wichtiges Thema - deswegen sind wir Mittelhessen bei dem Bündnis gerne dabei.“

Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen und stellvertretender Bündnisvorsitzender ergänzt: „Der demografische Wandel und die fortschreitende Transformation der Wirtschaft werden trotz Corona die Fachkräftelücke weiter verstärken. Ausbildung und Qualifizierung sind wichtige Stellschrauben, um diesen Trends zu begegnen. Der technologische Wandel trifft nicht nur Geringqualifizierte, sondern mittlerweile auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit mittleren Qualifikationen. Hier kann eine gezielte, zukunftsorientierte Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Betrieb vor Arbeitslosigkeit schützen. Gleichzeitig wächst eine dringend benötigte Fachkraft im eigenen Haus heran.“

Vier Fokusgruppen (Arbeiten im digitalen Wandel & im Handwerk, Internationalisierung & Vielfalt, Kinder- & Jugendhilfe, Pflege & Gesundheit) erarbeiten jetzt konkrete Vorschläge, wie der Bedarf an Arbeits-, Fach- und Führungskräften für die hessische Wirtschaft und Verwaltung gesichert und entwickelt werden können.