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Mittelhessen zeigen Flagge auf der Expo Real in München

Der neue Gemeinschaftsstand der Mittelhessen mit abgeteilten Partnern erfüllte alle Hygiene-Anforderungen der Messe und wirkte zugleich als regionale Einheit
Der neue Gemeinschaftsstand der Mittelhessen mit abgeteilten Partnern erfüllte alle Hygiene-Anforderungen der Messe und wirkte zugleich als regionale Einheit (Fotos: Tilman Lochmüller)

Positive Bilanz des Gemeinschaftsstandes mit Startups auf der internationalen Immobilienmesse

„Es ist wichtig, dass wir als Mittelhessen in München Flagge zeigen und es war gut möglich!“ Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner, Aufsichtsratsvorsitzender des Regionalmanagements Mittelhessen ist sich sicher: „Es hat sich gezeigt, ein Fernbleiben wäre falsch gewesen. In Zeiten wie diesen zeigt sich, dass wir Mittelhessen mit Geist und Haltung ausgestattet sind.“ Die skeptischen Stimmen vor der diesjährigen Expo Real, der europaweit größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen waren in München schnell verstummt. Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher der Volksbank Mittelhessen und einer von 21 Standpartnern war vom guten Besuch positiv überrascht: „Die wesentlichen Player im Immobiliengeschäft sind nach München gekommen und wir freuen uns über den Mensch-Mensch-Dialog. Im persönlichen Gespräch lässt sich das Thema „Immobilie“ viel besser behandeln!“ Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, die den Gemeinschaftsstand zum 16. Mal organisiert hat, ist euphorisch: „Wir haben es gewagt und wir haben auch gewonnen. Mit einem etwas kleineren, aber hoch motivierten „Team Mittelhessen“ haben wir die Region positioniert, Projekte angestoßen und das Netzwerk der kommunalen und privaten Protagonisten gestärkt.“

Tech-Lounge feiert Premiere auf der Expo Real 2021

Milena Mayer (LAIR GmbH) im Gespräch mit Dr. Rainer Waldschmidt (HTAI)
Milena Mayer (LAIR GmbH) im Gespräch mit Dr. Rainer Waldschmidt (HTAI) Foto: Tilman Lochmüller (Regionalmanagement Mittelhessen)

Regionalmanagement Mittelhessen und Hessen Trade and Invest geben Startups eine Bühne auf Europas größter Immobilienmesse.

Im Rahmen des Förderprojekts „Digitalisierung, Gründung, Innovation in Mittelhessen“, das von der Europäischen Union auf dem Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert wird, erhielten dieses Jahr Startups und Digitalisierungsanbieter erstmals die Chance sich auf dem Gemeinschaftsstand zu präsentieren. In Kooperation mit der Hessen Trade and Invest eröffnete das Regionalmanagement Mittelhessen die Tech Lounge auf dem Gemeinschaftsstand der Region Mittelhessen und bot jungen Unternehmen die Chance als Gäste der Lounge ihre Lösungen auf Europas größter Immobilienmesse vorzustellen.

Mittelhessen auf der Expo Real 2021 in München

Elegant, aber ungewohnt: der Gemeinschafts-Messestand der Mittelhessen auf der Expo Real 2021 (Visualisierung: Messe-Pro)
Elegant, aber ungewohnt: der Gemeinschafts-Messestand der Mittelhessen auf der Expo Real 2021 (Visualisierung: Messe-Pro)

Gemeinschaftsstand mit 21 Standpartnern - Internationale Immobilienmesse unter neuen Vorzeichen

Veranstalter von Messen müssen derzeit viel Mut beweisen, und auch die kommunalen und privatwirtschaftlichen Standpartner auf dem Gemeinschaftsstand der Region haben sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, denn eines ist klar: die diesjährige Expo Real vom 11.-13. Oktober in München wird komplett anders als alle anderen Ausgaben vor ihr. Im Jahr 20219 fanden 2.190 Aussteller und mehr als 46.000 Teilnehmer aus 76 Ländern den Weg nach München. Die Expo Real wird im Jahr 2021 erst die vierte Messe in München. Doch die IAA hat gezeigt, dass das Hygiene- und Sicherheitskonzept der Messe München funktioniert. „1.200 Aussteller haben sich bisher angemeldet. Das wissen wir nach 20 Monaten Stillstand sehr zu schätzen“, erklärt Claudia Boymanns, Messe-Projektleiterin. „Und wir freuen uns, die drängenden Themen unserer Zeit zu diskutieren.“ 21 Standpartner kommen dieses Jahr aus Mittelhessen und sind wie gewohnt auf dem vom Regionalmanagement Mittelhessen organisierten Gemeinschaftsstand in Halle C1 zu finden, allerdings auf einem komplett neugestalteten Stand. Statt eines offenen Konzeptes hat dieses Jahr jeder Mitaussteller seinen eigenen Bereich, die Gesprächstische sind mit Plexiglaswänden abgeteilt. Und trotzdem sind damit zusammen mit den fünf Sponsoren 26 Standbeteiligte bei der 16. Ausgabe des Gemeinschaftsstandes unter dem Dach der Region vertreten. „Darauf sind wir stolz und sorgen gerne dafür, dass die regionalen Angebote sichtbar werden“, erklärt Geschäftsführer Jens Ihle die Philosophie des Gemeinschaftsstandes, der in direkter Nachbarschaft zu den anderen hessischen Ständen steht.

TV 05/07 Hüttenberg ist neuer Kooperationspartner von Karriere Mittelhessen

Das Original aus Mittelhessen und Karriere Mittelhessen gehen in Zukunft gemeinsame Wege.
Das Original aus Mittelhessen und Karriere Mittelhessen gehen in Zukunft gemeinsame Wege.

Das „Original aus Mittelhessen“ und das regionale Job- und Ausbildungsportal gehen in Zukunft gemeinsame Wege

und die möchten Synergien und gemeinsame Mehrwerte erstellen.

Mittelhessischer Auftakt der Startup SAFARI FrankfurtRheinMain

Startup Safari Frankfurt Rhein Main Auftakt am 27 Oktober in Mittelhessen
Am 27 & 28 Oktober bietet die Startup Safari Frankfurt Rhein Main Startup Enthusiasten ein volles Programm in 6 verschiedenen Hubs

Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann eröffnet Startup SAFARI FrankfurtRheinMain 2021 in Mittelhessen

Am 27. und 28. Oktober 2021 findet die Startup SAFARI FrankfurtRheinMain unter Organisation von STATION FrankfurtRheinMain statt. Das spezielle an der Veranstaltung: Sie ist ein dezentrales Startup-Event. Überall in der Region gibt es diverse Meet Up-Hubs, die von verschiedenen Partnern mit Leben gefüllt werden. Die Gäste können mit Ihren Tickets in Shuttlebussen von Spot zu Sport fahren und sich die besten Programmpunkte raussuchen. Eben genau wie in einer echten Safari.

Transformation in Mittelhessen als Chance sehen

Manfred Wagner (links stehend) begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz MIttelhessen beim Runden Tisch für die „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Manuel Heinrich)
Manfred Wagner (links stehend) begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz MIttelhessen beim Runden Tisch für die „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ in den Räumen des Hotel Heyligenstaedt (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Manuel Heinrich)

Die Region setzt  ihre Netzwerke für die Autozuliefer-Branche ein

„Der Wandel kommt nicht, er ist schon da. Wir Mittelhessen sind uns einig, dass wir diesen Prozess als Chance nutzen und die Erfolgsgeschichte des Wirtschaftsstandorts fortschreiben wollen.“ Mit diesen Worten fasste Manfred Wagner, Aufsichtsratsvorsitzender des Regionalmanagements Mittelhessen, die Ergebnisse eines Runden Tisches zusammen, zu dem sich Institutionen aus der ganzen Region am Freitag getroffen hatten. Ausnahmslos alle Vertreterinnen und Vertreter sprachen sich dafür aus, dass zur Erarbeitung von „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ eine Bewerbung für das gleichnamige Bundesprogramm abgegeben werden solle. Im Rahmen „Zukunftsfonds Automobilindustrie“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie regionale Transformationsnetzwerke, um „die (regionale) Leistungsfähigkeit nachhaltig zu sichern und so die Voraussetzung für ein hohes Beschäftigungsniveau zu schaffen.“ Der Zukunftsfonds enthält 1 Milliarde Euro. 340 Millionen davon sollen in den 30 von der Bundesregierung identifizierten Clusterregionen wie Mittelhessen eingesetzt werden, die stark von der Transformation betroffen sein werden.

hôtel villa raab in Alsfeld als Ort der Industriekultur Mittelhessen ausgezeichnet

Gemeinsame Präsentation der neuen Tafel und der Geschichte des hôtel villa raab in Alsfeld: Bastian Heiser und Tanja Bohn, Prokuristin und Geschäftsführer des hôtel villa raab, Alsfelds Bürgermeister Stephan Paula, Thomas Schaumberg, Regionalmanager der LEADER-Region Vogelsberg und Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen (von links, Foto: Luisa Stock/oberhessen-live.de)
Gemeinsame Präsentation der neuen Tafel und der Geschichte des hôtel villa raab in Alsfeld: Bastian Heiser und Tanja Bohn, Prokuristin und Geschäftsführer des hôtel villa raab, Alsfelds Bürgermeister Stephan Paula, Thomas Schaumberg, Regionalmanager der LEADER-Region Vogelsberg und Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen (von links, Foto: Luisa Stock/oberhessen-live.de)

LEADER-Kooperationsprojekt macht Geschichte(n) für die Menschen sichtbar und vernetzt Objekte und Themen

In einem Lokaltermin haben heute Verantwortliche des hôtel villa raab, der Stadt Alsfeld und der Region Vogelsberg zusammen mit dem Regionalmanagement Mittelhessen eine Tafel vorgestellt, die auf die Bedeutung des Hotels als Alsfelder Wahrzeichen hinweist und den Zusammenhang zur Industriekultur Mittelhessen herstellt. Das EU-geförderte Projekt umfasst insgesamt 28 Tafeln und fünf Faltblätter, die über eine Smartphone-App und die Website www.industriekultur-mittelhessen.de miteinander verknüpft sind.
„Wir wollten dieses Gebäude retten, erhalten und zum Strahlen bringen“, erläutert Tanja Bohn, die zusammen mit ihrem Mann Ralf das Gelände 2014 gekauft hat, ihre Motivation.

Ein September im Zeichen der Gründungsnetzwerke

Der Ideeco begeistert Studierende der THM zu den Highlights des Jahres (Foto: THM Ideenschmiede SAIL)
Der Ideeco begeistert Studierende der THM zu den Highlights des Jahres (Foto: THM Ideenschmiede SAIL)

Zahlreiche Wettbewerbe rund um das Thema Gründung erwarten die Region.

Am 2. September 2021 findet das Finale des Ideeco Ideenwettbewerb der Technischen Hochschule Mittelhessen statt. Acht studentische Teams konnten das Finalticket buchen und werden Ihr Businessmodell in einem dreistündigen Event live und vor Ort am Campus Friedberg vor einer ausgewählten Fachjury und rund 150 Gästen präsentieren. Unter dem Teams befinden sich mit Strellatere (ehemals Strellets) und Leaf 2 Product auch zwei Preisträger des Startup Weekend Mittelhessen 2021 unter den Finalisten. Das Event wird durch eine offene Messe der Sponsoren und Partner eröffnet, auf denen sich Interessierte ab 15 Uhr über das Angebot für Gründungshilfen in der Region informieren können. Auch das Regionalmanagement Mittelhessen beteiligt sich mit einem Stand am Event.

Gründungsökosysteme Frankfurt Rhein Main und Mittelhessen wachsen zusammen

Im Austausch (v.l.n.r.) Fabian Annich, Jens Ihle, Jörg Schaub, Benjamin Stuchly, Carolin Wagner
Im Austausch (v.l.n.r.) Fabian Annich, Jens Ihle, Jörg Schaub, Benjamin Stuchly, Carolin Wagner

Gemeinsame Ideen umsetzen, und zwar über die Grenzen der Regionen hinaus.

Im Austausch mit dem Startup Hub STATION aus Frankfurt Rhein Main und der Wirtschaftsinitiative Frankfurt Rhein Main entwickelte das Regionalmanagement Mittelhessen vielversprechende Ansätze wie die Zusammenarbeit der Gründungs- und Innovatorinnen-Szene der beiden Regionen intensiviert werden kann.

Ein langes Wochenende lang Industriekultur in Mittelhessen erlebt

Zweite Tage der Industriekultur bewegen Menschen on- und offline

Selbst Eisen zum Schmelzen bringen, das war am ersten Juli-Wochenende neben vielen anderen Erlebnissen möglich: im Besucherbergwerk Grube Fortuna durfte bei den „Schmelz- und Schmiedetagen“ jeder anpacken, der oder die wollte. Neben dem Erz spielt das Wasser für die Geschichte und die Gegenwart der Region eine große Rolle: welcher Aufwand es ist, in der historischen Weilburger Brückenmühle eine Kraftwerks-Turbine einzubauen, schilderten die Fachleute der Bauunternehmung Albert Weil bei der Online-Veranstaltung „Bauen in und für die Stadt Weilburg". Die beiden Veranstaltungen zeigen sehr gut das Spektrum auf, welches die über 20 Anbieter vom Verein bis zum Unternehmen auf die Beine gestellt haben.

Neue digitale Schnittstelle für Gründungen: Foundershub Mittelhessen

Foundershub Mittelhessen ist Meilenstein für „Projekt Digital-Gründung-Innovation“ des Regionalmanagements

Um einen Anlaufpunkt und eine Schnittstelle für Gründungsinteressierte in Mittelhessen zu bieten, hat das Regionalmanagement Mittelhessen die neue Website „Foundershub Mittelhessen“ eröffnet. Im Rahmen des Projektes „Ökosytem Digital-Gründung-Innovation Mittelhessen“ (DiGIMit) steht nun der Startup-Szene eine digitale Plattform zu Verfügung, die Informationen zu Veranstaltungen, Ansprechpartnern und Neuigkeiten bündelt.

Industriekultur am ersten Juli- Wochenende in ganz Mittelhessen erleben

Wanderungen, Führungen, Vorträge, Online: Regionalmanagement und über 20 Partner laden bei den „Tagen der Industriekultur“ zu mehr als 40 Veranstaltungen online und vor Ort ein – Anmeldung beachten

„Die Industriekultur in Mittelhessen lebt! Und wir laden alle ein, vom 1.-4. Juli 2021 die Tage der Industriekultur zu besuchen und die Orte und Geschichte(n) zu entdecken,“ erklärt Dr. Christoph Ullrich, Regierungspräsident und Vorsitzender des Vereins Mittelhessen: „Bei Stadtführungen, Wanderungen, Tagen der offenen Tür, aber auch bei virtuellen Veranstaltungen und Vorträgen machen die Partner aus allen fünf Landkreisen die ganze Themenvielfalt der Industriekultur sichtbar. Das Regionalmanagement Mittelhessen bündelt die Aktivitäten und lädt am 30. Juni 2021 zu einer virtuellen Auftaktveranstaltung mit einer interaktiven Diskussion ein.“

NWXnow Live-Talk: New Work im Mittelstand

Unternehmensführung mit Herz und Kultur. So könnte man den Weg der Mittelstandsvertret_innen Pia Meier (Mitglied der Geschäftsleitung bei Seidel GmbH & Co KG) und Michael Gross (Gründer und Geschäftsführer der GROSS GmbH) knapp beschreiben. In einem offenen Trialog mit Regionalmanager Christian Piterek gab es beim „NWXnow Live-Talk: New Work im Mittelstand - machen statt reden“ spannende und ehrliche Einblicke in die mittelständige Industrie und Unternehmenskultur.

Museen in Solms und Villmar als Orte der Industriekultur ausgezeichnet

LEADER-Kooperationsprojekt macht Geschichte(n) für die Menschen sichtbar und vernetzt Objekte und Themen

Zwei Orte in zwei Landkreisen sind im Juni 2021 als Orte der Industriekultur Mittelhessen vorgestellt worden.

  • Das Lahn-Marmor-Museum in Villmar und
  • das Industrie- und Heimatmuseum in Solms

In Vor-Ort-Terminen wurden die neu erstellten Tafeln der Öffentlichkeit vorgestellt, die auf die Bedeutung der Bauwerke hinweisen und den Zusammenhang zur Industriekultur Mittelhessen herstellen. Das EU-geförderte Projekt umfasst insgesamt 28 Tafeln und fünf Faltblätter, die über eine neue App und eine Website miteinander verknüpft sind.

Startup-Weekend Mittelhessen: "Natural Skincare" gewinnt Gründerpreis

Collage mit finalen Online-Pichtes beim Startup-Weekend Mittelhessen 2021. Unten rechts: Erin Schafranek vom Siegerteam "Wild Leaves". Unten links: Investor Noel Zeh beim Interview mit Regionalmanagement-Geschäftsführer Jens Ihle.

Beim diesjährigen Startup-Weekend Mittelhessen am vergangenen Wochenende hat das Hautpflege-Konzept "Wild Leaves" den ersten Platz belegt. Den zweiten Rang sicherte sich mit "Leaf to Product" ebenfalls ein Projekt, das auf Rohstoffe aus der Natur setzt: Das Grundkonzept ist ein neuartiges Verfahren, um Pflanzenfasern aus landwirtschaftlichen Abfallprodukten als Kunststoff-Alternative für die Industrie aufzubereiten. Dritter Sieger ist mit "Scanio" eine App-Idee, die Freunden sportlicher Schuhbekleidung die Suche nach den Wunsch-Sneakern mit fortschrittlicher Mustererkennung erleichtern soll. Insgesamt hatten zehn Teams an der finalen Pitch-Runde, also der Kurz-Vorstellungen der Geschäftsideen, teilgenommen. Die sechste Auflage des mittelhessischen Startup-Weekends, das von der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) organisiert wird, musste zum zweiten Mal online stattfinden, konnte aber dennoch wieder mit einem hochkarätigen Panel aufwarten. Insgesamt 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten sich das nicht entgehen lassen.

Region Mittelhessen kooperiert mit ingenieur-abschlussarbeit.de

Erreichen Studierende die Zielgerade ihres Ingenieurstudiums, stehen sie oft vor neuen Herausforderungen: Wie finde ich mein Thema für die Abschlussarbeit? Wo erhalte ich Informationen und Unterstützung? Will ich die Arbeit in einem Unternehmen schreiben – wenn ja, in welchem? Ist der Abschluss in der Tasche, beginnt die Suche nach dem passenden Berufseinstieg: Welches Unternehmen passt? Möchte ich in der Region bleiben oder ziehe ich weg? Die neue Plattform „ingenieur-abschlussarbeit.de“ gibt darauf Antworten und bringt Studium und Wirtschaft zusammen.

Mittelhessen-Mitgliederversammlung mit Prof. Dr. Harald Lesch

Der Astrophysiker, Autor und Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Harald Lesch sprach während der Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen über Unberechenbarkeit und die Bedeutung des Regionalen.

Bei Mitgliederversammlung des Vereins Mittelhessen sprach der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist über „Unberechenbarkeit“ in Zeiten von Pandemie und Klimawandel

Wenn die Mitgliederversammlung eines Vereins online stattfinden muss, machen Inhalte oft den Unterschied. Das galt auch vor kurzem anlässlich des jährlichen Treffens des Vereins Mittelhessen, bei dem neben den Berichten zu Aktivität und Finanzen vor allem der Gastbeitrag von Prof. Dr. Harald Lesch, im deutschen Sprachraum bekannt durch die Sendung „Leschs Kosmos“, im Zentrum stand. „Unberechenbar - das Leben ist mehr als eine Gleichung“lautete sein Thema – nach dem gleichnamigen Buch des Wissenschaftsjournalisten.Neben der allgegenwärtigen Pandemie fand die titelgebende These in Leschs Vortrag auch bei einer anderenzentralenHerausforderung Anwendung: dem Klimawandel.

Industriekultur Mittelhessen: Aktionsplan für Allianzen mit Wirtschaft

Regionalmanager Christian Piterek war einer der Moderatoren bei der Vorstellung des mittelhessischen Aktionsplans zur Industriekultur.

Das Regionalmanagement Mittelhessen will „neue Allianzen zwischen Industriekultur und Wirtschaft“ fördern. Einen Aktionsplan dazu hat Manuel Heinrich, Projektmanager beim Regionalmanagement, während einer gleichnamigen Online-Veranstaltung in der vergangenen Woche vorgestellt. Mittelhessen sei zwar keine „historische Region“, verfüge aber über eine reiche Geschichte und „lebendige Industriekultur“, betonte Heinrich. Der Plan ist Teil des von der EU geförderten Interreg-Projekts „Thematic Trail Trigger“ (ThreeT), in dessen Rahmen die Projektteilnehmer aus Mittelhessen Gelegenheit hatten, Erfahrungen und Ergebnisse mit Vertretern von Partner-Regionen aus Finnland, Polen, Ungarn, Rumänien, Italien, Malta und Spanien auszutauschen.

Maschmeyer Group und Bärbel Schäfer bei Startup Weekend Mittelhessen 2021

Bereits 2020 wurde das Startup Weekend Mittelhessen als Onlineformat ausgetragen
Bereits 2020 wurde das Startup Weekend Mittelhessen als Onlineformat ausgetragen

In 54 Stunden zum eigenen Startup: Im vergangenen Jahr noch mit einem Kraftakt ins Internet verlegt, geht die Online-Version des Gründer-Events 2021 selbstbewusst mit dem Format um

Events haben es schwer in Pandemie-Zeiten. Konzerte funktionieren online nicht und auch die Mitgliederversammlung im Verein hat ohne die übliche Geselligkeit einen faden Beigeschmack. Von persönlicher Interaktion lebt eigentlich auch das jährliche Startup Weekend Mittelhessen, das unter der Obhut des Regionalmanagements die Gründerszene der Region seit 2016 vernetzt und mit innovativen Ideen befruchtet. Ende Mai ist es wieder so weit, es wird erneut Keynotes rund ums Gründen, Workshops mit Experten und Pitches – also kurze Vorträge der eigenen Geschäftsidee – geben, natürlich alles wieder online. Aber im Gegensatz zu 2020, als das Format kurzfristig in einer Hauruck-Aktion ins Web portiert werden musste, steuert das Organisationsteam um Benjamin Stuchly, Ökosystemmanager für Digital, Gründung und Innovation beim Regionalmanagement Mittelhessen, der Veranstaltung vom 28. bis 30. Mai selbstbewusst und „mit dem größten Rahmenprogramm in der Geschichte des Startup Weekends“ entgegen.

Radtourismus in Mittelhessen als Vorbild für Teneriffa

Moderatorin Marianna Räsänen im Gespräch mit den Partnern aus Ungarn, Mittelhessen und Finnland (im Uhrzeigersinn von links oben)

Am 6. Mai 2021 fand die Abschlusskonferenz von der ersten Phase des INTEREG-Projekts ThreeT (Thematic Trail Trigger) statt, in welcher die teilnehmenden Regionen ihre erarbeiteten Action-Plans vorstellten.

Das Projekt zielt darauf ab Natur- und Kulturerbstätten durch die Implementierung oder Ausarbeitung thematischer Pfade zu verbessern sowie zu schützen. Das übergeordnete Ziel des ThreeT-Projekts ist die Steigerung des nachhaltigen Tourismus von Kultur- und Naturerbstätten. Beteiligt an dem Projekt sind neben Mittelhessen noch acht andere Regionen aus ganz Europa.