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Vortrag „Hybride Führung“: Herausforderungen moderner Arbeitsmodelle

Danke an Frau Zuzana Blazek vom Institut der deutschen Wirtschaft für den Interessanten VortragHybride Führung. Veranstaltet wurde der kurzweilige morgendliche Austausch vom Netzwerk Bildung des Regionalmanagement Mittelhessen. Mit dabei waren Mitglieder des Netzwerk Wirtschaft. Die Teilnehmer diskutierten über hybriden Führungsstil, Vorteile von klar definierten Kommunikationsstrukturen, Regeln der virtuellen Zusammenarbeit sowie den Begriff der Resilienz. Corona war der Treiber, aber diese Fragen müssen beantwortet werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Gratulation an die Leibniz-Preisträgerinnen Prof. Marietta Auer und Prof. Stefanie Dehnen

„Auszeichnung ist Beleg für die Exzellenz des mittelhessischen Wissenschafts-Standorts“

Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen, gratuliert Prof. Dr. Marietta Auer (Gießen/Frankfurt) und Prof. Dr. Stefanie Dehnen (Marburg) herzlich zur Auszeichnung mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). „Die Juristin an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Chemikerin an der Philipps-Universität Marburg beweisen damit erneut die Exzellenz der Wissenschaftsregion Mittelhessen“, so Ihle.

Mittelhessen kooperativ- Ausbau ins Glasfaserzeitalter nimmt Fahrt auf

Caspar von Preysing hält einen Vortrag
Neue Angebote für Kommunen als Hilfestellung zum eigenwirtschaftlichen Ausbau gestartet – hohes Interesse der ExpertInnen am Netzwerkevent

Die Breitbandberatung Mittelhessen beim Regionalmanagement lud zum Breitbandcamp 2021 ein und vierzig TeilnehmerInnen kamen, um aktuelle Entwicklungen des Wandels in eine Gigabitregion zu erfahren.

Mit dabei waren verantwortliche Vertreter des Bundes, des Landes und aus der ausbauenden Privatwirtschaft. Schnell wurde klar, dass die mittelhessische Zusammenarbeit der Landkreise mit Regionalmanagement und der Landesebene beispielhaft und vorbildlich ist.

„Die Netzbetreiber analysieren den Markt und interessante Ausbaugebiete mit Hilfe von Geodaten“, so Caspar Graf von Preysing Leiter des Gigabitbüros des Bundes, „aber wir wissen auch, dass sie am liebsten dort aktiv werden, wo die Kommunen unterstützen, fit im Thema sind und eine hohe Umsetzungsbereitschaft existiert“. Das ist definitiv in Mittelhessen gegeben. Da waren sich alle einig.

Welche Werkzeuge bei der Umsetzung helfen, stellten die Referenten in der von Breitbandberater Dennis Pucher moderierten Online Veranstaltung dar.

Netzwerk Kommune verabschiedet Walter Gerharz

Rainer Dietrich (links), Wirtschaftsförder der Stadt Wetzlar, verabschiedete Walter Gerharz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH, in seiner Funktion als Vorsitzender des Netzwerks Kommune Mittelhessen (Foto: Christian Piterek/Regionalmanagement Mittelhessen)
Rainer Dietrich (links), Wirtschaftsförder der Stadt Wetzlar, verabschiedete Walter Gerharz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH, in seiner Funktion als Vorsitzender des Netzwerks Kommune Mittelhessen (Foto: Christian Piterek/Regionalmanagement Mittelhessen)

Walter Gerharz, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) geht am Jahresende 2021 in den Ruhestand. Dies nahm Rainer Dietrich, der Vorsitzende des Netzwerks Kommune im Regionalmanagement Mittelhessen zum Anlass, um seinen Stellvertreter zu verabschieden: „Walter Gerharz stand immer hinter der mittelhessischen Idee. Wir danken ihm für seinen Einsatz und seine stets kreative und zielführende Mitwirkung.“

Digitale Infrastruktur für Mittelhessen gemeinsam gestalten

Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM GmbH, im Dialog mit den mittelhessischen Breitband-Verantwortlichen
Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM GmbH, im Dialog mit den mittelhessischen Breitband-Verantwortlichen

Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM GmbH, im Dialog mit den mittelhessischen Breitband-Verantwortlichen

Aktuell werden in Deutschland 177.000 km digitale Trassen verlegt, um Haushalte, Unternehmen, Bauernhöfe, Behörden und Bildungseinrichtungen ans Giganetz anzuschließen. Eine Mammutaufgabe für alle Ebenen des föderalen Systems in Deutschland. In Mittelhessen koordiniert die beim Regionalmanagement angesiedelte regionale Breitbandberatung seit 2009 die Zusammenarbeit der Landkreis-Koordinatoren, des Landes Hessen und des Bundes. Für den Bund verantwortet die atene KOM GmbH als Projektträger des Bundes für Hessen die Vergabe und das Management der Bundesförderung. Es gab also genug Themenfelder für die Diskussion mit dem atene KOM-Geschäftsführer Tim Brauckmüller:

Aufsichtsrat beschließt Nachhaltigkeit als Ziel für das Regionalmanagement

Aufsichtstratssitzung nach 2G-Regeln: Tim Pullmann, Geschäftsführer der Leitz Park Marketing GmbH (stehend) begrüßte die Aufsichtsratsmitglieder und stellte den Campus vor (Foto: Manuel Heinrich)
Aufsichtstratssitzung nach 2G-Regeln: Tim Pullmann, Geschäftsführer der Leitz Park Marketing GmbH (stehend) begrüßte die Aufsichtsratsmitglieder und stellte den Campus vor (Foto: Manuel Heinrich)

Bei ihrem dritten Treffen im Jahr 2021 beschlossen die 22 Aufsichtsräte der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH die strategischen Ziele für die kommenden Jahre und den Wirtschaftsplan für 2022. Das Netzwerk für die Region soll zum einen die beiden Projekte umsetzen, die derzeit im Antragsstatus sind: Das Transformationsnetzwerk für Mittelhessen als Unterstützung für die Automotive-Branche und das regionale MINT-Cluster für die Bildung von Jugendlichen hängen inhaltlich eng zusammen, da das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik eine Voraussetzung ist, um den Fachkräfteberdarf in den für Mittelhessen bedeutenden Branchen zu decken. Ganz neu verabschiedet wurde die Fokussierung auf Nachhaltigkeit als Querschnittsthema: das Regionalmanagement arbeitet seit jeher regional und nachhaltig, ab 2022 soll dies jedoch auch dokumentiert werden. Dies drückt sich unter anderem durch die Zusammenarbeit mit dem Land Hessen beim kommenden Regionalforum zum Thema aus:

Startup Safari FrankfurtRheinMain machte Station in Mittelhessen

"Mehr Mut auch zum Misserfolg": Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann bei der Eröffnung der Startup Safari FrankfurtRheinMain in Gießen. (Foto: Tilman Lochmüller)
"Mehr Mut auch zum Misserfolg": Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann bei der Eröffnung der Startup Safari FrankfurtRheinMain in Gießen. (Foto: Tilman Lochmüller)

"Wir brauchen Superspreader für Startup-Kultur." Mit diesem Aufruf hat am Mittwoch vergangener Woche Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, die mittelhessische Station bei der zweitägigen dezentralen "Startup Safari FrankfurtRheinMain" in seinem Impuls-Vortrag einen Akzent gesetzt. Die Safari fand zeitgleich in Gießen, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Offenbach statt. Der Foundershub Mittelhessen des Regionalmanagements war als Partner mit an Bord.

Netzwerk Kommune will "Innenstadt neu denken"

Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmerin bei "Innenstadt neu denken" im Hofgut Dagobertshausen. (Foto: Tilman Lochmüller)

Wie lässt sich der Strukturwandel in den mittelhessischen Innenstädten aktiv gestalten? Das war Thema einer Veranstaltung, zu der das Netzwerk Kommune Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung am Donnerstag nach Dagobertshausen bei Marburg eingeladen hatte. Anhand von Keynotes und Workshop bekamen die rund 70 Gäste Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, wie Kommunen, Handel, Gastronomie, Kultur und Immobilienwirtschaft mit den Herausforderungen durch Onlinehandel und Verkehrswende umgehen können. Dabei gab es auch reichlich Raum für Diskussionen. Im Mittelpunkt standen dabei die Rolle der Kommunen und der Immobilienwirtschaft, Digitalisierung im Handel und aktuelle Konzepte und Entwicklungen in den mittelhessischen Städten. Kofinanziert wurde das Event von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Mittelhessen zeigen Flagge auf der Expo Real in München

Der neue Gemeinschaftsstand der Mittelhessen mit abgeteilten Partnern erfüllte alle Hygiene-Anforderungen der Messe und wirkte zugleich als regionale Einheit
Der neue Gemeinschaftsstand der Mittelhessen mit abgeteilten Partnern erfüllte alle Hygiene-Anforderungen der Messe und wirkte zugleich als regionale Einheit (Fotos: Tilman Lochmüller)

Positive Bilanz des Gemeinschaftsstandes mit Startups auf der internationalen Immobilienmesse

„Es ist wichtig, dass wir als Mittelhessen in München Flagge zeigen und es war gut möglich!“ Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner, Aufsichtsratsvorsitzender des Regionalmanagements Mittelhessen ist sich sicher: „Es hat sich gezeigt, ein Fernbleiben wäre falsch gewesen. In Zeiten wie diesen zeigt sich, dass wir Mittelhessen mit Geist und Haltung ausgestattet sind.“ Die skeptischen Stimmen vor der diesjährigen Expo Real, der europaweit größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen waren in München schnell verstummt. Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher der Volksbank Mittelhessen und einer von 21 Standpartnern war vom guten Besuch positiv überrascht: „Die wesentlichen Player im Immobiliengeschäft sind nach München gekommen und wir freuen uns über den Mensch-Mensch-Dialog. Im persönlichen Gespräch lässt sich das Thema „Immobilie“ viel besser behandeln!“ Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, die den Gemeinschaftsstand zum 16. Mal organisiert hat, ist euphorisch: „Wir haben es gewagt und wir haben auch gewonnen. Mit einem etwas kleineren, aber hoch motivierten „Team Mittelhessen“ haben wir die Region positioniert, Projekte angestoßen und das Netzwerk der kommunalen und privaten Protagonisten gestärkt.“

Tech-Lounge feiert Premiere auf der Expo Real 2021

Milena Mayer (LAIR GmbH) im Gespräch mit Dr. Rainer Waldschmidt (HTAI)
Milena Mayer (LAIR GmbH) im Gespräch mit Dr. Rainer Waldschmidt (HTAI) Foto: Tilman Lochmüller (Regionalmanagement Mittelhessen)

Regionalmanagement Mittelhessen und Hessen Trade and Invest geben Startups eine Bühne auf Europas größter Immobilienmesse.

Im Rahmen des Förderprojekts „Digitalisierung, Gründung, Innovation in Mittelhessen“, das von der Europäischen Union auf dem Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert wird, erhielten dieses Jahr Startups und Digitalisierungsanbieter erstmals die Chance sich auf dem Gemeinschaftsstand zu präsentieren. In Kooperation mit der Hessen Trade and Invest eröffnete das Regionalmanagement Mittelhessen die Tech Lounge auf dem Gemeinschaftsstand der Region Mittelhessen und bot jungen Unternehmen die Chance als Gäste der Lounge ihre Lösungen auf Europas größter Immobilienmesse vorzustellen.

Neue Wege zur Fachkräftesicherung: Innovative Ansätze in Krisenzeiten

Arbeitskreisleiter Frank Schmidt eröffnete die Sitzung mit 30 Teilnehmenden.
Arbeitskreisleiter Frank Schmidt eröffnete die Sitzung mit 30 Teilnehmenden.

Die Corona-Krise hat viele Branchen und Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt oder gar ihre Existenz gefährdet. Obwohl viele Betriebe die Folgen der Krise noch nicht überwunden haben, droht zugleich durch den demografischen Wandel ein Arbeitskräftemangel in Deutschland. Im Rahmen der Online-Veranstaltung "Innovative Ansätze in Krisenzeiten" hat der Arbeitskreis "Neue Wege zur Fachkräftesicherung" zum virtuellen Austausch eingeladen, um anhand von guten Praxisbeispiele Lösungswege für Unternehmen bei ihrer Fachkräfterekrutierung und -sicherung aufzuzeigen. 

Mittelhessen auf der Expo Real 2021 in München

Elegant, aber ungewohnt: der Gemeinschafts-Messestand der Mittelhessen auf der Expo Real 2021 (Visualisierung: Messe-Pro)
Elegant, aber ungewohnt: der Gemeinschafts-Messestand der Mittelhessen auf der Expo Real 2021 (Visualisierung: Messe-Pro)

Gemeinschaftsstand mit 21 Standpartnern - Internationale Immobilienmesse unter neuen Vorzeichen

Veranstalter von Messen müssen derzeit viel Mut beweisen, und auch die kommunalen und privatwirtschaftlichen Standpartner auf dem Gemeinschaftsstand der Region haben sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, denn eines ist klar: die diesjährige Expo Real vom 11.-13. Oktober in München wird komplett anders als alle anderen Ausgaben vor ihr. Im Jahr 20219 fanden 2.190 Aussteller und mehr als 46.000 Teilnehmer aus 76 Ländern den Weg nach München. Die Expo Real wird im Jahr 2021 erst die vierte Messe in München. Doch die IAA hat gezeigt, dass das Hygiene- und Sicherheitskonzept der Messe München funktioniert. „1.200 Aussteller haben sich bisher angemeldet. Das wissen wir nach 20 Monaten Stillstand sehr zu schätzen“, erklärt Claudia Boymanns, Messe-Projektleiterin. „Und wir freuen uns, die drängenden Themen unserer Zeit zu diskutieren.“ 21 Standpartner kommen dieses Jahr aus Mittelhessen und sind wie gewohnt auf dem vom Regionalmanagement Mittelhessen organisierten Gemeinschaftsstand in Halle C1 zu finden, allerdings auf einem komplett neugestalteten Stand. Statt eines offenen Konzeptes hat dieses Jahr jeder Mitaussteller seinen eigenen Bereich, die Gesprächstische sind mit Plexiglaswänden abgeteilt. Und trotzdem sind damit zusammen mit den fünf Sponsoren 26 Standbeteiligte bei der 16. Ausgabe des Gemeinschaftsstandes unter dem Dach der Region vertreten. „Darauf sind wir stolz und sorgen gerne dafür, dass die regionalen Angebote sichtbar werden“, erklärt Geschäftsführer Jens Ihle die Philosophie des Gemeinschaftsstandes, der in direkter Nachbarschaft zu den anderen hessischen Ständen steht.

TV 05/07 Hüttenberg ist neuer Kooperationspartner von Karriere Mittelhessen

Das Original aus Mittelhessen und Karriere Mittelhessen gehen in Zukunft gemeinsame Wege.
Das Original aus Mittelhessen und Karriere Mittelhessen gehen in Zukunft gemeinsame Wege.

Das „Original aus Mittelhessen“ und das regionale Job- und Ausbildungsportal gehen in Zukunft gemeinsame Wege

und die möchten Synergien und gemeinsame Mehrwerte erstellen.

Mittelhessischer Auftakt der Startup SAFARI FrankfurtRheinMain

Startup Safari Frankfurt Rhein Main Auftakt am 27 Oktober in Mittelhessen
Am 27 & 28 Oktober bietet die Startup Safari Frankfurt Rhein Main Startup Enthusiasten ein volles Programm in 6 verschiedenen Hubs

Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann eröffnet Startup SAFARI FrankfurtRheinMain 2021 in Mittelhessen

Am 27. und 28. Oktober 2021 findet die Startup SAFARI FrankfurtRheinMain unter Organisation von STATION FrankfurtRheinMain statt. Das spezielle an der Veranstaltung: Sie ist ein dezentrales Startup-Event. Überall in der Region gibt es diverse Meet Up-Hubs, die von verschiedenen Partnern mit Leben gefüllt werden. Die Gäste können mit Ihren Tickets in Shuttlebussen von Spot zu Sport fahren und sich die besten Programmpunkte raussuchen. Eben genau wie in einer echten Safari.

Transformation in Mittelhessen als Chance sehen

Manfred Wagner (links stehend) begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz MIttelhessen beim Runden Tisch für die „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Manuel Heinrich)
Manfred Wagner (links stehend) begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz MIttelhessen beim Runden Tisch für die „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ in den Räumen des Hotel Heyligenstaedt (Foto: Regionalmanagement Mittelhessen/Manuel Heinrich)

Die Region setzt  ihre Netzwerke für die Autozuliefer-Branche ein

„Der Wandel kommt nicht, er ist schon da. Wir Mittelhessen sind uns einig, dass wir diesen Prozess als Chance nutzen und die Erfolgsgeschichte des Wirtschaftsstandorts fortschreiben wollen.“ Mit diesen Worten fasste Manfred Wagner, Aufsichtsratsvorsitzender des Regionalmanagements Mittelhessen, die Ergebnisse eines Runden Tisches zusammen, zu dem sich Institutionen aus der ganzen Region am Freitag getroffen hatten. Ausnahmslos alle Vertreterinnen und Vertreter sprachen sich dafür aus, dass zur Erarbeitung von „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ eine Bewerbung für das gleichnamige Bundesprogramm abgegeben werden solle. Im Rahmen „Zukunftsfonds Automobilindustrie“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie regionale Transformationsnetzwerke, um „die (regionale) Leistungsfähigkeit nachhaltig zu sichern und so die Voraussetzung für ein hohes Beschäftigungsniveau zu schaffen.“ Der Zukunftsfonds enthält 1 Milliarde Euro. 340 Millionen davon sollen in den 30 von der Bundesregierung identifizierten Clusterregionen wie Mittelhessen eingesetzt werden, die stark von der Transformation betroffen sein werden.

hôtel villa raab in Alsfeld als Ort der Industriekultur Mittelhessen ausgezeichnet

Gemeinsame Präsentation der neuen Tafel und der Geschichte des hôtel villa raab in Alsfeld: Bastian Heiser und Tanja Bohn, Prokuristin und Geschäftsführer des hôtel villa raab, Alsfelds Bürgermeister Stephan Paula, Thomas Schaumberg, Regionalmanager der LEADER-Region Vogelsberg und Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen (von links, Foto: Luisa Stock/oberhessen-live.de)
Gemeinsame Präsentation der neuen Tafel und der Geschichte des hôtel villa raab in Alsfeld: Bastian Heiser und Tanja Bohn, Prokuristin und Geschäftsführer des hôtel villa raab, Alsfelds Bürgermeister Stephan Paula, Thomas Schaumberg, Regionalmanager der LEADER-Region Vogelsberg und Manuel Heinrich vom Regionalmanagement Mittelhessen (von links, Foto: Luisa Stock/oberhessen-live.de)

LEADER-Kooperationsprojekt macht Geschichte(n) für die Menschen sichtbar und vernetzt Objekte und Themen

In einem Lokaltermin haben heute Verantwortliche des hôtel villa raab, der Stadt Alsfeld und der Region Vogelsberg zusammen mit dem Regionalmanagement Mittelhessen eine Tafel vorgestellt, die auf die Bedeutung des Hotels als Alsfelder Wahrzeichen hinweist und den Zusammenhang zur Industriekultur Mittelhessen herstellt. Das EU-geförderte Projekt umfasst insgesamt 28 Tafeln und fünf Faltblätter, die über eine Smartphone-App und die Website www.industriekultur-mittelhessen.de miteinander verknüpft sind.
„Wir wollten dieses Gebäude retten, erhalten und zum Strahlen bringen“, erläutert Tanja Bohn, die zusammen mit ihrem Mann Ralf das Gelände 2014 gekauft hat, ihre Motivation.

Mittelhessische Newcomer öffnen (Schleusen)türen auf der Lahn

 Beim Newcomers Day Mittelhessen @ River Lahn begrüßten Christian Bernhard (IHK Lahn-Dill) und Petra Stuhlmann (Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen) acht Neuankömmlinge zu einer bewegungsfreudigen Kanutour
Gruppenbild beim Newcomers Day Mittelhessen @ River Lahn: Petra Stuhlmann (Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen) und Organisator Christian Bernhard (IHK Lahn-Dill) mit acht Neuankömmlingen (von rechts nach links, Foto: IHK Lahn-Dill)

Gestern konnten wir endlich wieder persönlich eine Gruppe von Newcomern in unserer Region willkommen heißen! Beim Newcomers Day Mittelhessen @ River Lahn begrüßten Christian Bernhard (IHK Lahn-Dill) und Petra Stuhlmann (Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen) acht Neuankömmlinge zu einer bewegungsfreudigen Kanutour, bei der sie nicht nur die schöne Natur genießen, sondern auch erste Kontakte knüpfen konnten. Acht nationale und internationale Neuankömmlinge nahmen an der Paddeltour von Löhnberg nach Gräveneck teil. Bei sonnigem Wetter lernten die bei regionalen Unternehmen und Hochschulen tätigen Newcomer ihre neue Heimat kennen und vernetzten sich untereinander.

Ein September im Zeichen der Gründungsnetzwerke

Der Ideeco begeistert Studierende der THM zu den Highlights des Jahres (Foto: THM Ideenschmiede SAIL)
Der Ideeco begeistert Studierende der THM zu den Highlights des Jahres (Foto: THM Ideenschmiede SAIL)

Zahlreiche Wettbewerbe rund um das Thema Gründung erwarten die Region.

Am 2. September 2021 findet das Finale des Ideeco Ideenwettbewerb der Technischen Hochschule Mittelhessen statt. Acht studentische Teams konnten das Finalticket buchen und werden Ihr Businessmodell in einem dreistündigen Event live und vor Ort am Campus Friedberg vor einer ausgewählten Fachjury und rund 150 Gästen präsentieren. Unter dem Teams befinden sich mit Strellatere (ehemals Strellets) und Leaf 2 Product auch zwei Preisträger des Startup Weekend Mittelhessen 2021 unter den Finalisten. Das Event wird durch eine offene Messe der Sponsoren und Partner eröffnet, auf denen sich Interessierte ab 15 Uhr über das Angebot für Gründungshilfen in der Region informieren können. Auch das Regionalmanagement Mittelhessen beteiligt sich mit einem Stand am Event.

Gründungsökosysteme Frankfurt Rhein Main und Mittelhessen wachsen zusammen

Im Austausch (v.l.n.r.) Fabian Annich, Jens Ihle, Jörg Schaub, Benjamin Stuchly, Carolin Wagner
Im Austausch (v.l.n.r.) Fabian Annich, Jens Ihle, Jörg Schaub, Benjamin Stuchly, Carolin Wagner

Gemeinsame Ideen umsetzen, und zwar über die Grenzen der Regionen hinaus.

Im Austausch mit dem Startup Hub STATION aus Frankfurt Rhein Main und der Wirtschaftsinitiative Frankfurt Rhein Main entwickelte das Regionalmanagement Mittelhessen vielversprechende Ansätze wie die Zusammenarbeit der Gründungs- und Innovatorinnen-Szene der beiden Regionen intensiviert werden kann.

Ein langes Wochenende lang Industriekultur in Mittelhessen erlebt

Zweite Tage der Industriekultur bewegen Menschen on- und offline

Selbst Eisen zum Schmelzen bringen, das war am ersten Juli-Wochenende neben vielen anderen Erlebnissen möglich: im Besucherbergwerk Grube Fortuna durfte bei den „Schmelz- und Schmiedetagen“ jeder anpacken, der oder die wollte. Neben dem Erz spielt das Wasser für die Geschichte und die Gegenwart der Region eine große Rolle: welcher Aufwand es ist, in der historischen Weilburger Brückenmühle eine Kraftwerks-Turbine einzubauen, schilderten die Fachleute der Bauunternehmung Albert Weil bei der Online-Veranstaltung „Bauen in und für die Stadt Weilburg". Die beiden Veranstaltungen zeigen sehr gut das Spektrum auf, welches die über 20 Anbieter vom Verein bis zum Unternehmen auf die Beine gestellt haben.