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Mehr Deutschland-Stipendien aus der Region für mehr Fachkräfte

Gemeinsame Kampagne für mehr Deutschlandstipendien aus Mittelhessen: Monika Stöckl (THM), Iris Rubinich (UMR), Manuel Giorgis (DIE MARKETINGPROFILER), Stella M. Henne (JLU), Manuel Heinrich (Regionalmanagement Mittelhessen, v.l.n.r.)

Neue Kooperation der Mittelhessischen Hochschulen und Regionalmanagement

Mit dem Ziel, die Zahl der Deutschlandstipendien aus der Region für Studierende an den drei mittelhessischen Hochschulen zu erhöhen, kooperieren die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die Philipps-Universität Marburg (UMR) und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) mit dem Regionalmanagement Mittelhessen. Die gemeinsame Ansprache erfolgt erstmalig mit einem neu konzipierten Faltblatt und einer Kampagne: „Wir wollen das von der Bundesregierung kofinanzierte Stipendienprogramm bei Bürgern, Unternehmern und Ehemaligen noch bekannter machen, um weitere Stifter aus der Region zu gewinnen,“ erklärt Stella M. Henne, die Ansprechpartnerin an der JLU. „Die Investition in Köpfe lohnt sich: jeder Euro, den ein privater Förderer gibt, wird vom Bund verdoppelt“, betont Iris Rubinich, Fundraiserin der UMR. Monika Stöckl von der THM ergänzt: „Schon mit 150 Euro im Monat entsteht so ein Stipendium von 300 Euro, und die Stifter bestimmen, in welcher Fachrichtung oder welchem Studiengang die Förderung vergeben wird.“

Workshop zur Gewinnung von Mitarbeiter/innen

Im Bild: Wissenschaftlerin Ilka Brenner von der Justus-Liebig-Universität berichtet über ihre Untersuchungen zum Thema Teilzeitausbildung

„Stille Reserven“ werden Sie von Einigen genannt, Andere sprechen lieber von „ungenutzten Potenzialen“: Nach Meinung von Experten könnte Betrieben bei der Suche nach Fachkräften mehr qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen, wenn sie vorhandene Möglichkeiten besser ausnutzten. Wie dies gehen soll, war Thema eines Workshops für Unternehmen am Dienstag vergangener Woche (14.3.17) in Limburg. Das Netzwerk Bildung im Regionalmanagement Mittelhessen hatte Vertreterinnen und Vertreter mittelhessischer Betriebe eingeladen, um mit verschiedenen Institutionen neue Wege zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erörtern. Auf der Tagesordnung standen insbesondere die Themen Berufsrückkehr, Teilzeitausbildung und Nachqualifizierung – auch anhand konkreter Praxis-Beispiele.

Fründt und Repp wechseln an der Spitze des Regionalmanagements

Kirsten Fründt mit ihrem Aufsichtsrats-Stellvertreter Rainer Schwarz, Klaus Repp mit seinem Stellvertreter als Vorsitzender der Gesellschaftsvesammlung Wolfram Dette und Jens Ihle.
Die neue Aufsichtsrats-Vorsitzende Kirsten Fründt (Mitte) mit ihrem Stellvertreter Rainer Schwarz, Gesellschaftsversammlungs-Vorsitzendem Klaus Repp, dessen Stellvertreter Wolfram Dette und Geschäftsführer Jens Ihle (v.r.n.l.)

Region Mittelhessen im Dialog mit FrankfurtRheinMain - Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann zu Besuch

Wie kann Mittelhessen von seiner Nähe zur FrankfurtRheinMain-Region profitieren und wie eng soll die Kooperation zwischen den regionalen Akteuren sein? Darüber sprachen die Aufsichtsräte des mittelhessischen Regionalmanagements in ihrer letzten Sitzung mit den Spitzen der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM). Deren Aufsichtsratsvorsitzender, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, und FRM-Geschäftsführer Eric Menges waren ins Kreishaus des Lahn-Dillkreises gekommen, um an dem Treffen der 23 Aufsichtsräte teilzunehmen. Neben dem Dialog mit der Nachbarregion standen bei der Sitzung noch die Wahlen der Spitzenpositionen auf der Tagesordnung. Kirsten Fründt, Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf, und Klaus Repp, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, wurden zu Vorsitzenden von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung gewählt.

Mittelhessen auf der W3+ Fair 2017: Standortwerbung und Fachkräftemarketing

20 Gäste aus sechs Ländern beim Business Matching Mittelhessen

Die vierte W3+ FAIR als interdisziplinäre Netzwerkmesse für Optik, Elektronik und Mechanik nutzte das Regionalmanagement Mittelhessen zur Standortvermarktung und zum Fachkräftemarketing. Die Messe mit über 180 Ausstellern, die am 21. und 22. Februar 2017 zum vierten Mal in der Rittal Arena Wetzlar stattfand, zog über 3.000 Besucher an. Das Regionalmanagement Mittelhessen, das sich von Beginn an für die Leistungsschau der regionalen Kernbranche stark gemacht hatte, präsentierte die Region zwei wichtigen Zielgruppen:

Zum Business Matching Mittelhessen konnten Geschäftsführer Jens Ihle und Regionalmanager Christian Piterek 20 Gäste aus sechs Ländern begrüßen, darunter die USA, Indien, Korea, China und Japan sowie England. Die internationalen Gäste waren hochrangige Abgesandte von Handelskammern, Wirtschaftsförderungen und der Diplomatie, unter anderem war der indische Generalkonsul Raveesh Kumar unter den Gästen. Nach einer Vorstellung der Messe durch Christoph Rénevier, Geschäftsführer des Veranstalters Fleet Events und der Region Mittelhessen fand ein Messerundgang mit intensivem Netzwerken statt. Kooperations-Partner der Veranstaltung und ebenfalls vor Ort vertreten war die hessische Wirtschaftsförderung Hessen Trade and Invest GmbH (HTAI).

Ebenfalls am zweiten Messetag fand der Students Day statt, dessen Teilnehmerzahl sich im Vergleich zum Vorjahr mit über 300 Fachschülerinnen und -schülern sowie Studierenden verdoppelt hatte. Manuel Heinrich, Pressesprecher des Regionalmanagements, stellte die Region vor und verschaffte den Nachwuchskräften so einen hilfreichen Überblick über persönliche Karrieremöglichkeiten in Mittelhessen. Auch die Besucher des Students Day besuchten die Unternehmen auf der Messe, die oftmals auf der Suche nach Bewerbern waren.

186 Unternehmen, Partner und Sponsoren stellten 2017 in der Rittal Arena aus, darunter 56 neue – ein Plus von 18 Prozent zum Vorjahr. Große Player, darunter Leica Microsystems, Carl Zeiss, Harmonic Drive und Pfeiffer Vacuum nutzten das interdisziplinäre Forum, um sich mit neuen Kontakten gut für die Zukunft aufzustellen. Für Hidden Champions bot die Veranstaltung die Chance, ihre oftmals international bekannten Produkte und Leistungen auch auf dem heimischen Markt zu präsentieren. 34 Prozent der Aussteller kamen aus der Optik, 20 aus der Elektronik, 28 aus der Mechanik und 24 Prozent boten Dienstleistungen aus den Bereichen an. Stammte bei der W3+ FAIR 2014 ein Großteil der Unternehmen noch aus dem Raum Mittelhessen, ist dies inzwischen ausgeglichen: 31 Prozent haben ihren Sitz in der Region, 41 Prozent in anderen Bundesländern und 28 Prozent im Ausland. Insgesamt waren Unternehmen und Organisationen aus 10 Ländern auf der Messe vertreten.

Regionale Breitbandberatung begleitet in die digitale Zukunft

Die mittelhessischen Breitbandberater Klaus Bernhardt (links) und Dennis Pucher mit Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (Mitte)

Der kontinuierliche Ausbau des schnellen Internets wird in mittlerweile allen Kreisen Mittelhessens fortgeführt und durch die beim Regionalmanagement angesiedelte regionale Breitbandberatung begleitet. Ansprechpartner sind Klaus Bernhardt und Dennis Pucher, die nach einer Ausschreibung bereits im vierten Jahr als freie Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem Breitbandbüro Hessen als Bindeglied in und für Mittelhessen agieren.

Frist für den MINTmit-Preis bis 10. Februar verlängert

Preisträgerinnen 2015 mit Jury, Sponsoren und MINTmit-Beteiligten
2017 soll der Bildungspreis zum dritten Mal Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern.

Regionalmanagement fördert mit dem MINTmit-Preis den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik Mittelhessen

Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) verlängert die Frist für den mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Bis Ende Januar sind bereits einige Bewerbungen eingetroffen, fast noch mehr Antragsteller haben aber um Fristverlängerung gebeten. Damit alle die gleichen Chancen haben, können noch bis zum Freitag, 10. Februar 2017 (24 Uhr) Anträge eingereicht werden. Alle Informationen zum MINTmit-Preis können unter www.mittelhessen.eu/mintmit abgerufen werden. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert, das Preisgeld stiftet die Schunk Group. Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen mit dem zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle jetzt in Gießen sagte. Der alle zwei Jahre vergebene „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen.

Download der Ausschreibung als PDF

Regionalmanagement informierte über Karriere in Mittelhessen

Jens Ihle begrüßt die Besucher der Chance 2017 auf dem Mittelhessen-Stand, Foto: Katrina Friese
Jens Ihle begrüßt die Besucher der Chance 2017 auf dem Mittelhessen-Stand, Foto: Katrina Friese

Das Regionalmanagement Mittelhessen hat am vergangenen Sonntag und Montag auf der Bildungs-, Job- und Gründermesse Chance 2017 in den Gießener Hessenhallen über Karriere-Möglichkeiten in der Region informiert. Dabei ging es vor allem um die Themen Aus- und Weiterbildung in Mittelhessen sowie Studien-Möglichkeiten in der Region. Mitglieder des Arbeitskreises „Neue Wege in der Fachkräftesicherung“ unterstützten das Regionalmanagement, um Wiedereinstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben, Angebote zur Teilzeitausbildung sowie Chancen zur Nachqualifizierung bekannter zu machen.

Der Stand „Willkommen in Mittelhessen“ mit Angeboten, Geflüchtete in der Region in Ausbildung und Arbeit zu bringen.

Am Stand „Willkommen in Mittelhessen“ ging es darum, Geflüchtete in der Region in Ausbildung und Arbeit zu bringen, das Angebot war durch die HWK Wiesbaden und das Regionalmanagement finanziert und wurde dankenswerterweise durch einen Rabatt der Messe Gießen gesponsert.

Großes Banner dank Kooperation für wenig Geld

Ein Banner im Blick von 20.000 Reisenden pro Tag: Jens Ihle (links) und David Szegedi
Ein Banner im Blick von 20.000 Reisenden pro Tag: Jens Ihle (links) und David Szegedi mit dem Megabanner in der Mitte

Regionalmanagement Mittelhessen GmbH begeht dank der „mittelhessische wohnen GmbH“ neue Wege im Regionalmarketing

Man kann es nicht Schnapsidee nennen, es war eher eine Kaffeeidee, die Jens Ihle hatte, als der Geschäftsführer des Regionalmanagements letztes Jahr auf dem Gießener Bahnhof auf den Intercity nach Hamburg wartete. „Können wir die Rückwand des Güterbahnhofs nutzen, um Marketing für Mittelhessen zu machen?“ In Mittelhessen sind die Wege kurz und bekannt, wer für die Entwicklung des Projektes „Wohnen an den Lahnwiesen“ zuständig ist: das Unternehmen „mittelhessische wohnen GmbH“. Das Unternehmen trägt nicht nur den Namen der Region in der Firmierung, sondern ist Mitaussteller am Gemeinschaftsstand der Region auf der internationalen Messe für Immobilien Expo Real und nicht zuletzt Mitglied im Verein Mittelhessen, dem Netzwerk innerhalb des Regionalmanagementes mit inzwischen über 225 Mitgliedern. Ein Anruf bei Geschäftsführer David Szegedi genügte und es war klar: Das Regionalmanagement kann die Rückwand des Güterbahnhofs nutzen, um Marketing für Mittelhessen zu machen!

Teilzeitausbildung in der mittelhessischen Praxis

Teilzeitausbildung in der mittelhessischen Praxis: Anita Herrmann (links) in ihrem Laden in Hadamar mit Teilzeitauszubildender Christina Perea

Arbeitskreis "Neue Wege in der Fachkräftesicherung" will verborgene Potenziale für den Arbeitsmarkt sichtbar machen

Oft sind es die so genannten Soft-Skills wie Organisationstalent und Flexibilität, mit denen Auszubildende ihre Chefs überzeugen. Alltagsfähigkeiten, die alleinerziehende Eltern haben und mit denen sie viele Betriebe bereichern würden – wenn sie sich denn qualifizieren könnten. Der Arbeitskreis „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen propagiert daher die Teilzeitausbildung – eine Chance für Berufsaspiranten, die aus familiären Gründen nicht in der Lage sind, die ganze Woche in Betrieb und Berufsschule zu verbringen. Allerdings werden von zurzeit rund 9000 Ausbildungsverträgen im Bereich der Handwerkskammer (HWK) Wiesbaden nur etwa 30 in Teilzeit ausgeführt, wie Manfred Weber, stellvertretender Leiter der HWK-Geschäftsstelle Mittelhessen jetzt bei einem Ortstermin in Hadamar feststellt: „Viele Unternehmen wissen nicht, dass es diese Möglichkeit im Spektrum der Ausbildungsangebote gibt.“ Dabei zeigt die Praxis die Vorteile für beide Seiten.

Breitband-Camp Mittelhessen 2016 in Wetzlar

„Die Schuld auf den Konsumenten zu schieben, funktioniert nicht“, sagte der Unternehmensberater und Experte für Innovationen im Handel, Frank Rehme, beim Breitband-Camp Mittelhessen 2016.

"Innenstadthandel muss Nutzen-Versprechen erneuern": Experte für Innovationen im Handel spricht über Lösungsmöglichkeiten gegen die Verödung der Innenstädte

Es ist Weihnachtszeit und die deutschen Innenstädte werden es auch in diesem Jahr wieder spüren: Immer mehr Kaufkraft wandert in den Online-Handel ab. Aber: „Die Schuld auf den Konsumenten zu schieben, funktioniert nicht“, sagte der Unternehmensberater und Experte für Innovationen im Handel, Frank Rehme, jetzt beim diesjährigen Breitband-Camp in der Wetzlarer Rittal-Arena zum Thema „Mobile Strategien für Handel und Dienstleistungen.“ In seinem Impulsvortrag empfahl er den Händlern, umzudenken. Die Veranstaltungsreihe, die den Ausbau der Internet-Infrastruktur in Mittelhessen begleitet, wurde diesmal vom Breitband-Büro der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) in Kooperation mit dem Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) durchgeführt.