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Mittelhessen auf der Expo Real Megathema Wohnraum

Mittelhessischer Gemeinschaftsstand auf der Expo Real in München - Gruppenbild mit Standpartnern und Sponsoren (Foto: Tilman Lochmüller)

Drei Unterschriften, zwei Minister und ein Megathema: Wohnraum - Bedeutung des mittelhessischen Gemeinschaftstandes auf der Expo Real 2017 weiter gewachsen

Wie man an bezahlbare Wohnungen kommt, treibt die Menschen quer durch alle Landkreise Mittelhessens um. Fehlendes Bauland sowie die hohen Grundstückspreise erschweren den Neubau, zugleich gibt es vor allem im ländlichen Raum Leerstand und den Trend, in Stadtkernen zu wohnen. Aufgrund der Niedrigzins-Situation sorgt freies Kapital dafür, dass die Immobilienwirtschaft boomt, was auch am mittelhessischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real deutlich zu spüren war. Unter dem Dach des Regionalmanagements stellten 26 kommunale und privatwirtschaftliche Standpartner vom 4.-6. Oktober auf der internationalen Immobilien-Messe in München ihre Angebote und Dienstleistungen vor und zogen ein durchwegs positives Fazit. Die Bedeutung der Leitmesse wurde durch den Besuch von zwei hessischen Ministern und drei Unterschriften am Stand unterstrichen.

Mittelhessenabend: Asse sprinten für die Region

Wolfgang Greilich (Vizepräsident des Hessischen Landtags) Kirsten Fründt (Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Klaus Repp (Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden), Gudrun Felkl (Laudatorin, Stadt Wetzlar), Jens Ihle (Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Mona Althenn (Sprintteam Wetzlar), Dr. Christoph Ullrich (Vorsitzender des Vereins Mittelhessen), Lara Matheis, Martin Rumpf (Laudator, Hessischer Leichtathletik-Verband), Arne Wohlfarth (Laudator, Wetzlarer Neue Zeitung) und Dr. Manuel Lösel (Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium) (von links). (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Beim IV. Mittelhessenabend im Hessischen Landtag wurden drei neue Botschafterinnen ernannt

Die Leichtathletinnen Gesa Felicitas Krause, Lara Matheis und Lisa Mayer sind beim IV. Mittelhessenabend am Mittwochabend in Wiesbaden zu Botschafterinnen der Region gekürt worden. Der Vorsitzende des gastgebenden Vereins Mittelhessen, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, übergab Lara Matheis ihre Urkunde vor über 130 Gästen im Hessischen Landtag. Mayer und Krause waren per Video-Botschaft zugeschaltet. Mit den drei Neubotschafterinnen zeigen nun insgesamt 30 Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft als Botschafterinnen und Botschafter ihre Verbundenheit zur Heimatregion.

Japanische Delegation besucht Opto-Elektronik- Unternehmen

Ralf Niggemann (rechts) von Wetzlar Network führte die Delegation durch die Leica-Ausstellung - hier vor der Leica M3 von 1954. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Eine Delegation mit Vertretern japanischer Unternehmen vor allem aus dem Automotive-Bereich hat kürzlich Mitgliedsfirmen des Wetzlar Network in Mittelhessen besucht. Wetzlar Network ist ein Zusammenschluss öffentlicher Vertreter und Unternehmer aus den Bereichen Optik, Elektronik und Mechanik. Die siebenköpige Gruppe, zu der auch Repräsentanten von Wirtschafts- und Innovations-Förderern zählten, besuchte unter Begleitung von Ralf Niggemann von Wetzlar Network, Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, Andreas Damrau von der hessischen Wirtschaftsförderung Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) , Amin Moawad von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill und Rainer Dietrich von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wetzlar insgesamt vier Betriebe: Hexagon Manufacturing IntelligenceSensitecViaoptics und Leica Camera, deren Leica-Galerie den Abschluss des Besuchs bildete.

Mittelhessen komplett auf der Expo Real 2017 in München

Gelungene öffentlich-private Partnerschaft: die Aussteller des Mittelhessen-Standes beim Vortreffen im Kreishaus in Wetzlar
Gelungene öffentlich-private Partnerschaft: die Aussteller des Mittelhessen-Standes beim Vortreffen im Kreishaus in Wetzlar

Erstmals alle Landkreise vertreten – Ausstellerrekord am Gemeinschaftsstand

„Gemeinsam bringen wir die regionalen Angebote auf den Markt“, fasst Geschäftsführer Jens Ihle das Ziel der öffentlich-privatwirtschaftlichen Zusammenarbeit unter dem Dach des Regionalmanagements zusammen und betont: „Von dieser Partnerschaft profitieren alle.“ Der mittelhessische Gemeinschaftsstand auf der internationalen Messen für Immobilien und Investitionen Expo Real schreibt seine Erfolgsgeschichte auch in seiner zwölften Auflage fort: Die Zahl der Standpartner steigt durch die Teilnahme der beiden Landkreise Lahn-Dill-Kreis und Vogelsbergkreis auf 26. Zum ersten Mal ist die Region damit in München komplett mit allen fünf Landkreisen vertreten. Zusammen mit den drei Oberzentren, 18 Unternehmen und 8 Sponsoren sind vom 4.-6. Oktober 2017 34 Standbeteiligte unter dem Dach der Region vertreten.

Der Lahn-Dill-Kreis ist erstmals auf der Expo Real präsent, um „Investoren aufmerksam zu machen, Stärken und Chancen zu vermitteln“, so der Ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Wolfram Dette, der bereits als Wetzlarer Oberbürgermeister Messe-Erfahrung sammeln konnte. Die Städte Herborn, Leun und Solms haben sich mit der Wirtschaftsförderung des Kreises zusammen getan. Hans Benner, Herborner Bürgermeister erklärte beim Vortreffen der Standpartner: „Wir wollen mit diesem Engagement den Wirtschaftsraum stärken und für unseren Standort werden.“ Hartmut Greb von der Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises erläutert, warum der Landkreis nach sechs Jahren Pause wieder mit nach München fährt: „Wir haben gemerkt, dass uns und unserem Netzwerk der Nutzen einer Standpartnerschaft fehlt.“

Für die privatwirtschaftlichen Aussteller, Banken und Sparkassen sind die Themen Gewerbe-Immobilien, Revitalisierung, aber auch generationsübergreifendes und smartes Wohnen auf der Messe von Belang, alle wollen ihre über die Jahre am Gemeinschaftsstand aufgebauten Kontakte pflegen und ausbauen. Wolfgang Kunz von KuBuS architektur + stadtplanung aus Wetzlar erklärt: „die Präsenz auf der Expo Real ist als Anlaufstelle unverzichtbar.“

Die Hessische Landgesellschaft (HLG), die als Dienstleister für hessische Kommunen Flächen verwaltet und vermarktet, ist erneut mittelhessischer Standpartner geworden. Steffen Breitbarth erklärt: „Wir setzen Standards in der Präsentation von Gewerbeflächen, und sorgen als HLG für eine Auffindbarkeit von Gewerbeflächen.“ Zu diesem Zweck veranstaltet die HLG am 4.Oktober auf der Metropolarena zusammen mit der immovativ GmbH und in Kooperation mit der Hessen Trade and Invest (HTAI) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gewerbestandort Hessen – neue Möglichkeiten in der Flächensuche“, an der sich neben den Regionalmanagements aus Nord- und Mittelhessen und FrankfurtRheinMain auch die Geschäftsführer von HLG, Prof. Dr. Martina Klärle, und HTAI, Dr. Rainer Waldschmidt, beteiligen.

Die anderen hessischen Stände befinden sich in direkter Nachbarschaft zu dem mittelhessischen 200 qm-Stand in der Halle C1. Neben der Vermarktung der Angebote an die Aussteller und Besucher der größten europäischen Immobilien-Messe wächst die Bedeutung des Binnengeschäfts auf dem Stand von Jahr zu Jahr. Davon profitiert auch die Stand-Gestaltung, die um Elemente aus Naturholz und Moos sowie ergonomische Sitzgelegenheiten erweitert wurde: verantwortlich dafür sind der Innenarchitekt Michael Jung vom Architekturbüro JUNG & KLEMKE sowie die beiden Büro-Ausstatter Knorz Bürosysteme und C&P Möbel, die damit auch die Leistungsfähigkeit der heimischen Produzenten zeigen wollen.

Logo der Expo RealDie Expo Real, internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, ist die Messe für Networking bei branchen- und länder-übergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet jedes Jahr eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis in die USA. 2016 kamen 39.101 Teilnehmer aus 77 Ländern und 1.768 Aussteller aus 29 Ländern auf das Gelände der Messe München.

Die Liste der Aussteller finden Sie auf exporeal.mittelhessen.eu

Mittelhessen-Vorsitzender zu Besuch auf der Steinexpo

Fred Cordes, Geschäftsführer der Zeppelin Baumaschinen GmbH (einer der Steinexpo-Premium-Aussteller), Christoph Hagemeier, Vorstandssprecher Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG, Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg (Ohm), Dr. Christoph Ullrich und Dr.-Ing. Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter Geoplan GmbH, vor einem der übergroßen Minen-Bagger (von links). (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

Ullrich: „Steinexpo hat Strahlkraft weit über die Region hinaus“

Der Vorsitzende des Vereins Mittelhessen und Präsident des Regierungspräsidiums Gießen, Dr. Christoph Ullrich, hat sich bei einem Besuch der 10. Steinexpo in Homberg (Ohm) am Freitag (1.9.17) beeindruckt von Organisation und Zusammenarbeit bei einer der weltweit bedeutendsten Demonstrationsmessen der Bau- und Baustoffindustrie gezeigt. „Es ist toll, was wir in Mittelhessen stemmen“, sagte Ullrich nach einem Rundgang über das Ausstellungsgelände in Europas größtem Basaltsteinbruch beim Homberger Stadtteil Nieder-Ofleiden im Vogelsbergkreis. Die Steinexpo sei eine Veranstaltung, deren Strahlkraft weit über die Region und Deutschland hinausreiche, sagte der Regierungspräsident und erinnerte dabei an die internationale Führungsrolle der Messe.

Die Amigos machen Lahntal, Vogelsberg und Mittelhessen bekannt

Die Amigos mit Vertretern von Lahntal, Vogelsberg und Regionalmanagement Mittelhessen
Achim Girsig (Lahntal Tourismus Verband), Klaus Repp (Regionalmanagement Mittelhessen) und Magdalena Braunroth (Region Vogelsberg Touristik) mit Karl-Heinz und Bernd Ulrich

Bernd und Karl-Heinz Ulrich aus Hungen-Villingen, besser bekannt als „Die Amigos“, stehen zu Ihrer Herkunft, viele ihrer Lieder handeln von ihrer Heimat. „Wir werden oft gefragt: wo kommt Ihr eigentlich her?“ berichtet Bernd Ulrich. Diese Fragen nahmen die beiden Mittelhessen-Botschafter zum Anlass, den Besuchern ihrer Konzerten in Forme eines Film zu antworten. Beim diesjährigen „Amigos-Fest“ in Grünberg-Harbach bedankten sich die Verantwortlichen von Regionalmanagement und Tourismus-Verbänden bei den Brüdern.

Gemeinsam mit der Vogelsberg Touristik und dem Lahntal Tourismus-Verband, die für die touristische Vermarktung der Region zuständig sind, produzierte das Regionalmanagement Mittelhessen einen Zwei-Minuten-Film. Das Video wird auf einer LED-Wand bei jedem Konzert der Amigos gezeigt, „und die Leute sind begeistert!“, wie Karl-Heinz Ulrich nach acht Monaten betont.

RMG begrüßt den Erhalt des Landgestüts Dillenburg

Portrait von Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (Foto: Tilman Lochmüller)
Jens Ihle, Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) (Foto: Tilman Lochmüller)

„Historisches Wahrzeichen gehört zur Region Mittelhessen“

„Wir begrüßen den Erhalt des Dillenburger Landgestüts und den Kompromiss zwischen der Landesregierung und der Stadt Dillenburg“ erklärt der Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen in einer Stellungnahme zur gemeinsamen Presseerklärung des Hessischen Umweltministeriums und der Stadt Dillenburg. Ihle betont, dass Mittelhessen ohnehin nicht viele zentrale hessische Landes-Einrichtungen beherberge. Die Schließung dieser hessischen Institution wäre ein fatales Signal in die Region gewesen. „Ich freue mich, dass die im Umfeld möglichen Verbesserungen im Bereich des Tierschutzes umgesetzt werden. Damit bleiben sowohl die Arbeitsplätze und das Know-How als auch das Landgestüt als Teil der historischen Identität der Oranierstadt erhalten.“ Diese Kombination sei von Bedeutung, denn das Gestüt sei nicht nur ein Baudenkmal, sondern ein lebendiges Kulturgut.

„Die Petition mit weit über 50.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern sowie der sehr aktive Förderverein belegen das große Interesse und die Verbindung der heimischen Bevölkerung mit „ihrem“ Gestüt. Dass dieses historische Wahrzeichen der Region Mittelhessen erhalten bleibt, ist eine gute und wichtige Entscheidung“, schließt Ihle.

RMG-Partner Creditreform: Datenbasis für Netzwerkarbeit

Treffen in den Büros des Regionalmanagements: Regionalmanager Christian Piterek, Creditreform-Gesellschafter Jan-Frieder Hain und RMG-Geschäftsführer Jens Ihle (von links).

Will man Menschen, Unternehmen und Institutionen vernetzen, muss man sie zunächst erst kennen. Eine Binsenweisheit, die auch für das Regionalmanagement Mittelhessen gilt: „Die Rolle von Daten in der Wirtschaftsförderung wird in Zukunft immer wichtiger“, sagt Regionalmanager Christian Piterek. Nicht zuletzt im Wettbewerb mit anderen Standorten, „ist es nicht nur wichtig, diesen Trend mitzugehen, sondern auch vorne dabei zu sein“. Als Partner wird das Regionalmanagement ab sofort von einem Dienstleister unterstützt, den Geschäftsleute vor allem als Wirtschaftsauskunft und Inkasso-Unternehmen kennen: die Creditreform. Die Zusammenarbeit macht deutlich, wie wichtig Daten heute für erfolgreiches Standort-Marketing und Wirtschaftsförderung sind.

Chinesische Delegation besucht Mittelhessen

Hübner-Verkaufsleiter Matthias Simon nahm sich Zeit, den chinesischen Gästen die Produkte des Unternehmens zu erklären. (Foto: Tilman Lochmüller / Regionalmanagement Mittelhessen)

"Die meisten Ansiedlungen kommen aus China“

Die Beziehungen der Region Mittelhessen zur chinesischen Stadtregion Xuchang entwickeln sich weiter: In der vergangenen Woche war eine 50-köpfige Delegation aus dem Osten Chinas zu Besuch in der Region. Auf dem Programm stand neben Kulturveranstaltungen natürlich der Besuch von Unternehmen; so war ein Teil der Delegation kürzlich beim Gießener Sensoren-Hersteller Johannes Hübner zu Gast. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte eine Gruppe aus China Mittelhessen besucht. „2016 kamen die meisten Neu-Ansiedlungen in Hessen aus China“, sagte Christian Piterek, Regionalmanager beim Regionalmanagement Mittelhessen, das den Besuch in Mittelhessen organisiert hatte. „Das zeigt die Bedeutung des asiatischen Landes für das Standortmarketing.“

"Win-Win-Situation“ bei der Fachkräftesuche

Fachkraft-Gewinn durch Nachqualifizierung: Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling mit seinem neuen Verkaufsmitarbeiter Sören Schumann

Durch die Nachqualifizierung von Angestellten können Betriebe Qualifikations-Lücken schließen und gleichzeitig die Mitarbeiterbindung erhöhen – ein Beispiel aus der Praxis

Wenn Unternehmen Fachkräfte suchen, wenden Sie den Blick immer öfter in die eigene Belegschaft: Ein Mittel der Wahl ist die Nachqualifizierung – und insbesondere dort ein Thema, wo ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht, so die Meinung des Arbeitskreises „Neue Wege zur Fachkräftesicherung“ im Netzwerk Bildung des Regionalmanagements Mittelhessen. Ein Beispiel aus der Praxis in der Firma Metall-Kontor GmbH in Staufenberg zeigt, dass Weiterbildung auch ein Instrument ist, um Beschäftige langfristig an das Unternehmen zu binden. Denn: „Die Mitarbeiter machen schließlich das Unternehmen aus“, sagt Metall-Kontor-Verkaufsleiter Dirk Eberling.